DEP0002275MA - - Google Patents

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DEP0002275MA
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p2275VII/71aB
Bei der Verwendung von Einlegesohlen, ergibt sich häufig dar Übelstand, daß diese beim Gehen verrutschen, wodurch ihre Vorteile ganz, oder zumindest teilweise aufgehoben werden. Dies. ist. νοτ allem dann, der Fall, wenn, es sich um Sohlen aus dünnen ■ oder unversteiiften Materialien!, beispielsweise Loofah, Moos., Schwamm, Stroh od. dgl. handelt, und wenn die Innenseite des Schuhwerkes von, Natur aus oder durch längeres Tragen beson,-dlers. glatt ist. Dann kommt es. vor, in erster Linie bei Halbschuhen, daß die Einlegesohlen, sich, durch die Fußbewegungani im Schuh zur Ferse schieben, und, dort sogar heraus rutschen. .
Diesem bekannten Übelstand wurdei bisher wirksam. dadurch begegnet, daß besonders^ auf Einlegesohlen, aus schwächeren Materialien abs atz große Versteifungen, aus~Tappß otter ähnlichen steifen," nicht, abwaschbaren Stoffen fest angebracht wurden.
Diese feste Verbindung der Fersenversteifung mit der Sohle erwies sich jedoch, als unzweckmäßig und, besonders störend, wenn die Einlegesohlen auf Gruind, ihrer Materifalbeschaffenheit abwaschbar sind. . . , .
Die Erfindung betrifft ainie Versteifung für Einlegesohlen;, welche auf diiese aufgeschoben oder eingeschoben ist und jederzeit leicht, entfernt1 werden kann, sofern dies, beispielsweise beim Abwaschen, .der Sohle, wünschenswert ist, Die Anbringung1 und Verwendung der Versteifungen ist dabei nicht auf ' ein bestimmtes Sohlenpaar beschränkt, sondern ist bei alleirirArtein." von,' Sohlen möglich, besonders bei den billigen Sorten, deren. Tragdauer damit
wesentlich verlängert werden, kann.. Die Einirich-
tung kann wegen ihrer großen Lebensdauer und ihrer leichten Auswechselbarkeit für viele Sohlenpaare benutzt werden.
Gemäß der Erfindung wird die Versteifung der Einlegesohle durch ein Stück harter Pappe, Preß-
stoff, Metall oder ähnlichem Material ' erzielt, dessen Form dem Fersenstück der Einlegesohle entspricht. Es ist nicht fest mit dier Sohle verbunden, sondern, durch beliebige Halterungen an dieser a.uswechselba.r befestigt, Als Halterung kann eine am Fersenende der Einlegesohle angeordnete Tasche dienen, in. welche die Versteifung eingeschoben wird, oder aber die Versteifung selbst ist durch Aufnähen eines Stückes, Stoff zu einer Tasche ausgearbeitet, in welche die Sohle eingeschoben wird, Dabei ist es für die Erfindung unmaßgeblich, in, welcher Form diiese Taschen gehalten· sind, oder ob an, ihre Stelle lediglich Bänder oder Ösen als Befestigungsmittel treten.
In, der Zeichnung sind einige Ausführungs.-baispielei der Erfindung dargestellt, und zwar1 zeigt Abb. ι eine Einlegesohle mit angearbeiteter Tasche,
Abb. 2 eiinei Versteifung mit angearbeiteter Tasche,
Abb. 3 einen Schnitt durch:, reine: auf die Sohlte 6ö aufgesetzte' Versteifung gemäß Abb. 2 in vergrößertem Maßstab. /;"
Die aus Pappe, Preßstoff, Metall oder anderem geeigneten steifen, Material bestehende Platte α kommst an das Fersenende. der Einlegesohle b zu liegen und. ist, mit diesem auf beliebige Weise auswechselbar verbunden. So kann, ,wie in Abb. 1 dargestellt, auf dem FersenteiP-deir' Sohle 'ein Stück Stoffe aufgenäht sein, so' daß eine TascheJ entsteht, in welche die Versteifung α eingeschoben werden kann, Oder ein Stoff e ist auf die Versteifung α mittels· einer Randbefestigung g selbst aufgenäht (Abb. 2 und 3), und in die sich bildende Tasche / ist das Fersenende-·. der Sohle & eingeschoben, Die Versteifung ä wird, zweckmäßig ' immer der Brändsohlenseite' zugekehrt, um der Ferse einen, bequemen Sitz zu ermöglichen. In dler Versteifung α kann ainle beliebige geformte Aus- ' spanning h angeordnet sein, wodurch eine muldenförmige! Bettung der Ferse und gleichzeitig eine sicherei' Verbindung von: Versteifung und Einlegesohle erzielt; wird,- denn durch das Körpergewicht .wird die Tasche d samt dem Fersenteiil der Sohle in diese Aussparung hineingepreßt und verhindieirt: ein Herausrutscllen der Einlegesohle aus der '85 Tasche des Versteifungsstückes. Andere Befestigungsmöglichkeiten bestehen in Bändern, Umbördelungen, Klammern, Ösen u. dgl.

Claims (4)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Einlegesohle mit Fersenversteifung, gekennzeichnet durch eine aus beliebigem steifem Material hergestellte, der Form des Fersenteiles der Einlegesohle (b) angepaßte Versteifungsplatte (α), die auswechselbar mit der Einlegesohle verbunden ist.
2. Einlegesohle nach Anspruch 1, dadurch gekeninizeichnet, daß der Fersenteil der1 Einlegesohle (&) eine Tasche (rf) aus Stoff (c) aufweist, in welche die Versteifungsplatte (α) eingeschoben ist: (Abb. 1).
3. Einlegesohle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Versteifung (a) eine aufgenähte Tasche (/) aus Stoff (e) aufweist, in, welche der Fersenteil der Sohle (&) eingeschoben ist (Abb. 2 und 3).
4. Einlegesohle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dlaß Versteifung (a) und Fersenteil der Sohle (b) durch. Klammern, Umbördelungen, Ösen,, Bänder u. dgl. auswechselbar miteinander verbunden sind, .

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