DEM0019567MA - - Google Patents

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DEM0019567MA
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung·: 31. Juli 1953 Bekanntgemacht am 9, August 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung bezieht sich auf Schaufelradbagger mit zwei übereinanderliegenden, in lotrechter Ebene schwenkbaren Förderbandträgern, von denen der obere mit dem an seinem vorderen Ende gelagerten Schaufelrad gegen den Baggerstoß verschiebbar ist und der untere mit seinem hinteren Ende am gegebenenfalls in waagerechter Ebene schwenkbaren Baggergestell in lotrechter Ebene schwenkbar angelenkt ist, wobei das eine Ende des einen ίο Förderbandträgers am anderen Förderbandträger mittels Laufrollen od. dgl. längs geführt ist.
Derartige Schaufelradbagger mit großer Reichweite des zweiteiligen Schaufelradauslegers werden verwendet, um hohe Böschungen bearbeiten zu können, ohne die maximal zulässige Förderbandneigung zu überschreiten. Bei derartigen Geräten muß nach Möglichkeit versucht werden, schwere Teile, insbesondere die Antriebsteile des beweg-.lichen, das Schaufelrad tragenden Teiles, in den der Böschung abgewendeten Teilen des Gerätes unterzubringen, um sie als Gegengewicht nutzbar zu machen. Das ist bei der Ausführungsform eines bekannten Schaufelradbaggers nicht der Fall. Bei diesem Bagger ist der obere mit seinem vorderen Ende in der Nähe des Schaufelrades an einem Seilzug aufgehängte Förderbandträger mit seinem
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hinteren Ende in einer Laufkatze gelagert, die auf einer im Baggergestell fest angeordneten waagerechten Führungsbahn mittels, eines besonderen Alltriebsaggregates verschiebbar gelagert ist, während der mit seinem hinteren Ende am Baggergestell angelenkte untere Förderbandträger mit seinem vorderen Ende unter Vermittlung von Laufrollen durch den. Zug eines von einer Winde oder einem Gegengewicht ständig gespannten Seiles
ίο gegen eine Führungsbahn, des oberen Förderbandträgers gedrückt, wird. Die in dem üblicherweise waagerechtschweinkbaren Baggergestell vorgesehene Führungsbahn- für den oberen Förderband-träger und die schwere Laufkatze mit ihrem ebenfalls schweren, den unmittelbaren Vorschub vermittelnden. Antriebsgetriebe liegen im böschungsseitigen Teil des Gerätes, wo sie das Gewicht des auskragenden Teiles vergrößern und ferner den zur Verfügung stehenden Raum verengen, der z. B. bei Anordnung eines frei tragenden Abraumförderbandauslegers zum wahlweisen Fördern von Kohle und Abraum zweckmäßig anderweitig in Anspruch genommen werden kann.
Um zu vermeiden, daß bei der Rückschubbewegung des das Schaufelrad tragenden Förderbandträgers sich die Abwurfhöhe zwischen dem oberen und dem unteren Förderband vergrößert, ist man bei dieser Bauart gezwungen, das Förderband im oberen Förderbandträger zweiteilig auszubilden und. den. hinteren Teil für sich gelenkig im Förderbandträger zu lagern. Auch hierdurch wird das Gewicht dieses Bauteiles vergrößert. Ferner bedeutet die Unterteilung des Förderbandes im oberen, Förderfoandträger einen Verlust an Förderhöhe und. damit an Reichweite.
Bei einem anderen, bekannten Schaufelradbagger mit zweiteiligem Schaufelradausleger ist das vordere Ende des oberen, Förderbandträgers ebenfalls mittels eines in der Nähe des Schaufelrades angreifenden Seilzuges am Baggergestell heb- und senkbar aufgehängt. Die Vorschubbahn für das hintere Ende des oberen Förderbandträgers ist dabei jedoch nicht fest im Baggergestell angeordnet, sondern befindet sich auf dem in lotrechter Ebene schwenkbaren unteren Förderbandträger, der mit seinem hinteren, Ende am Baggergestell angelenkt ist, während sein, vorderes Ende durch ein, Seilzugpaar mit dem Baggergestell verbunden ist. Bei dieser Anordnung wird der als Auflager und Vorschubbahn für das hintere Ende des oberen Förderbandträgers dienende untere Förderbandträger durch das ziemlich große Gewicht der ■ für den Vorschubantrieb verwendeten Zahnstangen, Zahnräder, Antriebsmotoren und Untersetzungsgetriebe in sehr erheblichem Maße belastet und muß dementsprechend, stark ausgebildet werden. Dadurch erhöht sich das Gesamtgewicht des bekannten zweiteiligen Schaufelradauslegers und dementsprechend sein Gegengewicht, und das Antriebsaggregat für den Vorschub1 des oberen Förderbandträgers erfordert hohe 'Herstellungskosten.
