AT322891B - Sävorrichtung - Google Patents

Sävorrichtung

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AT322891B
AT322891B AT432173A AT432173A AT322891B AT 322891 B AT322891 B AT 322891B AT 432173 A AT432173 A AT 432173A AT 432173 A AT432173 A AT 432173A AT 322891 B AT322891 B AT 322891B
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Austria
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sowing
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seeds
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AT432173A
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Rovere Romano
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft eine Sävorrichtung mit einem Samenbehälter, aus dem Samen über einen Kanal zur Saatstelle gelangen kann. 



   Mit derartigen Sävorrichtungen lässt sich die Aussaat sehr einfach durchführen, indem die Sävorrichtung nach Art eines Spazierstockes gehoben und gesenkt wird, wobei sie in den Boden eingedrückt wird. 



   Sävorrichtungen der eingangs angegebenen Art sind   z. B.   in der   österr. Patentschrift Nr. 189828   beschrieben. 



  Bei dieser Sägvorrichtung fallen Samenkörner aus einem Samenbehälter beim Zusammenschieben der Vorrichtung in ein unterhalb des Samenbehälters angeordnetes Rohr, das mit seiner Spitze auf dem Boden aufgestützt wird. 



  Mit Hilfe einer im Rohr vorgesehenen Stange wird nämlich ein Samenschieber derart betätigt, dass er beim Zusammenschieben der Vorrichtung geöffnet wird. Bei zusammengeschobener Vorrichtung fällt also Samen aus dem Samenbehälter über das Rohr und den geöffneten Samenschieber aus der Sävorrichtung heraus. Ähnlich funktioniert die Sävorrichtung nach der österr. Patentschrift Nr. 205786. Wieder muss beim Säen die Vorrichtung zunächst auf dem Boden aufgesetzt werden, wobei von einer Spitze ein kleines Loch im Erdboden hergestellt wird. Hierauf wird die Vorrichtung teleskopartig zusammengeschoben, wobei Samen aus dem Samenbehälter über eine rohrartig ausgebildete, obere Verlängerung eines Spornes in einen Trichter fällt.

   Wird nun der Druck auf die Vorrichtung aufgehoben, so drücken die verschiedenen in der Vorrichtung angeordneten Federn den Sporn nach oben, wobei die untere Öffnung des Trichters freigegeben wird und Samen in das vorher gebildete Loch im Erdboden fällt. 



   Bei beiden bekannten Vorrichtungen fällt das Saatgut frei auf den Erdboden. Dies ist insofern von Nachteil, als ein sicheres Aussäen nicht immer gewährleistet ist und die Samenkörner nicht in den Boden gedrückt werden. 



   Die Erfindung stellt sich die Aufgabe, eine händisch zu betätigende Sävorrichtung der oben beschriebenen Art zu schaffen, die eine genau lokalisierte Aussaat leicht ermöglicht, indem sie einfach auf den Boden gedrückt und zugleich die Aussaat eines Saatkornes vorgenommen wird. Dies wird dadurch erreicht, dass im Kanal ein oben mit einer Handhabe versehener Stab bis durch eine unten liegende, die Saatstelle bildende Öffnung des Kanals verschiebbar ist, so dass beim Verschieben des Stabes nach unten Samen aus dem Kanal ausgestossen wird. 



   Die erfindungsgemässe Sävorrichtung kann auch für eine Aussaat im kleinen Umfang, wie beispielsweise in Gärten oder bei der Aufforstung, Verwendung finden. 



   Ein wesentlicher Vorteil der Erfindung besteht darin, dass das Saatgut beim Sävorgang vom Stab aus der Sävorrichtung ausgestossen und zugleich in den Erdboden gedrückt wird. Auf diese Weise sind Verstopfungen des Säkanales ausgeschlossen und das ausgebrachte Saatgut ist, da es in den Boden eingedrückt ist, Witterungseinflüssen, z. B. Wind oder Sonneneinstrahlung, nicht ausgesetzt. 



