DEP0002080DA - Schuh, Stiefel und sonstiges Schuhwerk - Google Patents
Schuh, Stiefel und sonstiges SchuhwerkInfo
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Description
Di© SrfiBdiiag bezieht eieb euf Schuhe und Stiefel, "betrifft aber aueh β lies sonstige Schuhwerk, nsieeotl leb. solches für
Sport .
Die beut igen Meiiselien sinfl erf ehriings gemäss sieht gut "bei Iusse ScIaiilfI daran let weitgehend das gebräoohlie he Sobuiiwerka
Abgesehen ν cm Spreiz-und Sealrfftseent deren Entstehung die üb-IieIieR
Sehtthe us δ Stiefel Bimh begünstigen, sind S lese verwiegend für- die Hechteile verantwortlich, «eiche "bei eines Fuse
sit TerbildetCfH and falsch gestellten Zehen öle Segel sind." Diese Heehteiie bestehen vernehstlieb derin, dess eis β öl eher Fu se
sich beim Gehen nicht mehr richtig auf der Oehflbohe abzuwälzen versag und dees sein Träger unter vorzeitigen irBttdungfierseheinungeη,
oft BQgttr unteT Schmerzen leidet.
Die Srfindung bezweckt die Abhilfe dieser Mißstände.
Is liece!? ihr die Irkenntnisse der sog.Seyer^sofa©» Lisi© zugrunde ♦ Di© Keyeri seh© Liaie ist die TerhlHiSung des Mittelpunktes
der Ferse mit der Wurzel der grossen Zehe. la. Richtung die-
sex Male verläuft "bei einem unverdorbenen Fuss d Ie gross« Zehe,
Ausserdeffl ist für einen gesunden,unverbildeten Fuss die Gerade kennzeichnend ,welche als Ianenlinie Taoze lohnet werden kann und
welchesich ergibt, wenn eine Tangente an den Persenballen und an den Wurzelballen der grossen Zehe gelegt wird. Diese Innenlinle berührt dann die
gross© 2ehe bei deren vorderem Gelenk. Sine Untersuchung der Mmse von Menschen,welche längere Zeit des
gebräuchliche Schuhwerk getragen heben, zeigt nun aber, Ams bei ihnen die grosse 2ehe nicht diese Stellung einnimmt,sondern in
Richtung zu den übrigen'Zehen stark abgebogen ist. Infolgedessen wälzt eich bei diesen Menschen der Fuss nicht mehr über die gross
Zehe neoh vorn beiraSohreiten auf der Bodenflöche ab. Der Pusa rollt sich vielmehr über die Aussenseite der grossen Zehe ab. Die
mis silo he Jolge sind d ie weitverbreitete Geh schwäche und d Ie vorzeitige SrmQdung soloher pöße, weil die Kraft,die beim Gehen mittels der in richtiger Stellung liegendengrossen Zehe zur Geltung
gebracht werden kann,nicht mehr ausübbar 1st. Sb kann die gross« Zehe namentlich die Führung während d es Abwglzvorganges uJöht
loehr übernehmen und den !»letzten Stadium das AbwMlzens erfolgenden Abstoss nicht Kehr f unkt ionsr lobt lg vollziehen.
Weitere Naohtei Ie al nd d ie Bildung von verhärteten Eautstellen an d er Innen-
und Unterseite der grossen Zehe.
Ie sind schon zahlreiche Versuche unternommen worden,um dlese Nachteile zu beheben. Sie verliefen eher,gleichviel ob sie sieb auf Einlegesohlen, auf S ohlenausw ölbun ge η oder sonstige Mittel bez ogen,unbefried igend, denn te ine? von ihnen konnte gewährleisten,, dass die grosse Zehe in ihrer natürlichen Lage gehalten bei,
in diese gezwungen wird . lach solchen Vorschlägen gebaute Schuhe,
Stiefel ο. d g 1. vermochten sieb daher nicht durchzusetzen. Dazu trug euch hei, dass dere-rt^eusgestettete Sohuhe nicht der heutigen
Geeolimackeriehtung entspreche»:,welche e uf vorn mehr oder "weniger spitz auslaufendes Schuhwerk eingestd.lt ist.
Es het sieh nun übe rr a s c h«- nd erweis e gezeigt, dass die Aufgebe
einwandfrei durch einen zwischen die grosse Zehe und deren ^eci barzehe eingreifenden, die erstere in ihrer natürlichen Lofee
heltenden Kiasetz lösbar ist .Zweokvol1 irt dieser Einsetz ale
in Richtung zur Ferseetwes ebfellendes , keilförmiges Gebilde gestaltet, des niedriger 8Ie d ie grosse Zehe, vorzugsweise nur
etwjE ein Drittel so hocn iet wie diese. Bei einem Schuhs Stiefel
o.d^l. mit einem soleben Einsetz ist gewährlei stet, dees die gross© Zehe stets in d er Stel Iunp ν erbleibt, welche der n» hxfeoh
erahnten Innenlinie Fersenballen - v.'urzelbellen - grosse Zehe entspricht. Infolgedessen kann die grosse Zehe beim Gehen in
natürlicher Weise ihre Funktion erfüllen. Si@ kann insbesondere die im letzten Stsd ium der Abriilzung des pusses notwend igen Kriif·
te zum Abstoseen des Fusses susnben und diesem die notwendige 31 and s icher he it währenddes Ab?'Glzvorgan«s geben. Zu^lei oh ergibt
sich der Fortschritt, dass weder Verbildungen der grossen Zehe noch die Entstebunp von HsutVerhärtungen o.d^l. möglich si nd.
