DE4618C - Neuerungen an breiten mechanischen Wirkstühlen zur Herstellung regulärer Waare - Google Patents
Neuerungen an breiten mechanischen Wirkstühlen zur Herstellung regulärer WaareInfo
- Publication number
- DE4618C DE4618C DENDAT4618D DE4618DA DE4618C DE 4618 C DE4618 C DE 4618C DE NDAT4618 D DENDAT4618 D DE NDAT4618D DE 4618D A DE4618D A DE 4618DA DE 4618 C DE4618 C DE 4618C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- parts
- goods
- pin
- attached
- bar
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 title description 8
- 238000009940 knitting Methods 0.000 title description 2
- 230000009471 action Effects 0.000 description 5
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 5
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 5
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 description 4
- 239000010959 steel Substances 0.000 description 4
- 239000000463 material Substances 0.000 description 3
- 241000581738 Chamaerhodos Species 0.000 description 2
- 230000008859 change Effects 0.000 description 2
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 2
- 239000003112 inhibitor Substances 0.000 description 2
- 229910001369 Brass Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000010951 brass Substances 0.000 description 1
- 230000009194 climbing Effects 0.000 description 1
- 239000002657 fibrous material Substances 0.000 description 1
- 230000006872 improvement Effects 0.000 description 1
- 238000007373 indentation Methods 0.000 description 1
- 230000005764 inhibitory process Effects 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 239000000203 mixture Substances 0.000 description 1
- 230000000750 progressive effect Effects 0.000 description 1
- 230000009467 reduction Effects 0.000 description 1
- 229910000679 solder Inorganic materials 0.000 description 1
- 230000007704 transition Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
- D04B—KNITTING
- D04B11/00—Straight-bar knitting machines with fixed needles
- D04B11/06—Straight-bar knitting machines with fixed needles with provision for narrowing or widening to produce fully-fashioned goods
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Sewing Machines And Sewing (AREA)
Description
1S78.
Klasse 25.
W. COTTON und E. ATTENBOROUGH in LOUGHBOROUGH
BEzw. NOTINGHAM.
Neuerungen an breiten mechanischen Wirkstuhlen zur Herstellung regulärer Waare.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 8. August 1878 ab.
Längste Dauer: 16. Februar 1884.
Meine Neuerungen betreffen zunächst die Anordnung und Zusammensetzung der einzelnen
Maschinentheile.
Fig. ι stellt eine Rückansicht,
Fig. 2 einen Querschnitt,
Fig. 3 einen Theil der Vorderansicht der Maschinentheile dar, welche nach meiner Erfindung
angeordnet sind.
Die Fig. 4 bis 18 stellen die Zahnstangen
und andere Theile einzeln dar. I
α α ist das Gestell, b die Hauptwelle, auf
welche die einzelnen Excenter und Räder aufgesetzt sind, welche durch passende Hebel den
verschiedenen Theilen die entsprechenden Bewegungen mittheilen.+· Die Welle b erhält ihre
Bewegung von der Welle c durch Zahnräder. Diese Welle wird durch Riemscheiben in Betrieb
gesetzt d sind die Nadeln; ee sind die
Platinen; ff sind die Schwingen, welche die Platinen in Bewegung setzen, g ist die Platinenbarren
mit Hülfe deren die rückgängige Bewegung der Platinen und die Rück- und Vorwärtsbewegung
der Vertheilungsplatinen zu Stande kommt.
Die Arretirung k bewegt sich schlittenartig auf dem Balken h *. i ist einer von den Fadennihrern.
DSÖf^den ist durch die Linie k angedeutet
( Die fertige Waare läuft, wie angedeutet, heraus und wird auf den Baum oder die Rolle k'
gewickelt, welche sich in Lagern im Hauptgestell bewegen kann. ;
(An dem Cylinder ist eine Scheibe £2 angebracht,
über welche eine Schnur k3 mit Gewicht
£4 läuft, so dafs die Rolle k1 das Bestreben
hat, die hergestellte Waare aufzuwinden. Die Scheibe k2 kann sich vollkommen frei auf
der -Axe des Cylinders k' drehen und der
durch das Gewicht ausgeübte Zug wird mit Hülfe des Theiles £s auf das Steigrad k« übertragen,
welches auf der Axe des Cylinders kl
befestigt ist.
Die einzelnen Excenter ^#uf der Hauptwelle
oder Axe b, welche die einzelnen Theile der Maschine in Bewegung setzen sollen, sind in
der Mehrzahl doppelt vorhanden.
