DEM0026775MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 7. April 1955 Bekanntgemacht am 15. März 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung betrifft einen Tankinhaltsanzeiger, wie er insbesondere in Kraftfahrzeugen zur laufenden
Anzeige des zur Verfügung stehenden Kraftstoffvorrats verwendet wird. Viele dieser Anzeigeinstrumente
arbeiten auf dem Prinzip der Verwendung eines Schwimmerhebels, der je nach Lage des
Flüssigkeitsspiegels eine andere Winkelstellung einnimmt und dabei an einem in den Stromkreis des
Anzeigeinstrumentes eingeschalteten Widerstand entlang gleitet und so je nach Stellung unterschiedlichen
Widerstand abgreift und eine entsprechende Anzeige bewirkt.
Man kennt auch bereits Tankinhaltsanzeiger mit in dem Stromkreis des Anzeigeinstrumentes eingebautem
Halbleiter, wobei diese Halbleiter, solange sie in die Flüssigkeit eingetaucht und dadurch gekühlt
sind, einen größeren ohmschen Widerstand aufweisen als in ausgetauchtem Zustand, in dem sie
sich durch den durchfließenden Strom stärker erwärmen und dann einen geringeren ohmschen
Widerstand aufweisen. Bei der Verwendung solcher Halbleiter konnte aber nur eine stufenweise Anzeige
erzielt werden, indem die Anzeige je nach der Zahl der ausgetauchten Halbleiter weitergeschaltet wurde.
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M26775II/63c
Die Erfindung setzt sich nun zum Ziel, die kontinuierliche Anzeige beizubehalten, jedoch die an sich
bekannten Halbleiter zur Anzeige des Absinkens des Kraftstoffvorrats auf das Reservequantum zu
verwenden.
Zu diesem Zweck ist bei den Tankinhaltsanzeigern mit kontinuierlicher Anzeige durch einen
Schwimmerhebel gemäß der Erfindung vorgesehen, daß ein an sich zur stufenweisen Anzeige von
ίο Flüssigkeitsständen bekannter, in die Flüssigkeit
getauchter Halbleiter so vorgesehen ist, daß er erst bei einer Hebelstellung austaucht und den zu einer
zusätzlichen Anzeige erforderlichen ohmschen Widerstand erlangt, bei dem der Tankinhalt auf
den Reservebetrag abgesunken ist. Die beim Erreichen des Reserveniveaus eintretende Änderung
der Stromstärke des den Halbleiter enthaltenden Stromzweiges kann zweckmäßig in der Weise zur
. Anzeige verwendet werden, daß im Stromkreis des
ao Halbleiters der thermoelektrische Antrieb einer mechanisch zu verstellenden Anzeigemarke eingeschaltet
ist und erst auf den bei ausgetauchtem Halbleiter fließenden Strom anspricht. Man kann
aber auch vorsehen, 'daß im Stromkreis des HaIbleiters
ein thermoelektrisch gesteuertes Kontaktpaar zum Schließen eines besonderen Kontrollglühlampenstromkreises
vorgesehen ist, das erst auf den bei ausgetauchtem Halbleiter fließenden Strom anspricht.
In letzterem Fall vermeidet man, daß die Glühlampe mit dem Halbleiter in Serie geschaltet
ist und durch den vom Halbleiter veranlagten großen Spannungsabfall nur noch bis zum Rotglühen
kommt und bei Tageslicht nicht mehr wahrgenommen werden kann. Vielmehr kann eine in
oben beschriebener Weise geschaltete Kontrollglühlampe mit voller Betriebsspannung beschickt werden
und so hell leuchten, daß sie auch bei Tageslicht gut sichtbar ist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstands der Erfindung schematisch dargestellt;
darin zeigt
Fig. ι eine Vorderansicht eines Anzeigeinstrumentes
mit teilweise aufgerissenem Zifferblatt,
Fig. 2 einen Längsschnitt durch das Gerät nach Fig. ι gemäß der Schnittlinie H-II,
Fig. 2 einen Längsschnitt durch das Gerät nach Fig. ι gemäß der Schnittlinie H-II,
Fig. 3 das Schaltschema zu dieser Ausführung nach Fig. 1 und 2,
Fig. 4 die Vorderansicht zu einem Instrument anderer Ausführung,
Fig. 5 den Schnitt längs der Schnittlinie V-V in Fig. 4 und
Fig. 6 das Schaltschema zu der Ausführung gemäß Fig. 4 und 5.
