DE338388C - Strohhalmmundstueck fuer Zigarren, Zigaretten und deren Spitzen, Saugroehrchen fuer Erfrischungen u. dgl. - Google Patents
Strohhalmmundstueck fuer Zigarren, Zigaretten und deren Spitzen, Saugroehrchen fuer Erfrischungen u. dgl.Info
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- DE338388C DE338388C DE1920338388D DE338388DD DE338388C DE 338388 C DE338388 C DE 338388C DE 1920338388 D DE1920338388 D DE 1920338388D DE 338388D D DE338388D D DE 338388DD DE 338388 C DE338388 C DE 338388C
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A24—TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
- A24D—CIGARS; CIGARETTES; TOBACCO SMOKE FILTERS; MOUTHPIECES OF CIGARS OR CIGARETTES; MANUFACTURE OF TOBACCO SMOKE FILTERS OR MOUTHPIECES
- A24D1/00—Cigars; Cigarettes
- A24D1/04—Cigars; Cigarettes with mouthpieces or filter-tips
- A24D1/042—Cigars; Cigarettes with mouthpieces or filter-tips with mouthpieces
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Description
Die seither aus Stroh- bzw. Getreidehalmen, Schilfrohr o. dgl. hergestellten, für
Zigarren und Zigaretten und deren Spitzen verwendeten Mundstücke sind unbeliebt und
konnten sich nicht einführen, weil sie zu roh bearbeitet sind, wenig appetitlich wirken,
hauptsächlich aber wegen ihrer scharfen Kanten nicht selten zu Verletzungen der Zunge
führen. Aus den gleichen Gründen konnten ίο sich auch Zigaretten mit eingearbeitetem
Strohhalmmundstück nicht einführen.
Die insbesondere für Zigarren- und Zigarettenspitzen verwendeten, weniger gefährlichen
und weit haltbareren, aber auch viel teuereren Kielmundstücke sind zur Zeit nur sehr schwer oder überhaupt nicht zu einigermaßen
annehmbaren Preisen zu beschaffen, so daß es von größter Wichtigkeit ist, ein Mundstück zu schaffen, welches den Vorzug
der Billigkeit und stetigen Beschaffungsmöglichkeit besitzt.
Das für Zwecke aller in Betracht kommenden Art, insbesondere aber für Zigarren, Zigaretten
und deren Spitzen bestimmte Stroh- bzw. Getreidehalm-, Schilfrohr- u. dgl. Mundstück
nach der Erfindung beseitigt die genannten Übe! stände dadurch, daß es an seinem Bißende gestülpt und dadurch derart
verstärkt und mit abgerundeten Kanten versehen ist, daß weder ein vorzeitiges Springen
oder Reißen des Mundstückes eintritt, noch Verletzungen der Zunge oder des Mundes
vorkommen können. Außerdem wird, insbesondere durch die Innenstülpung, der Vorteil
erzielt, daß sich Nikotin und Schmutz hinter dem Stülpende bzw. dem nach innen umgelegten Teil des Halmes sammelt- und
dadurch nicht in den Mund gelangen kann. Ferner bildet sich beim Beißen an dem gestülpten
Halm eine Wulst, die der Spitze festen Halt zwischen den Zähnen gewährt;
auch ist das Beißen auf ein derartiges Mundstück angenehm.
Eines der Verfahren zum Umstülpen der Halmmundstücke ist folgendes:
Die Halme werden, um deren Reißen und Springen nach Möglichkeit zu vermeiden, in
angefeuchtetem Zustande auf entsprechende Längen geschnitten, die so zugerichteten
Werkstücke mit einer dünnen Wasserglaso. dgl. Lösung besprengt und in einem Kellerraum feucht erhallen. Nachdem die erforderliche Erweichung und Geschmeidigkeit der
so vorbereiteten Halme eingetreten ist, werden sie, wie es bei der Herstellung von Kielmundstücken
mit umgestülptem Bißende geschieht, mit dem einen Ende in die zylindrische Einbeulung einer erhitzten Platte gedrückt.
Hierbei stülpt sich das Halmende, weil die Halmwandung nach außen nicht ausweichen
kann, nach innen um.
