AT204922B - Vorrichtung zur Stützung des menschlichen Fußes - Google Patents

Vorrichtung zur Stützung des menschlichen Fußes

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AT204922B
AT204922B AT574756A AT574756A AT204922B AT 204922 B AT204922 B AT 204922B AT 574756 A AT574756 A AT 574756A AT 574756 A AT574756 A AT 574756A AT 204922 B AT204922 B AT 204922B
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AT
Austria
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plate
shoe
foot
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AT574756A
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Inventor
Carl Waddington Coplans
Original Assignee
Carl Waddington Coplans
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  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description


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  Vorrichtung zur Stützung des menschlichen Fusses 
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Stützung des menschlichen Fusses in Form einer Einlage in einen Schuh oder als Bestandteil desselben. 



   Ziel der Erfindung ist die Schaffung einer derartigen Vorrichtung, welche auch eine   Korrekturwirkung   auf den Fuss ausübt, wodurch ein Plattfuss wieder in eine normale Form gebracht werden kann. Eine derartige Vorrichtung kann als eigener, in einen Schuh   od.   dgl.   Fussbeeleiduilg   einzulegender Teil ausgebildet sein, oder sie kann zusammen mit der Fussbekleidung ein Ganzes darstellen. Abgesehen von der Korrekturwirkung auf den Fuss soll die Vorrichtung auch einen weichen, federnden Gang ermöglichen. 



   Dieses Ziel wird gemäss der Erfindung erreicht durch ein Paar flacher, starrer Druckglieder, von welchen eines im Bereich des Vorfusses und das andere im Abstand davon im Bereich der Ferse angeordnet ist, welche Druckglieder durch einen elastischen Verbindungsteil verbunden sind, der auf die beiden Fussteile eine dauernde Torsionskraft um eine sich im wesentlichen entlang der Längsachse des Fusses erstreckende Achse ausübt und die Aussenseite des vorderen   Fussteile : gegenüber   seiner Innenseite nach oben zu verdrehen bestrebt ist. 



   Der elastische Verbindungsteil, welcher zweckmässig als Schraubenfeder ausgebildet ist, dreht den Innenrand des Fusses im Bereiche der Ferse nach aussen und die Aussenseite des Vorfusses gegenüber seiner Innenseite nach oben, wodurch der Plattfuss einer Korrekturwirkung unterworfen ist. 



   In der Zeichnung ist die Erfindung an Hand von Ausführungsbeispielen schematisch dargestellt. Es zeigen :
Fig.   l   a die Richtung der durch die Vorrichtung bewirkten Torsionskräfte auf einen in Draufsicht dargestellten rechten Fuss,   Fig. l   b einen in Ansicht dargestellten linken Fuss, Fig. 2 eine Draufsicht auf ein Torsionselement, Fig. 3 eine Seitenansicht einer zum Einschieben in einen Schuh bestimmten Vorrichtung, Fig. 4 eine Vorderansicht der Vorrichtung nach Fig. 3, Fig. 5 die Vorrichtung nach Fig. 3 in Ansicht von unten und Fig. 6 einen Längsschnitt durch einen Schuh, in welchem die Vorrichtung eingebaut ist. 



   Wie in der Zeichnung dargestellt, umfasst die Vorrichtung eine Sohlenplatte 1 für den vorderen Fussteil und eine Fersenplatte 2 für den Fersenteil des Fusses, ein die Sohlenplatte 1 mit der Fersenplatte 2 verbindendes Torsionselement 3 und eine biegsame Platte 4, an deren Unterseite die Sohlenplatte 1 und die Fersenplatte 2 zusammen mit dem Torsionselement 3 angebracht sind. 



   Die Platten 1 und 2 bestehen aus Stahl oder aus einem andern geeigneten Material und sind mit Nie-   ten 5,die   in geeigneter Weise   versetztsind. ander Unterseite derbiegsamen Platte 4 befestigt. Diese besieht aus   Leder od. dgl. und ist derart geformt, dass sie im flachen Zustand auf die Brandsohle des Schuhes 6 passt. 



  Die vordere Sohlenplatte 1 ist im wesentlichen eben ausgebildet und ist der Form des   Vorfusses   angepasst. Die Fersenplatte 2 ist konkav oder gewölbt geformt, was im wesentlichen der Unterseite und der nach innen weisenden Fläche der Fersenwölbung entspricht. 



   Zur Erzielung einer auf die Platten 1 und 2 in entgegengesetztem Sinne wirkenden Torsionsfederung sind die Platten miteinander durch ein starkes Torsionselement 3 verbunden, welches sich im wesentlichen 
 EMI1.1 
    PlatteTorsionselement   3 aus einem Stück Federdraht, dessen Mittelteil zu einer enggewundenen Spiralfeder 3 a   von z. B. 6 mm Stärke und genügender Länge gewickelt ist, um den Abstand zwischen den beiden Platten 1 lad 2 zu überbrücken, wobei die Endteile des Drahtes zu im wesentlichen rechteckigen Schleifen 3b und   

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 3 c gebogen sind. Diese Schleifen können fest zwischen jede   del   Platten 1 bzw. 2 und der biegsamen. Platte 4 eingelagert und mittels Nieten oder auf eine andere Weise befestigt werden.

   Die beiden Schleifen 3 b und 3 c, welche derart geformt sind, dass sie zu der flachen Vorderplatte 1 und zu der gewölbten Fersenplatte 2 passen, sind in bezug auf die Achse der Feder 3 a zueinander verdreht angeordnet, um die erforderliche Torsionsspannung zwischen den Platten l und 2 und den Teilen der biegsamen Platte 4, an welchen sie befestigt sind, zu erzielen. 