Aufgabe der Erfindung ist es nun, durch eine neuartige Aufhängung des zweiteiligen Schaufelradauslegers den Antrieb für den Vorschub des oberen Förderbandträgers wesentlich zu vereinfachen und, hierbei Teile des Antriebes als Gegengewicht nutzbar zu machen. Dies wird ernndungsgemäß dadurch erreicht, daß der obere, längs verschiebbare Förderbandträger mittels eines am vorderen Ende in der Nähe des Schaufelrades angreifenden Seilzuges, einer am hinteren Ende in lotrechter Ebene schwenkbar angelenkten Druckstrebe und eines vom hinteren Ende schräg nach vorn aufwärts geführten, das alleinige Antriebsmittel für den Vorschub gegen den Baggerstoß bildenden Seilzuges an drei festen Punkten des Baggergestells unabhängig von dem unteren Förderbandträger aufgehängt ist.
Die Rückschubbewegung des oberen Förderbahdträgers wird bei einem derartig ausgebildeten Schaufelradbagger unter Nachlassen des vom hinteren Ende, des Förderbandträgers schräg nach vorn aufwärts zum Baggergestell geführten Seilzuges durch, das Eigengewicht des Trägers bewirkt. Der bisher benötigte Raum für die Laufkatze nebst Fahrbahn kann bei dieser Anordnung anderweitig nutzbar gemacht werden.
Wenn die drei Aufhängepunkte für den oberen Förderbandträger am Baggergestel.l so angeordnet werden, daß bei äußerst vorgeschobener Lage des Schaufelrades der am vorderen Ende des oberen Förderbandträgers angreifende Seilzug und die am hinteren Ende angelenkte Druckstrebe so- weit vorgeschwenkt sind, daß sie, mit der Waagerechten nur noch, einen Winkel von ungefähr 300 einschließen, dann kann sich der obere Förderbandträger unter Wirkung seines Eigengewichtes beim Nachlassen des an seinem hinteren, Ende angreifenden Vorschubseilzuges ziemlich weit zur Baggermitte hin zurückbewegen, zumal der Schwerpunkt des oberen, Förderbandträgers durch das am vorderen Ende angeordnete Schaufelrad in der vorderen Hälfte des Trägers liegt.
. Der untere, Förderbandträger ist in an sich bekannter Weise mit seinem hinteren Ende in lotrechter Ebene schwenkbar am Baggergestell ge^ lagert und wird durch den Zug eines von einem Gegengewicht oder einer Winde ständig gespannten Seiles in kraftschlüssiger Anlage an unter dem hinteren Ende des oberen Förderbandträgers angeordneten, Laufrollen gehalten. Diese Anordnung und die erfindungsgemäße Aufhängung des Förderbandauslegers schließt aber in vorteilhafter Weise noch die Möglichkeit ein, ohne zusätzliche Antriebs- und Verstellmittel den oberen Förderbandträger über seine durch die Schwerkraftwirkung erreichbare hinterste Lage hinaus zurückzuschieben, und zwar wird die hierfür erforderliche Rückschubkraft dadurch wirksam, daß nach dem Zurückschwenken der an dem oberen Förderbandträger angelenkten Druckstrebe, über eine zu den Führungsbahnen des unteren Förderbandträgers lotrechte. Lage hinaus durch den in diesem Bereich erhöhten, durch den Zug des Aufhängeseiles für den unteren Förderbandträger bewirkten ständigen Anlagedruck der Laufbahnen gegen die unter dem
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hinteren Ende des oberen Förderbandträgers angeordneten Laufrollen eine Kraftkomponente. im Sinne der Rückschubbewegung erzeugt wird.
