DEP0001042BA - Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Drucksachen, insbesondere Theatereintrittskarten - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Drucksachen, insbesondere TheatereintrittskartenInfo
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Description
Berlin-Zehlendorf West
Gotthestr. 30
84 70 40
9.7. 1947.
Automatic DruekassekiBeBfeDrik Dr· «. äin&iger und Söhne.
Berlin If, S7f Sattaiifltr. 17-20.
wTerfeJareE und Vorrichtung sua Brackes toe Theatereintrittskartea»·
Die Arfinduns betrifft ein Terfabrop und eine Vorrichtung Zita
Wt nach
einef/IiÜIi ton iinseldraeken wechselnde« Teitt insbesondere faeaterelßtrittsiiart®».
Bei derartigen Karten Indern sieh die Aufdraelt· fir Platxartt 'latslag·» Beiaesnuaaer und Sitsnuaaert weil diese
Abgaben dem Jeweiligen Bau des Theaters angepasst sind, für Jedes Satt !arten ladt η sieh auch die Batenbeaelcbaungen. % einigeraasses
wirtschaftlich zu drucken ,wurden "bisher die Karten für ein Theater is voraus für einen llngeren Zeitraum alt allen Platsbeseiea·
nungen in mehreren Ar.i>eitsgängen gedruckt und auf Lager gelegt» Auf
diese Weise kann wou jeder Fiatsart eine grössere Anaehl logen ia
gleichen Arheltagang gedruckt »erden. Bei Anforderung bleibt da»
als letzter Arbeitsgang nur noch das !forstellungsdat m und der 2sit*
beginn fur He Vorstellung einzudrucken.
Die Irfinduag hat rar ftufgahe, ein Verfahren and eine Vorrichtung au 3Cbaffen, um Hrucksaehtn mit nach Jedem ^lnseldruek oder
nach einer Ansah! won lInseldrueken wechselndem Textf insbesondere
Theatereintrittakarteat automatisch ifi einem ArbeitagiBg m drucken.
Bei einer solchen Arbeitseeiae füllt „Ii© Vorratevirtschaft und die
Jsieendigkeit fort, vielartige Öreekfonaea für die Terscbiedeaea ABeendaagafftll· hereitsahalt«*« Aaoh erübrigt eich der seitraubend«
IriisMore»»- ea». !»!«•«Mt»,
Iln wtsentlicbts IerJntd dee Verfahrens nach der Srfiadaag
beeteht darin, date zunächst tin Steuerband mit den dem Druekveehsal der bersuatalleaden Karten si tapraehaaden Harkaalea angt-
ia einer Druckiaascnine
fertigt wird and daac die Eartta von der SolwteOTickt werden, wobei der Drackaeeaeel durdh dta Band geeteuert wird» Baeei kanu
das Torsugsteiet als lochband ausgebildete Steuerbar^ elektri aeh oder optltch abgetastet werden.
Öle Erfindung richtet sich aueh auf die Aaageataltamg der 4b* taeteinricntung fir das Cteatrband. Sln wesentliches Merkaal besteht
Iarimt dass die Sehaltaalse dee Getriebes ale Ustwalse ausgebildet Iatt die in takt der Druckaaschine geschal tet vird mi
mit Schleifkontakten sasaaaeawirkt t die entsprechend der Loobung
dta Sttaarhandtt die Sehaltang der Sraekverke der Druckaaachint Teraitttln· &ea&ss tinea «eiteren Ierkaal der Irfindang 1st der
Antrieb dta Spranggttrlthet für die ?aatvalst τοη der llntourenwelle
der Croekaasehine abgeleitet.
St gibt bereits Schaltaitttl zum Weiterachalttn von Druckwerken bei Druckmaschinen, Chi diese Einrichtungen den Zweck der
tri indasg aniopassen, besteht lit Sehaltatangt aus athrtrtn durch
tint Zugfeder odgU susaaatngthalttntn Xaachanv wobei aa Druckkopf dar
Xaaehlnt ein lagnet edgl. rorgttthtn ist, dtr in der Buhelage die en das Drnekvtrk angelenkte lasche alt des Druckwerk
kuppelt and dadareh wehrend der Btwtgung dee Dracickopfes eine He-IatlThevtgung
«wischen Lasoht and Druckwerk verhindert. Eveekaässia»rveise tttttht die Xttpplung aus eine» Sperriegel, der ta
Anker dta Iiagatttn sitzt and sieh in ßuheetellaag gegen einen Antatz dar latemt l*gt. Ieettitlleh für die Srfindung iat, dass hei
Srrtgang dta aagntttn die beiden Latehen der Zugstange nitainaader
gtkupntlt aindf ao dass die Zugstange auf dan Schalthtbtl $£a>
«Irkt «** in Btkamittr fait* Ht Sthtlthtvegani der Draelwerkt
auffährt.
