DEM0016670MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 15. Dezember 1952 Bekanntgemacht am 26. Januar 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Wenn die Förderwagen mit feinkörnigem und gegebenenfalls nassem Gut gefüllt werden, so
bleibt es nicht aus, daß dieses Gut sich im Boden des Kastenwagens festsetzt und erhärtet. Um ein
solches Anwachsen zu vermeiden, müssen die Wagen in ständiger Reihenfolge gereinigt werden.
Zu diesem Zweck sind verschiedene Vorrichtungen bekanntgeworden. Vorwiegend geschieht die Reinigung
auf mechanischem Wege, indem umlaufende Bürsten den Ansatz auf der Bodenwandung abkratzen.
Auch sind bereits Sandstrahlgebläse zur Anwendung gekommen. Alle diese bekannten Vorrichtungen
haben Nachteile in verschiedener Hinsicht. So sind beispielsweise die Wagenwandungen
durch das mechanische Reinigen einem hohen Verschleiß unterworfen. Des weiteren bedürfen die
Reinigungsarbeiten einer verhältnismäßig langen Zeit, so daß die hierdurch entstehenden Kosten
unbotmäßig hoch sind. Man hat auch schon versucht, die Kastenwandungen innen mit Ölpapier
auszuschlagen. Da dieses Papier nur einer Füllung zu genügen vermag, kann auch dieser Lösungsweg
den geforderten Betriebsverhältnissen nicht genügen.
Weiterhin wurde bereits vorgeschlagen, die Förderwagen in Wippern mittels Druckwasser zu
reinigen. Hierbei wird der Förderwagen so weit gedreht, daß die auf die Wagenöffnung senkrecht
stehende Achse bei einer unten stehenden Öffnung so weit gedreht wird, bis diese Achse mit der
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M 16670 IIJ'20 h
Mittelachse des Strahlrohres für Druckwasser etwa eine Gerade bildet. Das Strahlrohr ist auch nach
allen Seiten beweglich. Wenn mehrere Strahlrohre zur Anwendung kommen, werden diese miteinander
gekuppelt und gemeinsam oder jedes Rohr für sich bewegt. Es hat sich herausgestellt, daß dieses nicht
zum Stand der Technik gehörende Verfahren allein nicht genügt, um die Reinigung mit Sicherheit
und mit der notwendigen Schnelligkeit in einem
ίο Durchlauf verfahren zu bewerkstelligen.
Die Erfindung schlägt ein Verfahren sowie eine Vorrichtung vor, durch welche die genannten Nachteile
beseitigt und die Reinigung innerhalb kürzester Zeit mit Sicherheit durchgeführt wird. Das
Neue wird insbesondere darin gesehen, daß ein Wasserband von der Breite der lichten Länge des
Wagens mit einer solchen Geschwindigkeit auf den Wagenboden aufgeschleudert wird, daß ein
Schrämvorgang eintritt.
,Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung in einer beispielsweisen Ausführungsform schematisch
dargestellt.
Zur Lösung der gestellten Aufgabe geht die Erfindung von der Erkenntnis aus, daß innerhalb
kurzer Zeit das Reinigen von Förderwagen sich dann auf einfache Weise verwirklichen läßt, wenn
; ein breites Wasserband gegen das angewachsene Gut mit solch hoher Geschwindigkeit geschleudert
wird, daß ein Abschrämen des erhärteten Gutes stattfindet. Es hat sich überraschenderweise herausgestellt,
daß ein Abschneiden durch den Schrämvorgäng innerhalb kürzester Zeit stattfindet,
ohne daß eine Beschädigung der Bodenwandung des Wagenkastens eintritt. Das Wasserband
wird durch eine Vielzahl von nebeneinanderliegenden Einzelstrahlen gebildet, die getrennt
voneinander auf den Wagenboden auf treffen.. Zur
Erzeugung des Schrämbandes wird das Wasser mit einem oberhalb, vpn acht Atmosphären liegenden
Druck auf den Boden des Förderwagens gespritzt. Für einen solchen Schrämvorgang ist es
zweckmäßig, den zu reinigenden Fördenvagen in eine geneigte Kipplage zu bringen. Hierauf wird
das Gerät in das Wageninnere eingeführt und das
breite Wasser band mit höher Geschwindigkeit gegen
den Kastenboden geschleudert. Dabei wird das Wageninnere durch eine beliebige Lichtquelle mit
geeigneter Ausgestaltung beleuchtet, so daß der Arbeiter den Schrämvorgang leicht überwachen
kann. Nach dem Reinigen wird der Wagen wieder aufgestellt und der im Wageninnern verbliebene
Rest Wasser durch ein Saugrohr abgesaugt. Das mit dem Wasser ahgesohrämte Gut fließt in einen
Auffangtrichter über Leitungsrohre in Schwemmsümpfe od. dgl. Das abgeschrämte Gut aus dem
Schwemmsumpf wird seinem weiteren Verwendungszweck zugeführt, und das abgestandene
Wasser in die Schrämvorrichtung zurückgepumpt. Auf diese Weise entstehen nur geringe Wasserverluste,
und auch das abgeschrämte Gut ist voll verwendbar.
