DEM0018596MA - - Google Patents

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DEM0018596MA
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 15. Mai 1953 Bekaiintgemacht am 17. Mai 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Bei Tischfußballspielen wird gemäß verschiedenen bekannten Ausführungen die Torhüterspielfigur mit dem Tor durch eine besondere Vorrichtung so verbunden, daß die Figur aufrecht stehend, und zwar zwischen den Latten, bewegt werden kann. Es sind auch Anordnungen bekannt, bei denen die Torhüterspielfigur eine zusätzliche Schwenkbewegung nach vorn im Sinne des Sich-über-den-Ball-Werfens ausführen kann.
Man kennt auch Torhüterspielfiguren, die vom Tor unabhängig sind, damit entsprechend der natürlichen Bewegung eines Torhüters dieser nicht unbedingt an den Raum zwischen den beiden Torlatten gebunden ist, sondern mit einem band- oder stabförmigen Halter verstehen ist, der auf der Spielplatte verschoben werden kann. Eine derartige Ausführung gestattet es, die Figur von hinten, her im Tor zu bewegen und gegebenenfalls durch das Tor hindurch nach vorn ins Spielfeld zu führen.
Um die wirklichen Spielverhältnisse möglichst naturgetreu wiederzugeben, bei denen sich der Torhüter nicht nur aus dem Tor herausbewegen, sondern auch jederzeit über den Ball werfen kann,, und um damit das Tischfußballspiel wesentlich reizvoller als bisher zu gestalten, soll gemäß der Erfindung die Torhüterfigur, die sich am vorderen Teil eines mittels Handgriffes bewegbaren Halters befindet, die aus starrem * Werkstoff besteht und
609 526/70'
M 18596XI/77c
mit einer am Halter vorgesehenen Verschwenkvorrichtung verbunden ist, durch die Betätigung der Verschwenkvorrichtung nach vorn geneigt und wieder in ihre Ausgangsstellung zurückgeführt werden. Hierbei empfiehlt es sich, die Einrichtung zum Verschwenken der Torhüterfigur so> auszubilden, daß sie von den Fingern derselben Hand betätigt werden kann, welche ohnehin zum Festhalten und Betätigen des Halters oder Stabes benötigt wird.
'Eine derartige Einrichtung läßt sich z. B. in der Weise vorteilhaft ausgestalten, daß das Betätigungsglied der Verschwenkvorrichtung einen. Druck-oder Zugschieber darstellt.
Die Übertragung der Bewegung des Schiebers auf die Torhüterfigur kann weiterhin so erfolgen, daß bei Ausbildung des Betätigungsgliedes als Druckschieber der Angriff des Schiebers oberhalb der Lagerung der Figur vorgesehen ist.
Bei Ausbildung des Schiebers als Zugschieber dagegen ist am unteren Teil der Figur ein mit dem Schiebwerk zusammenarbeitendes Gegenglied vorgesehen.
Ausführurigsbeispieie der Erfindung sind in den Zeichnungen veranschaulicht.
Abb. ι gibt eine Ausführungsform in schematischer Darstellung wieder, bei welcher ein Druckschieber vorgesehen ist, während
Abb. 2 eine Ausführung unter Benutzung eines Zugschiebers darstellt.
Der Bedienungsstab 5 gemäß Abb. 1 ist an seinem Ende mit einem lediglich durch Anwinkeln, erhaltenen, senkrecht nach oben weisenden Griff 6 ausgestattet, der an der Griff wurzel einen. Schlitz 7 aufweist. Durch diesen Schlitz greift der schmaler als der Stab gehaltene Schieber 8, der in gleicher Weise einen nach oben unter 900. angewinkelten Griff zeigt. Der Schieber hat einen, Längsschlitz 10, der von einem Niet 11 durchsetzt ist, welcher fest mit dem Stab 5 verbunden ist. Der obere Nietkopf 12 deckt mit genügendem Spiel eine Unterlagscheibe 13 ab, die zum Halten des Schiebers dient. Am gleichen Niet greift eine Feder 14 an, deren anderes Ende an einem Lagerwinkel 15 des Schiebers befestigt ist. Am oberen Ende dieses Winkels ist ebenfalls durch einen Niet 17 die Verbindungsstange 18 gelagert, die mit ihrem anderen Ende am Bein. 19 der Torhüterfigur 20 angreift, deren Fuß 21 im Stab 5 schwenkbar gelagert ist.
Durch Zusammendrücken der beiden. Griffe von Stab und Schieber entgegen der Wirkung der Feder wird eine nach, vorn zugehende Schwenkbewegung der Torhüterfigur ausgeführt.
Bei der Ausführung nach Abb. 2 ist der Stab 5 an seinem hinteren Ende kastenförmig ausgebildet, wobei der Griffkasten 22 an seinem oberen Deckel einen Schlitz 23 aufweist, während an der vorderen Seitenwand, eine Bohrung 24 vorgesehen ist. In der Bohrung ist ein. aus einem Draht gebildeter Schieber 25 gelagert, der mit einem nach oben senkrecht angewinkelten Griff 26 versehen, ist, dessen Ende durch den Schlitz 23 im Griffkasten hindurchragt. Der Schieber wird, andererseits geführt durch eine auf dem Stab 5 ausgestanzte und als Halterung umgebogene Lasche 27 und ist an seinem vorderen Ende 28 als Zahnstange ausgebildet.
Die Torhüterspielfigur 29 ist kurz oberhalb der Sohlen im Stab 5, und zwar in Lagerlaschen 30, mittels eines Bolzens 31 gelagert, während ein Zahnritzelsegment 32 zwischen den Füßen angebracht ist. Das Betätigen des Griffes 26 erfolgt entgegen dem Zug einer Feder 33, deren Befestigungsstellen am Griff 26 und an der Innenseite der vorderen Wand des Griffkastens 22 oberhalb der Bohrung 24 liegen.
Das wiedergegebene Beispiel zeigt die Darstellung einer stehenden Torhüterspielfigur, ebensogut kann aber auch ein knieender Tormann verwendet werden.

Claims (4)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Vom Tor unabhängige Torhüterspielfigur für Tischfußballspiel, die sich am vorderen. Teil eines mittels Handgriffes bewegbaren Halters befindet, aus starrem Werkstoff besteht und mit einer am Halter vorgesehenen Verschwenkvorrichtung verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Torhüterspielfigur mittels der Verschwenkvorrichtung nach vorn neigbar und wieder in ihre Ausgangsstellung zurückführbar ist.
2. Torhüterspielfigur nach Anspruch 1, d,a,-durch gekennzeichnet, daß das Betätigungsglied
"' der Verschwenkvorrichtung als Druck- oder Zugschieber ausgebildet ist.
3. Torhüterspielfigur nach den. Ansprüchen, 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei Ausbildung des Betätigungsgliedes als Druckschieber der Angriff des Schiebers oberhalb der Lagerung der Figur vorgesehen ist.
4. Torhüterspielfigur nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei Ausbildung des Schiebers als Zugschieber am unteren Teil der Figur ein mit dem Schieberende. zusammenarbeitendes Gegenglied vorgesehen ist.
Angezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 658 874, 716733. no
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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