DE944889C - Dacheindeckung aus mit nagelbaren Metallbaendern befestigten, ein- oder mehrlagig verlegten Dachpappebahnen - Google Patents
Dacheindeckung aus mit nagelbaren Metallbaendern befestigten, ein- oder mehrlagig verlegten DachpappebahnenInfo
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- E04D5/143—Fastening means therefor characterised by the location of the fastening means in the field of the flexible material
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Description
- Dacheindeckung aus mit nagelbaren Metallbändern befestigten, ein- oder mehrlagig verlegten Dachpappebahnen Die Erfindung bezieht sich auf eine Dacheindeckung aus Dachpappebahnen, die in einer oder mehreren Lagen auf der .aus Holzschalung, Beton, Stegzementdielen od. dgl. bestehenden Dachfläche aufgebracht werden.
- Bisher wurde die Verlegung solcher Bahnen meistens so vorgenommen, daß die untere Papplage aus mit ihren Rändern sich überlappenden Bahnen auf der Dachfläche mittels Pappnägel, die mit enger Teilung eingeschlagen wurden, befestigt wurde, während die obere Lage auf diese aufgenagelte untere Papplage aufgeklebt wurde. Die auf diese Weise aufgebrachte Abdeckung wird, insbesondere bei starken Stürmen oder bei beginnender Verwitterung, des öfteren abgetragen, so daB sowohl Schäden am Dach als auch am Gebäudeinnern unvermeidlich sind. Eine weitere Verlegungsart für Dachpappe besteht darin, daB die Pappe mittels Klebemasse auf der Dachfläche befestigt wird. Dieses hat vor allem den Nachteil, daß bei einer Fläche aus Stegzementdielen die Klebemasse, besonders bei sommerlich hohen Temperaturen, durch die Fugen hindurchrinnt und in das Gebäudeinnere tropft.
- Man hat versucht, die Stabilität der Dachhaut zu erhöhen, indem Drähte im Zickzack von einer Kante zur anderen gespannt wurden, jedoch war der dadurch erzielte Erfolg unbedeutend, da insbesondere die Nähte selbst durch die mit enger Teilung eingeschlagenen Pappnägel in ihrer Festigkeit bedeutend heruntergesetzt sind, so daß bei dem durch Wärmeausdehnungen oder -zusammenziehungen hervorgerufenen Arbeiten des Daches die Nähte rissen und dadurch die Haltbarkeit der Dachabdeckung herabgemindert wurde.
- Zur Verstärkung der Dacheindeckung sind auch noch andere Vorschläge bekanntgeworden, bei denen Metallarmierungen verwendet werden. Nach einem dieser Vorschläge werden Dachpappebahnen benutzt, die aus zwei miteinander verklebten Schichten, einer aus Pappe und der anderen aus dünnem Metallblech, bestehen, die durch kompliziertes In- und Umeinanderfalzen ihrer Ränder miteinander verbunden werden und dann die so gebildeten Nähte mit der Dachfläche, gegebenenfalls unter Zwischenlegen besonderer Latten, vernagelt werden. Abgesehen von der schwierigen Verlegungsärbeit sind diese Metall-Pappe-Bahnen kostspielig. Das gleiche gilt von einem Vorschlag, bei dem für die Eindeckung etwa quadratische Dachpappenblätter benutzt werden, die an den vier Kanten durch Metalleinlagen verstärkte Flansche haben, mittels deren die aneinanderstoßenden Blätter durch zeitraubendes Verfalzen verbunden. werden, wobei sich dicke vorstehende Nähte ergeben, die 'auf der Dachfläche festgenagelt werden. Diese Eindeckung hat allerdings, abgesehen von den hohen Herstellungskosten ihrer Elemente und der Schwierigkeit ihrer Verlegung, den Vorteil, daß durch die Randvernagelung der quadratischen Elemente die Eindeckung in zahlreiche Einzelfelder unterteilt wird, die der Eindeckung eine hohe Widerstandsfähigkeit gegen mechanische Einwirkungen geben und solche Einwirkungen weitgehend örtlich begrenzen. Ein wesentlich einfacherer Vorschlag zur Erhöhung der Festigkeit von Dacheindeckungen, bei denen die üblichen Dachpappebahnen od. dgl. verwendet werden können, besteht in der Verwendung von gelochten Metallbändern, die auf die Ränder der Pappebahnen aufgelegt und mittels welchen die Bahnen befestigt werden, indem durch die Löcher Nägel oder Schrauben eingetrieben werden. Diese Bänder reichen allerdings unter vielen Verhältnissen für eine sichere Eindeckung nicht aus, und außerdem sind die frei liegenden Bänder gegen Korrosion durch Witterungseinflüsse ungeschützt.
- Die Erfindung hat es sich zur.Aufgabe gemacht, unter Verwendung von nagelbaren Metallbändern -der. letztgenannten Art eine Dacheindeckung zu schaffen, für die die üblichen Dachpappebahnen benutzt werden können und deren Verlegung einfach bleibt, dagegen die Widerstandsfähigkeit und Standfestigkeit durch Aufteilung der Eindeckung in zahlreiche, beliebig eng begrenzte Einzelfelder wesentlich erhöht u4id gleichzeitig die Metallbänder geschützt in der Eindeckung eingebettet werden.
