DEP0000133MA - Verfahren zum Auskleiden von Fässern und ähnlichen Hohlkörpern - Google Patents

Verfahren zum Auskleiden von Fässern und ähnlichen Hohlkörpern

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Publication number
DEP0000133MA
DEP0000133MA DEP0000133MA DE P0000133M A DEP0000133M A DE P0000133MA DE P0000133M A DEP0000133M A DE P0000133MA
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DE
Germany
Prior art keywords
hollow body
lining
balls
roughened
drive
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Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Jules Schlör
Original Assignee
Prodorglas AG., Menziken
Publication date

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Description

</{[* Did.
Pro dor glas A» G. ?. Menaiken (Aargau, Schweiz )
ZUSi Auskleiden von Fässern und Hohlkörpern.
Tor liegende Erfindung betrifft ein Verfahren aura Auskleiden von Fässern und ähnlichen Hohlkörpern, deren Innenraom nur dureh eine verhältniSQiässig enge Geffnung zugänglich ist, mit einem Im gebrauch flüssigen erhärtbaren Material, wie z.B..» Xaok oder Firnis.
Bas Verfahren gemäas der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass durch Einbringen einer Anzahl Kugeln in die genannte Oeffnung und Bewegen des Hohlkörpers das in diesen eingegossene Auskle idolater ial auf der Innenfläche des Hohlkörpers verteilt und mit derselben innig verbunden wird.
Dieses Verfahren wird beispielsweise so durchgeführt, dass nachdem das Fass innen gehörig gereinigt wurde, dessen Innenfläche durch A et ζ en oder Sandeaa aufgerauht wird, worauf
EB/LS
19 .10 »49· 5797
ein© sum Herst eilen eines dünnen ueiseraugs ausreichende Menge γόη AuakleidiTiaterial durch die Öeffnung in das fass eingegossen und dann eine Ana^lal Kugel» hineingegeben ¥s?ir&* Diese Kugeln besitzen vorzugsweise aissa i;.era aus hartem und schwerem Material, jauB* Metall oder »las \%nä einem Ueberamg aus aacligieöigeni .Material, ζ »3« Siaami,. is werden Loge In in so loner Anaahl und Srösa© verwendet, äas@ ein gleieiiaäasiges Verteilen des jäasJcleidmat«trials üb«sr die Honlkörper-Innenflüohe und ein inniges Verbinäen dieses Materials mit letzterer ,gewährleistet wird* Diese Kugeln weisen ^orteilhaftervieise einen Cuirenmesser von ss.B. Ii cm. &af und ihre insahl wird sweoKmässig so gewählt, daaa sie zuBmrnon. ein Volumen iron weniger als IQji, 'ßogogen aaf den Hohlkörper inhalt, aiiinelaiaen.«
fach bohliesaen äer Qeftnwig wird 4as fssa daroh irgendein© geeignete Vorrichtung laagasa um seine t,uer— und Längsaxe ^edi'eht. Das Fass kann z»S* ungafähr während drei Minuten mit acht Umdrehungen in der kinute ua sein© Cja.«raxa und gleichseitig mit einer Dmdrehung in der vinute um sein© Ifängssze bewegt werden*
Das beaohri©liene Vergehen, gewährleistet ein Eiässii|®s Verteilen des Äasitlaidmaterials und ein Verbinden desselben mit der Hohlkcjrper-InaB'nfläche. Bm die besten Resultate zu. ersielsSj soll die ^assinnenflache keine Kanten auiiäf
Die Menge des in daa Pass einzugiessenden Auskleid-* niateriales wird zweekmässig nach Massgabe der Grosse der zn überziehenden Innenfläche des Fasses und der gewünschten
Dicke der Aaskleidschicht (3.B. von 0,2 mm) so berechnet bzw» gewählt j dass die Auskleidmasse durch die Kugeln restlos verarbeitet und somit vollständig verbraucht wird. Biese Dosierung des in das 3?ass einzugiessenden ^uakleidmaterials begünstigt das gleichmässige Verteilen de® Auskleidmaterials auf die Innenfläche des Fasses und somit das Bedecken derselben mit einer gleichmässig dicken Schicht, wogegen das sonst notwendige nachträgliche Ablassen von überschüssigem Auskleidaiat er ial sich im gegenteiligen Sinne
Nachdem die Hügeln aua dem Hohlkörper herausgenommen worden sind, wird die Auskleidung 2.B, durch Erhitzen gehärtet. Falls eine dickere Auskleidung benötigt wird, wird der oben beschriebene Vorgang wiederholt, wobei aber jeder susätsliohe Ueberzug vor Aufbringen des nächstfolgenden gehärtet wird*

Claims (1)

  1. Patentansprüche :
    1» Yer fahren aua Auskleiden von Pässern und ähnlichen Hohlkörpern, deren Inaenraum. nur durch eine ν er ha Itnismäs s ig enge Qeffnungjsugänglich ist, mit einem im irebraueh flässigen, erhärtbaren Arterial, dadurch gekennzeichnet, dass duroh Einbringen einer Anzahl liugeln in die Qeffnung und Bewegen des Hohlkörpers das in diesen eingegossene Aasl·; Isidaiater ial auf der Innenflüche des Hohlkörpers verteilt and mit derselben innig verbunden wird«
    2 β T er fahre η na oh Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
    dass der Hohlkörper um awei sich krausende A^tek gedreht wird.
    3-'Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennseich.net} dass Kugeln aus Hartmaterial mit nachgiebigem üeberaug verwendet werden.
    4· Y er fahren nach Anspruch lf dadurch gekennzeichnet, dass die Hohlkör per-Innenfläche vor dem llngiessen des Auskleidisatsriales aufgerauht wird.
    5» Verfahren nach Ansprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufrauhen durch Aetsen erfolgt« 6« Verfahren nach Ansprüchen 1 und 4, dadurch gekenn-
    zeichnet, dass das Aufrauhen durch Sauden erfolgt.
    7· Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,, dasa eine derart nach Massgabe der Grosse der zu überziehenden Hohlkörper-Innenfläche und der vorgesehenen Dicke der Auskleidschicht gewählte Menge von Auskleidtnaterial in den Hohlkörper eingegossen wird, dass das Ausklei dm at er i al durch die Kugeln restlos "verarbeitet und somit vollständig verbraucht wird.
    zeichnet, dass vor dea^gjUagÜessen des Auskleidmaterials die Hohlkörper-lnarsilflä,ehe aufgerauht wird und darm die kugeln
    $. Yer fahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Engeln in solcher Anzahl und Q-rösse ver?/endet werden, daas sie zusammen ein Yolumen von weniger als 10$, bezogen auf den Hohlkörper inhalt, ausmachen»
    ή &. "Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass slas auf die Innenfläche des Hohlkörpers aufgebrachte
    Auskleidmaterial einem Erhärtungsvorgang unterzogen wird*
    Prodorglaa A.G. :

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