DEM0015888MA - - Google Patents

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DEM0015888MA
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 15. Oktober 1952 Bekanntgemacht am 8. November 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung betrifft ein Sicherheitsabsperrventil für Gasleitungen, bei dem der im Innern des Ventilgehäuses angeordnete Abschlußkörper des Ventils nach Auslösen eines ihn in der Offenlage haltenden und ebenfalls in einem Gehäuseinnenraum des Ventils ,gelagerten Sperrhebels frei in die Schließlage fällt. Derartige 'Sicherheitsabsperrventile geben beim Öffnen und Schließen des Ventils öfters zu Störungen Anlaß, weil hierbei
ίο größere Reibungen zu überwinden sind. Die Reibungen können dadurch verursacht sein, daß Glieder der Vorrichtung durch das Reglergehäuse geführt und gegen den inneren Druck abgedichtet werden müssen. Durch zu starkes Anziehen oder durch Verschmutzen der Dichtungen wird die Vorrichtung dann so schwer gängig, daß der freie Fall des Absperrventils in die ' Schließlage behindert wind. Alsdann sichließt'das Absperrventil, auch wenn die in der Offenlage des Ventils wirksame Sperrung ausgelöst ist, nicht dicht ab.
Die angegebenen Nachteile sind bei dem Sicherheitsabsperrventil gemäß der Erfindung vermieden. Die Erfindung besteht darin, daß zum Anheben der Ventilspindel des VentilabschlußkÖrpers in die Offenlage, in welcher der Sperrhebel einrastet, eine Welle mit einem an der Ventilspindel angreifendem Anhebenocken dient und daß diese Welle mit einer aus dem Ventilgehäuse gasdicht nach außen geführten, eine Handkurbel tragenden Welle durch eine Rutsch- oder Rastenkupplung derart verbunden
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M 15888X14c
ist, daß eine kraftschlüssige Verbindung der beiden Wellen nur bei Drehung der Handkurbel entgegen dem Uhrzeigersinn hergestellt wird.
Das Auslösen des Sperrhebels gehört nicht zur Erfindung. Es kann in bekannter, Weise durch den Fallhammer eines Steuerreglers erfolgen, der einen Auslösestift betätigt.
Bei einer bekannten Sicherheitsvorrichtung für gasbeheizte Geräte wird der Auslösestift für die
ίο Ventilsperre durch einen Thermostaten in der Weise betätigt, daß die Sicherheitsvorrichtung bei fehlender Zündflamme anspricht, aber nicht bei unerwünschten Änderungen des Gasdruckes, wie es bei dem Erfindungsgegenstand der Fall ist. Zum Öffnen des Sicherheitsventils wird bei der bekannten Vorrichtung eine zurückfedernde Stoßstange, verwendet. In dieser Weise können aber nur kleine Ventilteller bei geringem Gasdruck angehoben werden. Das Sicherheitsabsperrventil nach der Erfindung ist aber gerade für hohe Gasdrücke bestimmt und geeignet. Durch die doppelte Hebelübersetzung an der Handkurbel und am Anhebenocken ist ein Anheben auch schwerer Ventilplatten gegen sehr hohe Vordrücke ermöglicht.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben' sich aus der Erläuterung an Hand der Zeichnung, die eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes darstellt.
Fig. ι zeigt die Vorrichtung in einem serik-
rechten Achsenschnitt; .
Fig. 2 ist ein Schnitt nach Linie 11-11 der Fig. 1. Die Zuleitung des Gases od. dgl. erfolgt durch einen Stutzen 1 und die Ableitung über das Sicherheitsventil mit dem Sitz 2 und dem Ventilkörper 3.
Das Ventil steht unter Wirkung einer Feder 3'. Am oberen Ende der Ventilspindel 4 ist ein Bügel 5 angebracht, unter dessen Steg das hakenförmige Ende, eines Hebels 6 greift, der frei sehwingbar aufgehängt ist und auf der einen Seite unter Wirkung einer Feder 6' (Fig. 1) steht, während auf die andere Seite ein Stift 8 wirkt, der durch den inneren Gasdruck z. B. an einer Gummidichtung 9 selbst dicht gehalten wird.. Auf den Stift 8 wirkt ein Auslösehebel 10, der durch einen (nicht dargestellten) Fallhammer eines Steuerreglers 'betätigt wird.