Semäss der weiteres frfinJung si od die die wechselnden öraeksitze tragenden Stder oder Ialzes der Brackwerke mit Rückstellfedern
und Sperrgreiferc ausgerüstet, tfo£^ca e4öteSen der Sperrgreifer
mit flilfe von Elektromagneten die Ialzen oder Räder in die Ausgangsstellung ««rückstellen. Sofern die zurückzustellenden feile
mehr als eine Uadrehung in Vorwärtsrichtung auszuführen haben» sind geiiss der weiteren Erfindung «wischen die Rückstellfedern und die
zurückzusteilenden Teile Butsehkupplurpn eingeschaltet.
Für die Erfindung ist es/U sonders wichtig, dass die Schalt-Ufid Steuermittel als Zusatieinricbtungen aisgehildet sind» so dass
sich bereits vorhandene Druckmaschinen, beispielsweise ^opfdruckpressen nachträglich noch für die Zweeke der Erfindung einrichten
lassen*
!.eitere wesentliche Ierktale der Erfindung ergehen sich aus
der folgendes Beschreibung,
Auf der Zeichnung ist die Irfindung beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigt
Pig. 1 eine erfindungsgemftss ausgestaltete Kopfdruckpresse in Vorderansicht,
fig, 2 einen Bandabschnitt der rruckrolle ait den verschiedenen Teildrucken für eine Theaterkarte,
fig» 5 ein Stück eines Steutrhandes nac^ der Erfindung,
Fig. 4 einen Schnitt durch einen Hevolverkopf der Maschine geaäss Linie If-If der Pig, 1 und 5 in vergr^ssertea
Iasstahel nebst einigen Steuerrmgeteilen der laschine,
Fig# 5 eine Seitenansicht auf das Druckwerk nach fig. 4, wobei einige ausserhalb der Scfanittebene liegende Teile
in die Schnittebene verlegt sind,
Fig· 6
fig* β eiaea Schnitt daroh tin ^uiaaerierttrk geÄts Lisii VI-VI der fig. 1 ei* 7, tobel in ?tr4infachttr Daretel·
lang ainlg© la Äebeaebeaea liegeade feile in die Sehalt ebene verlegt «lad,
Fig. 7 ein© Sei teaaaeieat auf das Iiaiairiarwtk der Fig« 6» die wiaklig etehiaden Kiugelteile in der richtiges Stellaog.
Fig. 7 ein© Sei teaaaeieat auf das Iiaiairiarwtk der Fig« 6» die wiaklig etehiaden Kiugelteile in der richtiges Stellaog.
Me ia fhu 1 dargestellte Iopfdrackpresse baaittt eise Kitte» rolle A» derea Balm mit Hilfe eines liampttowagewerkee B aad eiaea
Hilfeforaagswerkes D über den Sracktieeh C absatzweise gefördert wird» Mt fUr die ISrderoag aatweadigea tlinrichtuagea flad aa aieh
bekannt aad bedürfen daher keller besonderen Besciirei bung. Oberhalb
des Briiektieeaee € let der auf oad nieder gehende Draekkopf I aage»
oriaet» der erfiadaagsgeiäei alt einer Aasafal ▼oa Brackeiarlehtam^ gea ausgarüstet igt. Be »el davon ausgegangen, dass die Maschine in
Braek te» fheatereiatrlttekarte« beatiitat ist» die sebea elas» stet» gleichbleibenden fest, wie die Ieselcaaaag dee Theaters aad eelaer
Aaeebrlftt mehrere weeheelade Beteickittagea tragt, wie die Platebejseiehaaag»
die Iagebeieiehaaai» die Sitarelheamiaaert die -dta* auaaer aad eiae Dat»- aad Zeitangabe. lUese verechiedeaen Drucke
weräea mit Ulfe tob aeoas ^mckelarichtmagea bewirkt, die la Ter* eeimbriehtiajg des Iartoabaadie hiatereIaaader eageordaet siad» eo
dass eiae !arte Ie eeohe JkaiILtiin gedrückt wird, »obei die f&rte» d. a. der betreffeade Kartoahaadetreifeaf absatzweise aater die
ViteebMeiea ürmekeiari cht aage a bewegt tardea aase,
Zoi Praek dta gl^ieableleaadea Textea 1st eiae Stuckeinriektaig T TOtgeaeheif %m DtHk der Dat«- «ad Zeitangabe ein Otaekwetk 8 lit eiae» Sehlieeetihiei
für Iea aaawechaelbaten Draekeata. te traak lit ileread del Hraokes eines Katteaaiteei weeheeladea
Beeeichnongen sind Druckwerke It I, I and l vorgesehen, die Je «II
eise« IevelTerktpf as«. Ziffernecheiben ausgerüstet sind. Der Bs-TelTerfceff
dee Draokirerkee g trtgt dec Brmeksats saa Drucken der Fiatseeteleaaaagt wie Fsrkettt Rang» lege asi. INir IerelTtrkoaf dta
Itaekwtrkes 1 tragt des Draekaats sua Oraekea der lagtatstleaaaag alt rechts, linke, litte «si* INui Brnekserk I 1st alt eines Iaaatrierdraekwerk sua
Aadraek der Ielaeoaaaaerat das Ireekserk I alt «lata Iaaatrltrdraekstrk sua Atdrack der Sltsaaaaera ausgerüstet.
