DEM0000941MA - Anordnung zur Löschung von Magnetogrammen, insbesondere für Diktiergeräte - Google Patents

Anordnung zur Löschung von Magnetogrammen, insbesondere für Diktiergeräte

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DEM0000941MA
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magnet
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Expired
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English (en)
Inventor
Paul Dr. Mozar
Original Assignee
Mozar, Paul, Dr., Düsseldorf
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Description

Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Löschung von auf breiten walzenförmigen oder zu einem endlosen Bund zusammengefügten Tonträgern aufgezeichneten Magnetogrammen, insbesondere für Diktiergeräte. Bei magnetischen Aufzeichnungsgeräten ist es bekannt, den Tonträger mit Hilfe eines magnetischen Gleich- oder Wechselstromfeldes oder mit Hilfe eines Hochfrequenzfeldes zu löschen, um den Tonträger für Neuaufnahmen verwendbar zu machen. In neuerer Zeit löscht man den Tonträger vorzugsweise mit technischen Wechselströmen oder mit Wechselströmen von hoher Frequenz, um ihn wieder auf den jungfräulichen Punkt zu bringen. Bei dem früheren Verfahren mittels eines magnetischen Gleichstromfeldes fand keine eigentliche Löschung, sondern nur eine vollständige Sättigung des magnetisierbaren Tonträgers statt, wodurch die vorhergehende Aufzeichnung nur überdeckt wurde. Bei band- oder drahtförmigen ferromagnetischen Tonträgern ist es bekannt, den Tonträger mit Hilfe eines Löschkopfes während der Aufzeichnung zu löschen. Bei platten- oder walzenförmigen Tonträgern dagegen, die mehrere nebeneinander liegende Tonspuren aufweisen und die insbesondere für Diktiergeräte verwendet werden, ist es zweckmässig, sämtliche Tonspuren gleichzeitig mit einem flachen Löschmagnet zu löschen.
Es sind bereits Vorrichtungen bekannt, welche nach Art eines magnetischen Schwammes einen Tonträger mit mehreren neben einander liegenden Tonspuren zu löschen gestatten, wobei der Löschmagnet von Hand geführt wird. Es ist jedoch sehr schwierig, diese Löscheinrichtung so zu betätigen, dass eine gleichmässige Löschung erfolgt und der Löschvorgang kontinuierlich abklingt, damit der Tonträger völlig entmagnetisiert wird. Entweder erfolgt bei der Anwendung des vorstehend angedeuteten Verfahrens die Löschung eines flächenförmigen bzw. breiten Tonträgers unvollständig oder es werden sogar noch Stromstösse zusätzlich aufgezeichnet, die durch das Ausschalten des Löschmagneten verursacht werden.
Vor allem ist bei walzenförmigen oder bei aus endlosen breiten Bändern zusammengefügten Tonträger, die über eine
Walze laufen und insbesondere für Diktiermaschinen sehr zweckmässig sind, die Handhabung eines derartigen, von Hand geführten Löschmagneten äusserst schwierig.
Diese, den bekannten Anordnungen anhaftenden Nachteile werden durch die Erfindung in einfacher Weise dadurch beseitigt, dass ein wechselstromgespeister, mindestens sich über die gesamte Breite des walzenförmigen bzw. zu einem endlosen Band zusammengefügten Tonträgers sich erstreckender stabförmiger Elektromagnet um eine Achse schwenkbar vorgesehen ist, der zwecks Löschung der Tonaufzeichnung mittels einer Taste oder eines Hebels parallel zur Achse des Tonträgers bzw. zur Achse der Transportwalze des breiten endlosen Bandes an den umlaufenden Tonträger herangeschwenkt wird.
Die Speisung des Löschmagneten erfolgt über einen in der Ruhestellung des Löschmagneten geöffneten Kontakt, der bei Betätigung der Löschtaste sofort geschlossen wird, sobald der Löschmagnet seine Ruhestellung verlassen hat. Durch das allmähliche Heranführen bzw. Zurückschwenken wird gleichzeitig ein abklingendes elektromagnetisches Feld erzeugt, sodass eine völlige Entmagnetisierung des Tonträgers erfolgt.
Diese Wirkungsweise des abklingenden magnetischen Wechselfeldes kann noch dadurch gesteigert werden, dass durch die Löschtaste betätigte Regelwiderstände vorgesehen sind, welche beim Zurückschwenken des Löschmagneten eine stetig zunehmende Schwächung des magnetischen Feldes bewirken. Hierbei kann die Achse der Löschtaste gleichzeitig als Drehachse für die Regelwiderstände bzw. für die an den Regelwiderständen gleitenden Schleifkontakte dienen.
Gemäss einem weiteren Erfindungsmerkmal kann der Löschmagnet in zahlreiche achsial nebeneinander angeordnete Einzelmagnete unterteilt sein, die in einem derartigen gegenseitigem Abstand angeordnet sind, dass der Streufluss zwischen den einander zugekehrten Polen zweier benachbarter Einzelmagnete wesentlich kleiner ist als der Streufluss eines einzelnen Teilmagneten.
Zwecks Vergrösserung des gesamten Streuflusses können diese einzelnen Teilmagnete in der Weise geschaltet bzw. erregt werden, dass stets zwei gleichnamige Pole der Teilmagnete einander zugekehrt sind.
Der stabförmige Löschmagnet, bzw. die einzelnen Teilmagnete werden zweckmässig in einer gemeinsamen röhrenförmigen Hülse aus unmagnetischem Werkstoff angeordnet, die fest oder drehbar an dem freien Ende der Löschtaste gelagert ist.
In der Zeichnung ist eine der möglichen Ausführungsformen der Erfindung dargestellt und es bedeuten:
Fig. 1 ... eine schematische Seitendarstellung der erfindungsgemässen Anordnung
Fig. 2 ... eine schematische Darstellung der Anordnung der Teilmagnete
Fig. 3 ... eine andere Anordnung der Teilmagnete.
Der in Figur 1 gezeigte walzenförmige Tonträger W rotiert um seine Achse A. An dem freien Ende des als Löschtaste fungierenden Hebels H ist ein z.B. stabförmiger Löschmagnet M in einer röhrenförmigen Hülse untergebracht, der durch Drücken der Löschtaste H um den Drehpunkt L an die Oberfläche der Tonträgerwalze herangeschwenkt werden kann. Dieser, z.B. stabförmige Löschmagnet wird von einer Wechselstromquelle an sich beliebiger Art über den Kontakt K gespeist. In der Ruhestellung des Löschmagneten M ist dieser Kontakt K geöffnet, sodass kein Löschfeld erzeugt wird. Sofort nach Verlassen der Ruhestellung wird der Kontakt K geschlossen und der Löschmagnet M mit Wechselstrom gespeist. In der strichpunktiert gezeichneten Lage liegt der Löschmagnet M unmittelbar an der Walze W an, die in üblicher Weise um ihre Achse rotiert. Hierbei werden die auf der Walze W befindlichen Tonaufzeichnungen gelöscht. Nachdem die Walze mindestens einen Umlauf vollendet hat, wird der Löschmagnet M langsam wieder in seine Ruhestellung zurückgebracht bei gleichzeitigem Weiterlaufen der Walze W. Infolge der hierdurch schwächer werdenden Einwirkung des Löschmagneten auf den Tonträger findet eine völlige Löschung der Aufzeichnungen statt. Die Abschaltung des Löschmagneten von der Wechselstromquelle erfolgt durch Öffnung des Kontaktes K erst dann, wenn der Löschmagnet so weit von dem Tonträger weggeschwenkt ist, dass sein Streufeld nicht mehr auf ihn einwirken kann. Unterstützt wird diese Wirkung noch durch die hierbei gleichzeitig betätigten, oben dargelegten Regelwiderstände.
Gemäss Figur 2 sind in der rohrförmigen Hülse des Löschmagneten M mehrere Teilmagente M 1, M 2 ... M(sub)n, die von einer gemeinsamen Wechselstromquelle gespeist werden und deren einander zugekehrte Pole ungleichnamig sind. In Figur 3 ist eine Abwandlung der Anordnung der Teilmagnete gemäss Figur 2 gezeigt, bei der zwecks Vergrösserung des zur Löschung dienenden Streufeldes die einzelnen Teilmagnete in der Weise erregt werden, dass stets zwei gleichnamige Pole der Teilmagente einander zugekehrt sind.