Das eine Paar dieser Theile dient dann dazu, die Herstellung nicht fac,onnirter Arbeiten zu bewirken,
während das andere Paar zur Wirkung kommt, wenn eine Fagonnirung der erzeugten
Waare stattfinden soll. Die einzelnen Theile der Maschine, welche jedesmal zur Wirkung
kommen sollen, werden dadurch in Thätigkeit gesetzt, dafs die Rollen an den betreffenden
Hebeln, die zu den betreffenden Maschinentheilen gehören, für die Dauer der jedesmaligen
Arbeit angezogen werden. Zu diesem Zweck ist auf der Welle A eine Reihe von Armen A1
angebracht, von welchen jeder an seinem äufseren Ende gabelförmig gestaltet ist, um die
Friktionsrollen aufzunehmen. Damit diese Bewegung genau ausgeführt werde, ist die Welle A
in die Lager a' eingelegt, welche so im Hauptgestell
befestigt sind, dafs sie sich darin nach hinten bewegen können, und diese Bewegung,
welche die einzelnen Hebel in Thätigkeit setzen soll, wird mit Hülfe von Rädern oder sonstigen
Vorrichtungen zur passenden Zeit zu Wege gebracht.
Die Nadeln d sitzen in Hülsen, welche durch die Nadelbarre d* bewegt werden, und
diese ist so unterstützt, dafs sie sich bewegt, wenn sie durch den Stift d* mit den äufseren
Enden der Arme d3 in Verbindung kommt, welche letztere an der Welle d* befestigt sind.
Auf der Welle d* sind Arme dR mit Rollen
d1 angebracht, welche von dem einen oder dem anderen Theile der Paare d" und da
passend regulirt und in Bewegung gesetzt werden können. Das Excenter //" ist so eingerichtet,
dafs es den Nadeln die auf- und abgehende Bewegung ertheilt, wenn glatte oder
nicht fagonnirte Waare hergestellt werden soll; dagegen kommt d° zur Wirkung, wenn die
herzustellende Waare fa?onnirt ist. Die oscillirende
oder hin- und hergehende Bewegung der Nadelbarre wird mit Hülfe der Theile dt0
und dli erhalten. In ähnlicher Weise dient </'"
zur Herstellung von glatter und unfaeonnirter Waare. ^
Die verschiedenartigen Bewegungen werden in den einzelnen Fällen durch die eine oder
die andere der Scheiben ausgeführt, welche gegen
eine Rolle rf12 arbeiten, die sich frei auf einen
Stift bewegen kann, der die Länge des Hebelarmes rf13 regulirt. Dieser letztere ist auf der
Welle rf1* befestigt, an welcher die Arme dXi
gleichfalls angebracht sind, von denen jeder durch den Stift rf;(1 mit dem einen Ende einer
Verbindungsstange rf" in Verbindung steht, deren anderes Ende sich auf dem Stift rf"
dreht, der regulirbar auf einem Arme dxa befestigt
ist, von denen man mehrere an der Nadelbarre rf* anbringen kann.1
Die eben beschriebenen Maschinentheile werden mit Federn versehen.) Die Platinen e,
welche das Hervorziehen des Fadens in der erforderlichen Länge bewirken, werden in zwei
Klassen eingetheilt. Von der einen Gattung ist eine in Fig. 13 besonders dargestellt, während
von der zweiten Gattung eine in Fig. 12 gezeichnet ist. Beide Arten von Platinen e
können frei in Einschnitten gleiten, welche auf der unteren Seite der Schiene ex und auf
der oberen Seite der Schiene e* für sie angebracht sind.
i Die Schwingen / sind, statt sich um einen Zapfen zu drehen, mit einem Einschnitt/1 versehen,
welcher auf der Kante /s der Schiene/1 reitet, durch welche Anordnung die einzelnen
Theile mit gröfster Leichtigkeit fortgenommen oder ersetzt werden können.
