DEM0005801MA - Maschine zum Säen, Streuen von Dünger oder ähnlichen pulverförmigen oder körnigen Stoffen für die Landwirtschaft - Google Patents
Maschine zum Säen, Streuen von Dünger oder ähnlichen pulverförmigen oder körnigen Stoffen für die LandwirtschaftInfo
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Description
Die Erfindung betrifft Maschinen zum Streuen von Dünger, Saatgut oder anderen ähnlichen pulverförmigen oder körnigen Stoffen für die Landwirtschaft.
Bei diesen Sämaschinen wird der Dünger (Kunstdünger) oder das körnige Saatgut in einen Trichter eingebracht, aus dem die Körner durch im Boden des Trichters angebrachte Oeffnungen in hohle Scheiben oder drehbare Verteilerscheiben oder -schalen fallen, von denen aus sie durch Drehfinger über den Boden verteilt werden. Wenn Kunstdünger ausgestreut werden soll, wird die Luftfeuchtigkeit durch diesen absorbiert, woraus sich eine Korrosion des Trichters und der Verteilerscheiben ergeben kann.
Es wurde bereits vorgeschlagen, die Verteilerscheiben leicht abnehmbar zu machen, um sie leichter abbürsten und reinigen zu können. Jedoch ist es noch wichtiger, die Korrosion der Seitenteile und des Bodens des Trichters zu verhindern.
Die Erfindung bezweckt, einen Trichter für Sämaschinen zu schaffen, dessen Seitenteile und Boden leicht gereinigt werden können.
Gemäß dier Erfindung ist der Boden des Trichters abnehmbar und besteht aus einem oder mehreren Stücken, die auf - vorzugsweise längs den Bodenrändern durchlaufenden - Lagerteilen ruhen, die mit der Vorderwand und den Seitenwänden des Trichters fest verbunden sind und nach der Innenseite des Trichters zu vorragen, wobei Organe zum Aufhängen des Bodens an der Hinterwand des Trichters vorgesehen sind, die ihn über oder unter dem unteren Rand dieser Wand halten. Die festen Lagerteile der Vorderwand und der Seitenwände des Trichters können aus Leisten oder Winkelstücken bestehen, die längs des unteren Randes der entsprechenden Wände an diesen befestigt sind.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung bildet der Boden vorne über seine ganze Länge eine umgekehrte Rinne, die sich auf dem an der Vorderwand des Trichters befestigten Lagerteil abstützt, der aus einer Leiste besteht, deren Oberseite als Gegenstück zum Profil der umgekehrten Rinne ausgebildet ist.
Die Organe zum Aufhängen des Bodens an der Hinterwand des Trichters können durch an dieser Wand befestigte Winkelstützen gebildet werden, die sich zwischen den Stellen, die den Verteilerscheiben entsprechen, nach der Innenseite des Trichters zu erstrecken und Platz zum Einschieben des Bodens unter den unteren Rand der hinteren Wand des Trichters freilassen.
Der Boden kann auch Verstärkungsstangen aufweisen, die sich von vorn nach hinten erstrecken, und deren Hinterende aufgebogen ist und eine Zunge bildet, die in zu diesem Zweck in der Hinterwand des Trichters angebrachte Löcher eingreift.
Da der Boden abnehmbar ist, kann man ihn aus dem Trichter herausziehen und leicht reinigen, und nach Herausnehmen des Bodens sind die Seitenwände des Trichters viel leichter für die Reinigung zugänglich.
Wie auch immer die Aufhängung des Hinterendes des Bodens des Trichters ausgebildet ist, immer läßt er sich einfach dadurch aus dem Trichter herausziehen, daß man seinen Vorderteil anhebt, ihn dann von der Hinterwand freimacht und nach vorne schiebt, worauf er ungehindert herausgezogen werden kann.
Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt:
Abb. 1 einen Querschnitt der ersten Ausführungsform eines Sämaschinentrichters gemäß der Erfindung;
Abb. 2 einen waagerechten Schnitt durch einen Teil des Trichters nach Abb. 1, wobei der Boden weggenommen ist;
Abb. 3 eine schaubildliche Ansicht des Bodens eines Trichters nach Abb. 1, und
Abb. 4 einen Querschnitt durch einen Teil einer zweiten, gegenüber Abb. 1 abgeänderten Ausführungsform.
