DEF0015403MA - - Google Patents
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Description
Tag der Anmeldung: 6. August 1954 Bekanntgemacht am 6. September 1956
Die Erfindung betrifft eine Passierpresse, insbesondere für Kartoffeln, mit einem siebartigen
Pressenkorb, einem an diesem angelenkten Hebelarm mit Stößel, einem an dem Pressenkorb angebrachten
Handgriff und einer an diesem angelenkten Stütze. Bei einem bekannten Gerät dieser
Art wird der Pressenkorb mit seinem Handgriff durch die Stütze auf einer Unterlage so abgestützt,
daß er selbst frei über dieser Unterlage liegt. Demgegenüber besteht die Erfindung darin, daß die
Stütze in Verbindung mit einer Auflageeinrichtung des Pressenkorbes so bemessen ist, daß in der
Abstützstellung ihre freies Ende und das der Auflageeinrichtung in einer Ebene liegen, die mindestens
annähernd parallel zur Achse des Handgriffes verläuft.
Die Erfindung hat den Vorteil, daß die Passierpresse
beim Pressen auf ihrer Unterlage fest aufliegt und mit der einen Hand nur leicht gehalten
werden muß, während zum Betätigen des Hebelarmes mit der anderen Hand das Körpergewicht
mit eingesetzt und dadurch das Pressen erleichtert
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F 15403Xl34b
werden kann. An sich ist eine Saftpresse bekannt, deren Handgriff gebogen ist und sich mit seinem
Ende auf der Unterlage abstützt. Diese Presse unterscheidet sich aber vom Erfindungsgegenstand
grundsätzlich dadurch, daß die Siebfläche in einem geschlossenen Behälter angeordnet ist,, der das
durch das Sieb gepreßte Gut auffängt. Demgegenüber liegt beim Erfindungsgegenstand der Pressenkorb
frei, und das passierte Preßgut wird von der
ίο' Unterlage aufgefangen.
Gemäß der Erfindung kann die Passierpresse vorteilhaft so ausgebildet sein, daß an dem Pressenkorb
zwei Füße angebracht sind, die mit der Stütze eine Dreipunktauflage bilden. Dabei kann zweckmäßig
beiderseits der Siebfläche des Pressenkorbes je ein Fuß angebracht sein, der über die Siebfläche
nach unten vorsteht. Diese Anordnung der Presse hat den weiteren· Vorteil, daß beim Aufsetzen der
Presse, auf eine Unterlage, z. B. einen Teller, eine flache Schüssel, ein Nudelbrett od. dgl., zwischen
der Unterlage und dem Pressenkorb ein Zwischenraum verbleibt, der verhindert, daß das austretende
Preßgut sich an dieser Stelle staut.
Um auch beim Einhängen der mit einer Auflagenase am Pressenkorb versehenen Passierpresse
in einen Kochtopf oder eine Schüssel eine sichere Auflagefläche zu schaffen, kann gemäß der Erfindung
die Passierpresse vorteilhaft so ausgebildet sein, daß die Auflagenase mit einer als Auflagefläche
dienenden Verbreiterung versehen ist. Dies kann zweckmäßig in der Weise geschehen, daß die
Auflagekante der Auflagenase nach einer Seite aufgebogen und dadurch eine Ausnehmung gebildet
ist. Durch die verbreiterte Auflagefläche der Auflagenase wird überdies in vorteilhafter Weise verhindert,
daß diese den Rand des Kochtopfes beschädigt. Damit die Stütze beim Einhängen der
Passierpresse in einen Topf nicht stört, kann sie vorteilhaft am freien Ende des Handgriffes angelenkt
und so gestaltet sein, daß sie eingeschwenkt sich dem Handgriff anschmjegt.
Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung beispielsweise an einer Ausführungsform des
Gegenstandes derselben, und zwar zeigt
Fig. ι eine erfindungsgemäß ausgebildete Passierpresse
in einem Längsschnitt und
Fig. 2 eine Vorderansicht der Auflagenase der Presse.