«τ4 sind Einschnitte auf der Schiene e%, und/4
solche auf der Schiene /5 zur Führung der Schwingen. Die Bewegung dieser Theile wird
nach hinten durch die Barre /6 begrenzt, g ist
die Platinenbarre, durch welche den Platinen eine · Rückbewegung und den Vertheilungsplatinen
eine Rück- und Vorwärtsbewegung dadurch mitgetheilt wird, dafs eine Nuth gx in
der Schiene g angebracht ist, welche die Vorsprünge e3 der Platinen e aufnehmen soll. Wenn
die Hemmung zur Wirkung kommt, bringt ein Vorsprung derselben die Platinenbarre aus dem
Bereiche der Vorsprünge e3 so lange heraus, bis die Hemmvorrichtung ihren Querlauf voll-"
endet hat, und wenn der Vorsprung der Hemmvorrichtung aufhört, die Platinenbarre zu
stützen, fallt dieselbe so auf die Platte, dafs sie die Vorsprünge e3 innerhalb der Vertiefung £■'
umfafst. Die Platinenbarre g gelangt dann, wenn sie zu diesem Zwecke in Bewegung gesetzt
wird, in eine solche Lage, dafs sie die Platten zurückbewegt. Zu diesem Zwecke ist
die Barre g an den Armen g- befestigt und diese sind an den oberen Enden der Arme g*
mit Hülfe von Stiften befestigt. Die Arme g3 sind auf die Welle gl aufgesetzt und diese ist
in Lagern, welche auf dem Hauptgestell festsitzen, befestigt.
Auf der Welle ^4 sind die Hebelarme gi angebracht,
von denen jeder mit Hülfe eines regulirbaren Stiftes ^0 eine Rolle g1 trägt,
welche von dem einen oder anderen der Excenter rf" oder rf9 in Bewegung gesetzt wird, je
nachdem glatte oder fac,onnirte Arbeit hergestellt
verden soll.
/ sind die Abschlagplatinen, welche " die Arbeit über die Nadeln bringen, wenn die
Nadeln gesenkt werden. Diese sitzen in Hülsen /', welche an der Schiene /* befestigt
sind. /3 sind Platten, welche die Arbeit von
der Kante der Schiene /* entfernt halten, während sie auf die Rolle kx übergeht.
ι ist ein Fadenführer, von dem ich lieber
zwei für jede Waarenbreite anwende, so dafs bei besonders starken Breiten, wie sie bei
Strumpfhacken und dergl. erforderlieh werden, beide in Thätigkeit kommen können, während
sonst nur einer derselben für jede Waarenbreite in Anwendung zu kommen braucht.
t Der eine der Führer i ist an der Stange m
befestigt und wird bei der Rückbewegung jener Stange m in Bewegung gesetzt. Der andere
ist so angebracht, dafs er/mit Hülfe der Barre
oder Stange mx bei der Rtickbewegung dieser
Stange mx in Thätigkeit kommt.
Bis jetzt wurden diese Fadenführer gewöhnlich in der Weise aus starrem Material hergestellt,
dafs alle in der Maschine befindlichen Fadenführer vollkommen genau eingestellt sein
mufsten.
Um den hieraus entspringenden Uebelständen abzuhelfen, bringe ich den Vorsprung *' des
Fadenführers mit einer federnden Platte ** in Verbindung, welche durch Schrauben i3, die
beliebig regulirt werden können, mit einer Platte *'* verbunden ist, welche, je nach TJmständen,
an der einen oder anderen der Schienen m oder mx befestigt ist. l
Der Vorsprung /' des Fadenführers ist so
eingerichtet, dafs er auf dem Rand e3 der Schiene ex gleitet, und wird leicht dagegen gedrückt,
durch welche Anordnung die Fäden mit grofser Leichtigkeit und Gleichmäfsigkeit regulirt und sicher eingelegt werden können.
Die Fäden gehen von den Spulen durch die Oesen nx und «* auf den einander gegenüber
liegenden Seiten des Oelbehälters », welcher eine kleine Quantität eines Faserstoffes
enthält, welcher von dem in der Büchse «befindlichen OeI oder Fett aufnimmt und dasselbe
auf den Faden überträgt, während dieser durch die Oesen nx und »·. läuft, um so die Arbeit
zu erleichtern.
Nachdem der Faden durch das Oehr nx gegangen
ist, läuft er durch ein anderes Oehr in der Platte 0*, welche aus dem Arm ο hervorragt.
Dabei geht der Faden zwischen dem oberen Ende des Armes 0 und dem oberen Ende einer Feder 0x hindurch, welche am
Arme ο befestigt ist.
Es kann dadurch der Faden leicht angezogen werden, während er zu dem Fadenführer
hinübergeht. Der Druck der Feder kann mit Hülfe der Schraube o% beliebig regulirt werden.
Die Arme 0, an welchen die Federn ox sitzen,
sind an der schwingenden Welle o3 befestigt, die in den Lagern a3 gelagert ist und andere
Arme o* mit einem regulirbaren Zapfen«8 trägt,
welcher eine Rolle o° führt, die mit Hülfe
eines gabelförmig gestalteten Armes A ' auf ο'"
gleiten kann.