   Weitere Merkmale und Einzelheiten der Erfindung werden im folgenden an Hand der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es   zeigt : Fig. 1   im Schnitt eine Sävorrichtung in einer ersten Ausführungsform, Fig. 2 die Sävorrichtung aus   Fig. 1   im zusammengeschobenen Zustand, Fig. 3 in Seitenansicht eine weitere Ausführungsform einer Sävorrichtung, Fig. 4 die Sävorrichtung aus Fig. 3 im Schnitt, Fig. 5 eine Einzelheit der Sävorrichtung aus   Fig. 3, Fig. 6   die Spitze der Sävorrichtung aus Fig. 3 beim Sävorgang, Fig. 7 eine weitere Ausführungsform einer Sävorrichtung, Fig. 8 im Schnitt längs der Linie Y-Y der Fig. 3 eine Einzelheit einer Sävorrichtung und Fig. 9 im Schnitt längs der Linie X-X der Fig. 7 eine Einzelheit einer Sävorrichtung. 



   Die in den Fig. 1 und 2 wiedergegebene Sävorrichtung besteht aus einem als Rohr ausgebildeten Kanal mit konischer Spitze, die unten eine   Öffnung --2-- besitzt,   an der eine Anschlagscheibe--3-befestigt ist. Ferner ist im   Kanal --1-- eine Blattfeder --4-- vorgesehen,   welche die Auslassöffnung des   Rohres--l--verschliesst.   Beim Ausschieben eines Samenkorns wird die   Feder-4--von   einem Stab   --16-- zur   Seite gedrückt.

   Am   Kanal--l--ist   ferner ein   Samenbehälter --5-- vorgesehen. über   das 
 EMI1.1 
    --7-- versehenen Stab --8-- und--6--   am   Kanal--l--begrenzt.   An der   Hülse--13--ist   ein   Handgriff--15--über   einen Bügel   --14-- befestigt.    



   Sowohl im   Kanal--l--als   auch in der   Hülse--13-sind Löcher--10   bzw. 9--vorgesehen, durch die Saatgut in das Innere der Sävorrichtung eingeschleust werden kann. Das Eintreten von Saatgut wird von einem über einen Arm--11--an der Hülse --13-- gelenkig befestigten, sich hin-und herbewegenden   Mischarm--12--unterstützt.   



   Zur Ausführung des Sävorganges wird der   Kanal--l--der   Sävorrichtung einfach dort auf den Boden gedrückt, wo man ein Saatgutkorn einbringen will. 



   In der in Fig. l gezeigten, angehobenen Stellung verschliesst die   Feder --4-- den   Austritt des Kornes. Der Stab--16--ist angehoben und die   Löcher--9   und   10--fluchten   miteinander, so dass ein Saatgutkorn in das Innere des   Kanals--l--fällt.   



   In der zusammengedrückten Stellung gemäss Fig. 2 drückt der Stab--16--das Saatgutkorn gegen die Feder und in der Folge in den Boden, während zugleich ein weiteres Saatgutkorn in das   Loch --9-- eintritt,   wobei das Eintreten vom   Mischhebel --12-- unterstützt   wird. Das   Loch-9--verläuft   zum Inneren der Vorrichtung schräg, so dass beim Anheben der   Handhabe--15--und   damit der   Hülse-13--das   Korn in den   Kanal--l--fällt,   sobald das   Loch--9--mit   dem   Loch--10--fluchtet.   

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   Die in den Fig. 3 und 4 gezeigte weitere Ausführungsform der erfindungsgemässen Sävorrichtung besteht aus einem behälterförmigen Kanal--17--, der unten in eine Spitze mit   Öffnung --18-- ausläuft,   in deren Bereich eine Anschlagscheibe--19--, welche die Eindringtiefe der Spitze begrenzt, angeordnet ist. Die   Öffnung--18--in   der Spitze wird von einer Blattfeder--20--verschlossen. Am   Kanal--17--ist   ferner ein zylindrischer Samenbehälter --21-- über einen Träger --32-- befestigt. 



   Zwischen der Unterseite des Behälters --21-- und dem Träger --32-- ist eine Lochscheibe--22-- (Fig. 9), die auf einer   Achse--23--drehbar   ist, vorgesehen. Die   Lochscheibe--22--besitzt   mehrere   Verteilerlöcher--24--und Zähne--25--,   über die das schrittweise Verdrehen der Lochscheibe--22-erfolgt. Der Samenbehälter --21-- besteht einstückig aus Kunststoff und besitzt Verstärkungen --21'-- und einen Flansch-21"-, der auf der   Lochscheibe --22-- aufliegt.   