Ia Flg. 2 1st eia Abschnitt des Kartonbandee dargestellt, der
dlt etobs Braekstafta trkaaaea lasst . Die Praekstafe a selgt dta
Abdruck des Braekserkes F. Mt Braeketafea b-f stigea die zusatslleata
Aadraeka der Druckwerke St I, Xt I« I« Isa erkamt Mtraatt
dass nach seeks Abdrucken der Quefetreifen des KsrteJkeades entsprechend dar Drucketufe f alt allen notwendigen Aagaata dtr Eintrittekartt
Ttrstata Itt· Is bedarf alsdann aar noch dts ^tehalttss des
iartonbsndee alt einer la Flg* 1 aagedtatttea Sehaeideiarichtaag X.
SrfindaagssaaSss werden die IeTelTtrkIIffe aad Iuvaerierdraekwerke tltktrlteh gesttaertt
aad star alt Ulfs eines/gelochten Steats Saadts9 das aas siata gegebenenfalls gebrauchten JUaefilabaad alt
dtr üblichen Stlttaetrferleraag bestehen kann. 2ua Abtastta det
Steatrbaadts dltat eine rechte ta dtr Iasealae naeh Flg* 1 angebaute
Aktastslarlekttaig I* Mt«« Marlehtaag ktslttt slat Tattsalss It
dlt I%er eia «altsstrkrsasgttrittt setatswtlse la Braekttaae aatr ti bear
1st* Btr Aatritk 1st Tea der Iiateareaselle 2 der Iasesiat «Sgtltltttt die über einen Etgtltrlek 3 eise felle 4 dreht. Diese
«eilt trtlkt Iktr tlaea Stgtltfltk 5 dta Triebhebel 6 dt« aalttstr«
kreasgetrisbes, dtr eusaaeea «At dtr Sftrraektibe 7 la bekannter
Ieiee das Isltaatrkxeas J abeatsweise schaltet. Me «ksstsstist
lPrskmg
Drehoag des Malteeerkreusei wird aber .'•Jahnrfide r 9 und 10 auf die Tastialze 1 übertragen. Die Tastialze kann aas einer Anzahl gegeneinander isolierter Schleifricge bestehen, an denen Schleifkontakte
12 und 13 federnd anliegen. Me Schleifkontakte 12 und 13 liegen in Stromkreisen τοπ 3teuer»agneten, und' war ist jedem oteueraagnet
ein besonderer Kontakt 12 zugeordnet. JOie legenkontakte 13 führen zur Stroa^uellef so dass bei einer vereinfachten Ausführungsfora
die Tastiralze auch aus einem MetalIzylinder ohne Isolierunterteilung bestehen kann. Die Tcatwalge besitzt nu beiden Seiten Fila-Torschubräder
ait Yorapr üngen 14. Ferner sind die für denFUmtransport üblichen Qegenrollen 15 und 16 vorgesehen. Das als Filmatrel-
Ais
fen auagebildete SteaerbandiMrd von der Bolle 17 abgezogen, durch die Qegenrollen 15 und 16 über die Tastwalze 1 hinieggeführt und
von der Rolle 18 «leder aufgespult. Bie Antriebs©ittel für diese Kinrichtung sind aus der Sinoteohnik bekannt und bedürfen daher kefc
ner besonderen Beschreibung.
