DEP0000995BA - Drucktastenschaltereinheit - Google Patents

Drucktastenschaltereinheit

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DEP0000995BA
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Rudolf Berlin-Reinickendorf Schadow
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Description

Drucktastenautomaten zur Einschaltung fest eingestellter Spulen- oder Kondensatoranordnungen, bei denen jede Taste einem Wellenbereich oder einem bestimmten Sender zugeordnet ist, sind in der Funktechnik bereits bekannt. Bei der industriellen Fertigung von Empfängern kann nach einem bestimmten in Aussicht genommenen Empfängertyp und dessen äußerer Form ein Drucktastenautomat konstruiert und dann in größerer Stückzahl gebaut werden. Will man aber verschiedenartige Empfänger mit dem gleichen Drucktastenautomaten ausrüsten, so ergibt sich der Nachteil der starren Konstruktion und ihre Nichtanpassungsfähigkeit an andere äußere Formen. Als elektrischem Nachteil haften den bisherigen Automaten ferner die nur in engen Frequenzgrenzen veränderliche Senderfestlegung je Taste an. Sollen derartige Automaten zum Bau von Empfängern geliefert werden, so werden unvermeidlich auf einigen Tasten innerhalb der engen Frequenzvariation nur Sender liegen, die an dem jeweiligen Empfangsort nicht gut zu hören sind, während andere, einwandfrei hörbare Sender, infolge ihrer starren Konstruktion nicht auf die Tasten gelegt werden können.
Erfindungsgemäß sollen daher die Automaten aus Einzelaggregaten zusammengesetzt werden, die von Hause aus auf bestimmte Sender abgeglichen sind und nach den individuellen Wünschen hinsichtlich Senderwahl, Anzahl und gegenseitiger Anordnung im Empfänger (z.B. neben- oder übereinander, beides gleichzeitig und schließlich in mehreren Gruppen mit verschiedenen Abständen) zu kompletten Drucktastenautomaten zusammengefügt werden können. Dabei muß jedoch die Automatik gewahrt bleiben, d.h. daß beim Druck auf eine beliebige Taste die zuletzt gedrückte herausspringt. Jede Einheit muß mit einer zweiten verbunden bereits einen vollständigen Automaten ergeben; weitere Einheiten müssen sich ohne Schwierigkeiten anfügen lassen. Die Vorteile der Einzelaggregate sind wegen ihrer in mechanischer Hinsicht völlig übereinstimmenden Beschaffenheit auch wirtschaftlich begründet, da bei den zu erwartenden hohen Auflageziffern eine erheblich billigere Herstellung möglich ist; ferner kann sich die Zahl der zu einem Automaten vereinigten Tasten nach der Preisklasse des Empfängers richten.
Die vorliegende Erfindung ermöglicht die Ausführung derartiger beliebig großer Drucktastenautomaten, und zwar auf folgenden Wegen.
Die Drucktasteneinheit möge die in Fig. 1 dargestellte Form haben. Die Einheit ist auf einem leicht in das Empfängerchassis 22 einzumontierenden Gestell 1 aufgebaut. Bei der dargestellten Anordnung kommen zwei Spulen 2 und 3 zur Anwendung, es können ebenso gut drei oder auch nur eine sein. Sie gehören wie bei den üblichen Drucktastenautomaten zu einem bestimmten Wellenbereich oder einen bestimmten Sender, der durch die Taste 20 über die Schaltachse 6 und die Wellenschalterfedern 12, 13, 15 und 16 eingeschaltet wird. Jede Spule liegt in einem anderen Kreis des Empfängers, z.B. Spule 2 im Antennenkreis, Spule 3 im Oszillator eines Superhets. Sie sind gegenseitig entkoppelt angeordnet und zwar abgeschirmt durch das möglichst aus Metall bestehende Aufbaugestell 1 und ihre um 90° versetzte Spulenachse. Die Anordnung der Spulen erfolgt auch möglichst noch so, daß sie späterhin durch die Eisenkerne 4 und 5 von außen durch das Gehäuse 21 einmal z.B. vom Boden her durch eine Öffnung 17 und von der Vorderfront her durch die Öffnung 18 nachgestimmt werden können; die vorderen Öffnungen für die einzelnen Drucktasteneinheiten können durch das Stationsschild 19 verdeckt werden.
