DEP0000577DA - Verfahren zur Herstellung von aus Zellstoff hergestellten Damenbinden. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von aus Zellstoff hergestellten Damenbinden.Info
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Description
Die bekannten Damenbinden bestehen aus einer Einlage und einer sie umgebenden, meist aus Gewebe hergestellten Hülle. Nach den jüngsten Verfahren wird die Einlage aus meist 30 und mehr Zellstoffblättern, die in der Dubliermaschine übereinander gelegt werden, hergestellt. Die Umhüllung besteht bei diesen Damenbinden in der Regel aus einem Zellstoffschlauch.
Von diesen bekannten Herstellungsverfahren unterscheidet sich die Erfindung dadurch, dass die Einlagen nicht mehr aus dublierten Zellstofflagen, sondern aus Zellstofflocken gefertigt werden. Die Umhüllung wird nicht als Schlauch, sondern als Gewebeband bei dem neuen Verfahren verwendet, welches nach Füllung mit den erwähnten Flocken zugenäht wird. Nach dem neuen Verfahren soll der Zellstoff in kleine Flocken zerrissen und dann einem Damenbindenautomaten zugeführt werden. Dies kann dadurch geschehen, dass die Zellstofflocken von Kratzenwalzen aus einem Behälter entnommen und auf ein endloses, schnellaufendes Streutuch geschlagen werden. Das neue Verfahren sieht also vor, unmittelbar von der Selbstabnehmepapiermaschine das Gut in Form von Bobinen, d.h. ohne Dubliermaschine zu verarbeiten. Am Kehrende des Streutuches fallen die Flocken in einen längs dazu laufenden Kanal, in dem ein Gewebeband durchläuft und die Flocken aufnimmt. Durch Falzer wird das Gewebeband schlauchähnlich geschlossen, zugenäht und anschliessend abgeschnitten.
Es bedarf dieses Verfahren keiner besonderen zeichnerischen Darstellung, da es im wesentlichen dem Zigarettenherstellungsverfahren entspricht, nach welchem bekanntlich die Tabakblätter, in Schnitzel zerrissen, der Zigarettenmaschine zugeführt werden. Dabei entsprechen die Tabakschnitzel den Zellstofflocken und das Zigarettenpapier dem Gewebeband. Der bei den Damenbinden übliche wasserabstossende Streifen für den Wäscheschutz wird ähnlich wie der Zigaretten-Mundstückbelag der Binde längs beigelegt.
Dieses neue Verfahren bringt für die Herstellung von Damenbinden beachtliche Vorteile mit sich. Von den heute benötigten 32 Papierlagen für die Herstellung der Einlage brauchen nach dem neuen Verfahren nur 10 Lagen in Flocken zerrissen und übereinander gestreut zu werden. Man kann also mit einem Drittel der bisher verwendeten Zellstoffmenge pro Binde auskommen. Es können also nach dem neuen Verfahren über 60% Rohstoffe eingespart werden. Weiter ist erwähnenswert, dass die neue Bilde leichter und voluminöser wird, wobei darauf hinzuweisen ist, dass ausserdem noch die Binde wesentlich saugfähiger ist. Schliesslich ist von beachtlichem Vorteil, dass die Zellstofflocken ballig, d.h. an den Enden in zu- und abnehmender Form verteilt werden können. Die neue Binde entspricht also dem lang gehegten Wunsch der Fabrikation, nach welchem Damenbinden an den Enden in zu- und abnehmender Form auslaufen sollen.
Claims (4)
1. Verfahren zur Herstellung von aus Zellstoff hergestellten Damenbinden, dadurch gekennzeichnet, dass Zellstofflocken automatisch in eine sie umgebende Gewebehülle eingebracht werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zellstofflocken, aus einem Behälter entnommen, auf ein schnell laufendes Streutuch geschlagen werden, wonach sie am Kehrende dieses Streutuches in einen längs dazu verlaufenden Kanal laufen, in dem das Gewebeband durchläuft, welches durch Falzer schlauchähnlich geschlossen, zugenäht und abgeschnitten wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zellstofflocken ballig, zweckmässig an den Enden der Binde in zu- und abnehmender Form verteilt werden.
4. Damenbinden hergestellt nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Einlage aus Zellstofflocken besteht.
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