DEP0000157DA - Handbetätigungsvorrichtung für Selbstschalter - Google Patents
Handbetätigungsvorrichtung für SelbstschalterInfo
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Description
PATENTANWALT D I P L,-I N G , A M T H O R FRANKFURT AM MAIN
Frankfurt /Main,
Nesenstraße 6 _„,__ _τ /ο_τ. /ρ
Fernruf 52637 2253» H/Scll/G
Firma Elektrotechnische Spezialfabrik Rudolf Bogenschütz, .Frankfurt am Main-Höchst, Bolongarostrasse 97
Handbetätigungsvorrichtung für Selbstschalter
Bei Selbstschaltern, insbesondere bei elektrischen Selbstschaltern, die beim kurzzeitigen Auftreten von Überströmen oder
Kurzschlüssen zur Wirkung kommen, ist es erforderlich',ausser-,dem noch eine handbetätigung anzubringen. Diese Vorrichtungen
sind z.B. durch gelenkig miteinander verbundene Laschen oder als Kniehebel aufgebaut. Die gegenseitige Lage der einzelnen
Laschen ist so angeordnet, dass sie in der Ruhelage den Totpunkt um einen gewissen Betrag überschreiten,sodass schon eine
kleine Bewegung auf den mit diesen Hebeln verbundenen Handgriff genügt,um die Vorrichtung zur Auslösung zu bringen.Darüberhinaus
ist es zweckmässig, bei Bewegung des Handgriffes einen sog.Druckpunkt vorzusehen, d.h. den ^ebel beim Betätigen eine
verhältnismässig grosse Strecke im toten Gang zu bewegen,also ohne„dass eine Weiterleitung der Bewegung stattfindet,um dann
nach Erreichen eines Druckpunktes und hierauf folgenden stärkeren Druck den Auslösevorgang einzuleiten,was bisher bei Schaltern
mit sog. Momentschaltungen bekannt war. Da diese Vorrichtungen ausserdem noch so eingerichtet sind, dass man an der Griffstellung
jeweils erkennen kann,ob der Schalter ein-oder ausgeschaltet ist,mussfier Griff durch besondere Hilfsmittel in der
jeweiligen Schaltstellung gehalten werden.Dies erfolgt z.B. dadurch,dass zwischen dem Griff und den festen Ichalterteilen,z.B.
dem Schaltergehäuse oder dem Schaltersockel eine -ti'eder angeordnet ist, die beim Bewegen des Handgriffes in die Einschaltstellung
überwunden werden muss. Der Auslösevorgang von H1 and gestaltet sich nun so, dass zunächs-G der -^e er lauf weg unter Überwindung
der obengenannten JPeder von dem Handgriff durchschritten werden muss. Hierauf wird nach Erreichen des Druckpunktes der Griff unter
weiterer Zusammendrückbar dieser -^eder in derselben .Richtung bewegt, wobei -leichzeitig der Druck der im Innern des Schlossmechanismus
vorhandenen Feder überwunden werden muss. Es s#u demnach bei den bisherigen Ausführungsformen erforderlich, die Spannung
von zwei Federn bei dem Auslösevoigang von #and zu überwinden.
Die vorliegende Erfindung umgeht diesen Nachteil dadurch, dass die Feder, die zur Überwindung des Leerlaufweges des Handgriffes
angeordnet ist, beim Erreichen des Druckpunkte^ und der hierauf folgenden eigentlichen Auslösebewegung ausgeschaltet
bleibt.
Erfindungsgemäss ist der Betätigungsy: iff gelenkig mit einem Arm des Kniehebelgelenkes gekuppelt, und ausserdem noch mit diesem
durch eine feder verbunden, die den Griff in Einschaltstellung zieht. Ferner sind zwischen dem Betätigungsgriff und dem
mit diesem verbundenen Arm des Kniehebelgelenkes Anschläge zur Begrenzung d.er Bewegung angeordnet.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
An dem Schalthebel 1 des Schaltmechanismus eines Selbstschalters, der auf der Zeichnung nicht dargesteLlt ist, ist der
Kniefeelenkhebel 2,3 angelenkt, wobei der Hebel 3 an seinem freien Ende mit einem Betätigungsgriff 4 gelenkig verbunden ist«
Die in der Zeichnung dargestellte Stellung der Hebelanordnung zeigt die Einschaltetellung des Schalters» Hierbei ist die gegenseitige
Stellung der beiden Hebel 2 und 3 so getroffen, dass sie gerade die Totpunktlage um einen geringen Betrag überscnreiten
und das Kniegelenk sich gegen den Anschlag 5 abstützt. Zwischen dem einen Arm 3 des Kniehebelgelenkes und dem Handgriff
ist eine Feder 6 angeordnet, die den «riff 4 immer in Einschaltstellung zieht. An dem handgriff 4 sind ausserdem Anschläge 7
und 8 angebracht, die dessen Bewegung gegenübEr dem Arm 3 abgrenzen.
Soll eine Auslösung des Selbstscnalters von Hand erfolgen , so wird der uriff 4 in der f-feilrichtung 9 unter Überwindung
der Feder 6 geschwenkt, bis der Aiischlag 7 mit dem Arm 3 zusammentrifft ο In diesem Augenblick ist der Druckpunkt der Betätigungsvorrichtung
erreicht, und die Feder 6 kann nicht weiter gespannt werden. Ein weiterer Druck in der gleichen Eichtung bewirkt
ein Schwenken des Armes 3> wodurch das Kniegelenk über den Totpunkt bewegt wird und unter Überwindung der im Innern des
Schlossmechanismus angeordneten Feder wird der Schalter ausgelöst, sodass bei dieser eigentlichen Auslösebewegung eine zusätzliche
Spannung der .Feder 6 nicht eintritt. Hierdurch ist es mäglich, die Betätigungskraft des Schalters der gesamten Anordnung
besser anzupassen.
Claims (2)
1.- Handbetätiguiigsvoriichtung für Selbstschalter, die mit einer zusätzlichen Fremdauslösung ausgerüstet sind, welche
mittels kniegelenkartig miteinander verbundenen Laschen als sog. Momentschaltung ausgebildet ist, dadurch gekennzeicnnet, dass
der Betätigungsgriff ( 4- ), der gelenkig mit einem Arm (3) des Kniehebelgelenkes gekuppelt ist, ausserdem moch mit diesem durch
eine Feder (6) verbunden ist, die den Griff in Einschaltstellunü zieht ο
2.- Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Betätigungsgriff (4) Anschläge (7>8), die mit dem Arm
(3) des KniehebeigeIenkes zusammenwirken, angeordnet sindo
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