DE145495C - - Google Patents

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DE145495C
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rod
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16NLUBRICATING
    • F16N27/00Proportioning devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)
  • Preventing Unauthorised Actuation Of Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei Ausflußreglern für Schmiervorrichtungen ist es bekannt, die Ventilstange mit Gewinde in einer gegen Drehung gesicherten Mutter zu führen und sie mittels einer von Hand drehbaren Regelungshülse einzustellen. Vorliegende Erfindung besteht darin, daß zwischen die Ventilstange und die Regelungshülse eine Feder eingeschaltet wird. Hierdurch wird einerseits erreicht, daß durch die
ίο Regelungshülse das Innere des Reglergehäuses sicher nach außen hin abgedichtet werden kann, andrerseits, daß die Ventilstange stets nach unten gedrückt wird, so daß das Ventil bei einer in der Höhenrichtung beweglichen Mutter vor deren Erhebung stets auf seinen Sitz gedrückt bleibt und somit die einzelnen Muttern einer Ventilgruppe mit gemeinsamer Eröffnung unabhängig voneinander in der Höhenrichtung eingestellt werden können.
Fig. ι und 2 stellen zwei Ausführungsarten der Vorrichtung dar, bei denen die die Ventilstange umgebende Mutter unbeweglich ist.
Fig. 3 und 4 stellen teils in Vorderansicht, teils im senkrechten, teils im wagerechten Schnitt eine Ausführungsform dar, bei der die Mutter in Richtung der Ventilstange beweglich ist, zum Zweck, ein schnelles Heben und Senken des Ventils zu gestatten. Fig. 3 ist hierbei nach Linie A-B (Fig. 4) und Fig. 4 nach C-D (Fig. 3) geschnitten.
Fig. 5 zeigt im senkrechten Schnitt nach Linie E-F (Fig. 4) eine Abweichung in bezug auf den Antrieb der Regelungshülse.
Fig. 6 bis 9 zeigen Abarten der Vorrichtung.
Nach Fig. I hat die Stange α des den Zufluß regelnden Ventils einen mit Gewinde versehenen Teil a1, der sich in einer Mutter b dreht, die so festgehalten ist, daß sie nicht mitgenommen wird, wenn die Stange α eine Drehbewegung erhält, diese vielmehr zwingt, sich in ihrer Längsrichtung zu verschieben. Die Stange α hat an ihrem freien Ende a1 ein Vierkant, das durch eine ebenfalls vierkantige Öffnung einer Hülse c hindurchtritt, die sich fest innerhalb einer Regelungshülse c1 befindet und die Längsverschiebung der Stange α gestattet, obwohl diese bei jeder Drehbewegung der Regelungshülse c1 mitgenommen wird.
Diese Hülse c1 hat eine Dichtungsfläche c2, die sich unter dem Drucke der zwischen die Hülse c1 und die Stange α gelegten Feder e gegen die innere Stirnfläche d des Rohransatzes d1 legt. Die Feder e legt sich einerseits gegen eine Kappe c3 der Regelungshülse c1 und andrerseits gegen einen Bolzen f, der sich andauernd gegen das freie Ende der Stange α legt; die Feder kann auch, nach Fig. 2, ■ zwischen das Ende der Regelungshülse und einen Ring f1 auf der Stange a gelegt werden.
Die Zusammendrückung der Feder e wird um so größer, je mehr die Stange α gehoben wird; infolgedessen wächst der Druck des Ringes c2 gegen die innere Stirnfläche d zugleich mit dem Ausflußquerschnitt der Schmiervorrichtung sowie auch entsprechend der jeweiligen Erhöhung des Druckes.
Damit die Stange α bei ihrer Drehung die Mutter b nicht mitnimmt, hat diese zwei Abflachungen bl, die von einer feststehenden Gabelung / umschlossen werden, wie Fig. 1, 3 und 4 zeigen.
Die Mutter b kann auch, wie es Fig. 2 zeigt, am Ende einer Hülse b"1 angeordnet sein, welche in den mit Gewinde versehenen
Teil d2 eingeschraubt ist, welchen der Aufsatz d1 zu diesem Zwecke besitzt.
Die Drehung der Regelungshülse cl erfolgt entweder mittels eines Handknopfes g (nach Fig. I, 2, 3, 6 und 7) oder auch einfach (wie nach Fig. 5 und 8), indem die Regelungshülse mit einem Schlitz j versehen ist, in welchen ein beliebiger flacher Schlüssel hineingesteckt werden kann, um der Hülse c1 eine Drehung zu erteilen. Fig. 9 zeigt eine Abart, bei welcher die Stellung der.Hülse c1 durch eine Gegenmutter k gesichert ist, wobei sich die Hülse in einen mit Gewinde versehenen Zapfen fortsetzt, an welchem ein Handknopf g befestigt ist.