Der Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens dient eine' einfache Vorrichtung, die im
wesentlichen aus einem Wasserleitungsrohr 4 besteht. An seinem Ausflußende 5 läuft das Rohr 4
T-förmig aus und ist mit einer Vielzahl von Düsen 6 versehen. Das dem T-förmigen Ausflußende
s gegenüberliegende Ende des Rohres 4 hat einen von Hand betätigten Lenker, um den Ausfluß
5 mit seinen Düsen 6 während des Schrämens in die gewünschte Lage zu bringen. Zu diesem
Zweck ist das Rohr 4 in seiner oder nahezu der Mitte durch ein Gelenk 9 od. dgl. allseitig schwenkbar
sowie .beweglich belagert. Bei dem in der
Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel ist das Schwenklager 9 als Kugellager ausgebildet und
auf dem Fahrgestell 10 eines Wagens befestigt. Dieser läuft mit seinen Rädern 11 auf einer ortsfesten
Bahn 12. Wird das Wasser durch das Rohr 4 unter hohem Druck aus den Gabeldüsen 6 herausgepreßt,
so entsteht ein merkbarer Rückstoß. Um diesen Rückstoß abzufangen, greift eine Klinke
des Wagens in die Verzahnungen einer ortsfesten Zahnstange.
Damit das Schrämgut an den Stirnseiten des Wagenbodens intensiv erfaßt ist, liegt es im Sinne
der Erfindung, die beiden äußeren der Düsen 15 des T-förmigen Ausflußrohres 5 schräg nach außen
zu richten.
Vor der Schrämvorrichtung befindet sich, wie aus der Zeichnung ersichtlich, ein Wagenkipper,
der in bekannter Weise ausgestaltet ist. Er hat zwei drehbar angeordnete Ringe, zwischen denen der zu
reinigende Förderwagen eingefahren wird. Der Kipper befindet sich oberhalb des Wagentrichters,
in den das Schrämgut während des Schrämvorganges einfällt und durch die Leitungen in den
Schwemmsumpf gelangt.
Claims (10)
1. X^erfahren zum Reinigen von Förderwagen
mittels eines Wasserbandes, dessen Breite der lichten Länge des Wagens entspricht, dadurch
gekennzeichnet, daß das Wasserband mit einer solchen Geschwindigkeit auf , den Wagenboden
aufgeschleudert wird, daß ein Schrämvorgang eintritt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das nach dem Schrämvorgang in dem Wagenkasten verbliebene Restwasser abgesaugt wird.
3. Verfahren, nach Anspruch 1 und 2, dadurch
gekennzeichnet, daß der Förderwagen für den Schrämvorgang in eine geneigte Kipplage
gebracht wird. .
4. Verfahren nach Anspruch 1 bis' 3, dadurch
gekennzeichnet, daß das ausgeschrämte Gut einem Schwemmsumpf zugeführt wird.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß ein vor einem Wagenkipper allseitig schwenkbar sowie auf
einer waagerechten Bahn (12) fahrbar angeordnetes Rohr (4), dessen Ausflußende (5)
T-förmig ausläuft und mit einer Vielzahl von Düsen (6) versehen wird.
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6. Vorrichtung nach Anspruch ι bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Düsehrohr (4)
in oder nahezu seiner Mitte auf dem Fahrgestell (9) eines Wagens allseitig schwenkbar
sowie beweglich angeordnet ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch S und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden äußeren
Düsen (15) des T-förmigen Ausflußrohres schräg nach außen gerichtet sind.
8. Vorrichtung nach Anspruch 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Düsenrohr (4)
zu seiner Führung an seinem den Düsen (5, 6) gegenüberliegenden Ende mit einem von Hand
betätigten Lenker 8 versehen ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß zur Aufnahme des
vom Wasserband erzeugten,„Rückstoßes der Wagen (9, 10) des Düsenrohres (4) eine Sperrklinke
(13) aufweist, die in Verzahnungen einer ortsfesten Zahnstange (12) eingreift.
10. Vorrichtung nach Anspruchs, dadurch
gekennzeichnet, daß der Wagenkipper oberhalb einer zu einem Schwemmsumpf führenden Abflußleitung
angeordnet ist.
Angezogene Drucikschnif ten:
Deutsche Patentschriften Nr. 382395, 413366, 833207.
Deutsche Patentschriften Nr. 382395, 413366, 833207.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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