Dadurch wird ein Dichtermachen der Maschen gerade dann zu Wege gebracht, wenn die
Fadenreihen sich theilen sollen. Wenn die Fadenführer ihre Fäden durch die Nadeln
führen sollen, um eine neue Maschenreihe zu bilden, werden die oberen Enden der Arme ο
nach vorn bewegt.
Dabei gelangt jedes der knieförmigen Stücke ο 10
zwischen jeden Arm ο und seine Feder ο', um
den Druck der Feder gegen den Faden aufzuheben.
/ sind die Decker, welche bei Herstellung der Fasonnirung am Rand der Waare in Thätigkeit
kommen müssen und je nachdem die Waare breiter oder schmäler werden soll, sich in der einen oder anderen Richtung bewegen.
Die Decker/ sind, wie dies aus den Fig. 16
und 17 deutlich hervorgeht, an ihren oberen Enden /' so gebogen, dafs sie in Oeffnungen
passen, welche in den Platten /* ausgespart sind, und diese haben ebenfalls Vertiefungen,
um die Theile/ aufnehmen zu können, während dieselben mit Hülfe der Platte /3 und
des Theiles /4 auf den Platten /* festgehalten werden.
Eine Platte/* für die eine Seite je Jer Breite
der Waare ist an einer Gleitschiene/6 befestigt, ebenso wie eine Platte /2 für die entgegengesetzte
Seite jeder Breite an einer Gleitschiene /e befestigt ist.
Die Gleitbarren /5 und /e sind so befestigt,
dafs sie in Armen /7 gleiten, welche an der Stange / * angebracht sind. Diese kann sich in
dem einen der Hebelenden / · drehen, während das andere Ende jedes Armes sich auf der
Welle /10 bewegt, die in den Wänden /" auf
dem Hauptgestell ruht.
Die Theile / erhalten ihre Bewegung mit Hülfe der Excenter/'* und/13, welche auf
die Rolle/14 einwirken, und diese ist fällig, auf dem Stift/16 zu gleiten, welcher so angebracht
ist, dafs er durch den Hebel/" regulirt werden kann.
Dieser Hebel kann sich an seinem einen Ende . auf den feststehenden Stützpunkt /'7
drehen, während er auf der anderen Seite mit Hülfe eines Stiftes/'* mit einem Αϊτή/1" in
Verbindung steht, welcher an der oscillirenden iWelle /8 zu dem Zweck befestigt ist, dafs er
demselben die erforderliche Bewegung mittheilt, welche dieser dann wieder auf die Theile /
tiberträgt. Die Rolle /" läuft auf der . Scheibe /", wenn nicht fac.onnirte Arbeit hergestellt
werden soll, während sie bei Herstellungfagonirter Waare auf der Scheibe p13
läuft.
Die Barren /s und /° erhalten bei Herstellung
fac.onnirter Arbeit nach einander eine entgegengesetzte Bewegung und zwar durch
die der Platten/20 an den entgegengesetzten Enden der Maschine.
Jede von diesen Platten trägt einen Ständer /*', welchen Vorsprünge /22 umgeben,
die auf den Barren /5 und /e befestigt sind.
Die Gleitplatte /ao, welche auf der linken Seite der Maschine sichtbar ist, setzt die
Barre /° in Bewegung, und die fortschreitende Be\vegung der Platte /20 wird nach jeder
Richtung hin mit Hülfe der Drehung der Schraube /" zu Stande gebracht. Diese
Schraube dreht sich in feststehenden Lagern. Die Spindel dieser Schraube greift in eine Mutter
ein, welche an der Gleitplatte/20 befestigt, und ist mit einem kleinen Rade/21 versehen, dessen
Zähne in die des Rades / 25 eingreifen, welches letztere auf der Welle oder Axe /" befestigt
ist.
Diese ist so befestigt, dafs sie sich in den Lagern «' drehen kann und trägt das Rad/17,
dessen Zähne in die Zähne des Rades/ae eingreifen.
Dieses kann sich mit den beiden Steigrädern /lu und /30, welche an ihm befestigt
sind, zusammen um den feststehenden Zapfen/31
drehen.
Der Hebel/35 trägt mit Hülfe des Stiftes die beiden Theile /3e und /3" und ebenso vermittelst
des Stiftes /*° die Theile/" und /4ä.