Von besonderer Bedeutung ist der weitere Vorteil, dass erfindungi gemäss nicht nur bei gesunden Fjftn die Beibehaltung der natürlichen
I-SFe der grossen Zehe gewährleistet 1st, sondern dass darüberhinaus die bei verbildeten Füssen bereits nach Innen
8bgPTInkelte grosse Zehe wieder in ihre richtige Lege zuröck- £ofnhrt r ird. Per ^insetz zwingt die Zehe in d Ie ihr -'Ikororcende
Lege. Eingemass der Erfindung ausgebildeter Schuh ist elso ,venn
er nioht 2u spät d .h. in zu hohem Alter erst angewendet wird,
ein Heilmittel zur Riie kbildung von krenkha ft abgebogenen Ze hen.
Damit dic- grosse Zehe heim Abvelzen den nötigen Spielraum fest, ist die Vorderkappe des Sohuhep so weit nach vorn g e zogen,
das ρ sich dieses Zehenspiel ergibt. Dies f-nhrt zu einem weiteren
Vorzug der Erfindung, närr.l loh de zu, dass d ie Yorderke ppe in Anlehnung; en
die heutige Gesohm.eοkeriοhtung gestaltet werden konn. Die Vorderkeppe d es Schuhea kann so^ar mehr oder tseniger spitz
ausgebildet WerdeneIn jedem Felle ist aber die Vorderkappenausbildung
ohne nachteilige^ Einfluß β euf die Zehenjsgee Biese ist einerseits durch den e rf indungegetncisßen Einsatz bestimmt ,?ieloher
euch ν erhindert, d ase .der Fus s untunlich * eit neon vorn rutschen
kann. Im übrigen ist der Fus ε im Schuh in Lirmsricbtung durch die
Sohnürunp und ausserdem durch den unteren Bistarsetz festgelegt. Dieser lässt eine Längsversehiebung d es Fusses, also ein Hinei nruteohen des Fusses in den oben e r wähnten Zehenspielraum,nicht
zu.
Bei einem vorteilhaften Aus führungsbeispiel der Erfindung ißt der Einsatz eine Erhöhung der Sohle. Er kann die Brandsohle durchgreifen und mittels eines verbreiterten
HeltetdlB ζ Tt is ο he η Leufßfehle und Brandsohle festgelegt sein. Diese Ausbildung hat nicht
nur den Vorzug fertifiungsteotoischer Einfachhe it, denn es brauoht von den bisherigen Arbeitsmethoden kaum febgewichen zu werden.Sie
bringt vi elmehr d en zusätzlichen Fortschritt, dass der verbreiterte Halteteil des Einsatzes in d essen Bereich eine gewiß st Hoch
Wölbung der Brandsohle zur Folge hat, wodurch die grosse Zehe
einerseits und die übrigen Zehen andererseits noch ms hr in die
gewilasolite Stellimggezwungen werden.
Aufder Zeichnung ist d ie Irfindung beiapiel speise veranschaulicht .Er zeigt
FigeI eine Draufsicht eines Fusses mit angedeuteter Sohle,
Fig.2 einen Schnitt na ch A-A der Fig. 3, Fig.5 einen teilweisen Längeschnitt durch einen Schuh.
Um zu gewährleisten8 dass a ie in Fig.1 strichpunktiert
angedeutet© Innenlinie β., wes die Stellung der gros sen Zehe b
enlengt, zuverlässig gewehrt ist, weist der Schuh einen llreatz c auf, welcher sich zwischen die grosse Sehe h und d ie Nachbar-,
zehe d einlegt«, Dieser Einsatz hindert die grosse Zehe daran, aus ihrer natürlichen Lage in Richtung zu den übrigen Zehea
sioh abzubiegen, in weichen? Falle Sie8 wie dies heutzutage die
Regel Ist9 unter einem gewissen Winkel zur Innenlinie a steht.
Der Einsatz kann in Anpassung an den zwischen den beiden Zehea b und d befinällohen Zwischenraum vorn etwas breiter sein eis
hinten. Er ist sfeckvoll neeh hinten abgeflacht,sodass an den Hautstellen im Bereiched es Übergangs von einer Zehe zur andern
keine Druckbeschwerden auftreten können. Aus dem gleichen Grunde, aber a uch im Hinblick auf die ^echgiebigkeit der StriinpC e, erscheint es tunlich, den Eins atz 0
wesentlich niedriger zu halten eis die grosse Zehe. Es dürfte in d er Regel genügen„ihn
etwa ein Drittel so hoch zu machen wie die Zehe b.