- Bei einer Dacheindeckung aus mit nagelbaren Metallbändern auf der Dachfläche befestigten, ein- -oder mehrlagig verlegten, in jeder Lage mit ihren Rändern sich überlappenden Dachpappebahnen oder ähnlichen Dacheindeckungsmitteln besteht das Neue der Erfindung darin, daß bei der unteren Lage die Dachpappebahnen nicht nur durch längs ihren Rändern verlegte Metallbänder, sondern auch durch quer zu letzteren verlegte Metallbänder auf der Dachfläche befestigt sind, so daß von den Metallbändern ringsum begrenzte Einzelfelder entstehen. Auf der so gebildeten armierten Eindeckung ist zweckmäßig eine zweite Lage aus Dachpappebahnen vorgesehen, die mit ihren Überlappungsstößen versetzt zu denen der unteren Lage liegen, wobei an -den Überlappungen der jeweils unten liegende Rand wiederum durch ein Metallband befestigt und auf diesem Rand der oben liegende Rand der benachbarten Bahn aufgeklebt ist. In einer so gebildeten zweilagigen Eindeckung sind die Metallbänder mit ihren Befestigungsnägeln völlig in der Eindeckung eingebettet.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer Dacheindeckung gemäß der Erfindung-dargestellt.
- Die untere Lage der Eindeckung ist aus den Dachpappebahnen a1 bis a7 gebildet, die an einem ihrer Ränder durch die Metallstreifen b auf der Dachfläche vernagelt sind, wobei die Bahnen so verlegt sind, daß die obere Bahn, beispielsweise a2, jeweils die unterhalb liegende, beispielsweise a1, überlappt. An den Überlappungen können die Bahnen durch Verkleben miteinander verbunden sein; sie können aber auch wiederum durch ein. Metallband aufgenagelt werden. Nach Fertigstellung der unteren. Lage werden noch quer zu den Metallbändern b verlaufende Metallbänder c aufgenagelt. Dann wird die zweite Lage aus Papl3ebähnen dl bis d7 auf die untere Lage aufgebracht. Die Verlegung der zweiten Lage erfolgt so, daß die überlappungsstöße versetzt zu denjenigen der unteren Lage verlaufen. Die Befestigung der Bahnen der zweiten Lage kann in gleicher Weise erfolgen wie bei der unteren Lage.
- Durch die kreuzweise Armierung der gesamten Dachhaut wird diese in zahlreiche Einzelfelder f unterteilt, die ringsum von aufgenagelten Metallbändern begrenzt sind, wodurch der Dachhaut eine besondere Festigkeit gegenüber äußeren Kräfteeinflüssen gegeben wird.
- Während die parallel zur Traufe verlaufenden Metallbänder b, e sowohl bei einlagig wie bei mehrlagig verlegten Dachpappebahnen eingebettet sind, ergibt sich eine Einbettung der vom First zur-Traufe verlaufenden Metallbänder c nur bei mehrlagig verlegten Dachpappebahnen. -An Stelle der. bisher üblichen Dachpappearten können auch neuartige Bitumen-Glasfaser-Dachbahnen oder ähnliche Dacheindeckungs-Werkstoffe verwendet werden, die dachpappeähnliclien Charakter haben und nach Art der bisher üblichen Dachpappen verlegt werden können.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Dacheindeckung aus mit nagelbaren Metallbändern auf der Dachfläche befestigten, ein-oder mehrlagig verlegten, in jeder Lage mit ihren Rändern sich überlappenden Dachpappebahnen oder ähnlichen Dacheindeckungsmitteln, dadurch gekennzeichnet, daß die Dachpappebahnen (cal bis a7) der unteren Lage nicht nur durch längs ihren Rändern verlegte Metallbänder (b), söndern auch durch quer zu letzteren verlegte Metallbänder (c) auf der Dachfläche befestigt sind.
- 2. Dacheindeckung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer die untere Lage abdeckenden zweiten Lage die Dachpappebahnen (dl .bis d7) mit ihren überlappungsstößen versetzt zu denen der unteren Lage liegen, der an den Überlappungen unten liegende Rand durch ein Metallband (e) befestigt und auf diesem Rand der oben liegende Rand der benachbarten Bahn aufgeklebt ist. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nx. 286 903; schweizerische Patentschrift Nr. iio 434; USA.-Patentschriften Nr. 2 289 699, 2 305 008:
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEG10702A DE944889C (de) | 1953-01-10 | 1953-01-10 | Dacheindeckung aus mit nagelbaren Metallbaendern befestigten, ein- oder mehrlagig verlegten Dachpappebahnen |
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| DE944889C true DE944889C (de) | 1956-06-28 |
Family
ID=7119389
Family Applications (1)
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| DEG10702A Expired DE944889C (de) | 1953-01-10 | 1953-01-10 | Dacheindeckung aus mit nagelbaren Metallbaendern befestigten, ein- oder mehrlagig verlegten Dachpappebahnen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE944889C (de) |
Citations (4)
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|---|---|---|---|---|
| DE286903C (de) * | ||||
| CH110434A (de) * | 1923-08-13 | 1925-06-01 | Wilhelm Rudel Fa | Bedachung für Bauwerke. |
| US2289699A (en) * | 1941-03-24 | 1942-07-14 | Hans H Doe | Roofing |
| US2305008A (en) * | 1940-12-11 | 1942-12-15 | Howard Orlie | Roofing composition |
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1953
- 1953-01-10 DE DEG10702A patent/DE944889C/de not_active Expired
Patent Citations (4)
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|---|---|---|---|---|
| DE286903C (de) * | ||||
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