DE540591C - Verstaerkung von Gewoelben - Google Patents

Verstaerkung von Gewoelben

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DE540591C
DE540591C DENDAT540591D DE540591DD DE540591C DE 540591 C DE540591 C DE 540591C DE NDAT540591 D DENDAT540591 D DE NDAT540591D DE 540591D D DE540591D D DE 540591DD DE 540591 C DE540591 C DE 540591C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04GSCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
    • E04G23/00Working measures on existing buildings
    • E04G23/02Repairing, e.g. filling cracks; Restoring; Altering; Enlarging
    • E04G23/0218Increasing or restoring the load-bearing capacity of building construction elements
    • E04G23/0233Increasing or restoring the load-bearing capacity of building construction elements of vaulted or arched building elements
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Description

  • Verstärkung von Gewölben Die Verstärkung vorhandener gewölbter Brücken wird nach der vorliegenden Erfindung folgendermaßen ausgeführt: Das vorhandene, in der Abb. t dargestellte Bauwerk besteht aus den beiden Pfeilern A und B und dem Gewölbe W. In der Zeichnung sind die ursprünglich vorhandenen Bauwerke mit dünnen Strichen gezeichnet; die Verstärkung ist durch stärkere Striche hervorgehoben. Zur Verstärkung des Gewölbes wird auf seinen beiden Seiten je ein Eisenbetonrahmen C angeordnet, dessen Stiele D sich auf die Fundamente der vorhandenen Pfeiler A und B aufsetzen und mit den Flanschen F ihrer C-förmigen Querschnitte die Schmalseiten der Pfeiler umklammern. Der Riegel des Rahmens, der gerade sein oder z. B. der Krümmung des Gewölbes folgen kann, stellt dabei mittelbar eine Verstärkung des vorhandenen Gewölbes dar. Die alten Pfeiler mit den beiderseitigen, sie umklammernden Stielen zwingen durch ihre innige Verbindung sich gegenseitig zu einer völlig einheitlichen Wirkungsweise.
  • Dabei bietet die Umklammerung noch in statischer Beziehung den Vorteil, daß bei Biegungsbeanspruchungen der Pfeiler die Kantenpressung im Beton und im Mauerwerk, dessen zulässiges Maß bekanntlich beim Beton weit höher ist als beim Mauerwerk, in beiden Mauerarten annähernd bis an die Grenze ausgenutzt werden können. Die so ausgeführte Verstärkung ist um so wirkungsvoller, als durch die Rahmen die beiden Pfeiler miteinander zu einem Pfeilerpaar biegungsfest verbunden sind, wodurch auch gleichzeitig die Tragfähigkeit des Gewölbes erhöht wird.
  • Da die Rahmen auf die vorhandenen Fundamente der alten Pfeiler aufgesetzt werden, so sichern sie auch durch ihre gute Verbindung mit den alten Pfeilern eine einheitliche Wirkung auf die Fundamente, und es wird infolge dieser Rahmenwirkung auch vielfach möglich sein, selbst für erhöhte Nutzlasten ohne eine Verstärkung der Fundamente auszukommen, da durch die Rahmen die Kantenpressung aus dem Gewölbeschub in den Fundamenten niedriger gehalten wird. In Abb. z ist ein Quer§chnitt durch den Pfeiler dargestellt. In Abb.3 ist ein Bauwerk mit mehreren aufeinanderfolgenden öffnungen dargestellt. Abb. q. ist ein waagerechter Schnitt zu Abb. 3 und zeigt, wie der StielD mit seinen FlanschenE den alten Pfeiler umklammert. Hier ist der Einbau eines solchen Rahmens von besonderem Vorteil, wenn z. B. die Gewölbe, die für erhöhte Nutzlasten nicht mehr ausreichen, durch Balken, die auf die erhöhten Pfeiler gelagert werden, ersetzt werden. Der Rahmen ist dann nur in einzelne Öffnungen einzubauen und ist dann besonders geeignet, die auf das Bauwerk in seiner Längsrichtung wirkenden waagerechten Kräfte, wie z. B. die Bremskräfte von Eisenbahnzügen, aufzunehmen. Auch hierbei wird im allgemeinen durch den Einbau des Rahmens der Vorteil zu erreichen sein, daß eine Verstärkung der Fundamente unterbleiben kann.
  • Besteht das vorhandene Bauwerk nach Abb. 5 und 6 aus zwei nebeneinanderstehenden, durch einen Zwischenraum F getrennten Bauwerken, so wird zweckmäßig nur ein einziger Rahmen zur Verstärkung der beiden nebeneinanderstehenden Bauwerke in den Zwischenraum F eingebaut. Die Stiele G erhalten dann I-förmigen Querschnitt und umfassen mit ihren Doppelflanschen H die inneren Schmalseiten der Pfeiler.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: t. Verstärkung von Gewölben, gekennzeichnet durch je einen vor den Stirnseiten des Gewölbes (W) auf den seitlichen Vorsprüngen des Gewölbefundamentes eingebauten Eisenbetonrahmen (C), dessen Stiele (D) die Schmalseiten der Pfeiler (A, B) mit den Flanschen ihres C-förmigen Querschnittes umklammern. z. Verstärkung von zwei nebeneinanderstehenden, durch einen Zwischenraum voneinander getrennten Gewölben nach Anspruch t, gekennzeichnet durch einen in den Zwischenraum (F) eingebauten Eisenbetonrahmen (C), dessen Stiele (G) die inneren Schmalseiten der Gewölbepfeiler mit den Doppelflanschen (H) umfassen.
DENDAT540591D Verstaerkung von Gewoelben Expired DE540591C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1997007289A1 (en) * 1995-08-18 1997-02-27 Protec Industrial Ltd. Reinforcing masonry structures

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