Die Theile /38 und /3S werden angewendet
bei breiterer Waare und können aufser Thätigkeit gesetzt werden, wenn mit Hülfe des Hebels
ρ' 3 schmälere Waare hergestellt werden
soll, welcher sich auf dem Stift /4' dreht und welcher mit Hülfe des Theiles /'5 auf dem
Stifte /4C von p3t ruhen kann und vermittelst
dieses auf dem Stifte/47 befindlichen Maschinentheiles,
der die Theile /3J und /38 verhindert,
sich wie der Hebel /4* rückwärts zu bewegen
(Fig. 1), und kann mit Hülfe einer Nuth auf dem Stift />'" bewegt werden, der an dem Arm der
Theile /"'/" angebracht ist.
Wenn die Decker / die zuletzt gebildeten Maschen auf andere Nadeln bringen, wird
die Spannung der Theile / dieselben aus der correcten Stellung zu den Nadeln bringen,
welche in Tbätigkeit gesetzt werden sollen, und der Theil />" giebt dem Rade /s· und
infolge dessen mit Hülfe des zwischenliegenden Rades und der Schraube/»*3 der Gleitplatte/"
nach dem vierten Theile meiner Erfindung eine besondere Bewegung nach aufsen, welche mit
dem gleichzeitig auf die Theile / ausgeübten Zug so correspondirt, dafs, wenn der Zug am
gröfsten ist, die Theile / mit den Nadeln, mit welchen sie gerade zusammen wirken, in einer
Linie sich befinden. Der Theil /'" zieht das Rad /30 und die übrigen Theile in ihre Lage
zurück.
Daher bewegt der Theil /39 beim Weiterwerden
der Waare die einzelnen Theile der Maschine so, dafs das Rad /50 sich um eine
Strecke herunterbewegt, und dann die Theile wieder zurückbringt.
Die Theile/11 und/43 setzen beim Mindern
der Waare die einzelnen Theile der Maschine
so in Bewegung, dafs das Rad /50 sich jedesmal
um vier Einschnitte weiter bewegt.
Bei Ausführung des fünften Theiles meiner Neuerungen, zur Ausfüllung der Oeffnungen,f
welche die Theile / bei ihrer Thätigkeit veranlassen, wende ich in Verbindung mit den
Deckern / einen Maschinenteil q an, wie er in den Fig. 20 bis 24 dargestellt und noch
einmal für sich allein in Fig. 24* veranschaulicht ist.
An jedem dieser Theile q ist ein Einschnitt angebracht, welcher den unteren Theil der
Nadel aufnehmen soll, ebenso trägt jeder einen geneigten Theil 2 und ist in einer Platte q'
befestigt, welche in vertical« Richtung in einer Führung gleiten kann, die in der Platte q1
dafür ausgespart ist. Diese ist mit Hülfe der Schraube ς3 vorn an der Platte q1 befestigt,
in welche die Theile eingesetzt sind. Die Platte q' ist mit Zähnen versehen, in welche
die Zähne eines kleinen Rades q* eingreifen, das wiederum durch eine Zahnstange q6 in Bewegung
gesetzt wird.
Eine Feder q6 wirkt auf diese Theile, um die Platte q* aus dem Bereiche des Theiles q
herauszubringen, und dieselbe kommt nur dann zur Wirkung, wenn die Breite der Waare vergröfsert
werden soll. Dann wird das untere Ende der Gleitplatte q% zurückgeschoben, wenn
die Feder q" ihre Thätigkeit beginnt, indem der Theil q herabgedrückt wird.
Die Theile q kommen wie folgt zur Wirkung: Wenn der Apparat mit den Deckern /' herabgeht,
so drückt die Nadelstange auf die Spitzen/, und während dessen gehen die Theile q an den
Nadeln vorbei und stellen sich zu denselben je nach der Form des an denselben befindlichen
Theiles (2). Dann geht der die Theile / tragende Apparat weiter herab und das Ende der
Gleitplatte q'" beginnt aufwärts zu gleiten. Dies findet mit Hülfe des Rades q% bei dem Theil q
statt. Der Apparat geht dann herauf und die Nadelbarre herab, um den Deckern / zu gestatten,
eine Nadel zu überspringen.
• Der Apparac geht dann wieder herunter und bringt dabei die Maschen über die Köpfe
der nächsten Nadeln und die Platinen gehen nach vorn, um die Schlingen aufzunehmen,
sobald der Apparat in seine normale Lage zurückkehrt.
Will man ein Mindern der Waare herbeiführen, so werden die Theile q auf einer Seite
zurückgeschoben, um dann die Theile/ wirken zu lassen. Dies geschieht dadurch, dafs man
die Schraube q* löst, damit die Platte q\
welche den Theil q trägt, und die darauf wirkenden Theile um diese Schraube gedreht
werden können, worauf dann die Schraube festgestellt wird.