Die Drucktastenautomatik wird bei jeder Einheit durch die Arretierung der gedrückten Taste und die Auslösung der zuvor gedrückten Taste wie folgt bewirkt. Nach Fig. 2 befindet sich über der Schaltachse 6 eine bewegliche Klappe 25, die zur Schaltachse 6 eine Neigung von etwa 45° besitzen mag. Die Klappe wird durch eine Feder 26 auf die Achse gedrückt. An der Achse befinden sich entweder am Ende oder an anderer Stelle eine Verjüngung 23 und dahinter eine entsprechend breite Rille 24. Durch die Verjüngung wird die Klappe beim Drücken der Taste nach oben gehoben, um, sobald die Taste weit genug gedrückt ist, in den Ansatz 24 einzurasten. Die Klappe arretiert die Stellung der Taste dadurch, daß sie aus der Rille von selbst nicht herausspringen kann. Bei den bisher üblichen Drucktastenautomaten wird ein ähnlicher Klappenmechanismus verwendet, der jedoch für alle Schaltachsen gemeinsam ist.
Erfindungsgemäß erhalten alle Drucktasteneinheiten eine Arretierungsklappe für sich, die jedoch einseitig durch einen Hebelarm verlängert sind, um sie bei der Montage mehrerer Drucktasteneinheiten mit der nächsten Klappe zu verbinden. In Fig. 2 ist diese Verlängerung 27 dargestellt, wie sie mit der nächsten Klappe 25 durch die Schraube 28 verbunden wird. Bei dieser Darstellung ist die Taste A im Augenblick gedrückt und arretiert. Wird jetzt Taste B oder C betätigt, so hebt sich die Klappe 25 der gedrückten Taste und mit ihre alle durch den Hebelarm 27 gekuppelten Klappen der übrigen Einheiten. Dadurch wird auch die Klappe der Taste A angeboten, während die Arretierung der Taste A aufgehoben wird, rastet die Taste B bzw. C mit ihrer Rille 24 in die Klappe der betreffenden Einheit ein.
Die vorgenannte Ausführung besitzt noch weitgehende Nachteile der ursprünglichen Drucktastenautomaten, nämlich die Notwendigkeit, den durch den Hebelarm 27 in Fig. 2 vorgeschriebenen Abstand der Tasteneinheiten untereinander einzuhalten. Erfindungsgemäß wird daher nach Fig. 3 ein im Drehpunkt 30 gelagerter Arretierungshebel 29 vorgeschlagen, der durch eine Zugfeder 34 gegen die Achse 6 der Tateneinheit gezogen wird. Die Taste selbst besitzt am Ende oder an irgend- einer anderen Stelle, wo der Rasthebel 29 angeordnet werden soll, eine Verjüngung 23 und dahinter eine Rille 24, in die der Hebel bei gedrückter Taste einrasten und die Achse 6 in dieser Lage arretieren kann. Die Kupplung der Einheiten und ihrer Arretierungshebel untereinander erfolgt jetzt durch zwei bewegliche Seile 32, 33 aus Stahl oder Kordelschnur usw., die an den Enden des Hebels 29 in Punkt 31 auf irgendeine praktische Weise festgeklammert werden. Durch diese Maßnahme lassen sich beliebig viele Drucktasteneinheiten in ihrer Automatik miteinander kuppeln, ohne daß ihr Abstand stets der gleiche zu sein braucht. Zwei Seile sind erforderlich, weil je nachdem, ob die neu zu drückende Taste vor oder hinter der zuletzt gedrückten liegt, das obere Seil oder das untere Seil den Zug überträgt; nach Fig. 3 soll sich die Taste A in gedrücktem Zustand befinden. Der Hebel 29 ist in die Rille 24 eingerastet. Wird jetzt Taste B gedrückt, so hebt die Verjüngung 23 den Arretierungshebel der Tasteneinheit B zur Seite und zieht über das Seil 33 alle mit ihr verbundenen Arretierungshebel