DEM0001902MA - Drehmomentschlüssel - Google Patents
DrehmomentschlüsselInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Drehmomentschlüssel, bei dem in bekannter Weise die durch das Drehmoment hervorgerufene Materialverformung gemessen wird. Man hat solche Schlüssel als Steckschlüssel gebaut und die Verdrehung des Schaftes gemessen. Diese Verdrehung wird durch Ausschlag gemessen. Diese meist T-förmigen Steckschlüssel sind nur beschränkt verwendbar, da man einen z.T. überdeckten Schraubanschluss damit nicht erreichen kann. Auch sind solche Schlüssel nur einseitig verwendbar und lassen ein Ansetzen von unten her in vielen Fällen nicht zu.
Die Erfindung betrifft einen Drehmomentschlüssel, der nicht nur in fast allen Lagen des Schraubanschlusses verwendbar ist, sondern der auch nicht die Verdrehung sonder die Biegung des Schlüsselarmes misst. Ein weiterer Vorteil des Schlüssels nach der Erfindung liegt darin, dass der Schlüssel nach zwei Seiten hin ansetzbar ist.
Die Erfindung ist in der Zeichnung veranschaulicht.
Fig. 1 und 2 zeigen den Drehmomentschlüssel nach der Erfindung von der Seite bzw. von vorn gesehen, teilweise im Schnitt.
Fig. 3 ist ein Schnitt durch einen Schlüsselkopf mit zwei Schraubzapfen,
Fig. 4 ein Schnitt durch einen verstellbaren Schraubzapfen,
Fig. 4a ein Schnitt durch den Schlüsselkopf nach der Linie A-B der Fig. 4.
Der Drehmomentschlüssel nach der Erfindung besteht aus einem Rundstab 1 mit dem Griff 2 und einem Kopfstück 4, an dem ein Schlüsselzapfen 5 angebracht ist. Am Kopfstück 4 ist ausserdem ein Stab 6 befestigt, dessen freies Ende 7 als Zeiger umgebogen ist. Auf dem Handgriff 2 ist eine Platte 8 mit einem Schlitz 9 befestigt, in dem der Zeiger 7 spielen kann. Längs des Schlitzes befindet sich eine Massteilung 10. Der Rundstab 1 verbiegt sich elastisch entsprechend der Grösse des angreifenden Drehmomentes, während der Stab 6 gerade bleibt. Der Zeiger 7 wird daher im Schlitz 9 an der Skala 10 ausschlagen und damit das erreichte Drehmoment anzeigen.
Um den Schlüssel auch von unten her an ein Werkstück ansetzen zu können, kann man nach Fig. 3 am Kopfstück 4 einen zweiten, vorzugsweise abnehmbaren Schraubzapfen 11 anbringen. Es kann vorteilhaft sein, den Schlüsselzapfen 12, nach Fig. 4 axial verschiebbar anzuordnen. Er wird dann mit Rasten 13, Kugelrasten o.dgl. versehen, die ihn in der gewünschten Stellung halten. Man kann auch eine Stellschraube 14 zum Festhalten (Fig. 4a) wählen, deren Stift 15 in eine der Rasten 13 eingreift.
Claims (5)
1. Drehmomentschlüssel, gekennzeichnet durch einen Rundstab o.dgl., der an einem Ende mit einem Handgriff (2) und am anderen mit einem Kopfstück (4) versehen ist, an welch letzterem ein rechtwinklig abstehender Schlüsselzapfen (5) und ein zum Rundstab paralleler Zeigerstab (6) sitzt, welch letzterer mit seinem freien Ende (7) längs einer auf dem Handgriff (2) befestigten Massteilung (8, 9, 10) ausschlagen kann.
2. Drehmomentschlüssel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Kopfstück (4) zwei entgegengesetzt gerichtete Schlüsselzapfen (5, 11) besitzt.
3. Schlüssel nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlüsselzapfen (5) auswechselbar ist.
4. Schlüssel nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlüsselzapfen (12) axial verschiebbar und mit Rasten (13) versehen ist.
5. Schlüssel nach Anspruch 1, 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlüsselzapfen (12) in seinen beiden Stellungen in bekannter Weise durch gefederte Kugeln, Stellschrauben o.dgl. (14) gesichert ist.
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