DEL0000284MA - Elektrodensystem-Halterung für Entladungsröhren mit Preßglasteller - Google Patents

Elektrodensystem-Halterung für Entladungsröhren mit Preßglasteller

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DEL0000284MA
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Germany
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electrode system
struts
glass plate
pressed glass
pressed
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Heinrich Dr. Hinderer
Original Assignee
C. Lorenz AG, Stuttgart
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Description

Die Elektrodensysteme von Entladungsröhren werden bei Röhren mit Quetschfuß von besonderen Haltestreben getragen, die in den Fuß bis ungefähr zur Hälfte eingequetscht sind. Sollen diese Streben gleichzeitig als Stromdurchführung dienen, dann sind diese Streben durch stumpfangeschweißte Kupfer-Manteldrähte verlängert, so dass die Verbindung Glas-Cu-Manteldraht die Vakuumsicherheit gewährleistet. Beim Übergang zur Pressglastechnik für den Röhrenfuß ergeben sich Vakuumschwierigkeiten, weil bei Verwendung von Elektroden der Bauart "Strebe - Cu - Manteldraht" die Dichtungslänge zu kurz wird. Man verzichtete daher bewusst auf die bei Quetschfußröhren so bewährten Haltestreben. Der Systemaufbau erfolgt bei Pressglasröhren aus diesen Gründen in der Weise, dass eine Glimmerplatte oder dergleichen von den abgeknickten Stromdurchführungen getragen wird. In diese Glimmerplatte werden dann die Haltestreben des Elektrodensystems eingelassen. Nachteilig bei einer solchen Bauweise ist die geringe mechanische Stabilität des Aufbaues, da das ganze Elektrodensystem auf der von den dünnen Stromzuführungen getragenen Glimmerplatte ruht. Außerdem stellt diese Grundplatte ein zusätzliches Bauteil dar. Die Glimmerplatte bedingt ferner eine komplizierte und lange Stromleiterführung von den Elektroden zu den Durchführungen. Es vergrößert sich daher die Elektroden- kapazität, bzw. es sind umfangreiche Abschirmblechanordnungen im Innern der Röhre notwendig.
Um alle diese Nachteile zu beseitigen, geht die Erfindung von dem Gedanken aus, auch bei Pressglasröhren den Systemaufbau ähnlich wie bei Quetschfußröhren durchzuführen. Die Erfindung schlägt daher vor, dass das Elektrodensystem von einer oder mehreren, vorzugsweise zwei Haltestreben getragen ist, die mit ihrem einen Ende so in den Pressglasteller einzupressen sind, dass sie durch den Teller nicht hindurchragen. Zweckmäßigerweise wird der Pressglasteller an der Einschmelzstelle ebenso wie bei den Cu-Manteldrahtzuführungen verdickt, um einen besseren mechanischen Halt an der Einschmelzstelle zu erhalten. Da die Enden der Streben ganz in Glas eingebettet sind, können Vakuumschwierigkeiten nicht auftreten. Man kann daher erfindungsgemäß einfaches Material, wie Eisen, für die Streben verwenden. Die bisher erforderliche Aufbau-Glimmerplatte wird nunmehr überflüssig. Das ganze Elektrodensystem ist seinerseits an Streben befestigt und diese Streben des fertig montierten Systems sind mit den Haltestreben des Pressglastellers durch aufgesteckte Hülsen, Schweißen oder dergleichen verbunden. Ein solcher Aufbau gemäß der Erfindung ist wegen der größeren Dicke der Streben erheblich stabiler als ein Aufbau auf den Stromdurchführungen. Durch Fortlassen der Aufbau-Glimmerscheibe ergibt sich ferner eine kürzere und einfachere Stromzuführung zu den Elektroden.
In den Abb. 1 und 2 ist ein Röhrenpressfuß nach dem bekannten Aufbau-Prinzip bzw. mit dem neuen Halterungssystem dargestellt. In Abb. 1 ist a der Pressglasteller mit den Stromdurchführungen b, die von kleinen Glaswulsten umgeben sind. Die Durchführungen tragen die Glimmerbrücke d, in der die Haltestreben c befestigt sind. In Abb. 2 ist die Bedeutung der Buchstaben die gleiche wie in Abb. 1. In Abb. 2 sind die Stromdurchführungen b in zwei Gruppen zu beiden Seiten der Verbindungslinie der Haltestreben c angeordnet. Diese Bauweise verbessert ebenfalls die Anordnung kurzer Stromzuführungen zu den Elektroden im Innern der Röhre.

Claims (5)

1. Elektrodensystemhalterung für Entladungsröhren mit Pressglasteller, dadurch gekennzeichnet, dass das System von einer oder mehreren, vorzugsweise zwei Haltestreben getragen ist, die mit ihrem einen Ende in den Pressglasteller gleichzeitig mit den Elektrodendurchführungen derart eingepresst sind, dass die Streben nicht durch den Pressglasteller hindurchtreten.
2. Elektrodensystemhalterung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltestreben an den Einpresstellen von kegelförmigen Glaswulsten umgeben sind.
3. Elektrodensystemhalterung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein oder mehrere Haltestreben im Pressglasteller mit das fertig montierte Elektrodensystem tragenden Streben durch Hülsen verbunden oder verschweißt sind.
4. Elektrodensystemaufbau nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltestreben aus Eisen bestehen.
5. Elektrodensystemaufbau nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Stromdurchführungen in zwei Gruppen zu beiden Seiten der Verbindungslinie der Haltestreben angeordnet sind.

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