DEN0011703MA - - Google Patents

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DEN0011703MA
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 7. Januar 1956 Bekanntgemaclit am 13. Dezember 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
KLASSE 381 GRUPPE - INTERNAT. KLASSE B27n
N 11703 Ib/38 I
sind als Erfinder genannt worden
Insbesondere in der Spanplattenfertigung finden Kaltpressen Verwendung, die zum Vorverdichten eines zunächst lose aufgeschütteten Vlieses dienen.
Diese Pressen der üblichen Konstruktion haben den Nachteil, daß sie beiim Schließen wiie auch beim Öffnen Luftströmungen erzeugen, die zerstörend auf die Oberfläche und das Gefüge des Formlinge wirken. Im einen Fall bewirkt die Luftveirdrängung ein Austreiben der Späne aus dem Preßraum. Im anderen Fall entsteht beim Lufteinsaugem. zwischen den Preßflächen ein Unterdruck, der ein, Anheben bzw. Abheben der Späne aus dem Formling zur Folge hat.
Ein weiterei' Nachteil der bekannten Konstruktiomen liegt darin, daß sich die Späne, insbesondere, wenn sie mit Wasser behaftet oder mit Bindemittel befeuchtet sind, an der Stempelpreßfläche anhängen und somit ebenfalls aus dem Gefüge abgehoben werden.
Der Erfindung liegt die klare Erkenntnis dieser Nachteile zugrunde, und sie hat sich die Aufgabe gestellt, in dieser Hinsicht Abhilfe zu schaffen.
Grundsätzlich ist diese durch eine fortschreitend vorzugsweise nachgiebige, die Vliesoberfläche in zu- bzw. abnehmendem Umfang beim Stempelhub berührende Arbeitsfläche an dem Oberstempel möglich geworden, die eine Zerstörung des Vliesgefüges beim Schließen oder Öffnen der Presse infolge schädlicher, duirch die Stempelbewegung entstehender Lauftströniungen oder durch Anhaften von Spänen am Stempel verhindert.
Eine zweckmäßige Ausführungsform der neuen Presse besteht darin, daß unter dem Oberstempel öine durchhängende Zwischenflächenschicht, vor-
'609 736/323
N 11703\'lbl'381
zugsweise aus Textil-, Metalldraht- oder Kunstfasergewebe, aus einem entsprechenden Geflecht, einer FoMe aus Metall, Kunststoff od. dgl., angeordnet ist. ■'·. ·
Um ein räumlich ideales Durchhängen einer solchen Zwischenflächenschicht zu erreichen, ist es vorteilhaft, daß diese an, zwei einander gegenüberliegenden Kanten, : vorzugsweise an ihren vier Ecken aufgehängt ist.
ίο Ferner ist es zweckmäßig, daß die Zwischenflächenschicht nachspannbar aufgehängt ist.
Wird eine luftundurchlässige Zwischenfläehenschicht verwendet, so- ist es empfehlenswert, daß in deren Träger, sei es im Stempel selbst oder in einer Befestigungsvorrichtung,, an diesem Luftdurchlässe angeordnet sind, die. in den zwischen. Stempel und Zwischenfläche Liegenden Raum führen..
Eine andere Ausführungsform der neuen Presse ist dadurch gebildet, daß unter dem .Oberstempel eine elastische, vorzugsweise luftdurchlässige, nach dem Vlies zu kalottenf örmig profilierte Zwischenschicht vorgesehen ist.
An Hand der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise erläutert.
25, Fig. ι zeigt den Oberstempel α einer Kaltvorpresse. An zwei seiner gegenüberliegenden Seiten ist je eine Stange & angeordnet, an der ein Tuche mittels einer Lasche d aufgehängt ist. Die Stangen b selbst hängen an Pendeln e, die durch-Spannschrauben / gegen den Preßstempel angezogen werden können.
Wie die Figur erkennen läßt, ist das Tuch an zwei gegenüberliegenden Seiten über je eine Stützschiene g geführt, und diese trägt an ihrer Unterkante Luftdurchlässe h. Diese Stützscliiene kann nach unten durchgebogen sein, so daß ihre Mitte tiefer liegt als ihre Enden. Hierdurch wird besonders beim Öffnen eine ähnliche Wirkung erzielt wie beim Aufhängen des Tuches an den Ecken.