Bei der Schaltung nach Fig. 3 ist an einer über einem Ausschnitt der Oberseite des nicht gezeichneten
Tanks zu befestigenden Abdeckplatte 11 ein Paar von Klemmen 12 und 13 zu erkennen. In einem
an der Unterseite dieser Platte 11 vorgesehenen Gehäuse 14 ist ein nicht gezeichneter Widerstand
vorgesehen, der an die Klemme 12 angeschlossen ist und der von einem ebenfalls nicht gezeichneten,
auf der Achse 15 eines Schwimmerhebels 16 vorgesehenen
Tastarm abgetastet wird. Dieser ist seinerseits mit dem Gehäuse und damit mit Masse
verbunden. Bei 66 ist angedeutet, daß die Platte υ an Masse angeschlossen ist. Am Ende des Hebels
16 ist eine Korktrommel 17 angedeutet, die auf dem Spiegel des Tankinhalts schwimmt und je nach
Höhe dieses Spiegels die Winkelstellung des Hebels 16 und seiner Achse 15 verstellt. Von der
Plusklemme 18 einer nicht gezeichneten Stromquelle ist die Leitung über einen Schalter 19 und ein
Kreuzfeldmeßinstrument 20 zur Klemme 12 geführt.
Der bisher beschriebene Teil der Vorrichtung entspricht den bekannten Ausführungen, wobei der
Strom von der Stromquelle über den Schalter 19, das Instrument 20, die Klemme 12, den nicht gezeichneten Widerstand und Tastarm zum Gehäuse
14 und damit zur Masse fließt. Je nach Winkelstellung des Hebels 16 ist der abgegriffene Widerstand
unterschiedlich und damit auch die Anzeige am Instrument 20.
Gemäß der Erfindung sind nun zusätzlich folgende Teile vorgesehen. Am Gehäuse 14 ist mit
Hilfe einer Klemmtülle 141 ein hohles Metallrohr
21 angeklemmt, das nach unten hin bis in den Bereich
des Bodens des Flüssigkeitstanks reicht. Am Rohrende ist eine durchbrochene metallische Hülse
22 angebracht. In dieser sind ein Halbleiter 23 und eine Isolierscheibe 24 so untergebracht, daß der
Halbleiter mit seinem einen Ende an der mit Masse in Verbindung stehenden durchbrochenen metallischen
Hülse 22, mit dem anderen Ende an einen Draht 25 im Bereich der Isolierscheibe 24 angeschlossen
ist, der isoliert durch das Rohr 21 und das Gehäuse 14 hindurchgeführt und an die Klemme 13
angeschlossen ist. An diese Klemme 13 ist ein bei 26 von der Leitung 18, 19, 20 abgezweigter Stromkreis
angeschlossen, der über eine Heizwicklung 27 verläuft. Diese umschließt einen Bimetallstreifen 28,
an dessen Ende, als Anzeigemarke ein Schildchen 29 mit der Aufschrift »RES« angebracht ist. Statt
dieser Aufschrift kann natürlich jede beliebige andere oder auch nur eine Farbmarkierung gewählt
werden.
Die praktische Ausführung dieser Einrichtung ist als Beispiel aus Fig. 1 und 2 zu entnehmen, wo
in einem becherartigen Gehäuse 31 mit stirnseitigem Abschluß durch einen Haltering 32
eine Scheibe 33 und ein Aufnahmering 34, ein Kreuzfeldinstrument 35 mit Zeiger 36 und Skalenscheibe
37 untergebracht sind. Der Zeiger 36 zeigt an einer Skala 371 den Befüllungsgrad des Tanks
an. Die Skalenscheibe 37 weist außerdem einen Fensterausschnitt 372 auf. Flinter diesem Fensterausschnitt
befindet sich in diesem Becher der schon im Schaltschema erwähnte Bimetallstreifen 28 mit
seiner Heizwicklung 27 und dem an seinem vorderen Ende angebrachten Schild 29. Dieses Schild
ist durch das Fenster 372 sichtbar. Für den Ausschlag des Bimetallstreifens sind Begrenzungsänschläge
38 und 39 vorgesehen. Bei 40 und 41 sind die Klemmen zum Anschließen der letzteren an das
Instrument zu erkennen.
