DE78219C - Auslafs-Vorrichtung an Behältern für Senf und andere dickflüssige Massen - Google Patents

Auslafs-Vorrichtung an Behältern für Senf und andere dickflüssige Massen

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DE78219C
DE78219C DENDAT78219D DE78219DA DE78219C DE 78219 C DE78219 C DE 78219C DE NDAT78219 D DENDAT78219 D DE NDAT78219D DE 78219D A DE78219D A DE 78219DA DE 78219 C DE78219 C DE 78219C
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DE
Germany
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mustard
outlet
rubber
vessel
tube
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT78219D
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English (en)
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C. wellhofer, i. F. michael & wellhofer, Heidingsfeld b. Würzburg
Publication of DE78219C publication Critical patent/DE78219C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D83/00Containers or packages with special means for dispensing contents
    • B65D83/76Containers or packages with special means for dispensing contents for dispensing fluent contents by means of a piston

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Containers And Packaging Bodies Having A Special Means To Remove Contents (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Auslafs-Vorrichtung soll es ermöglichen, aus einem Senfgefäfs jede beliebige Menge Senf in appetitlicher Form zu entnehmen und zugleich das Eintrocknen des Inhaltes möglichst zu verhindern.
Fig. ι beiliegender Zeichnung ist ein Verticalschnitt durch das Gefäfs sammt Auslaufrohr, Fig. 2 eine Ansicht des Auslaufrohres von unten; Fig. 3 bis 8 zeigen drei andere Ausführungsformen . des Auslaufrohres.
Die Vorrichtung besteht aus einem beliebig verzierten Gefäfs a, in welches der mit dem Deckel c verschlossene eigentliche Senf behälter b eingelassen ist. In letzterem ist eine an die Gefäfswand dicht anschliefsende Scheibe d mittelst des in entsprechenden Bohrungen des Deckels e Und des am Gefäfs α befestigten Querstückes c geführten Kolbens f, event, mit Hebel oder Blasebalg oder dergl. auf- und niederbeweglich angeordnet. Das Auslaufrohr besteht aus drei über einander geschobenen Theilen: einer inneren ' Gefäfsröhre g, einer darüber gestülpten Gummihülse h und einer über letztere geschobenen äufseren Hülse i von hartem Material; die äufsere und innere Hülse besitzen an ihrer Unterseite kreisförmige Oeffnungen k, Fig. 2, an welche sich bei der äufseren Hülse das verticale Rohrstück / anschliefst, welches dazu dient, den Ausflufs zu maskiren. Die über die innere Metallhülse g gespannte Gummihülse h besitzt an der Stelle, wo sie zwischen den über einander liegenden Oeffnungen der beiden Metallhülsen g und i hindurchgeht, einen Längsschlitz m, dessen Endpunkte etwas erweiterte Oeffnungen bilden.
Drückt man nun auf den Knopf η des Kolbens f, so bewegt sich die Kolbenscheibe d nach abwärts und treibt den Senf durch Rohr g und den Gummischlitz m auf einen darunter gestellten Teller oder dergl. Am Gummi allenfalls hängenbleibende Tropfen werden durch das Rohrstück / verdeckt; auch kann innerhalb des letzteren eine Vorrichtung zum Wegsaugen angebracht werden.
Eine zweite Ausführungsform des Auslaufrohres zeigt Fig. 3 bezw. 4. Es ist dies eine aus einem Gummistück hergestellte Röhre, welche an ihrer Unterseite durch eine Doppelwand r vermittelst Nietung oder dergl. zusammengehalten wird. Die Leiste kann zwischen ο und ρ entweder eine Ausbiegung erhalten oder auch federnd hergestellt sein, um den Austritt von Senf bei entsprechendem Druck, auf den Kolben f zu ermöglichen. Auch hierbei ist die Gummihülse von einer äufseren Hülse aus Metall, Glas oder dergl. umschlossen und letztere mit einer fingirten Auslaufröhre versehen.
In den Ausführungsformen Fig. 1 bis 4 kann die äufsere Hülse derart eingerichtet sein, dafs sie sich bei voraussichtlich längerer Nichtbenutzung des Senf behälters um ihre Längsachse drehen läfst, wodurch die Oeffhung in der Gummihülse dicht verschlossen wird.
Eine weitere Ausführungsform des Auslaufrohres zeigt Fig. 5 bezw. 6. Hierbei ist an der Unterseite der inneren Metallhülse eine Oeffnung r eingeschliffen, in welche eine Kugel s eingepafst ist; der Kranz dieser Oeffnung besitzt mehrere Einschnitte if ί1..., durch welche der Auslauf des Gefäfsinhaltes erfolgen
kann. Ueber diese innere Hülse g1 ist auch hier eine mit entsprechender Austrittsöffnung versehene Gummihülse h x gestülpt, welche durch eine weitere Hülse mit fingirter Auslauföffnung verdeckt ist.