f)er unter den* Iontaktfedern 10 vorbeigeführte Film verhindert die BeriIhrung der Federn mit der Tastwalze 1, wodurch die Stromkreise
der sagehSrigen uttuerm&gnete unterbrochen sind. Erst wenn die ao&taktftdern 12 auf entsprechend angeordnete -Uchungun ia
fill treffeii, wird der Stromkreis geschlossen. In Fi'3. 3 ist ein
Ahschnitt eines geatse der Erfindung gelocht« iHeuerbandea dargestellt. Ss sei davon ausgegangen, dass der absatzweise Transport
des Steuerbandes entsprechend der einteilung der zi beiden Seitea des Bandes vorgesehenen Transportlochung vorgenommen wird. Dabei
entspricht je<|er Vorschubsprung einem Vorschubsprung des Eertonbandes unter de® Druckkopf,der Bruckkopfpresse. Entspricht das
oteuerloch Heiner 3teueruag des Druckwerkes Bt so nuss das Steaerloch
IIa für das zwei Absätze später zur Wirkung gelangende
Druckwerk
Druckwerk K ebenfalls um z*ei spätre Sprünge versetzt in dest ^teuerband
angeordnet sein, ^obei davon aus ,ugehen ist, dass das teüerbend in hichtixn^ des i feiles g Sprungvcise weiterbe»e«t νiri.
Daraus ergibt sich die in f»'i>|. 3 veranschaulichte schräge Anorinuag der Lochreihe. Diese ~ochrelfce kann naturgeaSse für mehrere Sprünge
unterbrochen sein, falls die diesen Sprunggtellangen des Jteuerbandes entsprechenden ^ruckvorginge •ceine Schaltung der RjtoIverköpfe
erfordern,
£s seien nun die mechanischen and elektrischen, durch die Abtasteinrichtung K ausgelösten Scbnltaittel für die Druckwerke beschrieben. Je nach der Arbeitsweise der Irucbwite werden eine Locbspalte
oder ζ*Ί Lucnspalten benötigt, 4it zweckmässiger«eise nebeneinander
liegen, lie Eevolverköpfe für iie druckwerke Ii und I (Platzbeaeichnun^ 'und Latgebegeichnung) sowie das uomnerierdruckwerk
K (Beihennoaaer) benötigen z*ei Locnspalten. Tie Löcher der einen Lochspalte bewinen die Umsc ial tung von einer Bezeichnung auf
die andere, während die Locher Ier anderen Locf spalte die Stir Jckschaltung
in die ^usgangsstellanpj herbeiführen. Dau Fuaaerierdruckwerk
L (Sitznuioer) wird dagegen nur durch die Lieber einer einzigen Loehrpalte !©steuert, da dieses" erk bei jedem Iruck durch
die übliche «iffernsteuerung weitergeschaltet wird, also in beetiaaten Arbeitsstufen
nur einer ^uruckicboltung in lie Aus^anggstellung, d. h, auf die Zahl 1 bedarf.
Ti'i, A zeigt einen Scnnitt durch dai Hevolvorkopf des ruckwerkee
It j@r fievolverkopf des DrucOerk a I i it in gleicher eise
ausgebildet. Au vieleckiges in .,ei ten platte η auswechselbar am
Druckkopf S gelagertes Revolverprisia 19 trägt an seinem Jafage
in
in einer bestimmten Reihenfolge die Jruckplatteii für die verschiedenen Drucke einer ^ruekbezeichnungs J,ruppo, in dieses Falle der Lagebeseichnunj.
Oberhalb jedes eu steuernden Druckwerkes ist am Maschinengestell ein Bock 20 ait eine Hoben 21 angeordnet, en den
eine ^eheltstaoge an ;elenkt ist, die aus zwei Laschen 22 und 23 zusammengesetzt ist. Das freie nde der Lasche 23 ist an einen Hebel
24 an^elenkt, der ait den r.nden der das ^evol verprisiaa 19 frei
drehbar tragenden Acbse 25 vor stiftet ist. Oie beiden Laschen der Schaltstange lassen sich in Mngsricbtung gegeneinander verschieben
und war is bereich eines in der Lasche 22 vorgesehenen GGhlitzes
26, in den ein an der Lasche 23 sitzender Piihrungsstift 27 ein- ■ greift. -:ine die meiden Laschen miteinander verbindende Zugfeder 28
ist bestrebt, die beiden Laschen auf das kürzeste lass sueamenzmsieben.
Auf der Achse 2!> ist eine Kurbel 29 verstiftet, die eine Schaltklinke Ju trägt, die in ein fest am ;ievolverpri3aa 19 sitzendes Schaltrad 51 eingreift, in das >cnaltrad 31 greift ferner nooh
federnd ein 'perrgreifer 32 ein, der schwenkbar nut einer ^elle 33
sitzt. Der Sperrgreifer nst die Aufgabe, das Eevolverpria.ua 19 in "rückstellung festzuhal'on.
