DEG0010702MA - - Google Patents

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DEG0010702MA
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roofing
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 9. Januar 1953 Bekanntgemacht am 8. Dezember 1955
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung bezieht sich auf eine Dacheindeckung aus Dachpappebahnen, die in einer oder mehreren Lagen auf der aus Holzschalung, Beton, Stegzementdielen od. dgl. bestehenden Dach- ■ fläche aufgebracht werden.
Bisher wurde die Verlegung solcher Bahnen meistens so vorgenommen, daß die untere Papplage aus mit ihren Rändern sich überlappenden Bahnen auf der Dachfläche mittels Pappnägel, die mit enger Teilung eingeschlagen wurden, befestigt wurde, während die obere Lage auf diese aufgenagelte untere Papplage aufgeklebt wurde. Die auf diese Weise aufgebrachte Abdeckung wird, insbesondere bei starken Stürmen oder bei beginnender Verwitterung, des öfteren abgetragen, so daß sowohl Schäden am Dach als auch am Gebäudeinnern unvermeidlich sind. Eine weitere Verlegungsart für Dachpappe besteht darin, daß die Pappe mittels Klebemasse auf der Dachfläche befestigt wird. Dieses hat vor allem den Nachteil, daß bei einer Fläche aus Stegzementdielen die Klebemasse, besonders bei sommerlich hohen Temperaturen, durch die Fugen hindurchrinnt und in das Gebäudeinnere tropft.
Man hat versucht, die Stabilität der Dachhaut zu erhöhen, indem Drähte im Zickzack von einer Kante zur anderen gespannt wurden, jedoch war der dadurch erzielte Erfolg unbedeutend, da insbesondere
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Claims (2)