Wie namentlich i'iguren 1 und 3 erkennen lassen,ist die Vorderkappe d es Schuhes e so weit nach vorn gezogen, dass d ie
grosse Zehe eusreichenden Spif=-Ireum ηεΐ,βίεο sich beim Gehen
abwälzen ksnn,ohne vorn snzu stosser.. Es kenn da her die Vorderksppe gewünsch tee fell ε in modischer ^e^ e gestaltet werden. Der
Einsatz ο stellt - teilweise in Terhlndung mit eiern Strumpf eine Art Bremse Aar9 die den Fuss auch in. Längsrichtung in s einer
Lage sichert.Der Fuss wird Ixs übrigen durch die Schnürung i und insbesondere den unteren Ansetz k dee Ristes deren gehindert, in
die mehr oder weniger spitze Vorderkappe d es Schubes bineinzurtitschen. Der Fuss ist also im S ο huh mit gutem Halt festgelegt. Debe i
besitzt der Zehenteil des fusses in dem Vorderraum des Schuhes vc> Ie Bewegungsfreiheit "bei d euernder lagerichtiger Führung der grossen Zehe.
Be im gezeichneten Au? f ührungsbei spi*1 ist der Einsetz c ein? Erhöhung der Sohle. It durchgreift die Brend sohle f und ist zwischen dieser und der Laufsohle g mittele eines wenigstens nach zwei
Seiten verbreiterten ^alteteils h befestigt. Dieses braucht nur sehr niedrig zu sein» sodass es auf *?r Oberseite der Brandsohle
nicht fühlber ist. Unter Umstanden mag es eber erwünscht Sein9 das Halteteil h so hoch zu rneohen, dass die BranSsohle eine gewiss©
Auswölbung n&ch oben e nfährt. Diese kenn die richtige Zehenlege begünstigen.
Der linsstz c kann aus jedem geeignetem Werkstoff gefertigt werden z.B. aus Leder, Kunststoff o.derl. Vm """^rlässig jede
unangenehme Druck- oder Soheuerwirkung hintenzuholten,empfiehlt es sich, ihn sua nachgiebigen Werkstoff herzustellen. Es komme η
beispielsweise Vinyl- bzw. Polyvinylchloride in Betrsoht. Der Sins&t2 wird vorzugsweise durot Kleben befestigt.
Die Erfindung ist niobt auf d as erläuterte und gezeichnet©
A us f'Ihrungsbeisp ie 1 beschränkt. Der Einsetz o kann ε ich z.B.
gegebenenfells em Schuhoberteil b efinden. Es komrct stets nur öBTc -uf en, dass zwischen die grosse Zehe und deren ^eehberzehe
ei η Einsetz einpr^ ift, welcher die grosse Eehe in ihrer netürllchen Stellung hält bzw. In diese zringt. Form una Anbringung
von
dieses Einsatzes sind/nachgeordneter Bedeutung. .Ausser den "bereits geschilderten Torteilen bringt die Erfindung euch den
Fortschritt, dess die grosse Zehe - übrigens auch die end em Zehen - sich wahrend ihres Wachetums in natürlicher Weise ent-
icke3nkÖnnen,denn die Zehen heben nicht nur den erforderlichen Bcuir·., ale sind such gef Ohrt. Diea ist von besonderer Bedeutung
für dss Schuhwerk von Kindern und Halbwüchsigen,fieren Fues noch Inder Entwicklung ist, bzw., sofern er bereits verkümmerte
Zf^hen aufv eist, während d er Entwicklung leichter zurüokgeb ilcJet werden kenn. Infolge der wesentlichen Verringerung der Ermüdungserscheinungen,
denen ein mit einem gemes s der Erfindung cusgebildeten Schuh bekleideter Fvss unterliegt und infolge der
Möglichkeit des funktionsriobtigen Gebrauchs der grce sen Zehe führt erfindungagemäs ees Schuhwerk zu bischtliehen Leistungssteigerungen
von Sportlern, Wand erern, Turnern u.dgl.
Claims (5)
1) Sohuh, Stiefel und sonstiges Schuhwerk, gekennzeichnet durch einen
zwischen d ie grosse ^ehe und d ere η ^eohberzehe eingreifenden,d ie
erstere in ihrer natürlichen Stellung haltenden Einsatz.
?) Sohuhwe rk nech Anspruch 1, d sdurch g ekennzeichnet, d esa der Ein atz
eis in Richtung zur Ferse abfeilenden, keilförmiges Gehilde gestaltet ist»
3) Schuhwerk nach Ansprüchen 1 und 2, d cduroh ge kennzeichne t , dass der
Einsatz niedriger als dIe grosse Zehe, vorzugsweise nur etfa än Drittel so hoch ist v;ie diese.
4) Schuhwerk nach Ans prMchen 1 - 3,d aduroh gekennzeichnet, dass der
Einsatz eine Erhöhung der Sohle ißt.
5) SohuhTC rk nach Ansprüchen 1 - 4, dadurch g ekennzeichnet , dass der
Einsatz die Brert sohle rl urohgreift und mitte"1 9 eines verbreiterten
Helteteile zwischen Laufsohle und Brend sohle festgelegt be is pi eis -weise
engeklebt ist,
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