Auf den niedergehender. Druckkopf * sitat ein ^ugaaflnet 34 lali
einem um einen folien 35 schwenkbaren Sperriegel 36. :it Iiilfe einer reder 37' wird der Sperriegel in der in :l'. 4 dargestellten
Lshj gehalten, in der er Ir. siereich Ies >tifts3 ?7 de
> Lasche Zy liegt. Bei niedergehenit λ ^rucickopf , ni vit dan er .Ier Sperriegel
36 den »nrchlafj 2? und damit die laschi 23 entgegen der >iriung
der ?eder 28 ait, die bsi aufwürte gehendes druckkopf die Lasche
23
23 wieder zurückzieht. Der Sperriegel 36 verhindert also in seiner Ruhelage eine Relativbewegung zwischen dem Druckkopf bzw, dem
.Druckwerk und der einen Teil der Schaltstange bildenden Lasche 23. Es unterbleibt in dieser Zeit daher ein Schwenken des Hebels 24
und damit ein «eiterschalten des Revolverpris r.as. KrhiAlt der Zugmagnet 34 Strom, so wird der Sperriegel 36 aus dem Bereich des Anschlagstiftes
27 herausbewegt, so dass beim liedergehen des Druckkopfes E infolge der durch die Feder 28 hochgehaltenen Lasche 23
der Hebel 24 eine Schwenkbewegung ausführt. Die Schwenkbewegung des Hebsls 24 überträgt sich über die Achse 25 auf die Kurbelscheibe
29, deren Schaltklinke 30 das Rad 51 und damit das Revolverprisma 19 um einen Schritt weiterschaltet, so dass die nächste Druckplatte
des Revolverprisinas in Lruckstellung gelangt, in der das Revolverprisma wiederum durch den -federnden Sperrgreifer 32 verriegelt
wird. Die Lrregung des Zugmagrieten 34 erfolgt über einen nicht näher dargestellten Stromkreis, de ; ein Federkontakt 12 zugeordnet
ist, der den Stromschluss vermittelt, sobald er auf ein Loch in der diesem ^ugmagneten augeordneten Lochspalte trifft.
Es seien nun die Mittel beschrieben, um das Revolverprisma 19 in die Anfangsptellunp zurückzuschalten. Auf der linken Stirnseite
des Revolverpfismas ist eine Uhrfeder 38 vorgesehen, die mit dea
^ la
einen Ende aiii ^evolverprisma, mit de o anderen Uide an einem/-er Seitenwand des Gehäuses sitzenden Anschlag 39 befestigt ist. Die
Uhrfeder 38 ist so angebracht, dass sie das Bestreben hat, das Revolverprisma zurüc.czuirehen bis ein am Prisma sitzender Stift 40
am Anschlag 39 anliegt. Auf der AussenBeite der rechten Seitenwand ist ein Zugmognet 41 angebracht, dessen Anker an einen Hebel 42 angelenkt
ist, der feat auf einem in der Seitenwand gelagerten Bolzen
43
43 sitzt, :4t dem 3ol?,rn 43 ist auch noch ein 'lebel 44 verstiftet»
der über eine %gstqnge 45 ein Se bent $C bewegt, das bei Verschwenkung mit «ilfe eines Bolsens 47 die Schaltklinke 3 O tor
eiern Gchaltrnd 31 abhebt, f. in auf des Bolgen 43 sitzender Exzenter
48 kann puf den freien kr® des Sperrgreiilrs 3? einwirken, der dadurch
von dem Sperrad 31 abgehoben wire?, so dass das lie vol Terpr less
19 nicht mehr gesperrt wird und unter eier Hrkung der «ihrfeder
3ö his zuas Aescblag 39 in die Anfsngestellung zurückgedreht werden kRntu v»ie eben beschriebene Schwenkung, ntriegelung mvl ^ur .ickdrehuiif des
itevolTCrprisaas wird durch Pyehen dr*s ^oIjw.s 43 infolge Anzugs des Magneten \l herTorgerufen. Der Magnet 41 wird in gleicher
fieise wie der Zugaagnet 34 über einen besonderen troakreis und eine ihn zugeordnete Xontaktfeder 12 durch d"c ^teuerbwnd
gesteuert.
In
In den Fig. 6 und 7 ist ein luaaerierdruekierk nach der Erfindung sum
Orueken der iHtsnuaaerm weranscbaulicht. Bei der Beschreibung wird die Schaltung won Ziffemdruckwerkent die erfindungs«
gealss lediglich abgewandelt Slsdv als bekannt vorausgesetzt. Für
die Steuerung des luaaerlerdruekwerkes ist eine Sehaltetange 49 Tor* gesehen» die im Cregensats zu der Sehaltetange für das Bruekiierk alt
BeTolTsrkopf nicht unterteilt 1st. Ble Sehaltetange 49 bewirkt daher
bei jedea Hub des Bruekwerkee S ein Verschwenken des dem Hebel 27 der Fig. 4 entsprechenden Hebele 50. Bei dia Iuaaerierdruckwerk £
wieder
(Heihennumaer) süss dagegen die Schaltstange Tfeteilt sein, entsprechend
dea Qruekwerk nach Fig* 4 und 5» weil für die Relbennuaaer die Schaltung in gleicher leise unterbrochen werden muss wie bei des Ie-▼olyerkopf, da
die Beihennuaaer für eine Iehrsahl τοη Prueken die gleiche bleibt.
