DEM0001434MA - Verschlußeinrichtung für Falttüren, insbesondere zu der schalldichten Kammer für den Motor eines Schienenfahrzeugs - Google Patents

Verschlußeinrichtung für Falttüren, insbesondere zu der schalldichten Kammer für den Motor eines Schienenfahrzeugs

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DEM0001434MA
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DE
Germany
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engine
folding doors
rail vehicle
chamber
wing
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Werner Nürnberg Seidl
Original Assignee
MAN AG, Zweigniederlassung, Nürnberg
Publication date

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Description

Der Zugang zum Motor (Dieselmotor oder andere Verbrennungskraftmaschine, Elektromotor) von Schienenfahrzeugen war bisher sehr schwierig, da dieser mit einer ihn verhältnismäßig eng umschließenden Verkleidung abgedeckt ist. Der Auspuff, die Kühlanlage und der Lüfter mußten außerhalb der Verkleidung oberhalb des Motors untergebracht werden. Um am Motor Arbeiten vornehmen zu können, sind Teile der Verkleidung abschraubbar eingerichtet und werden beiseite gelegt, wo sie meist hinderlich sind. Außerdem hat die einfache Verkleidung des Motors den Nachteil, daß der in der Nähe desselben stehende Führer durch das Geräusch in seiner Aufmerksamkeit beeinträchtigt wird.
Zur Behebung dieser Übelstände hat man den Motor in eine schalldichte Kammer eingebaut, in der auch der Auspuff, die Kühlanlage und der Lüfter Platz haben. Für den Zugang zum Motor sind die Seitenwände der Kammer (oder nur eine) mit zwei- oder mehrflügeligen Falttüren versehen, die leicht und schnell bedienbar sein müssen, was bisher jedoch noch nicht zufriedenstellend möglich war. Erfindungsgemäß ist nun der Verschluß dieser Falttüren in de Weise eingerichtet, daß an jedem Flügel eine durch einen Handgriff zu bedienende drehbare, senkrechte Hakenwelle gelagert ist, deren an ihren Enden befestigte Schliesshaken beim Verschluß hinter Bolzen der Motorkam- mer oder Fahrzeugseitenwand greifen. Die Schliesshaken sind so ausgebildet, daß das Verschließen und Öffnen jedes Flügels der Falttür leicht möglich ist. In der geöffneten Stellung liegen die zusammengefalteten Flügel an der Kammerwand an, wobei die Handgriffe der Hakenwellen sich in Ausnehmungen der Flügel legen, so daß weder die Flügel noch die Handgriffe in dem neben der Kammer vorhandenen Bedienungsgang hinderlich sind. Auch die Hakenwellen, die so lang sind wie der Flügel hoch ist, stören nicht, da sie innerhalb der Flügel angeordnet sind.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 eine Vorderansicht einer geschlossenen Falttür der Kammer eines Motors für ein Schienenfahrzeug und
Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II der Fig. 1.
Der Dieselmotor eines Schnelltriebwagens ist an einem Ende des Wagens dicht hinter dem Führerstand angeordnet. Er steht in einer gegen Schall isolierten Kammer, deren eine Längsseite von der Wagenwand gebildet wird, während die andere in einem Abstand einer Gangbreite von der gegenüberliegenden angeordnet ist. Die Kammer kann aber auch in der Mitte des Wagens liegen, wobei auf beiden Längsseiten ein Gang frei ist. Die an dem Gang (bzw. Gängen) liegende Längsseitenwand 1 (bzw. Seitenwände) ist nach den Fig. 1 und 2 je nach der Motorgröße mit einer oder mehreren ein- oder mehrflügeligen Falttüren versehen. Im Ausführungsbeispiel besitzt die Kammerlängswand 1 drei zweiflügelige Falttüren, von denen nur eine dargestellt ist. Der linke Flügel 2 ist durch ein Scharnier 4 mit der Kam- merwand 1 und der rechte Flügel 3 durch ein Scharnier 5 mit dem linken verbunden. Der Verschluß der Falttür erfolgt an jedem Flügel besonders. Zu diesem Zweck ist jeder Flügel 2, 3 mit einer in ihm gelagerten senkrechten, drehbaren Hakenwelle 6 versehen, an deren beiden Enden am oberen und unteren Rand des Flügels je ein Schliesshaken 7 befestigt ist. Die Hakenwellen 6 werden durch Handgriffe 8 gedreht, die in ihrer Mitte befestigt sind und sich je in eine Ausnehmung 9 der ebenfalls isolierten Flügel 2, 3 einlegen können. Die Schliesshaken 7 greifen beim Verschluß hinter an der Seitenwand 1 der Kammer befestigte Bolzen 10 und ziehen dadurch jeden Flügel fest an. Zur Sicherheit können die Schliesshaken 7 noch mit einer Rast für den Bolzen 10 versehen sein.
Zum Öffnen eines Flügels 2, 3 wird der Handgriff 8 aus der in Fig. 2 dargestellten Lage, in der er längs des Flügels teilweise in dessen Ausnehmung 9 liegt, in die gestrichelt angedeutete, dazu senkrechte Stellung geschwenkt, wobei sich die Welle 6 mit den Haken 7 dreht und letztere von den Bolzen 10 weggezogen werden.
Um zur Vornahme von Arbeiten den Zugang zum Motor freizumachen, wird an der betreffenden Stelle die Falttür durch Drehen der Handgriffe 8 geöffnet. Dann werden ihre Flügel zuerst in die Stellung 11 (Fig. 2, gestrichelt angedeutet) und darauf in die Stellung 12 geschwenkt. In letzterer werden die Handgriffe 8 wieder an die Flügel 2, 3 angelegt, damit sie im Bedienungsgang nicht hinderlich sind. Bei den Türen, die weiter vom Führerstand entfernt liegen, ist für den an die Seitenwand 1 anstoßenden Handgriff in dieser einer Vertiefung vorgesehen.
Ebenso müssen bei drei- und mehrflügeligen Falttüren, um die Flügel zusammenzulegen, in letzteren Vertiefungen für die Handgriffe vorhanden sein.

Claims (2)

1.) Verschlußeinrichtung für Falttüren, insbesondere für den Zugang zum Motor eines Schienenfahrzeuges, der in einer schalldichten Kammer untergebracht ist, dadurch gekennzeichnet, daß an jedem Flügel (2) der Falttür eine durch einen Handgriff (8) zu bedienende drehbare, senkrechte Hakenwelle (6) gelagert ist, deren an ihren Enden angeordnete Schliesshaken (7) bei geschlossenen Flügeln hinter Bolzen (10) der Motorkammer oder Fahrzeugseitenwand (1) greifen.
2.) Verschlußeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hakenwellen (6) innerhalb der Flügel (2, 3) angeordnet sind.

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