DEP0000570BA - Kabelverseilmaschine - Google Patents
KabelverseilmaschineInfo
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Description
Gegenstand der Erfindung ist eine Verseilmaschine, wie sie insbesondere für die Verseilung elektrischer Kabel benutzt wird, bei der der Verseilkorb mit einem Planetenring versehen ist, an den die Spulenrahmen mittels Kurbeln angelenkt sind, um eine Rückdrehung der Verseilelemente zu bewirken. Bei den üblichen Ausführungen von Verseilmaschinen dieser Art ist der Planetenring exzentrisch zur Verseilachse auf zwei Rollen gelagert. Er rotiert dabei mit gleicher Geschwindigkeit wie der Verseilkorb, jedoch um einen außerhalb der Verseilachse liegenden Drehpunkt. Dadurch werden die über Kurbeln mit ihm verbundenen Spulenrahmen gezwungen, während einer Umdrehung des Verseilkorbes eine Umdrehung um die eigene Achse in umgekehrter Richtung zu vollführen. Durch Lösen der Verbindung der Spulenrahmen mit dem Planetenring und Blockierung an dem Verseilkorb kann man außerdem bei diesen Verseilmaschinen auch ohne Rückdrehung verseilen. Unter Umständen ist es jedoch erwünscht, nur mit teilweiser Rückdrehung arbeiten zu können. Dies ist bei den bekannten Verseilmaschinen mit Planetenringrückdrehung nicht möglich.
Die Erfindung schafft demgegenüber eine Einrichtung, die es gestattet, bei solchen Verseilmaschinen auch mit teilweiser Rückdrehung zu arbeiten und darüber hinaus sogar, falls er-
wünscht, auch Rückdrehungen über 100% oder in umgekehrter Richtung vorzusehen. Die Erfindung besteht darin, daß der Planetenring um die Verseilachse exzentrisch drehbar angeordnet wird.
Zur Erläuterung der Erfindung dient die Zeichnung, die ein Ausführungsbeispiel einer Kabelverseilmaschine gemäß der Erfindung in Seiten- und Vorderansicht wiedergibt.
Die dargestellte Verseilmaschine besteht in üblicher Weise aus dem Verseilkorb 1, in dem in Spulenrahmen 2 die Spulen 3 mit den Verseilelementen angeordnet sind. Exzentrisch zu dem Verseilkorb ist der Planetenring 4 angeordnet, mit dem die Spulenrahmen durch auf ihren Achsen befestigte Kurbeln 5 verbunden sind. Gemäß der Erfindung ist nun der Planetenring 4 nicht wie bei den bekannten Verseilmaschinen dieser Art räumlich fest, sondern exzentrisch um die Verseilachse drehbar angeordnet. Zu diesem Zweck wird er von drei Rollen 6 getragen, die auf Hebeln 7 drehbar gelagert sind. Diese Hebel 7 können über auf ihren Schäften 8 befestigte Ritzel 9 von einem Zentralrad 10 aus verdreht werden. Je nachdem, mit welcher Geschwindigkeit das Zentralrad 10 angetrieben wird, ist es daher möglich, beliebige Rückdrehungsverhältnisse von 0 bis 100% und mehr, und zwar in gleichem oder umgekehrtem Sinne wie die Verseilrichtung, zu erzielen.
Der Antrieb des Zentralrades 10 kann beispielsweise über Wechselräder 11 erfolgen, wobei durch Änderung des Übersetzungsverhältnisses dieser Wechselräder oder aber durch einen regelbaren Antrieb die Größe der Rückdrehung geregelt werden kann.
Die Erfindung ist nicht an das dargestellte Ausführungsbeispiel gebunden. So zeigt die Zeichnung eine Verseilmaschine mit zwei im Verseilkorb angeordneten Spulen, wie sie beispielsweise zur Herstellung von zweiadrigen Starkstromkabeln benötigt wird. Die Erfindung ist aber insbesondere auch zur Verseilung von vieladrigen Fernmeldekabeln geeignet, bei denen eine Vielzahl von Spulenrahmen im Verseilkorb gelagert sind.
Zur Lagerung des Planetenringes kann an Stelle der bei der dargestellten Maschine im Inneren des Ringes vorgesehenen drei Rollen eine andere Anzahl von Rollen gewählt werden, die gegebenenfalls auch außen angeordnet werden können. Auch der Antrieb der Rollen kann anders durchgebildet werden. Zum Beispiel kann der Zahnradtrieb auch durch einen Reibradtrieb ersetzt werden.
Claims (2)
1. Verseilmaschine, insbesondere für elektrische Kabel, mit einem exzentrisch zur Verseilachse gelagerten Planetenring zur Rückdrehung der im Verseilkorb angeordneten Spulenrahmen, dadurch gekennzeichnet, daß der Planetenring um die Verseilachse drehbar angeordnet ist.
2. Verseilmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Planetenring von - insbesondere drei - Rollen (6) getragen wird, die auf Hebeln (7) gelagert sind, die durch auf den Hebelschäften (8) angeordnete Ritzel (9) von einem Zentralrad (10) aus mit regelbarer Geschwindigkeit angetrieben werden.
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