   Im Inneren des   Samenbehälters--21--ist   noch eine Bürste --26-- vorgesehen, welche die Verteilung des Saatgutes regelt. Die ganze Anordnung ist mit einer   Schraube--33--im   Bereich der Achse--23-befestigt. 



   Im Inneren des   Kanals--17--ist   verschiebbar ein Stab--27--vorgesehen, mit dem ein über eines der   Löcher --24-- in   der Lochscheibe--22--und das Loch--37--in das Innere des Kanals--17-gelangtes Samenkorn in den Boden eingedrückt werden kann. Die   Lochscheibe--22--wird   schrittweise von geneigten   Steuerflächen--28   und 29-- (Fig. 8) weiterbewegt. Die   Steuerflächen--28   und   29--sind   am   Stab--27--befestigt, so   dass die Steuerscheibe--22--durch Auf-und Abbewegen desselben weitergedreht 
 EMI2.1 
 



   Am   Stab--27--sind   zwei, seine Bewegung begrenzende   Anschläge--30   und 31--vorgesehen. Ferner wird der Stab--27--in seiner oberen Stellung von einer   Feder--34--,   die in eine Ausnehmung desselben eingreift, gehalten. Durch Ausüben von Druck auf die   Handhabe--38--wird   dank der   Feder-34--   zunächst nur die Spitze des Kanals--17--in den Boden gedrückt und erst später verschiebt sich der Stab --27-- nach unten. 



   Die   Blattfeder--20--verhindert   ausserdem, dass Bodenmaterial in das Innere des Sammelbehälters --17-- eindringt und bewirkt darüberhinaus zugleich die Reinigung der unteren Teile des Stabes-27--. 



   Fig. 7 zeigt eine abgeänderte Ausführungsform der Sävorrichtung mit auswechselbarem Unterteil--35-des   Kanals--17--,   der mit Schrauben --36-- befestigt wird. Zusammen mit dem   Unterteil--35--wird   der untere Teil des Stabes--27--ausgetauscht, so dass die Sävorrichtung an verschiedenartiges Saatgut angepasst werden kann. 



   Die voranstehende Beschreibung und die Zeichnungen dienen nur zur Erläuterung des Wesens der Erfindung, ohne diese auf die gezeigten Ausführungsbeispiele zu beschränken.

Claims (1)

  1. P A T E N T A N S PR Ü C H E : 1. Sävorrichtung mit einem Samenbehälter, aus dem Samen über einen Kanal zur Saatstelle gelangen kann, EMI2.2 Stab (16,27) bis durch eine unten liegende, die Saatstelle bildende Öffnung (2,18) des Kanals (1, 17) verschiebbar ist, so dass beim Verschieben des Stabes (16,27) nach unten Samen aus dem Kanal (1, 17) ausgestossen wird. EMI2.3 Schrägflächen (28,29) vorgesehen sind und dass dem Samenbehälter (21) eine von den Schrägflächen (28,29) schrittweise verdrehbare und den übertritt von Samen aus dem Samenbehälter (21) in den Kanal (17) steuernde Lochscheibe (22) zugeordnet ist, wobei der Übertritt von Samen beim Herausbewegen des Stabes (27) aus dem Kanal (17) erfolgt.
AT432173A 1972-06-14 1973-05-17 Sävorrichtung AT322891B (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
IT8336672A IT960493B (it) 1972-06-14 1972-06-14 Seminatrice a mano per cereali e similari
IT8335673 1973-04-27

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT322891B true AT322891B (de) 1975-06-10

Family

ID=26330064

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT432173A AT322891B (de) 1972-06-14 1973-05-17 Sävorrichtung

Country Status (4)

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AT (1) AT322891B (de)
ES (1) ES415902A1 (de)
IN (1) IN140597B (de)
YU (1) YU34954B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT382756B (de) * 1983-03-15 1987-04-10 Latschbacher Kajetan Handgeraet fuer die einzelaussaat

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT382756B (de) * 1983-03-15 1987-04-10 Latschbacher Kajetan Handgeraet fuer die einzelaussaat

Also Published As

Publication number Publication date
YU34954B (en) 1980-06-30
IN140597B (de) 1976-12-04
ES415902A1 (es) 1976-05-16
YU146373A (en) 1979-12-31

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