DEL0020481MA - - Google Patents

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DEL0020481MA
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 25. November 1954 Bekanntgemacht am 30. August 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Gegenstand des Hauptpatents 906 463 ist ein Ausbau für Grubenräume, Wasserstollen, Tunnels u. dgl. aus geschlossenen oder praktisch geschlossenen Rohrabschnitten und diese verbindenden, aus Rohrschalenpaaren bestehenden Brückenstücken, die die geschlossenen Rohrabschnitte überlappen und gegen diese durch geeignete Verspannungselemente drucknachgiebig verspannt werden.
In Weiterentwicklung des den Gegenstand des Hauptpatents. bildenden Ausbaurahmens ist durch das Zusatzpatent 936 022 vorgeschlagen worden, die geschlossenen Rohrabschnitte und/oder die sie verbindenden und gegen sie verspannten, aus Rohrschalenpaaren bestehenden Brückenstücke aus Walzprofilen der üblicherweise für Kabelschutzeisen verwendeten Ausbildung, die nach beiden Seiten abstrebende Flansche aufweisen, herzustellen. Dies ergibt eine außerordentlich einfache Möglichkeit einerseits sowohl zur Bildung der völlig geschlossenen Rohrprofile aus solchen Halbrohrprofilen, andererseits zur Verspannung der die Brückenstücke bildenden Halbprofile gegenein-
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ander auf den von ihnen überlappten Enden der geschlossenen Segmente des Rahmens durch an den seitlich abstrebenden Flanschen der Halbprofile angreifende Verspannungsvorrichtungen einfachster Art. Hierbei werden normale Kabelschutzeisenprofile bekannter Art verwendet.
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, einen Ausbaurahmen der grundsätzlichen letztbeschriebenen Ausbildung im Sinne seiner Anpassung an die besonderen Beanspruchungen, denen er bei seiner Verwendung ausgesetzt ist, zu verbessern und erreicht dies durch eine besondere Ausbildung der gemäß Patent 936 022 vorgeschlagenen. Profile, durch welche erreicht wird, daß in jedem Querschnitt des Rahmens das äquatoriale Trägheitsmoment das gleiche ist.
Dies wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß im Bereich der Halbierungslinie des Halbprofils eine örtliche Massenanhäufung derart
ao erfolgt, daß demzufolge der Schwerpunkt des Profils in der Mitte, im Kreuzunigspunkt der x- und ■der 3/-Aclise liegt und sich derart in beiden Achsen gleiche bzw. im wesentlichen gleiche statische Werte ergeben,
Grundsätzlich rohrförmige Streckenausbauprofile, deren Querschnitt von den Enden der Gurtungen bis zur Profilmittellinie fortlaufend gleichmäßig zunimmt, werden als an sich bekannt vorausgesetzt. Diese bekannten Profile entsprechen aber nicht den vorstehend gekennzeichneten Grundgedanken der Erfindung.
Der Grundgedanke der Erfindung kann gemäß einer ersten Ausführungsform dadurch verwirklicht werden, daß im Bereich der Halbierungslinie des Profils, symmetrisch in bezug auf diese, an dem Außenumfang des Profils eine Rippe von beispielsweise rechteckigem Querschnitt von der Flächengröße angeordnet ist, die durch die oben gegebene Vorschrift hinsichtlich der Schwerpunktslage unter Berücksichtigung der Massen bestimmt ist, die in den seitlich abstrebenden Flanschen enthalten sind.
Gemäß einer anderen Ausführungsform kann mit dem gleichen Erfolg — statt einer lediglich auf den mittleren Bereich des Halbrohrprofils beschränkten und einen aus dem Profilbogen vorspringenden Teil bildenden Materialanhäufung — auch eine allmähliche Verstärkung des Profils von den Flanschen beginnend nach der Halbierungslinie hin erfolgen.