gleichfalls an. Im vorliegenden Fall wird die gedrückte Taste A aus ihrer Arretierung gelöst, sie schnellt zurück und Taste B wird durch ihren Hebel 29 arretiert. Wird daraufhin Taste C gedrückt, so zieht der Arretierungshebel dieser Taste über das Seil 32 alle miteinander gekuppelten Hebel an, so daß die zuletzt gedrückte Taste B ausgelöst wird, während Taste C jetzt in ihrer gedrückten Lage festgehalten wird. Da die Seile 32 und 33 zwischen den Tasteneinheiten beliebig lang gewählt werden können und auch mechanische Ungenauigkeiten bei der Anordnung der Tasten oder bei ihrer Ausführung ausgleichen, stellt die Seilkupplung einen wesentlichen Fortschritt gegenüber der Hebelkupplung nach Fig. 2 dar.
Eine weitere wesentliche Vereinfachung bringt der Erfindungsgedanke in Fig. 4 zum Ausdruck. Hier läuft der schon in Fig. 1 als Schaltnippel dargestellte Stift 9 in einem Langloch 35, das seitlich am hinteren ende derart verbreitert ist, daß durch eine geringe Verdrehung der Schaltachse die Nase arretiert wird. Um der Achse 6 nicht nur die Rückzugskraft, sondern auch die seitliche Verdrehungskraft zu geben, kann die Rückzugsfeder 36 wie in Fig. 4 seitlich angeordnet werden. Ein anderer Weg wäre auch der, eine spirale Druckfeder auf die Achse 6 zwischen dem hinteren Lagerbock und dem Schaltnippel 9 anzuordnen und ihr gleichzeitig durch Verdrehen eine gewisse Vorspannung zu geben, die der Achse einen seitlichen Druck verleiht. In jedem Fall muß durch eine Federkraft dafür gesorgt werden, daß die gedrückte Taste mit ihrer Nase 9 in die Arretierungsvertiefung einrastet. Die gegenseitige Kupplung der Arretierungsautomatik wird ganz einfach durch ein einziges Seil 42 erreicht. Dieses Seil wird an einem Loch 38 der äußersten Tasteneinheit verknotet und führt bei den nicht gedrückten Tasten zwischen einem Stift oder einer Seilrolle 37 und der Schaltnase 9 hindurch, nur bei der gedrückten Taste unterhalb des Stiftes oder der Seilrolle 37 herum über die Schaltnase 9 zur nächsten Tasteneinheit unterhalb des Stiftes 37 entlang und weiter geradlinig bis zur letzten Tasteneinheit und der dortigen Endbefestigung. Wird jetzt die Taste C gedrückt, so übt die Schaltnase 9 auf das Seil 42 einen Zug aus, der sich nur dadurch ausgleichen kann, daß er die Schaltnase der vorher gedrückten Taste aus der Arretierung herauszieht, die dann selbstätig in ihre Ausgangsstellung zurück- springt und das Seil für den Weg der Taste C freigibt. Um stets eine straffe Spannung des Seiles auch dann zu bewirken, wenn sich sämtliche Tasten in der Ausgangsstellung befinden (was man dadurch erreicht, daß man eine beliebige Taste nicht ganz bis zur Arretierung durchdrückt) wird eine Zugfeder 41 an dem einen Seilende angebracht und dieses so in ständig straffer Lage gehalten. Damit die Rückzugsfeder aber den Mechanismus nicht stören kann, wird sie durch einen Hebel 40 und Anschlagstift 39 in ihrer Nachgiebigkeit begrenzt. Das gleiche kann nach Fig. 5 durch einen Knoten erreicht werden, der für die äußerste Ausdehnung des Seiles berechnet ist, die dann eintritt, wenn eine Taste gedrückt ist. In diesem Fall kann die Rückzugsfeder nicht mehr wirken, sobald aber alle Tasten in der Ausgangsstellung liegen, zieht die Feder 41 das Seil in eine straffe Lage.
