DEP0002734DA - Bogenanleger für Druckmaschinen. - Google Patents

Bogenanleger für Druckmaschinen.

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DEP0002734DA
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Germany
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sheet feeder
eccentric shaft
printing machines
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belt roller
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Hans Fischer
Original Assignee
Fischer, Hans, Augsburg
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Description

Alctenz.; ρ 2734 XII / 15d D Hans Fischer, Aug sburg-G ögg mg en s Spießleweg 12 (Abschrift)
Bogenanleger für Druckmaschinen«
Bei den bisher "bekannten Bogenanlegern für Druckmaschinen liegt die zur Steuerung aller seiner Organe dienend© Exzenterwell® unter der Bandwaise. Hierbei kann man nicht unter ein gewisses Mindestmaß in der Bauhöhe kommen. Diese bestimmt aber auca den Heigungswinkel des Transportweges bis zur Anlegemarke, wenn man nicht über eine gewisse geeignetes vom größten Bogenformat und der Transportgesenwindigkeit bestimmte, Weglänge hinausgehen will und darf«, Den Heigungswinkel soll man jedoch möglichst flach halten oder doch jedenfalls flacher als bei den bisher bekannten Anlegern, wenn nicht besondere Umständes wie etwa ein unter ihm tätiger Stabausleger, dies ausschließen9 und zwar etwa in einer Größe t wie man ihn für Handanlagetische verwendet, weil der Bogen innerhalo seiner Bandführung um so sicherer geführt werden kann und auch nicht so stark gegen die Anlegemarke drückt, wodurch die Wirksamkeit des Ziehens auf das Seitenregister beeinträchtigt werden könnte. Auch ist es manchmal erwünscht, daß ein Bogenanleger nachträglich au einer Druckmaschine mit Handanlage geliefert werden soll, wobei man ihn dann auf die Handanlage draufsetzt, sodaß der Heigungswinkel um den der Handanlage sowieso schon vergrößert wird»
Aus diesen Gründen hat man aucn schon vorgeschlagen, die Exzenterwelle über dem Bogenstapel anzuordnens wodurch sich die Baahöhe und damit der Neigungswinkel bei gleichbleibender Transportlänge in gewünschter leise erniedrigen lassen» Aber diese Anordnung ist wegen der Lag© einer sich drehenden Welle unmittelbar in einem zur Handbedienung benötigten Bereich wenig zweckmäßig.
Alle diese Schwierigkeiten werden nun gemäß der Erfindung dadurch behobenj daß die Exzenterwelle in der hohlen Bandwalae angeordnet ist. Die Bandwalz® wird gemäß der Erfindung von der Exzenterwelle über ein Vorgelage angetrieben. Damit dieses möglichst wenig Plata beansprucht, ist das Antriebsrad des Vorgeleges als Topfrad ausgebildet. Das hat gleichzeitig d@n weiteren Vorteil, daß das Antriebsrad in der Ausführung· seiner kleinsten Übersetzung die Größe des Getriebegehäuses, abgesehen von sonstigen Abmessungen,, bestimmt j da das Vorgelegerad bei kleiner werdendem Topfrad prozentual noch kleiner wird, sodaß das Übersetzungsverhältnis steigt» Dadurch wird auch das Getriebegehäuse klein. Ferner kann bei Anordnung dfcr Vorgelegewelle unten oder schräg unten der ulstand so gehalten werden, daß alle Getriebeteile einschließlich des ersten Vorgelegerades und der Vorgelegewelle Öl erhalten, was in der hierbei erzielbaren bequemen Weise bei den bisherigen Ausführungen nicht möglich war»
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung verdeutlicht.
Abb« 1 zeigt eine bekannte Ausführung mit unter der Bandwals© 1 liegender Exzenterwelle 2«
Abb. 2 zeigt bei im übrigen gleichen Abmessungen einen Vergleich zu der weiteren bekannten Ausführung mit über dem Papierstapel 3 liegender Exsenterwelle 2»
Abo· 3 zeigt die erfindungsgemäße Ausführung mit zentral zur Bandwalz© 1 liegender Exzenterwelle 2S ohne daß der Eaum über dem Papierstapel 3 versperrt wird«
Abbe 4 zeigt die Auswirkung der Verringerung der Bauhöhe und des Neigungswinkels des Transportweges bei gleicher Länge und Anordnung des Bogenanlegers auf einem Handanlagetisch 4 gegenüber der strichpunktiert angedeuteten Ausführung nach Abbildung 1*
In Abb« 5 und 6 ist gezeigt, wie die hohle Bandwalze 1 von der sie zentral führenden Exzenterwelle 2 über ein Vorgelege 5$6919 8 angetrieben vjird. Das Zahnrad 8 ist lose auf der Welle 2 gelagert und als Topfrad ausgebildet j und empfangt seinen Antrieb über das Zahnsegment 98 das von einem Gegensegment 10 mitgenommen wird, das in einem mit der Exzenterwelle 2 fest verbundenen und daher mitdrehenden Hebel 11 schwenkbar gelagert ist und mit einem Schlepi>arm 12 verbunden istP dessen Ende eine Rolle 13 tragt, die in einer Kurv© (zur felle 2 exzentrischer Kreis) 14 geführt ist„ Die Ejärven-» scheibe 15 trägt einen Zahnkranz 16 9 in den eine Schnecke 17 eingreift, die über Kurbelräd 18 verstellbar ist, sodaä durch seine Verstellung die zeitliche Lage der durch den exzentrischen Kreis über Rolle 13 und Zahnsegment 10 dem Zahnrad 9 zu- oder abzüglich zur Drehung durch den Hebel 11 erteilten Beschleunigung oder Verlangsamung der Bandwalze 1 verändert wird. Die Schnecke 17 ist in einem öl- und staubdichten Gehäuse 19 gelagert, das auüen an der Seitenwand 20 befestigt ist. Der Antrieb erfolgt von der Welle 21 über das Kegelräderpaar 22 auf die Exzenterwelle 2 und. über die Vorgelegewelle 23 auf die Bandwalze 1. Zu beiden Seiten der Bandwalze 1 sind auf der Exzenterwelle 2 Exzenter9 ζ·Β· 24 s 25 zur Steuerung der Funktion der verschiedenen Anlegeorgane angebrachte
Bogenanleger, auf den sich die Erfindung bezieht 9 arbeiten außer an Druckmascninen, natürlich auch an Falzapparaten <=

Claims (4)

  1. Patentansprüche.
    le) Bogenanleger für Druckmaschinen, dadurch gekenzizeichnet( dai die zur Steuerung dienende Exzenterwelle (2) in der hohlen Bandwalze (1) angeordnet ist ο
  2. 2.) Bogenanleger nach Anspruch 1, dadurch gekenrizeicnnet, daü die Bandwalze (1) auf der Exzenterwelle (2) gelagert ist.
  3. 30 Bogenanleger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß die B rundwalze (1) von der Exzenterwelle (2) über ein Vorgelege (5* 6S 23» 7s 8) angetrieben wird« dessen Antriebsrad (8) als Topfrad ausgebildet ist.
  4. 4.) Bogenanleger nach Einspruch 3S aaaurch gekennzeichnet 9 da3 die Vorgelegewelle (23) unten oder schräg unten liegt·

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