Will man das Mundstück, nachdem es nach innen umgestülpt ist, auch noch nach außen
stülpen, um seine Wandung am Bißende weiter zu verstärken und widerstandsfähiger
zu machen und einen Anschlag zu bilden, der es ermöglicht, das Mundstück zwischen den
Zähnen besser festhalten zu können, so wird
das gestülpte Ende auf die zylindrische Ausbeulung bzw. einen Dorn der erhitzten Platte
gedruckt. Hierbei wird die bereits nach innen gestülpte Halmwandung, da sie auf
dem Dorn nicht nach innen ausweichen kann, noch nach außen umgestülpt.
Auf solche Weise kann die Stülpung beliebig oft wiederholt werden, vorausgesetzt,
daß der Halm die genügende Geschmeidigkeit 1Q besitzt, die ihm auch durch andere als die
angeführten Mittel gegeben werden kann.
Auf der Zeichnung sind im vergrößerten Maßstabe verschiedene Ausführungsbeispiele
des nach dem genannten Verfahren hergestellten und auch als Saugröhrchen für Erfrischungen
usw. auszubildenden Strohhalmmundstückes veranschaulicht.
Die Fig. 1 und 2 zeigen im Längsschnitt
und Querschnitt nach Linie A-B die insbesondere
in Betracht kommende Ausführungsart, bei welcher der Halm α an seinem Bißende b
einmal nach innen gestülpt ist, wodurch die Bißstelle verdoppelt und dadurch haltbarer
wird. Der scharfe Rand des Bißendes ist vermieden, indem er durch die Stülpung stark
abgerundet wird.
Die Fig. 3 und 4 veranschaulichen im Längsschnitt und Querschnitt nach Linie C-D
ein Ausführungsbeispiel, bei welchem der Halm α an seinem Bißende b nach innen und
dann wieder nach außen gestülpt ist. Durch die Außenstülpung c wird am Bißende eine
kräftige Wulst geschaffen, die dem Mundstück bzw. der Spitze festen Halt zwischen
den Zähnen gewährt.
Bei dem dritten durch Fig. S und 6 im ! Längsschnitt und Querschnitt nach Linie E-F
veranschaulichten Ausführungsbeispiel ist das ι Bißende b des Halmes α einmal nach außen
j gestülpt.
\ Solche Stülpungen können in jeder beliebigen Länge nach außen und innen beliebig
oft wiederholt werden.
Selbstverständlich kann die Stülpung des ί Halmes auf jede beliebige Art von Hand mit 4^
\ geeignetem Werkzeug oder maschinell er- ' folgen.
: Das beschriebene Halmmundstück hat noch
den großen Vorzug, daß die Einschleppung von : Krankheitserregern aus seuchenverdächtigen
; Ländern, wie dies durch Kielfedern sehr leicht möglich ist, wirksam unterbunden wird.
Claims (2)
- -Ansprüche:x. Strohhalmmundstück für Zigarren, Zigaretten und deren Spitzen, Saugröhrchen für Erfrischungen u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß der Halm (a) an seinem Bißende (&) gestülpt ist.
- 2. Verfahren zur Herstellung des Strohhalmmundstückes nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Halme in angefeuchtetem Zustande auf entsprechende Längen geschnitten, die so zugerichteten Werkstücke mit einer Wasserglas- o. dgl. Lösung besprengt und in einem feuchten kühlen Raum so lange feucht erhalten werden, bis sie die erforderliche Geschmeidigkeit besitzen, um sie mit Werkzeugen auf kaltem oder warmem Wege einmal oder mehrmals stülpen zu können.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE338388T | 1920-06-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE338388C true DE338388C (de) | 1921-06-18 |
Family
ID=6222500
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1920338388D Expired DE338388C (de) | 1920-06-02 | 1920-06-02 | Strohhalmmundstueck fuer Zigarren, Zigaretten und deren Spitzen, Saugroehrchen fuer Erfrischungen u. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE338388C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE971118C (de) * | 1948-12-09 | 1958-12-11 | Albert Hermann Creuziger | Zigaretten- oder Zigarrenmundstueck |
-
1920
- 1920-06-02 DE DE1920338388D patent/DE338388C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE971118C (de) * | 1948-12-09 | 1958-12-11 | Albert Hermann Creuziger | Zigaretten- oder Zigarrenmundstueck |
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