DE229587C - - Google Patents
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- DE229587C DE229587C DENDAT229587D DE229587DA DE229587C DE 229587 C DE229587 C DE 229587C DE NDAT229587 D DENDAT229587 D DE NDAT229587D DE 229587D A DE229587D A DE 229587DA DE 229587 C DE229587 C DE 229587C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05C—EMBROIDERING; TUFTING
- D05C3/00—General types of embroidering machines
- D05C3/04—General types of embroidering machines with horizontal needles
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Sewing Machines And Sewing (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 229587 -KLASSE 52 b. GRUPPE
Stickmaschine. Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. März 1909 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Stickmaschine, bei der die verschiedenen Stickwerkzeuge,
wie Nadeln, Fadenleiter, Stoffdrücker, Bohrer, Stüpfel, Festonierhaken, Fadenbremsen,
Spulenträger- und Schiffchenbahnen, auch andere AVerkzeuge, wie Fadenwächter, Fadenfesthalter, Fadenabschneider,
Soutacheapparate usw. in senkrechter Richtung verstellbar und einstellbar angeordnet sind.
Der Zweck dieser neuen Einrichtung ist die Herstellung von Stickereien, deren Rapportreihen
in senkrechter Richtung weiter oder weniger weit übereinander liegen, so daß bei
einzelnen streifenförmigen Mustern der bisher oft notwendig gewesene Verlust an nicht ausnutzbarer
Stickereifläche vermieden wird.
In der Zeichnung sind einige Beispiele dargestellt, wie dieser Erfmdungsgedanke konstruktiv
verwirklicht werden kann.
Fig. ι und 2 sind zwei Ansichten des linken bzw. des rechten Endes einer Schiffchenstickmaschine
von vorn gesehen. Dabei ist Fig. 1 so zu verstehen, als wäre die vordere Hälfte
der Maschine, welche die Nadelbewegungsmechanismen und damit zusammenhängende Teile enthält, weggebrochen, so daß also die
Fig. ι im wesentlichen die Schiffchenbewegimgsorgane
zeigt. Fig. 2 dagegen stellt nur allein die vorderen Mechanismen dar, und es fehlen die in Fig. 1 gezeichneten Teile. Fig. 3
zeigt einen Einzelteil aus Fig. 1 im wagerechten Querschnitt von oben gesehen und in erheblich
größerem Maßstabe als Fig. 1.
, Fig. 4 ist ein senkrechter Querschnitt durch die ganze Maschine von links gesehen und bedeutet eine Seitenansicht der beiden in Fig. 1 und 2 dargestellten Mechanismengruppen.
, Fig. 4 ist ein senkrechter Querschnitt durch die ganze Maschine von links gesehen und bedeutet eine Seitenansicht der beiden in Fig. 1 und 2 dargestellten Mechanismengruppen.
Die Fig. 5, 6 und 7 sind wagerechte Querschnitte von Einzelteilen und bilden Grundrisse
zur Fig. 4.
Fig. 8 soll erklären, wie auch solche Stickwerkzeuge, welche von einem gemeinsamen
Antriebsmechanismus bewegbar sind, z. B. Nadeln und Stoffdrücker, in der Höhenrichtung
verstellbar eingerichtet werden können.
Das Maschinengerüst besteht aus senkrechten Gestellwänden 1, 2 (Fig. 1, 2, 4 und 8)
und mit ihnen starr verbundenen eisernen Balken 3, 4, 5, 6, von denen 3 und 4 auf der Vorderseite
der Maschine, die beiden anderen 5, 6 auf der hinteren Seite angeordnet sind.
Auf der vorderen Maschinenseite sind zwischen dem unteren und oberen Balken 3, 4 aufrechte
Doppelstege 7, 8 starr befestigt, die den ortsfest gelagerten Stickwerkzeug'en, z. B. den
Schmirgelwalzen 9, den Fadenleiterwellen 10 usw., zur Lagerung dienen, während die in der
Arbeitsrichtung geradlinig beweglichen Teile, z. B. die Nadellineale 11, an aufrechten Stegen ·
12 befestigt sind, die mit den beweglichen Teilen zusammen ein gatterähiiliches, starres
System bilden, welches oben und unten auf prismatischen Gleitschienen 13, 14 verschiebbar
angeordnet ist und von einem später zu erklärenden Antriebsmechanismus stets gleichmäßig
und gleichzeitig hin und her bewegt werden kann.