Wie in den Abb. 1 und 2 dargestellt, besitzt der Trichter eine Vorderwand 1, eine Hinterwand 2, zwei Seitenwände 3 und einen Boden 4.
Der Boden ist mit Oeffnungen 5 versehen, die den Verteilerscheiben oder -schalen für den Dünger oder das Saatgut entsprechen. Er besitzt vorne einen aufgebogenen Teil 6, der in eine nach unten offene Rinne 7 mit Winkelprofil ausläuft. Die Vorderwand 1 des Trichters trägt mittels eines Winkelstückes 8 eine Leiste 9, deren Oberfläche mit einem Winkel entsprechend dem
Winkelprofil der umgekehrten Rinne 7 zugeschnitten ist.
Auf der Hinterwand 2 des Trichters sind zwischen den von den Verteilerscheiben eingenommenen Stellen Winkelstützen 10 befestigt, die nach der Innenseite des Trichters zu unter diesen vorragen.
Ferner sind am inneren Rand der Seitenwände 3 Winkelstücke 11 angebracht. In seiner Normalstellung liegt der Boden 4 mittels der umgekehrten Rinne 7 auf der Leiste 9 und mit seinem hinteren Teil auf den Winkelstützen 10 auf, wobei er unter den unteren Rand der Hinterwand 2 greift und die Seitenwände auf den Winkelstücken 11 lagern. Der Boden ist auf diese Weise vollkommen gelagert; überdies ist die Abdichtung des Trichters einerseits durch die Leiste 9 und die Winkelstücke 11 gewährleistet und andererseits dadurch, daß der Boden 4 unter den unteren Rand der Hinterwand 2 greift, was den Boden zugleich daran hindert, hochzuklappen, während die Sämaschine fortbewegt wird.
Um den Boden zwecks Reinigung des Trichters herauszunehmen, muß man lediglich seinen vorderen Rand hochheben, dann seinen hinteren Rand unter der Wand 2 herausziehen, worauf er aus dem Trichter herausgezogen werden kann.
Statt Winkelstützen 10 längs der Hinterwand des Trichters anzubringen, kann man auf dem Boden 4 Verstärkungsstangen 12 (in Abb. 4 und strichpunktiert in Abb. 3 dargestellt) anordnen, deren hinterer Teil bei 13 hochgebogen ist und eine Zunge 14 bildet, die in zu diesem Zweck in der Hinterwand 2 angebrachte Löcher 15 hineinragt.
Claims (5)
1. Maschine zum Säen, Streuen von Dünger oder ähnlichen pulverförmigen oder körnigen Stoffen für die Landwirtschaft, mit einem Trichter, dessen Boden mit Oeffnungen zur Verbindung mit drehbaren Verteilerscheiben versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Trichter bzw. sein Boden abnehmbar ist und aus einem oder mehreren Stücken besteht, die auf vorzugsweise längs den Bodenrändern durchlaufenden Lagerteilen ruhen, die mit der Vorderwand und den Seitenwänden des Trichters fest verbunden sind und nach der Innenseite des Trichters zu vorragen, wobei Organe zum Aufhängen des Bodens an der Hinterwand des Trichters vorgesehen sind, die ihn unter den unteren Rand dieser Wand halten.
2. Sämaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die an der Vorderwand und den Seitenwänden des Trichters befestigten Lagerteile aus dünnen Leisten oder Winkelstützen bestehen, die längs des unteren Randes der entsprechenden Wände befestigt sind.
3. Sämaschine nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden vorne über seine ganze Länge eine umgekehrte Rinne bildet, die sich auf dem an der Vorderwand des Trichters befestigten Lagerteil abstützt, der aus einer Leiste besteht, deren Oberseite als Gegenstück zum Profil der umgekehrten Rinne ausgebildet ist.
4. Sämaschine nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Organe zum Aufhängen des Bodens an der Hinterwand des Trichters durch an dieser Wand befestigte Winkelstützen gebildet werden, die sich nach der Innenseite des Trichters zu zwischen den den Verteilerscheiben entsprechenden Stellen erstrecken und Platz zum Einschieben des Bodens unter den unteren Rand der hinteren Wand des Trichters freilassen.
5. Sämaschine nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden Verstärkungsstangen aufweist, die sich von vorn nach hinten erstrecken und deren Hinterenden aufgebogen sind und Zungen bilden, die in zu diesem Zweck in der Hinterwand angebrachte Löcher eingreifen.
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