   Die Vorrichtung kann, wenn sie in der eben beschriebenen Weise ausgebildet ist, als solche verwendet werden, indem man sie in einen Schuh üblicher Art einschiebt, aus welchem sie dann wieder entfembar ist. Anderseits kann diese Vorrichtung aber auch auf die Dauer in einen Schuh 6 od. dgl. Fussbekleidung eingebaut werden, in welchem Falle dann der Schuh, wenn er nicht getragen wird, oder wenn er nicht unter dem Druck des Körpergewichtes der ihn tragenden Person steht, die verdrehte Form hat, welche das Torsionselement 3 über dessen Enden und die biegsame Platte 4 auf den Schuh   überträgt   und wobei die biegsame Platte 4als solche entweder teilweise oder ganz die Funktioneiner   Brandsohleder Fussbekleidung   übernimmt.

   Wenn die Vorrichtung in einen Schuh 6 od. dgl. mit einbezogen ist, so wird die Form der Innensohle des Schuhes, wenn nötig derart abgeändert, dass das Torsionselement 3 die gewünschte Drehwirkung auf den Schuh 6   am   damit auf den darin befindlichen Fuss ausüben kann. Wie In Fig. 6 dargestellt, kann im Schuh   ó   eine Halterung 8 aus Metall oder einem andern geeigneten Material eingebaut werden, um den inneren Teil der Ferse abzustützen. Diese Halterung 8 kann zusammen mit der Fersenplatte 2 aus einem Stück bestehen, sie kann einen Teil des Fersenteiles der Drahtschleife bilden, oder sie kann auch als eigenes Stück eingebaut werden. Der Brandsohlenteil 9 ist so ausgebildet, dass er sich entlang der Wölbung des Fusses nach oben hin erstreckt. 



   Bei jeder Ausführungsform der erfindungsgemässen Vorrichtung gibt diese   auf Grund ihrer Federeigen-   schaften dem auf die Vorrichtung aufgedrückten Körpergewicht vorübergehend nach und nimmt so die Form einer gewöhnlichen, nichtfedernden Schuheinlage an. Wenn der Druck des   Körpergewichtes   nachlässt, so tritt wieder die dynamische Wirkung der Vorrichtung auf, und es wird so der Fuss   dauernd denkor-   rigierenden Kräften unterworfen. 



   Die erfindungsgemässe Vorrichtung oder eine Fussbekleidung, in welche diese Vorrichtung eingebaut ist, wird unter dem Druck des Körpergewichtes nie ganz flach, und es ist durch die Federwirkung des Torsionselementes ein weiches, federndes Gehen gewährleistet. 



   Bei jeder der oben beschriebenen Ausführungsformen der Erfindung kann der hintere Teil   derVorrich-   tung gewölbt ausgebildet sein, damit dieser die Ferse umgibt. 



   Gemäss einer weiteren und   einfacherenAusführungsform   der Erfindung sind die steifen Platten 1 und 2 weggelassen, und das Torsionselement ist   zwischen Lederschichten eingebettet, welche,   wenn nötig, mit Glaswolle od. dgl. verstärkt sind. Dadurch wird eine wesentliche Verringerung der Abmessungen und des Gewichtes des Schuhes erreicht. In diesem Falle sind die Schleifen 3 b und 3 c im Bereiche der Ferse und der Zehen innerhalb   des Verstärkungsmaterials   vernäht oder auf eine andere Art befestigt und liegen nicht auf den Schuh auf. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Vorrichtung zur Stützung des menschlichen Fusses in Form einer Einlage in   einemSchlÙ1   oder als Bestandteil desselben, gekennzeichnet durch ein Paar flacher,   starrer DruckgUeder (1, 2),   von welchen eines im Bereich des Vorfusses und das andere im Abstand davon im Bereich der Ferse angeordnet ist, welche Druckglieder durch einen elastischen Verbindungsteil (3,3a) verbunden sind, der auf die beiden Fussteile eine dauernde Torsionskraft um eine sich   im wesentlichen   entlang der Längsachse   des Fusses erstrek-   kende Achse ausübt und die Aussenseite des vorderen Fussteiles gegenüber seiner Innenseite nach oben zu verdrehen bestrebt ist.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jedes der beiden Druckglieder (1, 2) aus einer Metallplatte besteht, welche in entsprechendem Abstand voneinander an der Unterseite einer biegsamen Platte (4) befestigt sind, deren Umriss im belasteten Zustand dem Umriss der Brandsohle des Schuhes entspricht und dass die vordere Platte (1) der Gestalt der Sohle des Vorfusses und die rückwärtige Platte (2) jener der Sohle der Ferse entspricht.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der elastische Verbindungsteil aus einem Stück Federdraht besteht, dessen Mittelteil zu einer enggewundenen, den Abstand zwischen dem vorderen und dem rückwärtigen Druckglied überbrückenden Schraubenfeder (3a) gewickelt ist, wobei die Endteile des Federdrahtes zu im wesentlichen rechteckigen Schleifen (3b, 3c) gebogen sind, welche zwi- <Desc/Clms Page number 3> sehen der biegsamen Platte (4) einerseits und dem vorderen und dem rückwärtigen Druckglied anderseits fest eingebettet sind.
AT574756A 1955-09-27 1956-09-27 Vorrichtung zur Stützung des menschlichen Fußes AT204922B (de)

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