Die besondere Ansicht der Barre e" in Fig. 10
zeigt die Stellung der Stahlrippe x, welche nach dem sechsten Theil meiner Erfindung eingezogen
wird, um die Reibung des Fadens an der Kante der Barre zu verringern, wenn diese Barre auch
aus Messing oder einem anderen weichen Metall hergestellt sein sollte. Bei der praktischen
Ausführung dieses Theiles meiner Erfindung schneide ich in die Kante der Barre e2 eine
Vertiefung ein und nachdem ich ein entsprechendes Stahlstück in dieselbe eingelegt habe,
welches ich besonders hart mache, löthe ich dasselbe darauf oder befestige es auf sonst
irgend eine Weise. Ebenso finde ich es zweckmäfsig, bei der Zusammenstellung des Apparates,
die Weitvorrichtungen abschnittsweise herzustellen, von denen jeder Abschnitt die
Theile e e> e% ez e%fflP fx f f* und hx enthält.
Ebenso befestige ich die mit diesen verbundenen Maschinentheile, die an den Stücken r
angebracht sind, die ihrerseits so auf den aus dem Hauptgestell hervorragenden Vorsprüngen α s
ruhen, dafs beim Zurückschieben der die Theile r an dem Hauptgestell festhaltenden
Nuthe, diese Theile mit zurückgeschoben werden können, um dieselben nach einander zu
stellen und sie zurückzuschieben, ohne die Wirkung der anderen Theile der Maschine zu beeinträchtigen.
Diese Anordnung der einzelnen Maschinentheile ist in der Rückansicht, Fig. 19,
theihveis dargestellt.
Der siebente Theil meiner Neuerungen ist in der Rück- und Vorderansicht dargestellt, in den
Fig. 25 und 26.
In diesen Figuren sind zur Bezeichnung der einzelnen Maschinentheile die nämlichen Buchstaben
benutzt, welche in den früheren Zeichnungen vorkommen. Die Rollen an den betreffenden
Hebeln sind ebenfalls in gabelförmigen Armen A' verstellbar.
Die Rolle S kann auf einem Stift S' gleiten,
welcher an dem einen Ende des Hebels £' befestigt ist. Dieser ist so aufgehängt, dafs er sich
auf dem feststehenden Stift .S3 drehen kann, und hat an seinem oberen Ende einen Stift S\
welcher auf den Arm S'° wirken kann, der auf der Welle S1 sitzt.
Diese ist in den Lagern e° gelagert.»und
trägt andere Arme S7, welche die Querstangen S" in Bewegung setzen. S9 ist eine andere
Stange, welche mit Hülfe der Arme s1 bewegt wird, die aus dem Gestell se hervorragen.
Die Fäden, welche von den Spulen zu den Fadenführern laufen, gehen über die feststehende
Barre S10 so hinweg, dafs sie in den Behältern
5'' gefettet werden.
Von da laufen sie über eine der Stangen S*
unterhalb der Rolle auf der Stange S* und über die andere Stange S" fort, so dafs durch
Variiren des Druckes auf den Arm S* das Anziehen
der Fäden zwischen den Stangen 5" S8 variirt werden kann.
Wenn fagonnirte Waare hergestellt wfcrden soll,
so wird die Rolle S so bewegt, dafs sie auf die Scheibe S11 drückt; wenn dagegen gewöhnliche
oder nicht fagonnirte Waare gearbeitet wird, bewegt sie sich auf der breiteren
Fläche S13.
I . Λ
Die Vorderansicht der Maschinentheile in der Fig. 26 und der Querschnitt der Theile in
Fig. 27 stellen die Methoden dar, nach welchen der achte Theil meiner Neuerungen ausgeführt
werden kann.
d13 ist einer der Hebel, welcher mit Hülfe
eines Gelenkstückes d*1 auf einen Arm dta
wirkt, der an der Nadelbarre d1 befestigt ist.
Nach diesem Theil meiner Neuerungen führt der Stift d* mit der Rolle dxi eine andere
Rolle / an das Gleitstück /2, welches auf dem
Arm /3 gleiten kann.
Dieser wird von einem Querstück des Gestelles αΊ getragen.
An dem Arme *3 ist ein Ansatz /4 angebracht,
der mit Hülfe eines Stiftes t'° den Hebel /u trägt, welcher sich auf dem Stift tb dreht
und an seinem Ende t1 in eine Reihe von Absätzen
von verschiedener Höhe ausläuft, gegen welche das Ende einer verstellbaren Schraube t*
wirkt.