Gegebenenfalls können auch beide Maßnahmen gleichzeitig angewendet werden, d. h., es kann unter entsprechend geringerer Verstärkung des Profils nach der Halbierungslinie hin die hierdurch noch nicht gedeckte, zusätzliche Querschnittsfläche durch eine zur Halbierungslinie symmetrische Außenrippe gebildet werden.
Wenn /zwei solche Hallbprofile zu einem· geschlossenen Rohr, zusammengesetzt werden, so ergibt sich eine Verdoppelung der hierdurch erzielten Festigkeitswerte und damit ein Profil, welches bei seiner Verwendung .für den Ausbaurahmen nach dem Hauptpatent 906 463 gerade in dem Bereich, in dem es den stärksten Beanspruchungen ausgesetzt ist, auch den größten Widerstandswert besitzt.
In den Abbildungen sind beispielsweise Ausführungsmöglichkeiten des neuen Profils dargestellt, und zwar zeigt
Abb. ι die erste der vorbeschriebenen Ausführungsformen mit einer mittleren nockenartigen Leiste,
Abb. 2 die Ausführungsform mit sich allmählich von den Flanschen nach der Mitte hin erhöhender Wandstärke des Profils.
Die Querschnittsgröße des bei dem Profil gemäß Abb. ι vorgesehenen Rippenansatzes ergibt sich bei einem Halbrohrprofil mit einem Radius von 60 mm und einer normalen Wandstärke von. etwa 4 mm bei einer Breite der seitlich abstrebenden Flansche von 20 mm und einer Höhe von 10 mm mit etwa 20 · 10 mm2.
Die gleiche zusätzliche Querschnittsfläche wird im Falle der Abb. 2 durch allmähliche Verstärkung des Halbrohrprofils von der Anfangswandstärke von 4 mm bis zu 8 mm- im mittleren Bereich des Profils erzielt, wobei sich demzufolge natürlich ein exzentrischer Verlauf der inneren und äußeren Begrenzungslinien des Profils ergibt.
Die Möglichkeit, die beiden in den Abbildungen g0 dargestellten Lösungen des grundsätzlichen Erfindungsgedankens miteinander zu kombinieren, ist in den Abbildungen nicht dargestellt, ebenso wie selbstverständlich die Erfindung keineswegs auf die im einzelnen beschriebenen und in den Abbildungen dargestellten Ausführungsformen beschränkt ist. Vielmehr sind demgegenüber zahlreiche Änderungen möglich, ohne von ihrem Grundgedanken abzuweichen.
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Claims (4)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Ausbaurahmen für Grubenräume, Wasserstollen, Tunnels u. dgl. nach Patent 906 463 unter Bildung der geschlossenen Profilabschnitte und/oder der Brückenstücke aus kabelschutzeisenartig gestalteten Halbrohrprofilen mit seitlich abstrebenden Flanschen, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der Halbierungslinie des Halbprofils eine örtliche Massenanhäufung derart erfolgt, daß der Schwerpunkt des Profils in der Mitte, im Kreuzuingspunlkt der x- und der y-Achse, liegt und sich derart in beiden Achsen gleiche bzw. im wesentlichen, gleiche statische . Werte ergeben.
2. Ausbaurahmen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der Halbierungslinie des Profils, symmetrisch in bezug auf diese, an dem Außenumfang des Profils eine Rippe angeordnet ist, deren Querschnittsfläche durch die Querschnittsflächen der seitlich abstrebenden Flansche bestimmt ist.
3. Ausbaurahmen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Halbprofil sich von den Flanschen beginnend nach der Halbierungslinie hin allmählich derart verstärkt, daß sich hierdurch die durch die Querschnittsflächen, der
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seitlich abstrebenden Flansche bestimmte zusätzliche Querschnittsfläche ergibt.
4. Ausbaurahmen nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil der zusätzlichen Querschnittsfläche durch entsprechend geringere Verstärkung des Halbrohrprofils nach der Halbierungslinie hin und der Rest durch eine zur Halbierungslinie symmetrische Außenrippe gewonnen wird.
In Betracht gezogene Druckschriften: Französische Patentschrift Nr. 877 893.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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