Endlich ist noch in Fig. 7 und 8 eine Ausführungsform des Auslaufrohres zur Darstellung gebracht, welche darin besteht, dafs über die. mit einer kreisförmigen Oeffnung versehene Unterseite des Metallrohres g2 ein Gummifleck h? oder ein das Rohr ganz umschliefsendes Gummistück mit Auslauföffnung geschoben und durch eine aus federndem Metall bestehende Rohrschelle i\ die durch Oese χ und Stift y verschlossen wird, festgehalten.
Behufs Neufüllung des Gefäfses wird der Stöpsel ν an der oberen Seite des Auslaufrohres entfernt, wonach der Kolben f in die Höhe gezogen und mit der Scheibe d aus dem Senf behälter entfernt werden kann, da auch Deckel c und Quersteg e abgenommen werden können.
Einige weitere Ausführungsformen des Gefäfsauslaüfes sind in den Fig. 9 bis 19 beiliegender Zeichnung dargestellt. Bei ersterer besitzt das innere Auslaufrohr (Fig. 9) zwei oder mehrere Schlitze m1 m2 und die' darüber geschobene Gummihülse (Fig. 10) einen derart angeordneten Schlitz m3, dafs er zwischen die Schlitze des inneren Äuslaufrohres zu liegen kommt, wie aus Fig. 11 (untere Ansicht) ersichtlich ist.
Fig. 12 und 13 zeigen in Querschnitt und Grundrifs eine Form des Gefäfsauslaufs, bei welcher von der Verwendung eines Äuslaufrohres Abstand genommen ist. In den Gefäfsboden A ist ein mit einer ringförmigen Oeffnung C versehener Scheibendeckel B eingelassen, über welchen eine Gummimembrane D mit Schlitz E zum Auslauf des Gefäfsinhalts gespannt ist.
Die in Fig. 14 im Schnitt und in Fig. 15 in unterer Ansicht dargestellte Ausführungsform des Gefäfsauslaufes besteht aus einem mit Auslauföffnung versehenen Rohr g3, über welches ein Gummistreifen h3 geschlagen wird, dessen Säume unterhalb der Auslauföffnung zusammenstofsen und hier mittelst des aus zwei Theilen bestehenden, mit Klemmbacken % ^1 versehenen fingirten Auslaufes Z1 gegen einander geprefst werden, während der mittlere, unter der Oeffnung des Auslaufrohres befindliche Theil des Gummistreifens behufs Ermöglichung des Austrittes von Senf oder dergl. frei bleibt.
Die Anordnung des Auslaufes mittelst über einander gelegter Gummistreifen kann natürlich in den denkbar verschiedensten Arten erfolgen; Fig. 16 bis 19 stellen zwei in dieser Weise hergestellte Formen dar, und zwar sind in Fig. 16 und 17 die zum Aufeinanderlegen bestimmten Gummistreifen mit Schlitzen versehen, die um einen rechten Winkel gegen einander verstellt sind, während die in Fig. 18 und 19 dargestellten Gummistreifen eine kreisförmige Oeffnung bezw. einen Längsschlitz besitzen.
In den Fig. 20 bis 23 beiliegender Zeichnung sind drei weitere Abänderungen des Gefäfsauslaufes zur Darstellung gebracht, bei welchen die Gummimembrane die Auslaufvorrichtung (Röhre, Scheibe oder dergl.) von innen bedeckt, was den Vortheil bietet, dafs sich kein Senf zwischen Gummi und Röhre bezw. Scheibe drücken kann.
Fig. 20 und 21 entsprechen den Fig. 12 und 13, welche in Querschnitt und Grundrifs die mit geschlitzter Gummimembrane überspannte Auslauföffnung im Deckel des Gefäfsbodens darstellen. In Fig. 20 und 21 ist die Gummimembrane D1 von innen über den Deckel B1 gespannt, der Schlitz E1 befindet sich somit auf der Innenseite des Gefäfsbodens^.1, während die Membrane an der Unterseite des Deckels einen der ringförmigen Oeffnung C1' entsprechenden kreisrunden Ausschnitt besitzt.
Fig. 22 und 23 zeigen zwei Ausführungsformen des Rohrauslaufes, bei welchen ebenfalls die Gummimembrane h* bezw. h5 im Innern des Auslaufrohres angeordnet ist. Infolge festen Anliegens an die innere Röhrenwandung wird sich die Gummihülle durch Druck auf den Senf nicht verschieben, event, kann die Röhre oben eine Durchlochung zum Feststecken mittelst eines Stiftes O1 aus Horn oder ähnlichem Material bekommen. Die äufsere Hülse V2 bezw. is reicht über einen Theil, am besten aber über die ganze Länge der Röhre.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An einem Behälter für Senf und.andere dickflüssige Massen mit durch Pressung (Niederdrücken) des Gefäfsinhalts . bethätigtem Auslauf eine Auslaufvorrichtung in der Art, dafs sie aus einer mit Ablauföffnung versehenen Röhre, Scheibe oder dergl. mit darüber gestülpter bezw. gespannter, behufs Auslaufes entsprechend geschlitzter, einfacher oder mehrfacher Lage aus elastischem Material, wie Gummi oder dergl. besteht, wobei die Schlitze in letzterem durch zweckmäfsige Lagerung des elastischen Materials oder durch künstliche Einschnitte hergestellt werden können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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