Auf diese Weise hebt sich der Hebel t'1 mit
seinem anderen Ende t~ so, dafs das Ende f
und infolge dessen auch der Absatz, welcher auf dem Stift i* wirkt, wechseln. Die Stellung
des oberen Theiles /' wird sich während der Zeit, in der der Stift t still steht, ändern und
infolge dessen die Dichtigkeit der Waare eine andere werden.
Der Hebel /9 trägt einen hervorstehenden
Stift /10, auf welchen bich der eine oder der
andere der Einschnitte 11, 12, 13 und 14 des
Hebelarmes txs> legt und dieser wird an seinem
einen Ende so unterstützt, dafs er sich auf dem feststehenden Zapfen /'"' drehen kann.
Am oberen Ende läuft er in eine Handhabe t'5
aus. Von den Einschnitten ist der mit 11 bezeichnete
bestimmt, den Stift ti0 aufzunehmen,
wenn die Nadeln völlig nach vorn gehen sollen.
Der neunte Theil meiner Erfindung ist in Fig. 27 und im Querschnitt in Fig. 28 dargestellt.
Eine Arretirung mit Wagen ist ebenfalls in der Fig. 29 in der Rückansicht, in Fig. 30
im Querschnitt, in Fig. 31 in der oberen Ansicht, in Fig. 32 von unten und in Fig. 33 von
vorn dargestellt. Die Fig. 34 stellt einen der dabei mit angewendeten Theile dar.
Der Theil u, der sich auf einer Axe «l
drehen und mit u2 auf seine Platine einwirken kann, besitzt in u* eine Verlängerung, welche
durch ζ<2 so in Bewegung gesetzt wird, dafs er die Schwinge von der Platine zurückbewegt,
nachdem sie dieselbe vorwärts gestofsen hat. Der Schlitten ν ist mit einer Nase ν' und einem
Stück ν 2 versehen, welches mittelst einer Federv'J
an ihm befestigt ist.
Das Röfschen z>2 zieht, wenn es auf die
Theile u3 der Schwingen einwirkt, diese von ihren Platinen zurück, nachdem ersteres unmittelbar
vorher dieselben vorwärts bewegt hat.. Das federnde Röfschen v'1 verhindert
einen plötzlichen Stofs gegen die Schwingen und Platinen.
Bei der Ausführung des zehnten Theiles meiner Erfindung wird jede der Barren m,
welche die Fadenführer / mitnehmen, an jedem Ende mit einem Stutzen w versehen, damit,
wenn die Fadenführer am Ende ihres Weges angelangt sind, dieselben in die geeigneten
Vertiefungen 1 und 2 in der Platte wx fallen
können, die an den Hebelarmen w- angebracht ist, und zwar befindet sich einer an jedem
Ende der Maschine und ist auf feststehenden Zapfen w3 drehbar, welche von feststehenden
Ständern a8 getragen werden.
Jeder von diesen Hebelarmen besitzt einen Vorsprung w'\ welcher durch einen regulirbaren
Vorsprung rc1 in Bewegung gesetzt. wird.
Dieser ragt aus einem Hebelarm w° hervor,
welcher mit Hülfe eines Stiftes w~ mit den Armen g* verbunden ist und diese wirken auf
die Pln.tinenbarre ^,r.
Ich beschränke mich nicht auf die im obigen und in den Zeichnungen beschriebenen Construetionen
der einzelnen Theile, sondern ich behalte mir vor, Abänderungen derselben unter Beibehaltung des Charakters meiner Erfindungen
anzuordnen. Als meine Erfindung und daher als mein ausschliefsliches Eigenthum betrachte
ich:
1. Die allgemeine Anordnung und Vereinigung der im obigen beschriebenen einzelnen
Theile der Construction, wie dies dargestellt und beschrieben ist.
2. Die Herstellung der Fadenführer aus Stahl oder aus einem anderen biegsamen Material,
da wo dieselben auf den übrigen Theilen schleifen.
3. Die Art und Weise, die Fäden beim Auslaufen auf die Fadenführer so zusammenzuhalten,
wie es im obigen beschrieben ist.
4. Die Art und Weise, in welcher die oben beschriebenen Maschinentheile f>
eine besondere Bewegung erhalten, wenn die Waare breiter werden soll, wobei diese
Theile, wie im vierten Abschnitt meiner Verbesserungen beschrieben ist, wieder in
ihre normale Lage gebracht werden.