Nach Fig. 5 wird diese Anordnung gegenüber Fig. 4 um einen kleinen Hebel 44 verbessert. Dieser Hebel bewegt sich um den Stift bzw. die Seilrolle 43 und besitzt einen weiteren Stift oder Seilrolle 45 zwischen denen das Kupplungsseil 42 der Automatik bei nicht gedrückten Tasten hindurchläuft. Wird die Taste gedrückt, wie im Fall A von Fig. 5, so schiebt die Schaltnase 9 den Hebel nach oben und nimmt das Seil nach der dort gezeigten Art und Weise mit. Es ist jetzt ersichtlich, daß durch einen geringen Druck auf das Kupplungsseil beim Betätigen einer anderen Taste die Auslösewirkung auf die gedrückte Taste wesentlich größer ist als gegenüber der vereinfachten Ausführung in Fig. 4.
Die Seilkupplung der Automaten wird in den Ausführungen nach Fig. 4 und 5 einer größeren Beanspruchung ausgesetzt als nach Fig. 3. Um auch bei der Hebelarretierung mit einem Seil auszukommen, zeigt Fig. 6 an einem Beispiel die Aufhängung des Kupplungsseiles zwischen zwei Zugfedern 52 und 53. Das Seil 51 ist wie bei den vorhergehenden Beispielen mit beliebig vielen im Drehpunkt 47 gelagerten Arretierungshebeln 46 an den Enden 50 verbunden, dabei sorgt Feder 52 für einen gewissen Druck der Hebel 46 gegen die Schaltnase 9, um sie in gedrückter Stellung (Taste A) durch die Hebelnase 48 festzuhalten. Feder 53 ist schwächer als 52 und sorgt nur für die Straffhaltung des Kupplungsseiles 51. Das Seil wird dadurch Zug und Druck von einem Hebel auf alle Hebel übertragen.
Die in Fig. 6 und folgenden gezeigten Arretierungshebel können auch durch eine Schubstange verbunden werden, die im Abstand der Hebel Bohrungen erhält. Die Hebel erhalten auf einer Seite Nippel, auf die die Schubstange aufgesetzt wird, so daß die Hebel in ihrer Drehbewegung nicht gehindert werden. Genau genommen ist auch bei der Seilkupplung auf die Verdrehung der Kupplungsstelle zu achten, die eine Seilverwindung zur Folge hat und dazu zwingt, die Seile mit Kupplungsringen zu versehen.
Um die Sicherheit der Auslösung zu steigern, denn in der Praxis werden Ungenauigkeiten bei der Kupplung unvermeidlich sein, ist der Arretierungshebel 46 hinter der Rastnase 48 noch um das Stück 49 seitlich verbreitert, und zwar derart, daß beim weiteren Durchdrücken der Tastachse 6 die Schaltnase 9 dem Hebel 46 eine möglichst große Drehung erteilt, so daß mit Sicherheit die vorher gedrückte und arretierte Taste ausgelöst werden muß.
