DEM0017005MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 15. Januar 1953 Bekanntgemacht am 8. November 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Fliehkraftschalter sind im allgemeinen so gebaut, daß sie sowohl bei der einen wie der anderen
Drehrichtung ansprechen. In gewissen Fällen ist es jedoch wünschenswert, über Fliehkraftschalter zu
verfügen, die nur bei einer vorher festgelegten Drehrichtung ansprechen. Solch ein Fall kann z. B.
im Betrieb von Förderbändern, die untertage eingesetzt sind, eintreten, besonders wenn diese zu
Gruppen voneinander in der Schaltfolge abhängigen Einheiten zusammengefaßt sind.
Gemäß der Erfindung ist der Fliehkraftschalter ein elektrischer Schalter, der mit einer Vorrichtung
versehen ist, die von außen derart eingestellt werden kann, daß der die Fliehgewichte tragende
Teil sowohl in beiden Drehrichtungen als auch, je nach Wahl, nur in einer der beiden Richtungen
mitgenommen werden kann. :
Zu diesem Zweck ist die innere Scheibe, welche die der Fliehkraft unterworfenen Organe trägt
und gewöhnlich mit dem treibenden Teil des
609 7015/308
M 17005 VIHb/21 c
Schalters fest verbunden ist, vom Antrieb lösbar. Ein mit dem treibenden Teil verbundenes Glied
trägt einen Mitnehmer, der je nach seiner Stellung die erwähnte Scheibe nur in dem einen oder nur
dem anderen vorherbestimmten Drehsinn oder auch! in beiden Richtungen mitnimmt. Die Stellung
des Mitnehmers kann leicht von außen geregelt werden.
im nachstehenden ist der erfindungsgemäße
ίο Schalter an Hand eines Ausführungsbeispiels
• näher beschrieben,, ohne jedoch den Erfindungsgedanken auf dieses Ausführungsbeispiel zu beschränken.
Abb. ι stellt einen Teillängsschnitt durch 'einen
Rollenfliehkraftschalter und
Abb. 2 einen Querschnitt; gemäß der Linie A-B
der Abb. 1. dar;
Abb. 3 ist eine teilweise schematische Ansicht des Rollenschalters gemäß Abb. 1 (von rechts), in
welcher zusätzlich die vier Stellungen der Regelvorrichtung dargestellt sind.
Abb. ι stellt einen Teillängsschnitt durch einen
elektrischen Rollenfliehkraftschalter der Art dar, wie sie zum Schütze der Bandförderer verwendet
werden. 1 ist der äußere Zylinder (Rolle), der durch das aufliegende Förderband in Umdrehung
versetzt wird. 2 ist ein mit dem Zylinder 1 fest verbundener Ring, der auf dem auf der feststehenden
Hohlwelle 4 befestigten Kugellager 3 ruht und
sich mitsamt dem Zylinder 1 um diese Hohlwelle dreht. Gegenüber dem Ring 2 befindet sich eine
Scheibe 5, die auf dem auf der Hohlwelle4 befestigten
Kugellager 16 ruht und sich ebenfalls frei um die Hohlwelle 4 drehen kann. Die Scheibe 5 trägt
die durch die Fliehkraft gesteuerten Teile des Schalters, die hier nicht näher beschrieben werden sollen,
da sie keinen Gegenstand der Erfindung bilden. In dem Ring 2 ist eine Welle 6 gelagert, die mit
ihrem rechtsseitigein Ende aus dem Schalter herausragt. Die Welle 6 kann sich um ihre eigene
Achse drehen, kann aber nicht längs ihrer Achse verschoben werden, weil sie durch eine in der
Zeichnung nicht mit dargestellte Vorrichtung daran gehindert wird. Diese Vorrichtung könnte
z. B. aus einem in dem Ring 2 vorgesehenen Finger bestehen, der in eine auf der Welle 6 angebrachte
Hohlkehle hineinragt. Auf dem äußeren. Ende der Welle 6 ist ein Einschnitt 7 für einen passenden
Schlüssel vorgesehen, derart, daß die Welle gedreht werden kann. . Das innere Ende der Welle
trägt einen Mitnehmer 8 von der in der Zeichnung dargestellten Gestalt. Dieser Mitnehmer kann
sich um eine Achse 9 drehen .und wird durch eine in der in der Welle 6 ausgedrehte Bohrung 11 gelagerte
Feder geigen die Scheibe S gedruckt und so
in seiner Stellung gehalten.