Es wird also der Umstand ausgenutzt, daß beim Verschwenken des unteren, Förderbandträgers die durch sein Gewicht nach unten und durch den Seilzug nach oben, gerichtete Kraft sowie die Abstände der Angriffspunkte dieser Kräfte von seiner Schwenkachse unverändert bleiben, während der
ίο Abstand des Laufrollenanlagepunktes von dieser Schwenkachse sich beim Zurückschieben des oberen Förderbandträgers verringert. Dementsprechend nimmt der Anlagedruck des unteren Förderbandträgers gegen die Laufrollen zu, bis er schließlich im inneren Teil des Vorschubbereiches des oberen Förderbandträgers mittelbar auf diesen als Rückschubkraft einwirkt. Durch zweckmäßige Anordnung der schwenkbaren Druckstrebe und der Seilumlenkrollen am Baggergestell sowie der Seiiao angriffspunkte an den beiden Förderbandträgern können die zur Wirkung kommenden Kräfte so aufeinander abgestimmt werden, daß bei der Längsverschiebung des oberen Förderbandträgers der Übergang vom äußeren in, den, inneren Teil seines
Vorschubbereiches und umgekehrt stufenlos erfolgt, und im ganzen, Vorschubbereich braucht zur Längsverschiebung des oberen Förderbandträgers nur der an seinem hinteren Ende angreifende Schrägseilzüg betätigt zu werden. Andere Verstellmittel sind nicht erforderlich. Auch sind keine besonderen Maßnahmen erforderlich, um die Abwurfhöhe vom oberen auf das untere Förderband in jeder Stellung der Auslegerteile gleich groß zu halten.
Die Vorteile des Erfindungsgegenstandes gegenüber den bekannten Schaufelradbaggern bestehen demnach in einer Verminderung des Gesamtgewichtes des Schaufelradauslegers und seines im hinteren. Teil des Baggergestells anzuordnenden Gegengewichtes und vor allem in einer wesentlichen Verminderung der Herstellungskosten des Baggers, weil ein Verstellantrieb mit zur Aufhängung des Schaufelradauslegers ohnehin benötigten Seilzügen, sich bedeutend billiger stellt als der bekannte Verstellantrieb mit Zahnstangen, und einem Zahnrädergetriebe.
Der Vorteil der unabhängigen Aufhängung des oberen Förderbandträgers nach der Erfindung kann auch nutzbar gemacht werden, wenn der untere Förderbandträger mit dem oberen nicht kraftschlüssig, sondern formschlüssig verbunden ist, indem beispielsweise am vorderen. Ende des unteren Förderbandträgers Laufrollen angeordnet sind, die in an sich, bekannter Weise in einer Führungsbahn des oberen Förderbandträgers geführt sind. In diesem Falle wird also der untere Förderbandträger nicht durch, einen Seilzug gehalten. Der obere Förderbandträger kann, jedoch dann beim Nachlassen des Vorschubseilzuges nur unter der Wirkung seines Eigengewichtes zurückbewegt werden.
Die Zeichnung veranschaulicht ein, Ausführungsbeispiel der Erfindung, und zwar zeigt Abb. ι einen Schaufelradbagger als Teil eines Großtagebaugerätes mit nahezu ganz vorgeschobenem Schaufelrad in, Seitenansicht und,
Abb. 2 denselben Schaufelradbagger mit in die Nähe der hinteren Endlage eingezogenem Schaufelrad.