Der Nachteil, daß die Sicherheit der Auslösung erst durch weiteres Durchdrücken einer eigentlich schon schaltenden Taste erreicht wird, ist in der Ausführung nach Fig. 7 bis 9 vermieden. Hier ist der im Drehpunkt 47 gelagerte Arretierungshebel 54 noch um einen wie ein Ventil wirkenden Hebel 55 erweitert worden. Hebel 55 ist seinerseits auf dem Arretierungshebel 54 im Drehpunkt 56 gelagert, besitzt aber auf dem Hebel 54 zwei Anschläge 57 und 58, so daß er nur einen kleinen Spielraum besitzt. Fig. 7 zeigt die Ruhestellung einer Taste, die durch Federdruck (z.B. Feder 11 in fig. 1) in dieser nur durch die Nase 9 im unteren Teil eines Langloches begrenzten Stellung verharrt; Hebel 54 wird wieder wie in Fig. 6 der entsprechende Hebel 46 über die Seilkupplung 51 und Feder 52 gegen die Nase 9 der Schaltachse 6 gedrückt. In dieser Ruhestellung mag der Ventilhebel 55 am unteren Anschlag 58 anliegen; dann darf seine untere der Nase 9 zugewandte Kante nicht weiter als die Arretierungsnase des Hebels 54 hervorstehen, die Nase 9 muß andererseits den Ventilhebel 55 aber noch erfassen können, wenn sie gedrückt wird.
Wird eine Taste wie in Fig. 8 langsam durchgedrückt, dann wird der Ventilhebel 55 bis zum Anschlag 57 hochgehoben (wenn er sich nicht schon in dieser Lage befindet, was für die Funktion unwesentlich ist) und, wenn der untere Hebelarm vom Drehpunkt 56 lang genug bemessen wurde, den Arretierungshebel 54 weit über seine Arretierungsnase hinaus zur Seite drücken. Die zuvor gedrückte Taste muß durch die Seilübertragung dieses außerordentlich großen Drehwinkels in jedem Fall ausgelöst werden.
Beim weiteren Durchdrücken der Taste nach Fig. 9 gleitet die Schaltnase 9 an der schrägen Kante des Ventilhebels 55 vorbei und durch die von Fig. 6 her bekannte Zugfeder 52 wird der Arretierungshebel 54 an die Schaltnase 9 gezogen, die daraufhin durch die Arretierungsnase am Hebel 54 festgehalten wird. Wird die gedrückte Taste später durch Druck auf eine andere ausgelöst, so ist nur der kurze Weg der Arretierungsnase zu überwinden, weil sich der Ventilhebel jetzt bis zum Anschlag 58 zurückdrehen kann und über die besagte Nase nicht herausragt. Diese Ausführung des Ventilhebels erübrigt jedwede weitere Federanordnungen.
Wie aus Fig. 1 hervorgeht, kann die Schaltnase 9, die die Schaltfeder 12 betätigt, gleichzeitig Arretierungsnase sein. Die Schaltnase kann aber auch auf einer Buchse so angeordnet werden, daß sie in der Längsbewegung von der Achse mitgenommen wird, die Achse aber trotzdem innerhalb dieser Buchse drehbar ist. Dadurch wird es möglich, gleichzeitig ein Abstimmorgan durch die Drucktastenachse zu betätigen, z.B. eine induktive Abstimmung beider Spulen etwa durch Bewegen ihrer Eisenkerne oder gekoppelten Spulen. Diese Abstimmbewegung kann auf einer kleinen Skala sichtbar gemacht werden, z.B. auf einer Vertikalskala mit einem durch einen Seilzug betätigten Zeiger, der jeder Tasteneinheit zugeordnet wird. Jede Tasteneinheit kann also erfindungsgemäß einen gewissen Abstimmbereich bestreichen, ihn anzeigen und durch die Drucktastenautomatik beliebig oft einschalten. Man kann mit anderen Worten also jetzt auf jeder der nebeneinander angeordneten Tasteneinheiten innerhalb ihres Abstimmbereiches einen Sender einstellen, auf einer kleinen Skala sichtbar machen und durch Tastendruck beliebig oft wieder einschalten oder auf einen der von den benachbarten Skalen angezeigten Sender übergehen.