Bei dem Schaltschema nach Fig. 6 ist der mechanische
Teil der linken Hälfte vollkommen der
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gleiche geblieben und deshalb auch mit den gleichen Bezugszeichen versehen wie inFig.3. In der rechten
Hälfte ist eine andere Schaltungsweise zu erkennen, und zwar geht in diesem Fall von der Plusklemme
48 der Strom über einen Schalter 49 zu einem Kreuzfeldinstrument 50, das seinerseits mit der
Klemme 12 verbunden ist und in der bekannten Weise die kontinuierliche Inhaltsanzeige ergibt. In
vorliegendem Beispiel ist, ausgehend von einer Ab-Zweigstelle 56, der Strom über einen Bimetallstreifen
57, dann über dessen Heizwicklung 58 und schließlich zur Klemme 13 geführt. Am Ende des
Bimetallstreifens ist ein Kontaktpaar 42 vorgesehen, das normalerweise geöffnet ist. Von hier aus
führt eine Leitung über die Kontrollampe 59 zur Masse.
Wenn beim Ausführungsbeispiel nach dem Schema der Fig. 3 beim Erreichen des Reserveniveaus
der Halbleiter 23 austaucht, steigt die Stromstärke in seinem Stromzweig und damit auch
in der Heizwicklung 58 so stark an, daß der Bimetallstreifen 57 sich im Sinn einer Schließung des
Kontakts 42 verstellt, wodurch dann die Lampe 59 auf dem anderen Stromzweig 48, 49, 56, 57, 42
Strom erhält, der nicht durch den Spannungsabfall im Stromkreis des Flalbleiters 23 beeinträchtigt ist.
In Fig. 4 und S ist wieder die praktische Ausführung
zum Schema nach Fig. 3 zu erkennen. Soweit die Teile übereinstimmen, sind auch dort wieder
die gleichen Bezugsziffern gewählt. Hinter dem Fenster 372 der Skalenscheibe 37 befindet sich aber
in diesem Fall die Glühlampe 59, die von einem Rohr 43 umhüllt ist und in einem Lampensockel 44
steckt. Unterhalb der Leuchte ist in dem Gehäuse die Bimetalleinrichtung 57, 58 zu erkennen. Die
Anschlußklemme ist mit 60 bezeichnet. Das Skalenfenster 372 ist in diesem Falle rund und mit der
Umschrift »RES« versehen. Sobald hinter diesem Fenster die z. B. rote Glühlampe 59 aufleuchtet,
erkennt der Fahrer zusätzlich zur Anzeige auf der Skala 371, daß sein Kraftstoffvorrat bis auf das
Reservequantum abgenommen hat.
Claims (3)
1. Tankinhaltsanzeiger, insbesondere für Kraftfahrzeuge, mit kontinuierlicher Anzeige
durch einen Schwimmerhebel, dadurch gekennzeichnet, daß ein an sich zur stufenweisen Anzeige
von Flüssigkeitsständen bekannter, in die Flüssigkeit getauchter Halbleiter so vorgesehen
ist, daß er erst bei einer Hebelstellung austaucht und den zu einer zusätzlichen Anzeige erforderlichen
ohmschen Widerstand erlangt, bei der der Tankinhalt auf den Reservebetrag abgesunken
ist.
2. Tankinhaltsanzeiger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Stromkreis des
Halbleiters der thermoelektrische Antrieb einer mechanisch zu verstellenden Anzeigemarke eingeschaltet
ist und erst auf den bei ausgetauchtem Halbleiter fließenden Strom anspricht.
3. Tankinhaltsanzeiger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Stromkreis des
Halbleiters ein thermoelektrisch gesteuertes Kontaktpaar zum Schließen eines besonderen
Kontrollglühlampenstromkreises vorgesehen ist, das erst auf den bei ausgetauchtem Halbleiter
fließenden Strom anspricht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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