5. Die Art und Weise des Ausfüllens der beim Breitermachen der Waare erzeugten Oeffnung
mit Hülfe des Theiles q und der damit vereinigten Maschinentheile, welche im
wesentlichen in der Weise zur Wirkung kommen, wie es in dem betreffenden Theile der obigen Beschreibung aus einander gesetzt
worden ist.
6. Die Anwendung einer Rippe aus Stahl oder einem harten Material an der Kante oder
Druckfläche der Druckbarre, zum Zweck einer geringeren Abnutzung derselben.
7. Die Art und Weise, wie ich den Fäden
beim Uebergange auf die Fadenführer eine gleichmäfsige Spannung ertheile, wie dies
in dem betreffenden Abschnitt der obigen Beschreibung dargestellt worden ist.
Die Anordnung regulirbarer Theile zur Hervorbringung von Aenderungen in der
Dichtigkeit der Waare während ihrer Herstellung, wie dies im wesentlichen im obigen beschrieben worden ist.
Die Anordnung der mit den Schwingen und Sperrkegeln zusammenhängenden Theile in
der--.Art, dafs die Schwingen von ihren Platinen weggezogen werden, sobald sie auf
dieselben eingewirkt haben, wie dies in der obigen Beschreibung dargestellt worden ist.
Die Theile, welche zur Regulirung der Bewegung der Fadenführer dienen, wenn dieselben
am Ende ihres Laufes angelangt sind, zum Zwecke der festen Einstellung der zwischen den Platinen hindurchgefuhrten
Fäden in der im obigen angeführten Art und Weise.
Hierzu 6 Blatt Zeichnungen.
XXT. 3tr. 4618. Heinrk
3euienroba — Steuerungen an Breiten &,
fiben 2BtrIiluIjien sur £erffeHung ttmiattt
B *ß 8 Mß J878 b:
SBaare. *ßmn 8,
£g
J878 ab,..;, ____.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4618C true DE4618C (de) |
Family
ID=283314
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT4618D Active DE4618C (de) | Neuerungen an breiten mechanischen Wirkstühlen zur Herstellung regulärer Waare |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4618C (de) |
-
0
- DE DENDAT4618D patent/DE4618C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3313554C2 (de) | ||
| DE681181C (de) | Kettenwirkmaschine | |
| DE3214536C2 (de) | Mascheneinstreichvorrichtung für Flachstrickmaschinen | |
| DE1485506B1 (de) | Tufting-Maschine | |
| DE2430906A1 (de) | Tuftingmaschine | |
| DE69321162T2 (de) | Vorrichtung zur Bewegung von Fadenführerkasten für eine Flachstrickmaschine | |
| DE4618C (de) | Neuerungen an breiten mechanischen Wirkstühlen zur Herstellung regulärer Waare | |
| DE2951386A1 (de) | Kuliereinrichtung fuer flachstrickmaschinen | |
| DE1457012C3 (de) | Automatisch arbeitende Bürstenherstellungsmaschine | |
| DE656095C (de) | Verfahren zum Herstellen einer auf der Cottonwirkmaschine formgerecht gearbeiteten Plueschwirkware und Cottonwirkmaschine zur Ausfuehrung des Verfahrens | |
| DE3003811A1 (de) | Strickmaschine | |
| CH650816A5 (de) | Flachstrickmaschine und mascheneinstreicher fuer eine flachstrickmaschine. | |
| DE15996C (de) | Buntmuster • Strickmaschine | |
| DE745760C (de) | Flache Kulierwirkmaschine mit Hilfsdecknadeln | |
| DE13769C (de) | Neuerungen an flachen Kettenstühlen | |
| AT117293B (de) | Verfahren und Maschine zur Herstellung einer Schußkettenwirkware. | |
| CH282702A (de) | Häkelmaschine. | |
| DE36620C (de) | Regulirungsapparat für den Fadenwechsel am englischen Rundstuhle | |
| DE69094C (de) | Lamb'sche Strickmaschine mit mechanischem Minderapparat | |
| DE549820C (de) | Flachkulierwirkmaschine mit mehreren Fadenfuehrerschienen | |
| DE46851C (de) | Schaftmaschine | |
| DE870158C (de) | Warenabzugvorrichtung fuer flache Kulierwirkmaschinen | |
| DE2332892C3 (de) | Flachstrickmaschine | |
| DE8246C (de) | Neuerungen an der LAMB'schen Strickmaschine | |
| DE10387C (de) | Neuerungen an flachen Kettenstühlen |