G 10702 V/37c die NäliIr selbst durch die mil enger Teilung eingeschlagenen Pappnägel in ihrer Festigkeit bedeutend hcrunUTgeset/.t sind, so daß bei dem durch Wärnieausdehnungcn oder -zu sam men Ziehungen hervorgerufenen Arbeiten des Haches die Nähte rissen und dadurch die Haltbarkeit der Dachabdeckung herabgemindert wurde. Zur Verstärkung der Dacheindeckung sind auch noch andere Vorschläge bekanntgeworden, bei denen ίο Metallarmicrungen verwendet werden. Nach einem dieser Vorschläge werden Dachpappebahnen benutzt, dieaus zwei miteinander verklebten Schichten, einer aus l'appe und der anderen aus dünnem Metallblech, bestehen, die durch kompliziertes In- und I 'meinandcrfalzcn ihrer Ränder miteinander verbunden werden und dann die so gebildeten Nähte mit der Daehlläehc, gegebenenfalls unter Zwischenlegen besonderer Latten, vernagelt werden. Abgesehen von der schwierigen Yerlegungsarbeit sind diese Metall-Pappe-Bahnen kostspielig. Das gleiche gilt von einem Vorschlag, bei dem für die Eindeckung etwa quadratische Dachpappenblätter benutzt werden, die an den vier Kanten durch Metalleinlagen verstärkte· Flansche haben, mittels deren die aneinanderstoßenden Blätter durch zeitraubendes Verfalzen verbunden werden, wobei sich dicke vorstehende Nähte ergeben, die auf der Dachfläche festgenagelt werden. Diese F.indeckung hat allerdings, abgesehen von den hohen Herstellungskosten ihrer F.lemente und der Schwierigkeit ihrer Verlegung, den Vorteil, dal! durch die Randvernageliing der quadratischen F.lemente die Eindeckung in zahlreiche Einzelfelder unterteilt wird, die der Eindeekuug eine hohe Widerstandsfähigkeit gegen mechanische Finwirkungcn geben und solche Einwirkungen weitgehend örtlich begrenzen. Ein wesentlich einfacherer Vorschlag zur Erhöhung der Festigkeit von Dacheindeckungen, bei denen die üblichen Dachpappebahnen od. dgl. verwendet werden können, besteht in der Verwendung von gelochten Metallbändern, die auf die Ränder der I'appebahnen aufgelegt und mittels welchen die !!ahnen befestigt werden, indem durch die Löcher Nägel oder Schrauben eingetrieben werden. Diese I'.ander reichen allerdings unter vielen Verhältnissen für eine sichere Fiiideekutig nicht aus, und außerdem sind die frei liegenden !!ander gegen Korrosion durch Witterungseinflüsse ungeschützt. Die Erfindung hat es sich zur Aufgabe gemacht, ,Ι« unler Verwendung von nagelbaren Metallbänderu der letztgenannten Art eine Dacheindeckung zu schallen, für die die üblichen Dachpappebahnen benutzt werden können und deren Verlegung einfach bleibt, dagegen die Widerstandsfähigkeit und Standfestigkeit durch Aufteilung der Eindeckung in /.ahlreiche, beliebig eng begrenzte Einzelfelder wesentlich erhöht und gleichzeitig die Metallbänder geschützt in der F.indeckung eingebettet werden. I !ei einer Dacheindeckung aus mit nagelbaren fi<> Metallhändern auf der Daehlläche befestigten, ein- oder mehrlagig verlegten, in jeder Lage mit ihren Rändern sich überlappenden Dachpappebahnen oder ähnlichen 1 lacheindeekungsniitteln besteht das Neue der Erfindung darin, daß bei der unteren Lage die Dachpappebahnen nicht nur durch längs ihren Rän-(lern verlegte Metallbänder, sondern auch durch quer zu letzteren verlegte Metallbänder auf der Dachfläche befestigt sind, so daß von den Mctallbändern ringsum begrenzte Einzelfelder entstehen. Auf der so gebildeten armierten Eindeckung ist zweckmäßig eine zweite Lage aus Dachpappebahnen vorgesehen, die mit ihren Übcrlappungsstößen versetzt zu denen der unteren Lage liegen, wobei an den Überlappungen der jeweils unten liegende Rand wiederum durch ein Metallband befestigt und auf diesem Rand der oben liegende Rand der benachbarten Bahn aufgeklebt ist. Tn einer so gebildeten zweilagigen Eindeckung sind die Metallbänder mit ihren Befestigungsnägeln völlig in der Eindeckung eingebettet. Tn der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer Dacheindeckung gemäß der Erfindung dargestellt. Die untere Lage der Eindeckung ist aus den Dachpappebahnen O1 bis «7 gebildet, die an einem ihrer Ränder durch die Metallstreifen b auf der Dachfläche vernagelt sind, wobei die Bahnen so verlegt sind, daß die obere Bahn, beispielsweise a.„ jeweils die unterhalb liegende, beispielsweiseav überlappt. An den Überlappungen können die Bahnen durch Verkleben miteinander verbunden sein; sie können aber auch wiederum durch ein Metallband aufgenagelt werden. Nach Fertigstellung der unteren Lage werden noch quer »11 den Metail·- bändern b verlaufende Metallbänder c aufgenagelt. Dann wird die zweite Lage aus Pappebahnen dA bis (L auf die untere Lage aufgebracht. Die Verlegung der zweiten Lage erfolgt so, daß die Überlappungsstößc versetzt zu denjenigen der unteren Lage verlaufen. Die Befestigung der Bahnen der zweiten Lage kann in gleicher Weise erfolgen wie bei der unteren Lage. Durch die kreuzweise Armierung der gesamten Dachhaut wird diese in zahlreiche Einzclfelder / unterteilt, die ringsum von aufgenagelten Metallbändern begrenzt sind, wodurch der Dachhaut eine besondere Festigkeit gegenüber äußeren Kräfteeinflüssen gegeben wird. Während die parallel zur Traufe verlaufenden Metallbänder b, c sowohl bei einlagig wie bei mehrlagig verlegten Dachpappebahnen eingebettet sind, ergibt sich eine Einbettung der vnm First zur Traufe verlaufenden Metallbänder c nur bei mehrlagig verlegten Dachpappebahnen. An Stelle der bisher üblichen Dachpappearten können auch neuartige Bitumcn-Glasfaser-Dachbahnen oder ähnliche Dacheindcckungs-Werkstoffe verwendet werden, die dachpappeähnlichen Charakter haben und nach Art der bisher üblichen Dachpappen verlegt werden können. Pat ι·: ν τ α ν s ρ π 0 c η Ε:
1. Dacheindeckung aus mit nagelbaren Mctallbändern auf der Dachfläche befestigten, ein- oder mehrlagig verlegten, in jeder Lage mit
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G 10702 V/37c
ihren Rändern sich überlappenden Dachpappebahnen oder ähnlichen Dacheindeckungsmitteln, dadurch gekennzeichnet, daß die Dachpappebahnen (ffij bis a7) der unteren Lage nicht nur durch längs ihren Rändern verlegte Metallbänder (/;), sondern, auch durch quer zu letzteren verlegte Metallbänder (c) auf der Dachfläche befestigt sind.
2. Dacheindeckung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer die untere Lage abdeckenden zweiten Lage die Dachpappebahnen (^1 bis CU7) mit ihren Überlappungsstößen versetzt zu denen der unteren Lage liegen, der an den Überlappungen unten liegende Rand durch ein Metallband (e) befestigt und auf diesem Rand der oben liegende Rand der benachbarten Bahn aufgeklebt ist.
Angezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 286 903;
schweizerische Patentschrift Nr. 110 434;
USA.-Patentschriften Nr. 2 289 699, 2 305 008.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
I 509 598/162 11.55

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