Bie Zurücksehaltung der beidm Iumaerierdruckwerke in die An* fangsstellung auf Huaaer 1 geschieht in der gleichen ieise wie für
die Zurücksehe!tung des BerolTerkopfes bei dea druckwerk gemäss den Fig. 4 und 5 beschrieben. Oa jedoch ia Gegensatz sua Druckwerk ait
KeTolwerprlsaa, das allenfalls nur eine einsige Drehung ausführt, je nach Stellenzahl der zu druckenden Iuaaern eine Mehrzahlro^Drehun
gen durchzuführen sind, so sind terschiedene *eile etwas anders ausgebildet. So sind für äie £nis teilung® der £iff«rnräder 51 nach
einer Gelte Terschwenkbare Anschläge 52 Torgesehen, die auf Bolsea
53 der Zeitenwende sitzen. Bi© löschIige 52 wirken ait an den Ziffernrädern
51 sltsenden Anschlägen 54 zusammen, und zsar derart, dass bei der forwärtsdrehung der SiffernrLder die Anschläge 54 die
in sehllge
- 12 -
Anschläge 52 zur Ssite drücken, iJi« die Anschläge 52 wieder in die
frühere lage zu brühen, sind federn 55 vorgesehen, die die Aoschlüge 52 gegen in den .-eitenwänden siifserde Jtifte 56 anlegen. ^ ine
Uhrfeder 57 für Ue Äusückdrehung der %i£fernr*ider 53 ist nieht fest
in den zurückzudrehenden feil eingehängt, da sie sonst hei Vortirtsdrehung
d#r EfffernrHdtr möglicherweise vol! aufgeben und damit die zugehSrigen '.'iffernräder blockieren würde. Die Jhrfeder 57 wirkt
daher über eine Hutscbkupplasg 58 auf •Ue iSiffernrä'der ein. Zur
besseren Jnterbrir »ung dieser Einrichtung sind die ^ntriebsbucbsaa
der ^lffernräder 51 teleskopartig ausgebildet. Jie besitzen je eine
Buchse 59, die an einer -Seite fest alt ihnen verbunden ist, während
die andere Seite eine reibscheibe 6C tragt» die in dem Kupplunge* häuse 61 sitzt, Mittels zusammengedrückter Federringe 62,63 wird
die notwendige Reibung ©rsielt, Mh ^brfeder 57 ist einerseits in
das kupplungsgehäuse 61, andererseits in einen Bolzen 64 eingehängt. Der Federring 62 Iri so gewählt, ä&sa bei zu starker Spsn ung der .
'Jhrfeder die Kupplung rutscht. Die _»achat η 59 tragen auch noch die
Schaltrider 68, die in üblicher «eiso durch eine Schaltklinke 69 gedreht und durch Sperrgreifer 70 arretiert werden. Die Schaltklinke
69 unci der Werries;öl 70 entspricht der ,Schaltklinke 30 and im
Sperriegel 32 der ••Iinricfatung geaäsn !on ?i?. 4 und 5. Dae Abheben
von Schaltklinke uid Sperrgreifer vor, den ^c^al trädern 68 zwecks
Zurückdrehen der ^iffernrUder in die An fan ^setellung geschieht in
der gleichen 'ieise wie bereits an llmiä der *'i 4 ur.d 5 für das
Revolverprisaa beschrieben. 2s ist ar\ der oeite des Gehäuses ein
Aus 15 ^atagaet 71 vorgesehen» dessen -a 'n.?t über einen Bebel 72 auf einen Bolzen 73 einwirken kann. Der Molzen 73 trägt einen Hebel 74,
der über eine zugstange 75 ein Segment 76 steuert, das ia >'«ljle der
ochwenkung
• 13 "
Schienkaag die Schaltklinke 69 abhebt . :in auf das Bolzen 73 sitzender exzenter 78 wirkt auf d«e freien Arm dos winkelförmigen
jperrgreifers 70 und hobt heia Schwanken dessen ^perrzähne aus der Verzahnung dar Schalträder 63 heraus. Alle diese Teile sind ist wesentlichen
genau so ausgebildet wie die 'uslösoteile des Bevolverdruckkopfes wie er in äm Fi4· 2 und 3 beschrieben «orden iat.