Fig. 3 bis 9 zeigen Abarten, bei welchen die Mutter b in Längsrichtung beweglich ist, zum Zwecke, die schnelle Hebung und Senkung des Ventils zu gestatten und gleichzeitiges Heben mehrerer Ventile, von denen jedes einen verschiedenen Hub haben kann, je nach den zu regelnden Abflüssen.
Da die Mutter b bei diesen Abarten sich gemeinsam mit ihrer Stange α in ihrer Längsrichtung frei bewegen kann, so kann die Stange α durch die Feder e stets so weit nach unten gedrückt werden, daß das Ventil a seinen Sitz berührt, und durch Drehen des Handknopfes wird lediglich eine Verstellung
30. der Mutter längs der Stange α bewirkt. .Ein Abheben des Ventils von seinem Sitz wird nicht durch Drehen des Handknopfes, sondern durch einen gegabelten Hebel m bewirkt. Damit die Mutter b die Drehung der Stange a nicht mitmachen kann, ist sie entweder (nach Fig. 3, 4 und 5) mit Abflachungen bl in der Gabelung / geführt oder (nach Fig. 6 bis 9) mit einer Verlängerung versehen, die an einem entsprechenden unteren Ansatz der Hülse b1 entlang gleitet. Der das Heben des Ventils bewirkende gegabelte Hebelarm m ist, gegebenenfalls gemeinsam mit den anderen zu einer Ventilgruppe gehörigen Hebelarmen m, auf eine Achse η aufgekeilt, durch deren Drehung die Ventile gehoben werden. Das Maß der Hebung jedes einzelnen Ventils richtet sich nach der Höhenlage der Mutter b, die dieser durch den Handknopf vorher erteilt ist. Je hoher die Mutter b steht, desto später trifft der Hebel m auf diese Mutter und auf einem desto kürzeren Weg nimmt die Mutter mit dem Ventil α an der Hebung des Hebels rii teil. Vor Hebung des Hebels m ist das Ventil α stets durch die Feder e fest auf seinen Sitz gepreßt, solange die Mutter b in ihrer Längsbewegung nicht behindert ist. Die Spannung der Feder e, welche gleichzeitig die Abdichtung der Fläche c2 hervorruft, wird hierbei durch Drehung des Handknopfes nicht beeinflußt, sie wird aber bei Hebung des Ventils durch den Hebel in verstärkt.
Bei der in Fig. 3 und 5 dargestellten Anordnung stößt die Mutter, wenn sie in ihre oberste Stellung gebracht ist, gegen das untere Ende der Regelungshülse und drückt die Dichtungsfläche c2 stark gegen die Stirnfläche d. Gleichzeitig wird das Ventil fest auf seinen Sitz niedergedrückt und somit die Ausflußöffnung sicher abgeschlossen.
Die Feder, welche die. Fläche c2 der Regelungshülse c1 gegen die Fläche d drückt, be-, wirkt auch das Wiederaufsetzen des Ventils auf seinen Sitz, wenn der gegabelte Hebel m sich senkt. .
Die Anordnung mit beweglicher Mutter gestattet, die Ventile aus der Entfernung zu bedienen und kann so\vohl für Einzel- als auch für Gesamtregelung gebraucht werden.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Ausflußregler für Schmiervorrichtungen, bei dem die Ventilstange mit Gewinde in einer gegen Drehung gesicherten Mutter geführt und von einer von Hand drehbaren Regelungshülse bei ihrer Drehung mitgenommen wird, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Ventilstange (a) und Regelungshülse (c) eine Feder (e) derart eingeschaltet ist, daß sie einerseits die Ventilstange nach unten zu drücken strebt und andrerseits die Regelüngshülse an das Gehäuse (d dl) abdichtend andrückt.
2. Ausflußregler nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Mutter (b) eine unveränderliche Höhenlage behält, so daß durch Verdrehung. der Regelungshülse (c) die Ventilstange (a) sich in der Mutter auf- oder niederbewegt und das Ventil dadurch geöffnet oder geschlossen wird (Fig. 1 und 2).
3. Ausflußregler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mutter (b) in der Höhenrichtung frei beweglich ist, so daß die Feder (e) das Ventil auf seinen Sitz drücken kann und bei Drehung der : Regelungshülse (c) die Mutter (b) längs der Ventilstange (a) verschoben wird, wobei zum Erheben des Ventils von seinem Sitze ein drehbarer Hebelarm (m) dient, der bei seiner Drehung je nach der eingestellten Höhenlage der Mutter (b) früher oder später von unten her an diese anschlägt und so dem Ventil eine entsprechende Erhebung erteilt.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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