Claims (7)

1) Anordnung zur Löschung von auf breiten walzenförmigen oder zu einem endlosen Band zusammengefügten Tonträgern aufgezeichneten Magnetogrammen, insbesondere für Diktiergeräte, dadurch gekennzeichnet, dass ein wechselstromgespeister, mindestens sich über die gesamte Breite des (walzenförmigen bzw. zu einem endlosen Band zusammengefügten) Tonträgers (W) sich erstreckender stabförmiger Elektromagnet (M) um eine Achse (L) schwenkbar vorgesehen ist, der zwecks Löschung der Tonaufzeichnung mittels einer Taste oder eines Hebels (H) parallel zur Achse des Tonträgers (W) bzw. zur Achse der Transportwalze des breiten, endlosen Randes an den umlaufenden Tonträger herangeschwenkt wird.
2) Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Speisung des Löschmagneten über einen in der Ruhestellung des Löschmagneten (M) geöffneten Kontakt (K) erfolgt, der bei Betätigung der Löschtaste (H) sofort geschlossen wird, sobald der Löschmagnet (M) seine Ruhestellung verlassen hat.
3) Anordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass durch die Löschtaste (H) betätigte Regelwiderstände vorgesehen sind, welche beim Zurückschwenken des Löschmagneten (M) eine stetig zunehmende Schwächung des magnetischen Wechselfeldes bewirken.
4) Anordnung nach Anspruch 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass die Achse der Löschtaste (H) gleichzeitig als Drehachse für die Regelwiderstände dient.
5) Anordnung nach Anspruch 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass der Löschmagnet (M) in zahlreiche achsial nebeneinander angeordnete Einzelmagnete (M 1 - M(sub)n) unterteilt ist, die in einem derartigen gegenseitigen Abstand angeordnet sind, dass der Streufluss zwischen den einander zugekehrten Polen zweier benachbarter Einzelmagnete (M 1, M 2) wesentlich kleiner ist als der Streufluss eines einzelnen Teilmagneten.
6) Anordnung nach Anspruch 1-5, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Teilmagnete (M 1, M 2 ... M(sub)n) in der Weise geschaltet bzw. erregt werden, dass stets zwei gleichnamige Pole der Teilmagnete einander zugekehrt sind.
7) Anordnung nach Anspruch 1-6, dadurch gekennzeichnet, dass der Löschmagnet (M) bzw. die Teilmagnete (M 1, M 2 ... M(sub)n) in einer rohrförmigen Hülse aus unmagnetischem Werkstoff angeordnet sind, die fest oder drehbar an dem freien Ende der Löschtaste (H) gelagert ist.

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