Auf der hinteren Seite der Maschine sind ebenfalls zwischen dem unteren und oberen
Balken 5, 6 aufrechte Stege 15, 16 eingebaut,
die aber hier zu bekanntem Zweck rückwärts und vorwärts verschiebbar eingerichtet sein
können, eine Anordnung, von der die Zeichnung nichts erkennen läßt, weil sie für die Erklärung
der vorliegenden Erfindung unwesentlich ist. Übrigens sei bemerkt, daß die verschiedene
Beschaffenheit der beiden Stege 15 und 16 nicht etwa bei einer und derselben
Stickmaschine angeordnet wird, sondern daß
ίο damit zwei abweichende Ausführungsbeispiele
gekennzeichnet sind, wie überhaupt sämtliche in den Zeichnungen angegebenen Konstruktionen
nur die Bedeutung von Beispielen haben sollen.
Der Antrieb für die Nadelbewegungen geschieht von der Hauptwelle 17 der Maschine
aus durch Vermittlung der stehenden Welle 18, indem einerseits der auf ihr starr befestigte
Hebel 19 (Fig. 2) unter dem Einfluß der unrunden Scheibe 20, auf deren Umfang eine am
Hebel 19 drehbar gelagerte Rolle wälzt, in Schwingungen versetzt wird. Andererseits
sind auf der Welle 18 die beiden Hebel 21, 22 starr befestigt, die an den beweglichen Stegen
12 angreifen, wodurch eine stets gleichzeitige und gleichmäßige Hin- und Herbewegung aller
Nadellineale 11 gesichert wird.
Auch die Fadenleiterwellen 10 werden durch Vermittlung senkrechter Wellen 23 angetrieben,
die ihre Bewegung von der unrunden Scheibe 24 empfangen, auf deren Umfang eine auf dem Hebel 25 drehbar gelagerte Rolle wälzt.
Für jede der Fadenleiterwellen 10 ist auf der
Welle 23 ein Hebel 26 befestigt, der durch Kreuzgelenke und Zugstangen auf einen Hebel
27 einwirkt, der auf seiner Welle 10 starr befestigt ist. Die Welle 28 erhält ihre Bewegungen
von der unrunden Scheibe 30 aus, auf deren Umfang eine an dem Hebel 31 drehbar
gelagerte Rolle wälzt.
Die stehende Welle 28 vermittelt den Antrieb der Schiffchentreibstangen 29. Die auf
der Welle 28 befestigten Hebel 32 sind durch je eine Zugstange 33 gelenkig mit den Treiberschienen
29 verbunden.
Alle die in der Einleitung genannten Stickwerkzeugreihen sind nun in folgender Weise
in der Höhenlage verstellbar eingerichtet.
Die zu einer Nadelreihe gehörigen Fadengeber und Fadenleiter, Schmirgelwalze 9, Fadenleiterwelle 10, die nicht mitgezeichnete Spulenplatte, auch die Stoffdrückerwelle usw. sind auf besonderen Böckchen 33 (Fig. 4) gelagert, die mittels Schrauben 34 in der Weise hoch und tief verstellt und festgestellt werden können, daß man die Schrauben 34 löst und sie innerhalb der Schlitzlöcher 35 in höherer oder tieferer Lage wieder befestigt.
Die zu einer Nadelreihe gehörigen Fadengeber und Fadenleiter, Schmirgelwalze 9, Fadenleiterwelle 10, die nicht mitgezeichnete Spulenplatte, auch die Stoffdrückerwelle usw. sind auf besonderen Böckchen 33 (Fig. 4) gelagert, die mittels Schrauben 34 in der Weise hoch und tief verstellt und festgestellt werden können, daß man die Schrauben 34 löst und sie innerhalb der Schlitzlöcher 35 in höherer oder tieferer Lage wieder befestigt.
In ähnlicher Weise sind die Nadellineale 11 auf ihren senkrechten Lagerstegen 12 verstellbar
eingerichtet. Sie sind mittels Klemmplattenpaare 36, 37 und des Schraubenbolzens
38 hoch oder tief anbringbar. Zwecks genauen Einstellens und zur größeren Steifigkeit der
Verbindung sind sowohl die Stege 7, 8 als auch der Steg 12 an den Anschlußstellen doppelwandig,
und zwischen die beiden Wände greift, wie auch aus Fig. 6 und 7 zu ersehen ist, der zu
befestigende Teil hinein.
