DE213910C - - Google Patents
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- DE213910C DE213910C DENDAT213910D DE213910DA DE213910C DE 213910 C DE213910 C DE 213910C DE NDAT213910 D DENDAT213910 D DE NDAT213910D DE 213910D A DE213910D A DE 213910DA DE 213910 C DE213910 C DE 213910C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B44—DECORATIVE ARTS
- B44C—PRODUCING DECORATIVE EFFECTS; MOSAICS; TARSIA WORK; PAPERHANGING
- B44C1/00—Processes, not specifically provided for elsewhere, for producing decorative surface effects
- B44C1/26—Inlaying with ornamental structures, e.g. niello work, tarsia work
Landscapes
- Toilet Supplies (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der Erfindung ist eine Gußform zur Herstellung von Metallgegenständen mit in der
Oberfläche liegenden Einlagen durch Umgießen nach Patent 204237. Bei diesem Verfahren
hat sich der Ubelstand bemerkbar gemacht, daß die Stieleinlage durch das in die Form
fließende Gußmetall zur Seite gedrängt wird, so daß dieselbe auf der einen Seite gar nicht
oder doch höchst ungleichmäßig von dem Gußmetall bedeckt ist. Es ist dies darauf zurückzuführen,
daß das flüssige Material von beiden Seiten her gegen die Stieleinlage drückt, der Druck aber auf beiden Seiten nicht gleich
ist, weil die eine Seite mit der breiteren und längeren Ziereinlage bedeckt ist und das Gußmetall
so auf der einen Seite eine größere Druckfläche findet. Die Stieleinlage muß also
naturgemäß nach der Seite entweichen, von welcher her der geringere Druck ausgeübt
wird, und dies führt eben zu den oben genannten Mißbildungen.
Nach vorliegender Zusatzerfindung werden in der Gießform an der der Ziereinlage entgegengesetzten
Wand ein oder mehrere kleine, zweckmäßig als Firmenstempel o. dgl. auszubildende
Vorsprünge angeordnet, welche in den Hohlraum vorstehen und der Stieleinlage als
Stütze dienen.
An Hand der Zeichnung ist die Erfindung im folgenden beschrieben. Es zeigt Fig. 1
einen Längsschnitt durch die Gießform für die Herstellung eines Löffelstieles, Fig. 2 die
eine Hälfte der Gießform in Ansicht und Fig. 3 einen Querschnitt nach der Linie A-A
der Fig. 1. ·
Die neue Vorrichtung besteht aus einer
zweckmäßig zweiteiligen Gußform 1, 2, die im wesentlichen die bekannte, dem herzustellenden Gegenstande angepaßte Fonri hat. An '
der Wand der einen Formhälfte, welche auf der Seite liegt, die der auf der festen Stieleinlage
3 liegenden Ziereinlage 4 entgegengesetzt ist, ist im gezeichneten Beispiel ein
kleiner, vorteilhaft als Firmenstempel 0. dgl. · .ausgebildeter Vorsprung 5 angeordnet, der so
weit in den Hohlraum der Form ragt, daß die Stieleinlage 3 an ihm eine Stütze findet,
wenn sie von dem Gußmetall 6 seitlich verdrängt wird. Letzteres muß sich also gleichmäßig
zu beiden Seiten des Stieles verteilen und bedeckt diesen auch auf der der Ziereinlage
abgekehrten Seite mindestens auf die Höhe des Vorsprungs 5 der Form. Nur an
der Stelle des Stempels wird in der Gußschicht 6 eine kleine Vertiefung entstehen, die-55 ,
aber beim Abschleifen und Polieren des fertigen Gegenstandes nicht mit getroffen wird,
so daß hier die gegebenenfalls ganz dünne
Gußscliicht verbleibt. An Stelle des einen
'Votsprungs können natürlich auch mehrere vorhanden sein. · .
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Gußform zur Herstellung von Metallgegenständen mit in der Oberfläche liegenden Einlagen durch Umgießen nach Patent 204237, gekennzeichnet durch einen oder mehrere nach innen vorstehende, zweckmäßig als Firmenstempel o. dgl. ausgebildete Vorsprünge/ welche der festen Stieleinlage beim Guß als Stütze dienen. ' : : '■■ .■■■■'Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE213910C true DE213910C (de) |
Family
ID=475522
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT213910D Active DE213910C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE213910C (de) |
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0
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