In dem auf Schienen, oder Raupen fahrbaren Traggerüst ι des Tagebaugerätes ist das Gestell 2 des Schaufelradbaggers um die. lotrechte Achse 3 schwenkbar gelagert. Der Schaufelradausleger besteht aus dem oberen. Förderbandträger 4 und dem unteren Förderbandträger 5. Am vorderen Ende des oberen Förderbandträgers 4 ist das Schaufelrad 6 gelagert, und unter dem hinteren Ende sind Laufrollen 7 angelenkt. Erfindungsgemäß ist der obere Förderbandträger 4 mittels eines am vorderen Ende in der Nähe des Schaufelrades 6 angreifenden Seilzuges 8, einer am hinteren Ende in lotrechter Ebene schwenkbar angelenkten Druckstrebe 9 und eines vom hinteren Ende schräg nach oben aufwärts geführten Seilzuges 10 an drei festen Punkten 11, 12 und 13 des Baggergestells 2 unabhängig von dem unteren, Förderbandträger 5 aufgehängt. Der obere Förderbandträger 4 würde also seine vorgeschobene Lage nach Abb. 1 unverändert beibehalten, wenn man den, unteren Förderbandträger s um seine am Baggergestell 2 fest angeordnete Schwenkachse 14 nach unten schwenken und dadurch von, den, Laufrollen, 7 entfernen würde. Der Seilzug 8 kann, zur Aufnahme von Seitenkräften V-förmig oder kreuzförmig angeordnet werden. Die schwenkbare Druckstrebe 9 wird zweckmäßig als Strebenverband ausgeführt, der aus Längs-, Quer- und, Diagonalstreben, besteht. Der Schrägseilzug 10 stellt, das alleinige. Antriebsmittel für den Vorschub des oberen Förderbandträgers 4 gegen den Baggerstoß dar. Auf dem unteren. Forderbandträger 5 brauchen, demnach keine Vorschub-. antriebsmittel vorgesehen zu werden, sondern nur Führungsbahnen, 15, die durch einen am unteren Förderbandträger 5 angreifenden Seilzug 16, der zu einem im hinteren Teil des Baggergestells 2 verschieb lieh angeordneten Gegengewicht i6i( geführt ist, in kraftschlüssiger Anlage an den unter dem hinteren Ende des oberen Förderbandträgers 4 angelenkten. Laufrollen, 7 gehalten werden. Der Seilzug 16 besteht z. B. aus zwei an den Seiten des unteren Förderbandträgers 5 angreifenden Seilen, zwischen denen Platz zum Hindurchschwenken der Druckstrebe 9 freigelassen ist. Das durch den Seilzug 16 hervorgerufene Drehmoment, das den unteren Förderbandträger 5 um die Achse 14 nach oben· zu schwenken sucht, braucht nur wenig größer zu sein, als das entgegengesetzt wirkende, durch das Eigengewicht des unteren. Förderbandträgers 5 erzeugte Drehmoment, so daß der Anlagedruck der Führungs bahnen 15 gegen, die Lauf rollen. 7 bei nach Abb. ι vorgeschobener Lage des oberen Förderbandträgers 4 klein ist. Der Anlagedruck braucht hier nur so groß zu sein, daß durch ihn die kraftschlüssige Verbindung zwischen den Förderbandträgern 4 und 5 und, somit der fördertechnische Zusammenhang der Förderbänder 17 und 18 ge-
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währ leistet ist. Vom Förderband 18 gelangt das . Baggergut über das Band 19 und über weitere, nicht eingezeichnete Zwiscbenbänder entweder bei Abraumförderuhg auf ein schwenkbares Abwurfband oder bei Kohlenförderung auf das Band: 20, von dem aus es auf das schwenkbare und heb- und senkbare Band 21 eines auf dem Deckgebirge stehenden, zeichnerisch nicht dargestellten anderen Fördergerätes aufgegeben wird.
Im außenliegenden, größeren Teil des Vorschubbereiches des oberen Förderbandträgers 4, der ungefähr durch die vorgeschobene Stellung nach Abb. ι und die zurückgeschobene Stellung nach Abb. 2 begrenzt ist, wirkt das Eigengewicht des oberen Förderbandträgers 4 als Rückschubkraft. Beim Nachlassen des Vorschubseilzuges 10 bewegt sich also der obere Förderbandträger 4 aus der Stellung nach Abb. 1 bis in die Nullstellung nach Abb. 2 zurück, die durch die Lage der oberen und unteren Endpunkte: der Seilzüge 8 und 10 und der Druckstrebe 9 sowie durch die Lage des Schwerpunktes des oberen Förderbandträgers 4 bestimmt ist. Beim Erreichen dieser Nullstellung ist die Druckstrebe 9 bereits über die zu den Führungsbahnen 15 auf dem unteren Förderbandträgers lotrechte Lage hinaus zurückgeschwenkt, und der von ■.. unten wirkende Anlagedruck der Führungsbahnen
15 gegen die Laufrollen, 7 ist durch deren Bewegung zur Schwenkachse 14 des unteren Förderbandträgers 5 hin so· groß geworden, daß hierdurch eine Rückschubkraft wirksam wird, die auf den oberen Förderbandträger 4 im innenliegenden restlichen Teil seines Vorschubbereiches einwirkt. Dies geschieht dadurch, daß die eine Komponente des von den Führungsbahnen 15 auf die Laufrollen 7 ausgeübten Anlagedruckes die Druckstrebe 9 aus der Stellung nach Abb. 2 um ihren Auf hängepunkt13 zurückzuschwenken sucht. Die Rückschubbewegung des oberen Förderbandträgers 4 aus der Stellung nach Abb. 2 bis in die hintere Endstellung mittels der Druckstrebe 9 erfolgt in dem Maße, wie der Schrägseilzug 10 weiter nachgelassen wird.