Auf ähnliche Art kann man auch die Schiffchenbahnenträger
39 höher oder tiefer einstellen,, indem man die Schraube 40 löst und
nach geschehener Verstellung wieder festschraubt, wie in dem oberen Teil der Fig. 4 gezeigt
ist, oder aber man wendet senkrechte Schraubenspindeln 41 an, wie in dem unteren
Teil der Fig. 4 und 5 zu sehen ist. Die Spindeln 41 sind an einer Stelle ihrer Länge drehbar,
doch unverschiebbar gelagert. Ihr Gewinde greift in das Muttergewinde eines Schiebers
42 ein, der mit dem Schiffchenbahnenträger 39 starr verbunden ist oder mit ihm aus
dem Ganzen besteht. Dreht man die Spindel 41, so wird sich der Schiffchenbabnenträger 39
je nach der Drehrichtung· auf und nieder verstellen.
Die Antriebshebel 26 für die Fadenleiterwellen 10 und die Antriebshebel 32 für die
Schiffchentreiberschienen 29 sind ebenfalls in der Höhenrichtung verstellbar und feststellbar,
denn sie müssen ja den Höhenverstellungen der von ihnen angetriebenen Teile 10 bzw. 29
folgen können. Zu diesem Zwecke ist die in Fig. 3 dargestellte beispielsweise Anordnung
getroffen. Der Hebel 32 kann dadurch verschiebbar auf seiner Welle 28 eingerichtet sein,
daß die in eine Nut der Welle eingreifende Feder 43 mittels der Handschraube 44 fest gegen
die Nut gepreßt oder etwas aus derselben herausgezogen werden kann. Nach Einstellung
des Hebels 32 in die richtige Lage stellt man ihn durch Anziehen der Schraube 44 fest.
Fig. 8 stellt eine Einrichtung" dar, bei der nicht nur, wie in Fig. 1, 2 und 4 zu sehen ist,
die Nadellineale 11, sondern auch die Schiffchenbahnen
50, die Bohrer 51, Stüpfel 52 und die Stoffdrücker 53 an senkrechten Stegen
sitzen, die längs prismatischer Führungsschienen 13, 14 verschiebbar gelagert sind.
An dem Steg 60 sind die Nadellineale 11 befestigt,
die mittels Schlitz 61 und Schraube 62 in der Höhenrichtung verstellt werden können.
Die Stoffdrücker 53 sind an wagerechten Bolzen 63 befestigt, welche in Lagern 64 verschiebbar
ruhen, die mittels Lappen 65 an den Nadellinealen 11 befestigt sind. Also folgen
die Stoffdrücker 53 stets den Nadellinealen beim Hoch- und Tiefstellen.
Claims (6)
- Patent-An Sprüche:i. Stickmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß die die Stickwerkzeugreihen tra-genden oder antreibenden Organe in senkrechter Richtung \rerstellbar und einstellbar angeordnet sind, so daß Stickereien hergestellt werden können, deren Rapportreihen weiter oder weniger weit übereinander liegen.
- 2. Stickmaschine gemäß Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die die Stickwerkzeuge tragenden oder antreibenden Organe auf längsgerichteten Tragschienen oder Längsverbindungen gelagert sind, welche in der Höhenrichtung veränderlich einstellbar und feststellbar sind.
- 3. Stickmaschine gemäß Anspruch 1, ' dadurch gekennzeichnet, daß die die Stickwerkzeugreihen tragenden oder antreibenden Organe in festen, aufrechten Gestellteilen in der Höhenrichtung verstellbar und einstellbar angeordnet sind.
- 4. Stickmaschine gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die Stickwerkzeugreihen tragenden oder antreibenden Organe in quer zum Stoffrahmen verschiebbaren Streben in der Höhenrichtung verstellbar und einstellbar angeordnet sind.
- 5. Stickmaschine gemäß Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die an den festen oder verschiebbaren Streben befestigten Lager für die Bewegungs- und . Antriebsmechanismen der Stickwerkzeuge in der Höhenrichtung verstellbar sind.
- 6. Stickmaschine gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Nadelreihe durch eine über die Maschinenlänge sich erstreckende Welle angetrieben wird und diese Welle samt Nadelsupport und Nadellineal in senkrechter Richtung verstellbar und einstellbar angeordnet ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE229587C true DE229587C (de) |
Family
ID=489876
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT229587D Active DE229587C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE229587C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3327661A (en) * | 1963-11-27 | 1967-06-27 | Reich Rudolf | Embroidering-machine |
-
0
- DE DENDAT229587D patent/DE229587C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3327661A (en) * | 1963-11-27 | 1967-06-27 | Reich Rudolf | Embroidering-machine |
| DE1485492B1 (de) * | 1963-11-27 | 1970-07-30 | Rudolf Reich | Stickmaschine mit mehreren Stickwerkzeugreihen |
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