DEM0001985MA - Spulenhülse für Webstühle mit selbsttätigem Spulen- wechsel. - Google Patents
Spulenhülse für Webstühle mit selbsttätigem Spulen- wechsel.Info
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Description
Die bei Webstühlen mit selbsttätigem Spulenwechsel gebräuchlichen Spulenhülsen (Northrop-Hülsen) bestehen in der Hauptsache aus einem leicht konischen Schaft mit einem verdickten Ende (Kopf), das mit Haltewulsten in Form von Stahlsprengringen versehen ist, mit welchen die Spule in einer federnden Klemme des zu ihrer Aufnahme dienenden Webschützens befestigt werden kann. Solche Spulen werden im Allgemeinen aus Holz hergestellt, obwohl es sich gezeigt hat, dass Holz für diesen Zweck kein besonders geeigneter Werkstoff ist. Die Oberflächen der Holzspulen werden nämlich durch den Gebrauch und häufig sogar durch Klimaeinflüsse leicht aufgerauht. Das führt dann dazu, dass sich der weiche Schussfaden an der rauh gewordenen Oberfläche reibt und dabei reisst. Deshalb müssen die üblichen Hozspulen nach verhältnismässig kurzer Zeit ausgewechselt werden.
Um diesen Nachteil zu vermeiden, wurde schon vorgeschlagen, die üblichen Holzspulenhülsen durch solche aus Leichtmetall auszutauschen. Dieser Vorschlag konnte sich jedoch nicht durchsetzen, weil die Leichtmetall-
hülsen zwar ihre glatte Oberfläche verhältnismässig lange Zeit behalten, dafür aber an der Stirnseite des Hülsenkopfes oft sogar noch rascher verschleissen als die bekannten Holzhülsen, weil das Leichtmetall, die auf diese Partie beim Spulenwechsel ausgeübte Schläge nicht aushält. Ausserdem hat sich als nachteilig erwiesen, dass die üblichen durch Sprengringe gebildeten Haltewulste bei Leichtmetallspulen zum Lockerwerden neigen, so dass die Hülsen ihre exakte Richtung in Bezug auf die ihnen zugeordneten Wegschützen verlieren, wodurch der Fadendurchlauf entscheidend verschlechtert wird.
Gemäss der Erfindung erhält man demgegenüber eine Spulenhülse, die sowohl eine dauernd glatte Oberfläche aufweist als auch gegen Verschleiss des Hülsenkopfes gesichert ist, indem man den Kopf der aus Leichtmetall gefertigten Hülse insbesondere an seiner an die Bohrung anschliessenden Stirnseite mit Teilen aus verschleissfestem Werkstoff, vorzugsweise aus Stahl bewehrt und indem man ferner gegebenenfalls auch die Haltewulste am Hülsenkopf durch in den Leichtmetallhülsenkörper fest eingegossene Ringe aus Stahl bildet, um auch die Aussenfläche des Hülsenkopfes gegen Verschleiss und Verformung zu sichern.
Diese Ringe können an ihrer Innenseite mit Aussparungen oder Vorsprüngen ausgestattet sein, um die Verankerung im Hülsenwerkstoff noch zu verbessern.
Besonders vorteilhaft ist es, derartige Hülsen im Druckgiessverfahren herzustellen und die zur Bewehrung des Hülsenkopfes dienenden Büchsen und Haltewulst gleich mit einzugiessen. Auf diese Art erhält man nicht nur sehr preiswerte Hülsen, sondern man erzielt dabei auch noch den Vorteil, dass die Oberflächen dicht und hart werden, und so den auftretenden Beanpruchungen gut widerstehen können.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 eine Spulenhülse mit abgestuften Hülsenschaft und eigegossenen Wülsten mit kreisförmigem Querschnitt in Ansicht. Fig. 2 zeigt einen Schnitt durch diese Hülse und in Fig. 3 ist eine Hülsenform dargestellt, deren Schaft mit radialen Rillen versehen ist und deren Kopf durch Wulstringe mit etwa rechteckigem Querschnitt bewehrt ist.
Der Schaftteil der Hülsen ist mit 1 bezeichnet, der verdickte Kopfteil 2 ist mit Haltewulsten 3 versehen, die wie die Fig. 2 und 3 zeigen, durch eingegossene Ringe gebildet sind. Die Stirn- und Innenseite des Hülsenkopfes ist erfindungsgemäss durch eine Hülse 4 aus Stahl bewehrt.
Claims (4)
1. Aus Leichtmetall, insbesondere aus einer Magnesiumlegierung bestehende Spulenhülse (Northrop-Hülse) für Webstühle mit selbsttätigem Spulenwechsel, dadurch gekennzeichnet, dass der Hülsenkopf, und zwar insbesondere an seiner an die Bohrung anschliessenden Stirnseite mit Teilen (4) aus verschleissfesten Werkstoff, vorzugsweise aus Stahl bewehrt ist.
2. Spulenhülse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltewulste am Hülsenkopf durch in den Leichtmetallhülsenkörper fest eingegossene Ringe (3) aus Stahl oder dergl. gebildet sind.
3. Spulenhülse nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die eingegossenen Ringe (3) gegen Verdrehung durch an ihrer Innenseite vorgesehene Aussparungen oder Vorsprünge gesichert sind.
4. Spulenhülse nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass sie im Druckgiessverfahren hergestellt ist und dass sowohl die Bewehrung (4) des Hülsenkopfes als auch die die Haltewulste bildenden Ringe (3) mit eingegossen sind.
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