Statt einer kraftschlüssigen. Verbindung der Förderbandträger 4 und 5 könnte auch eine formschlüssige Verbindung vorgesehen werden,. Zum Beispiel könnten· die Laufrollen 7 zwischen im unteren Förderbandträger 5 übereinanderliegend angeordneten Führungsschienen geführt werden. Der Seilzug 16 wäre aber in diesem Falle nur dann entbehrlich, wenn man sich mit einer Rückschubbewegung des oberen. Förderbandträgers 4 bis ungefähr in, die Stellung nach Abb. 2 begnügt.
Durch Anordnung des Angriffpunktes des Seiles
16 am unteren Förderbandträger 5 in einem mehr oder weniger großen Abstand von der Schwenkachse 14 kann man den von unten gegen die Laufrollen 7 wirkenden, durch ihre Bewegung zur Schwenkachse 14 hin zunehmenden Anlagedruck so beeinflussen, daß er im innenliegenden Teil des Vorschubbereiches des oberen Förderbandträgers 4 nicht zu groß wird, Statt mit dem Gegengewicht i6a können die Seile 16 auch mit einem anderen, ständig wirksamen, Antriebsmittel verbunden werden. Die Seilbetätigung durch das Gegengewicht i6e ist jedoch einfach und. vorteilhaft.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Schaufelradbagger mit zwei übereinanderliegenden, in, lotrechter Ebene schwenkbaren Förderbandträgern, von denen der obere mit dem an seinem vorderen Ende gelagerten Schaufelrad gegen, den Baggerstoß verschiebbar ist und der untere mit seinem hinteren Ende am gegebenenfalls in waagerechter Ebene schwenkbaren Baggergestell in lotrechter Ebene schwenkbar angelenkt ist, wobei das eine Ende des oberen Förderbandträgers am unteren Förderbandträger mittels Laufrollen, od. dgl. längs verschiebbar geführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der obere, längs verschiebbare Förderbandträger (4) mittels eines am vorderen Ende in der Nähe des Schaufelrades angreifenden Seilzuges (8), einer am hinteren Ende in lotrechter Ebene schwenkbar angelenkten Druckstrebe (9) und eines vom hinteren Ende schräg nach vorn, aufwärts geführten, das alleinige Antriebsmittel für den Vorschub gegen den Baggerstoß bildenden, Seilzuges (10) an drei festen Punkten (11, 12, 13) des Baggergestells unabhängig von dem unteren Förderbandträger g0 (5) aufgehängt ist.
2. Schaufelradbagger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anlenkpunkte der Aufhängungen (8, 9) am Baggergestell (2) und am oberen, Förderbandträger (4) so gewählt sind, daß auf den, oberen, Förderbandträger (4) im außenliegenden,, größeren Teil seines Vorschubbereiches sein Eigengewicht als Rückschubkraft einwirkt, während im innenliegenden, restlichen. Teil seines Vorschubbereiches eine Rückschubkraft dadurch wirksam wird, daß nach dem Zurückschwenken der an dem oberen Förderbandträger (4) angelenkten Druckstrebe (9) über eine zu den Führungsbahnen (15) des unteren. Förderbandträgers (5) lotrechte Lage hinaus durch den in diesem Bereich erhöhten, in an, sich bekannter Weise • durch den Zug des Aufhängeseiles (16) für den unteren Förderbandträger (5) bewirkten, ständigen Anlagedruck der Führungsbahnen. (15) gegen die unter dem hinteren Ende des oberen Förderbandträgers (4) angeordneten Laufrollen (7) eine Kraftkomponente, im Sinne der Rückschubbewegung erzeugt wird.
In Betracht gezogene'Druckschriften.:
Patentschrift Nr. 1735 des Amtes für Erfindiungs- und Patentwesen, in der sowjetischen Besatzungszone Deutschlands.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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