Hierin bezeichnet 1 einen Pressenkorb, der aus zwei zylindrisch gewölbten Siebwänden besteht,
die am Boden des Pressenkorbes 1 zusammenstoßen und zwischen zwei ungelochten Seitenwänden angeordnet
sind. An diesen Seitenwänden ist je ein Fuß 2 in geeigneter Weise angebracht, daß er über
die Bodenkante der Siebfläche nach unten vorsteht. An dem Pressenkorb 1 ist ein in geeigneter Weise
ausgebildeter Handgriff 3 angebracht, der an seinem freien Ende eine Stütze 4 trägt. Diese ist im
Querschnitt zweckmäßig U-förmig gestaltet und an dem Handgriff so angelenkt, daß sie in der
Pfeilrichtung geschwenkt werden kann und in der eingeklappten Stellung, wie strichpunktiert dargestellt
ist, an dem Handgriff 3 anliegt. Die Befestigung der Stütze 4 kann zweckmäßig so ausgebildet
sein, daß diese mit . leichter Reibung schwenkbar ist und, in der eingeklappten Stellung
liegenbleibt. Dies kann beispielsweise dadurch erreicht werden, daß das Gelenk der Stütze 4
leicht klemmend vernietet ist. An dem Pressenkorb ι ist auf der dem Handgriff 3 gegenüberliegenden
Seite eine hochkant stehende Auflagenase 5 angebracht, die dadurch an ihrer Auflagekante
mit einer Ausnehmung und einer Verbreiterung 6 versehen ist, daß die Kante an
dieser Stelle nach einer Seite aufgebogen ist. An dem Pressenkorb 1 ist außerdem ein Hebelarm 7
angelenkt, dessen Länge mit der des Flandgriffes 3 übereinstimmt. An ihm ist eine zylindrische Preß-■fläche
8 angebracht und mittels einer Strebe 9 abgestützt. Diese Preßfläche 8 bildet den Stößel der
Presse und wird beim Pressen um die Gelenkachse 10 des Hebels 7 geschwenkt.
Beim Pressen wird der Preßkorb 1 mit aufgeklappter Stütze 4 auf eine ebene Unterlage aufgestellt
und bei umgeklapptem Hebelarm 7 mit dem Preßgut gefüllt. Zum Pressen wird der Hebelarm
7 auf die Seite des Handgriffes 3 umgeschwenkt und gegen diesen gedrückt. .Da der
Preßkorb 1 mit der durch die Füße 2 und die Stütze 4 gebildeten Dreipunktauflage zuverlässig
fest auf seiner Unterlage steht, kann beim Abwärtsdrücken des Hebelarmes 7 in vorteilhafter
Weise das eigene Körpergewicht eingesetzt und so das Pressen erleichtert werden.
Claims (6)
1. Passierpresse, insbesondere für Kartoffeln, mit. einem siebartigen Pressenkorb, einem an
diesem angelenkten Hebelarm mit Stößel, einem an dem Pressenkorb angebrachten Handgriff
und einer an diesem angelenkten Stütze, dadurch gekennzeichnet, daß die Stütze (4) in
Verbindung mit einer Auflageeinrichtung des Pressenkorbes (1) so bemessen ist, daß in der
Abstützstellung ihr freies Ende und das der Auflageeinrichtung in einer Ebene liegen, die
mindestens annähernd parallel zur Achse des ' Handgriffes (3) verläuft.
2. Passierpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Pressenkorb (1)
zwei Füße (2) angebracht sind, die mit der Stütze (4) eine Dreipunktauflage bilden.
3. Passierpresse nach Anspruch 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet, daß beiderseits der Siebfläche des Pressenkorbes (1) je ein Fuß (2)
angebracht ist, der über die Siebfläche nach unten vorsteht.
4. Passierpresse nach Anspruch 1 bis 3 mit einer Auflagenase, die an dem Pressenkorb
auf der dem Handgriff gegenüberliegenden Seite angebracht ist, dadurch gekennzeichnet,
daß die Auflagenase (5) mit einer als Auflagefläche dienenden Verbreiterung versehen ist.
5. Passierpresse nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß in der Auflagekante der .;
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Auflagenase (5) dadurch eine Ausnehmung gebildet ist, daß die Kante (6) an dieser Stelle
nach einer Seite aufgebogen ist.
6. Passierpresse nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Stütze (4) am
freien Ende des Handgriffes (3) angelenkt und so gestaltet ist, daß sie eingeschwenkt sich dem
Handgriff anschmiegt.
In Betracht gezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschrift Nr. 298449;
französische Patentschrift Nr. 523 040.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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