Handelt es sich um ein ilaaaerierierk alt unterteilter Schaltstange, so wird die Weiterschaltung der /.iff ornräder in der gleichen
tIdise bewirkt ?ie lie ^eiter-.c-altung des Revolve rprisiaas gemäss
den f'i ♦ 2 und 3. > ist also ebenso ein Lugmagnet 34 nebst
den Iha zugeordneten Teilen vorgesehen. Alle diese . teueraagnete sind über je eine besondere Kontaktfeder 12 an die .btasteinriohtuqi
II angeschlossen.
Die Arbeitsweise der -Iasehlne ist folgende: Zunächst wird ein 7ila entsprechend der Plat^verteilung dee
Theater» in einer hier nicht üäher beschriebenen einrichtung gelochtt Dieser während des Sanges der Druckmaschine als 'teuerband dienende
Fils wird in Ue Ahtasteinrichtung Eingesetzt. Beis lauf der Druckmaschine wird der Film den Druckhüben der Viaachine entsprechend
sprungweise vornPrtsgeschsltet. Die Schleifkontakte 12 tasten dabei den riln ab. 'Ielangt ein chi eifkontakt in den jereich '
eines loches in der iha zugeordneten lochspalte, so berührt 3er
Kontakt die Testeelee 1 und sehlieeat dadurch dm Stromere is des ihm Steuer
zugeordneten/magneten. Dadurch wird eins der vier Druckwerke Hf I,
f oder L entweder in die Anfangs3teIlun » zurückgeschaltet oder es
wird ein ^e vol vor prisma oder ^es ^ifferadrtickserk fir den Reihendr uck u®- öÄ*. -* ei terge schaltet. *enr. beispielsweise in einei fheater
das Parkett rechts die SitKnuiametn 1-99 und sieben Jitzrelbes besitzt, so steht m Anfang des Druekes das Revolverpriaaa
des
— 14 "*
des Bruokwerkes H attf "Parkett* und das fietolferprisla des Druckwerkes I auf "rechts*. Das Ioiiaerierdruckierk X für die Belbennumaar
steht auf •I", ebenso das Werk I für die Sitanuaaern. Beim Druol «erden zunächst Karten der gleichen Fiatsart gedruckt. Se schaltet
bei jede* Druasgang lediglieh das Iuaaerierdrnoknerk L für dia Sltznnsaer eine fi^aaer weiter. Saeh Beendigung des druckes der Sitznuaaern
der erstes leihe wird durch ein Stenerloeh im Fila die Weiterschaltung
des Mfferndrnekterkes I fir die Heihennuaaer auf Reihe 2 ausgelöst. Die Sitsnnaaern 1-99 werden laufend bis einschliesslich
der Sitsreihe 7 gedruckt. Innaehr wird das BgtoIrerprisaa des'Druckwerkes X auf 4tIinksw Uageschaltet9Und die Äummerlerdruekierke
L und K nacheinander auf *1* zurück. Ifes HeTölrerprisaa des Druckwerkes 1 für wFarkettw bleibt noch unverändert. Das
Spiel wiederholt sieh nunmehr fir dei Druck der Karten für das Parkett links. Sofern die Hätte nicht innerhalb einer Flatzart durchnummeriert
werden Bindern in Jeder Beihe ait 1 beginnen, ist das Steuerband so su lochen, dass das Iumaerlerdruckwerk L nach dem Drui
jeder Ützreibe auf 1 zurückgeschaltet wird» Soll als nächste Fiatsart die Flatsbeseichnung nVornarkett rechts* gedruckt werden, so
wird das iierolyerprisma des Druckwerkes 3 für die Platsbezeiohnung auf diese Sltzart «eltergeschaltet. Hacheinander werden da«auch
das IsTolTerprisaa des Druckwerkes I aaf "rechts* und die Druckwerke für die Beihen- und Siizauiamera auf 1 zurückgeschaltet. Iird
eine Sitzreihe durchnummeriert und dabei "rechts" und wIinksw nur
aus Qfieatierungsgrunden abgedruckt, so dass z.B. in Reihe 1 die Sitze 1-24 die Bezeichnung "rechts", die alt ze - 48 die Bezeichnung "links* erhalten, so wird jeweils nach 24 Bruek« das Ie-YolTörprisaa
des Druckwerkea I umgeschaltet. Se ist klar» dass die Maaehine nach der Irfindung alleb in dar
Praxia
- 15 -
Praxis tor kommenden .«ällsit angepasst mxäm kann, wooei gegebenenfalls
die mmhl der Backwerke eine andere sein isann. Iis können g*. wünscnteßfalla auch gleichzeitig die Karten f-ir mehrere Yordtellan gen
gedruckt «erden, wobei mehrere lireckwerke gleichzeitig von einer Steuerung geschaltet werden. .
