DEP0001520DA - Baustein für mörtelfreies Mauerwerk - Google Patents
Baustein für mörtelfreies MauerwerkInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Baustein, der aufgrund seiner Ausbildung ohne Anwendung von den, bisher im Bauwesen gebräuchlichen Bindemitteln fest und unverrückbar mit den Nachbarsteinen verbunden werden kann.
Der Baustein nach der Erfindung, zu dessen Herstellung jedes Material Verwendung finden kann, das man in eine bestimmte Dauerform zu bringen vermag, hat eine, in Mauerrichtung durchgehende, im Querschnitt schwalbenschwanzförmige Nut an der Oberseite und eine entsprechende Profilierung an der Unterseite, zur Schaffung einer mit Keilsicherung versehenen Schwalbenschwanzverbindung des Steines mit den im Mauerverband unter ihm liegenden Steinen. Eine bevorzugte Ausführungsform des Steines ist auf zwei gegenüberliegenden Seiten mit je einer schwalbenschwanzförmigen Nut versehen. Man verbindet die Steine gegenseitig, indem man sie so aufeinanderlegt, dass Nut auf Nut kommt und sie dann durch Einschieben von zwei Keilen von der Seite her miteinander verbindet. Dies geschieht auf die Weise, dass erst ein Keil unmittelbar neben den zu verbindenden Steinen lotrecht in die obere Nut der unteren Steinschicht eingeführt und dann waagrecht in den durch die Nut des oberen und die Nut des unteren Bausteines gebildeten Raum geschoben wird und ein zweiter Keil auf dem gleichen Weg neben der ersten Keil gesetzt wird. Beide Keile sind so geformt, dass sie zusammen sowohl die Nut des oberen, wie auch die Nut des unteren Steines in ihrer Länge, wie auch in ihrem Querschnitt voll ausfüllen. Damit der Keil senkrecht in die Nut eingeführt werden kann, muss das Mass der stärksten Stelle des Keiles unter dem Mass der schwächsten Stelle der Nut liegen.
Eine weitere bevorzugte Ausführungsform des Bausteines nach der Erfindung ist auf einer Seite mit einer in Mauerrichtung durchgehenden, im Querschnitt schwalbenschwanzförmigen Nut und auf der Gegenseite mit einem Grat von einseitig-schwalbenschwanzförmigem Querschnitt versehen, welch letzterer zusammen mit einem Keil die Nut ausfüllt. Um die Bausteine lotrecht aufeinandersetzen zu können, ist der Grat an seiner stärksten Stelle schwächer als die Nut an ihrer engsten Stelle. Man setzt diese Bausteine zusammen, indem man den Grat des einen in die Nut des anderen bringt und den Keil von der Seite her in den, durch den Grat allein nicht ausgefüllten Teil der Nut einführt.
Der Vorteil der Verwendung von Bausteinen dieser Form gegenüber der derzeitlichen üblichen Form des Bauens mit den üblichen Mauersteinen liegt darin, dass auch ungelernte Arbeiter die beschriebenen Bausteine verkeilen können, was eine Senkung der Baukosten zur Folge hat und dass wasserhaltige Bindemittel in Wegfall kommen, wodurch auf diese Weise gebaute Häuser sofort beziehbar sind und der Häuserbau auch in den Tagen des Frostes durchgeführt werden kann, dass ferner der Grösse des Steines keine Grenzen gesetzt sind, was eine Beschleunigung des Bauens zur Folge hat und dass schliesslich bei Bauten, die den Standort wechseln sollen, deren Abbau durch Herausziehen der Keile und Neuzusammensetzen der unbeschädigten Bausteine anderorts möglich ist.
In der Zeichnung sind die beiden Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes beispielsweise dargestellt und zwar zeigt:
Abb. 1: den verkeilbaren Doppelnut-Baustein im Schnitt mit auf der Ober- und Unterseite verlaufenden Schwalbenschwanznuten.
Abb. 2: zwei dazugehörige Keile im Schnitt.
Abb. 3: Seitenansicht des verkeilbaren Doppelnut-Bausteines.
Abb. 4: Doppelnutbaustein und zugehörige Keile in isometrischer Darstellung.
Abb. 5: ein Stück Mauerwerk verkeilt, in ebenfalls isometrischer Darstellung.
Abb. 6: den Grat-Nut-Baustein und zugehörigen Keil im Schnitt mit auf der Oberfläche verlaufender Schwalbenschwanznut und an der Unterseite befindlichem Grat.
Abb. 7: Seitenansicht des Grat-Nut-Bausteines.
Abb. 8: Grat-Nut-Baustein und zugehöriger Keil in isometrischer Darstellung.
Abb. 9: ein Stück Mauerwerk, verkeilt, in ebenfalls isometrischer Darstellung.
Claims (3)
1) Baustein für mörtelfreies Mauerwerk, gekennzeichnet durch eine in Mauerrichtung durchgehende, im Querschnitt schwalbenschwanzförmige Nut an der Oberseite und eine entsprechende Profilierung der Unterseite zur Schaffung einer mit Keilsicherung versehenen Schwalbenschwanz-Verbindung des Steines mit dne, im Mauerverband unter ihm liegenden Steinen.
2) Baustein nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Profilierung der Unterseite in einer im Querschnitt einseitig schwalbenschwanzförmigen Gratleiste besteht, die in die obere Nut der unteren Steinschicht von oben einsetzbar ist und die, ergänzt durch einen ebenfalls im Querschnitt einseitig schwalbenschwanzförmigen Keil, im Mauerverband die Nut ausfüllt.
3) Baustein nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Profilierung an der Unterseite in einer im Querschnitt schwalbenschwanzförmigen Nut besteht, die mit der oberen Nut der unteren Steinschicht einen im Querschnitt doppelschwalbenschwanzförmigen Kanal bildet, zum Einführen eines ihm angepassten Dübels, der
durch einen schrägen Längsschnitt in zwei Keile geteilt ist.
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