Zum Anheben bzw. Öffnen des Ventils 2 dient ein Nocken 7, der auf einem Vierkantteil 11 einer Welle 12 befestigt ist, die im Gehäuse des Ventils durch eine Dichtung 13, 14 (Fig. 2) abgedichtet ist, welche durch den Gasdruck aus1 der Leitung 1 sowie durch eine Feder 1 5 dauernd angedrückt wird. Das vordere Ende der Welle 12 besitzt einen Vierkant 16, auf dem ein Teil 17 mit einer Feder 18 einer Rasten- oder Rutschkupplung sitzt. Dieser - Kupplungsteil 17 ist in ständigem Eingriff mit einem Kupplungsteil 19, der in einen Zapfen 21 übergeht und durch diesen Zapfen sowie durch eine Schraube 22 mit einer Gewindebuchse 20 fest verbunden ist. Der außenliegende Teil der Gewindebüchse 20 ist -mit einem Vierkant 23 versehen, auf dem ein Handhebel 24 zum Betätigen des Anhebenockens 7 sitzt. Für die Gewindebüchse 20 ist eine Abdichtung 26 an dem Gehäuse der Büchse vorgesehen. 25 ist ein Anschlag- oder Begrenzungsblech für den Nocken 7. :
Das Öffnen des Ventils und die Sicherung in der Offenlage geschieht in folgender Weise: Durch Drehen des Handhebels 24 nach links bzw. entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn'wird durch die im Eingriff stehenden Kupplungsteile 17, 19 der Zapfen 21 mit der Welle 12 gekuppelt und dadurch der auf dem Vierkant 11 der Welle 12 sitzende Nocken 7 nach links gedreht. Da er unter den Steg des Bügels 5 am oberen Ende der Ventilspindel 4 greift, wird dieser Bügel angehoben, so daß in der höchsten Lage der Hakenhebel 6 unter der Einwirkung seiner Feder unter den Steg des Bügels 5 greift, der sich auf den Haken 6 aufsetzt, wodurch die Spindel 4 gegen eine Abwärtsbewegung gesichert ist. Die. Anordnung ist dabei so, daß der Bügel 5 etwas über diese Lage hinaus nach oben bewegt wird, und zwar so weit, daß der Nocken 7 aus dem Bereich des Bügels 5 herausbewegt werden kann, worauf sich der Bügel 5 auf den Haken 6 aufsetzt. Der Nocken 7 wird so weit nach links gedreht, bis er gegen das Begrenzungsblech 25 anschlägt. Bei dieser Drehung des Handhebels 24 wird das Gewindestück 20 nach links gedreht und dabei von seinem Dichtsitz 26 abgehoben. Die Abdichtung nach außen wird dann von der inneren Dichtung- 13, 14 übernommen. Nach Beendigung der Linksdrehung wird die Dichtung 13, 14 wieder dadurch entlastet, daß durch Drehen des Hebels 24 nach rechts die Gewindebüchse 20 auf ihren Sitz 26 festgedrückt wird. Es wird dabei nur das Gewindestück 20 mit dem Kupplungsteil 19 gedreht, während der Kupplungsteil 17 stehenbleibt, so daß eine Drehung der Welle 1-2 nicht erfolgt.
Wird ein bestimmter Höchstdruck in der Gasleitungerreicht bzw. überschritten, so wird durch einen Steuerregler ein Fallhammer ausgelöst, der auf den Hebel to einwirkt, wodurch der Stift 8 den Hakenhebelo aus dem Bügel 5 herausbewegt. Die Ventilspindel 4 kann dann frei fallen, und das Ventil 3 setzt sich im freien Fall auf seinen Sitz 2, ohne dabei durch die Betätigungsvorrichtung 11,7 oder durch innere Abdichtungskörper behindert zu werden.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    i. Sicherheitsabsperrventil für Gasleitungen, bei dem der im Innern des Ventilgehäuses angeordnete Abschlußkörper des.Ventils nachAus-. lösen eines ihn in der Offenlage hältenden und ebenfalls in einem Gehäuseinnenraum des Vehtils gelagerten Sperrhebels frei in die Schließlage fällt, dadurch gekennzeichnet, daß zürn Anheben der Ventilspindel (4) des Ventilabschlußkörpers (3) in die Offenlage, in welcher der Sperrhebel (6) einrastet, eine Welle (12) mit einem an der Ventilspindel (4) angreifenden Anhebenocken (7) dient und daß diese Welle mit einer aus dem Ventilgehäuse gasdicht nach außen geführten, eine Handkurbel (24) tragenden Welle (21) durch eine Rutsch- oder Rastenkupplung (17, 19) derart verbunden ist, daß
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    eine kraftschlüssige Verbindung der beiden Wellen (12 und 21) nur bei Drehung der Handkurbel entgegen dem Uhrzeigersinn hergestellt wird.
  2. 2. Sicherheitsabsperrventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle (21) der Handkurbel (24) mit einer Gewindebuchse (20) fest verbunden ist, die mit einer Dichtfläche (26) versehen ist, welche bei Rechtsdrehung der Handkurbel (24) abdichtet, bei Linksdrehung dagegen abgehoben wird, wobei darm die Abdichtung der Welle (12) des Nockens (7) durch Dichtkörper (13, 14) bewirkt wird.
  3. 3. Sicherheitsabsperrventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Ventilspindel (4) im Bewegungsbereich des Nockens (7) ein Anschlagblech (25) od. dgl. vorgesehen ist, gegen das der Nocken (7) nach Beendigung der Anhebebewegung des Ventils (3) anschlägt, wodurch der Nocken (7) erst dann wieder zum Eingriff mit der Ventilspindel (4) !gebracht werden kann, wenn der Ventilabschlußkörper (3) in die Schließlage gelangt ist.
    25
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    Deutsche Patentschrift Nr. 712 021.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    1 609; 706/7 10.56

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