Wird ein solcher Stempel auf ein Vlies herabgesenkt, so· legt sich, wie dies Fig. 2 erkennen, läßt, das frei durchhängende Tuch zunächst praktisch nur punktförmig auf das ' vom Unterstempel i getragene Vlies k auf. Mit dem Tiefersenken des Stempels wird die Anlagefläche des sich allmählich von innen nach außen zu immer mehr auf das Vlies k auf legenden Tuches b immer größer (Fig. 3), und dadurch findet die sich zwischen dem Tuch und dem Vlies befindliche Luft Gelegenheit, allmählich und deshalb für das Vlies unschädlich, nach außen abzufließen.
Umgekehrt wirkt das Tuch beim Anheben des Oberstempels a. In diesem Falle wird das Tuch zuerst an seinen Befestigungsstellen vom Vlies abgehoben und dann allmählich von diesem abgeschält. Die Luft hat dadurch Gelegenheit, langsam von außen nach innen in den sich bildenden Zwischenraum einzuströmen, so daß wiederum schädliche Luftstöße vermieden werden.
Dieser Schälvorgang hat gleichzeitig die weitere vorteilhafte Wirkung, daß sich Späne, die sich an das Tuch angehängt haben könnten, fortschreitend vom Tuch lösen und damit im Verband des Vlieses bleiben.
Schließlich ist in Fig. 4 eine Ausführungsform eines Oberstempels, gezeigt, bei der dieser auf der Unterseite eine elastische und weitgehend luftdurchlässige Zwischenschicht m trägt. Diese ist in Richtung zum Vlies k zu kartenförmig profiliert.
Die Unterfläche« dieses Zwischenkörpers m ist vorteilhaft geschlossen.
Es ist leicht ersichtlich, daß ein solcher Stempel grundsätzlich, in gleicher Weise wirken muß wie die oben beschriebene Zwischennächenschicht.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    ■ i. Kaltpresse zum Vorverdichten eines lose geschütteten Vlieses aus beleimten oder unbeleimten' Holzspänen, od. dgl., gekennzeichnet durch eine fortschreitend vorzugsweise nachgiebige, die Vliesoberfläche' in zu- bzw. abnehmendem Umfang beim Stempelhub berührende Arbeitsfläche an dem Oberstempel (α), die eine Zerstörung des Vliesgefüges beim Schließen oder Öffnen der Presse infolge schädlicher, durch die Stempelbewegung entstehender Luftströmungen oder durch Anhaften von Spänen am Stempel (a) verhindert.
  2. 2. Kaltpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß unter dem Oberstempel (a) go eine durchhängende Zwischenflächenschicht (c), vorzugsweise aus Textil-, Metalldraht- oder Kunstfasergewebe, aus einem entsprechenden Geflecht, einer Folie aus Metall, Kunststoff od. dgl., angeordnet ist.
  3. 3. Kaltpresse. nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischehflächenschiicht (c) zwecks räumlich idealen Durchhängens an zwei einander gegenüberliegenden, gegebenenfalls nach unten durchgebogenen Kanten, vorzugsweise an ihren vier Ecken aufgehängt ist. '
  4. 4. Kaltpresse nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenflächenschicht (c) nachspannbar aufgehängt ist.
  5. 5. Kaltpresse nach Anspruch, 1, 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß insbesondere bei Verwendung einer luftundurchlässigen Zwischeanächenschicht in deren Träger, dem Stempel (α) oder einer 'Befestigungsvorrichtung (g) Luftdurchlässe (h) angeordnet sind, die in den zwischen Stempel (α) und Zwischenflächenschicht liegenden Raum führen.
  6. 6. Kaltpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß unter dem Oberstempel (α) eine elastische·, vorzugsweise luftdurchlässige, nach dem Vlies (k) zu kalottenförmig profilierte Zwischenschicht (m) vorgesehen ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
    © 609 736/323 12.56

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