Claims (11)

1. Drucktastenschaltereinheit zum Zusammenbau beliebiger Drucktastenautomaten in Rundfunk-, Prüf- und Meßgeräten, dadurch gekennzeichnet, daß Drucktastenautomaten aus untereinander gleichen Einheiten zusammengesetzt werden, die jeweils nur die zu einer Taste gehörigen Spulen, Kondensatoren, Widerstände und Schalter enthalten.
2. Anordnung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß die Arretierung und Auslösung der gedrückten Taste durch Hebel erfolgt, die bei Anordnung mehrerer Tasten nebeneinander durch Seile, Schubstangen oder andere Kupplungsmechanismen verbunden werden können, so daß ihr Abstand ganz beliebig wählbar ist.
3. Anordnung nach Anspruch 1 bis 2 dadurch gekennzeichnet, daß der Kupplungsmechanismus an jeder Drucktasteneinheit so angebracht ist, daß er sich zwangsläufig mit der Nachbartaste verbindet.
4. Anordnung nach Anspruch 1 bis 3 dadurch gekennzeichnet, daß die Arretierungshebel nur durch ein Seil gekuppelt sind, welches zwischen zwei Federkräften derart straff gespannt wird, daß sich Zug und Druck jedes beiliebigen Hebels auf alle Hebel überträgt; wobei die eine Feder stärker gewählt wird, die gleichzeitig den Druck des Arretierungshebels gegen die Schalnase bewirkt.
5. Anordnung nach Anspruch 1 bis 4 dadurch gekennzeichnet, daß man dem Arretierungshebel hinter der Rastnase eine zweckentsprechende Form gibt, durch die er beim weiteren Durchdrücken der Taste weit seitlich ausgelenkt wird und die zuvor gedrückte und arretierte Taste mit Sicherheit auslöst.
6. Anordnung nach Anspruch 1 bis 5 dadurch gekennzeichnet, daß der eigentliche Arretierungshebel einen zweiten auf diesem drehbar gelagerten Ventilhebel besitzt, der in der Schaltrichtung sich gegen einen Anschlag legt und vor der Einrastung der Schaltnase eine weitere Auslenkung dieses und aller damit zwangsläufig gekuppelten Arretierungshebel bewirkt, als zur Auslösung, d.h. zum Abfall der Schaltnase notwendig ist.
7. Anordnung nach Anspruch 1 bis 6 dadurch gekennzeichnet, daß man das bzw. die Kupplungsseile für die Verbindung der Arretierungsauslösungen derart über Seilrollen führt oder bei der Schubstangenkupplung Hebelübertragungen wählt, um die Einzeldrucktasten in verschiedenen Ebenen anordnen zu können.
8. Anordnung nach Anspruch 1 bis 7 dadurch gekennzeichnet, daß die Anordnung der Arretierungsnase so auf einer Buchse erfolgt, daß sie von der Schaltachse bei Druckbetätigung mitgenommen wird, aber trotzdem eine Drehbewegung des Druckknopfes ermöglicht, um hierdurch eine Abstimmung der Spulen durch geeignete mechanische Übertragungsmittel zu bewirken.
9. Anordnung nach Anspruch 1 bis 8 dadurch gekennzeichnet, daß jede Drucktasteneinheit gleichzeitig eine Abstimmung in einem gewissen Frequenzbereich ermöglicht und so eine Auswahl der auf die jeweilige Drucktaste zu legenden Sender erlaubt.
10. Anordnung nach Anspruch 1 bis 9 dadurch gekennzeichnet, daß die Abstimmung auf einer über den Tasten angeordneten Sie in Frequenzen oder Stationen geeicht ist, angezeigt wird.
11. Anordnung nach Anspruch 1 bis 10 dadurch gekennzeichnet, daß die Einzelskalen der Drucktasteneinheiten bei ihrer Aneinanderfügung eine gemeinsame Skala bilden ohne ihre Einzelabstimmung zu behindern.

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