Die Welle 6 ist auf ihrem Umfang mit vier um 900 versetzten Vertiefungen 17 versehen, deren
Lage die vier in der Abb. 3 dargestellten Stellungen a, b, c, d der Welle 6 und. des mit ihr verbundenen
Mitnehmers 8 entsprechen. In diese Vertiefungen dringt unter der Einwirkung einer in
dem Ring 2 gelagerten Feder 13 zur Hälfte eine Kugel 12 (Abb. 3) ein, die hierdurch die Welle 6
hinreichend feststellt, um zu verhindern, daß sie sich unter der Einwirkung einer Erschütterung
von selbst dreht. Die Scheibe 5 ist mit zwei Vorsprängen 14 und 15 versehen, deren Lage und
Form in Abb. 2 veranschaulicht sind.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung arbeitet wie folgt: Wenn die Rolle (Zylinder) 1 durch das
Förderband in Umdrehung versetzt wird, drehen sich der Ring 2, die in ihm gelagerte Welle 6 und
der auf letzterer befestigte Mitnehmer 8 gleichzeitig mit. Angenommen, der Mitnehmer 8 befindet
sich in der in Abb. 1 dargestellten Stellung (die der Stellung α der Abb. 3 entspricht) und die
Rolle ι dreht sich (von rechts außen gesehen) im Sinn der Uhrzeiger, der Mitnehmer 8 also in der
Zeichenebene von vorn nach hinten, so wird er mit seiner Seitenfläche auf den Vorsprung 14 der
Scheibe 5 auftreffen und diese im Sinn seiner Bewegung ^mitnehmen. Wenn nun die Laufrichtung
des Förderbandes umgekehrt wird, wird der Mitnehmer sich im entgegengesetzten Sinn drehen und
mit seiner anderen Seitenfläche auf den Vorsprung 15 auf treffen, d. h. die Scheibe 5 in entgegengesetztem
Sinn mitnehmen. Es folgt hieraus, daß in der Stellung α der Welle 6 bzw. des Mitnehmers 8 der Fliehkraftschalter sowohl im Sinn
der Uhrzeiger als auch im entgegengesetzten Sinn ansprechen wird.
Wird nun die Welle 6 mittels des Spezialschlüssels um 900 in die Stellung b gedreht, so
wird der Fliehkraftschalter wie folgt funktionieren:
Wenn der Zylinder 1 sich, von rechts gesehen, im Sinn der Uhrzeiger dreht, so wird der Mitnehmer
8 mit seiner oberen Kante auf den Vorsprung 14 auf treffen und die Scheibe 5 mitnehmen.
Dreht sich nun, der Zylinder 1 in entgegengesetzter Richtung, so trifft der Mitnehmer 8 mit seiner
schrägen Fläche auf den Vorsprung 15. Da diese Schräge dem Vorsprung 15 keinen Widerstand entgegensetzt,
wird der Mitnehmer, indem er sich um seine Achse 9 leicht dreht, über den Vorsprung 15
hinweggleiten, ohne die Scheibe 5 mitzunehmen, Es folgt hieraus, daß in der Stellung b des Mitnehmers,
der Fliehkraftschalter sich nur im Sinn der Uhrzeiger dreht. Für die Stellung c des Mitnehmers
sind die Bedingungen die gleichen wie für , dieStellunga, d.h., der Fliehkraftschalter dreht sich
in beiden' Richtungen. In der Stellung d gleitet der Mitnehmer 8 am Vorsprung 14 vorbei und nimmt
nur den Vorsprung 15 mit, d.h., der Fliehkraftschalter dreht sich in der Stellung d des Mitnehmers
8 nur in entgeigengesetztenvSinn der Uhrzeiger.
Claims (3)
- Patentansprüche:i. Elektrischer Fliehkraftschalter, in dem die der Fliehkraft unterworfenen Teile vom antreibenden Teil des Schalters getrennt sind und mit letzterem gekuppelt werden können, dä-70I&/308M 17005 VIHb/21 cdurch gekennzeichnet, daß die Kupplung wahlweise entweder nur in je einer der beiden DrehV richtungen oder nach beiden Richtungen wirksam ist.
- 2. Fliehkraftschalter gemäß Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung durch einen schwenkbaren Mitnehmer (8) mit schräger Fläche erfolgt, der auf einer Welle (6) drehbar gelagert ist und je nach der Stellung der schrägen Fläche Vorsprünge (14, 15) mitnimmt oder über sie hinweggleitet.
- 3. Fliehkraftschalter nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch eine Einstellbarkeit des Mitnehmers über die nach außerhalb des Schalters geführte Welle (6).In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 561 437, 745 571.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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