Ua aie Maschine wechselnden nfordsrimgenenpaseen zu können,
sind die druckwerke auswechselbar ausgestaltet, indem, wie beispieli
weise in rig. 1 dargestellt, die die ^ruckteile Lind die Jteuersittel enthaltenden Ge- läuse in Schwalbenschwanz führungen a* druckkopf
I sitzen. Ks können gweckmäjaigerweise die Sc -al tiai ttel und iiilfsadttel
gmä&'ß der ir'indung als besondere Zusatzeinrichtungen ausgebildet sein, die sich ohne grundsätzliche bauliche ϊ-nde-ung an
vorhandene Druckmaschinen anbauen lassen. So seigt z,3. Fig· 1 die
Abtasteinrichtung X in einem GobIuset das mit Hilfe weniger Schrauben
an die Jeiteuwand einer Kopfdruckpresse üblicher Bauart anbringbar
ist ·
Die Srfinlung ist nicht auf die dargestellte und beschriebene Äösführungßfora beschränkt, die nur als Beispiel zu werten ist. Auo?,
die in den jratentansprieben vermerkten Bezugszeichen sollen nur der
Erläuterung dienen.
Claims (1)
1. Verfahren zum Herstellen von Drucksachen Bit nach jede» linzeldruck oder nach einer beliebigen Anzahl von Sinzeidrucken
wdhselndem Text, insbesondere Theatereintrittskarten, dadurch gekennzeichnet, dass zunächst ein Steuerband mit dem dem Druckwechsel
der herzustellenden Karten entsprechenden Merkmalen (Löcher 11, IIa) angefertigt wird und dann die Karton von der
Rolle in einer Druckmaschine unter Verwendung dieses Bandes zur
2· Einrichtung zum Abtasten des mit Hilfe eines Maltoserkreuzgetriebes sprungweise bewegten Steuerbandes nach Anspruch 1,. da durch
gekennzeichnet, dass die Sohaltwalze des Getriebes als Tastwalze (1) ausgebildet ist, die im Takt der Druckmaschine geschaltet
wird und mit Schleifkontakten (12) zusammenwirkt, die •ntsprechend der Lochung des Steuerbandes die Schaltung der Druckwerke
der Druckmaschine vermitteln»
3· Einrichtung zur AusTahrung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das vorzugsweise als Lochband ausgebildete
Steuerband optisch abgetastet wird.
4· Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb des Sprungsgetriebes für die Tastwalze (1) von der
Iintourenwelle (2) der Druckmaschine abgeleitet ist·
δ. Druckmaschine zur Durchführung des Verfahrens nach Ansprueli 1 und insbesondere mit einer Einrichtung nach den Ansprüchen 2
und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Sehaltstang· aus Behdrerea
durch eine nachgiebige Verbindung, insbesondere eine Zugfeder (28) zusammengehaltenen Laschen (22,23) besteht und am Druokkepf
(1) der Maschine ein Betätigungsorgan, insbesondere ein Magnet
(34) vorgesehen let, der in der Ruhelage die an das Druckwerk engelenkte Laeohe (23) a it dem Druckwerk kuppelt und dadurch
wghrand der Bewegung des Druokkopfes (E) eine Relativbewegung swisehen Lasche (23) und Druokwerk verhindert,
6· Druckisaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplung aus einen aa inker des Magneten (34) angebrachten und
sich in Euhestellang gegen einen Ansatz (27) der Lasohe (23) anlegenden Sperriegel (36) besteht, so dass bei Srregung
des Magneten (34) die beiden Laschen (£2,23) der Zugstange aneinander gekuppelt sind und diese durch Einwirkung auf den
Sehalthebel (24) in bekannter feise die Schaltbewegung der Druckwerke Ausführt.
7, Druckmaschine n« h Aaspimch 5 und 6, dadurch gekennzeichnet,
dass die die wechselnden DrucksStze trafenden RRdar (Öl) oder Welzen (19) der Druckwerke mit Rückstellfedern (57, 38) und
SCper rgrel fern (32,70) ausgerüstet sind, wobei die Federn nach Abheben der Sperrgreifer (70) mit Hilfe von Ilektroaia^neten
(41+71) die Walsen oder Mder in die Ausgangsstellung zurückstellen,
8· Druckuaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass, zwischen die Rückstellfedern (57) und die zurUekzustellenden
£&U* (51) Rutschkupplungen (62,63) eingeschaltet sind«
9. DruckBaschlne nach Anspruch 5-3, dadurch gekennzeichaet, dass die zun Theattrkertendruck b stimmten Abtast- und Schalteinrichtungen
als Zusatzeinrichtungen ausgebildet sind, die an DraekiPsehinen üblicher Bauart anbringbar sind.
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