DE319691C - Selbsttaetiger Tueroeffner mit versenkbarer Bodenplatte - Google Patents
Selbsttaetiger Tueroeffner mit versenkbarer BodenplatteInfo
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05F—DEVICES FOR MOVING WINGS INTO OPEN OR CLOSED POSITION; CHECKS FOR WINGS; WING FITTINGS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, CONCERNED WITH THE FUNCTIONING OF THE WING
- E05F15/00—Power-operated mechanisms for wings
- E05F15/50—Power-operated mechanisms for wings using fluid-pressure actuators
Landscapes
- Power-Operated Mechanisms For Wings (AREA)
Description
- Selbsttätiger Türöffner mit versenkbarer Bodenplatte. Beiden bekannten Vorrichtungen zum Öffnen einer Tür durch Betreten einer beweglichen Bodenplatte erfordern die Behälter mit dem Druckmittel nebst den Übertragungsorganen zum Öffnen der Türen sehr viel Platz und sind für die meisten Türen nicht anwendbar, auch verursachen diese Vorrichtungen hohe Baukosten, weil dieselben fast stets unter der beweglichen Bodenplatte anzubringen sind.
- Diese Mängel werden durch vorliegende Erfindung beseitigt.
- Zu diesem Zwecke ist über der Tür ein mit zwei Wasser- oder Luftdurchlaßrohren versehener Behälter in Gestalt eines Quadrates angebracht. Die Türbänder können fortfallen, und eine Türdrehachse mündet in den Behälter. Ein auf der Türachse befestigter Schieber im Behälter wird von einer Feder bei Ausströmung des Wassers oder .der Luft durch ein Ausflußrohr an ,das andere Ende des Quadrates gedrückt, so daß die Tür sich mit der Achse dreht und, sich öffnet. Das Einlaß-und Auslaßrohr haben Ventilscheiben zum Regeln des Wasserzu- und -abflusses, und stehen diese Ventilscheiben durch Zugorgane mit der Bodenplatte in Verbindung.
- In Ruhestellung dier Bodenplatte ist das Auslaßrohrventil geschlossen und das Einlaßrohrventil geöffnet, so daß das Wasser oder die Luft den Quadranten füllt, den Schieber herumdrückt, wobei die Tür geschlossen wird.
- Bei dem neuen Türöffner können Türdrücker und Beschläge fortfallen.
- Die Zeichnung veranschaulicht schematisch den selbsttätigen Türöffner gemäß der Erfindung, und zwar zeigt: Fig. z eine Vorderansicht, Fig. :2 eine Draufsicht, Fig. 3 eine Seitenansicht im teilweisen Schnitt in vergrößertem Maßstabe, Fig.4 eine Einzelheit.
- Gemäß der Erfindung besteht der selbsttätige Türöffner aus einem Metallbehälter ca von der Form eines Quadranten, aber der Winkel beträgt mehr als 9o°, um Raum für eine Feder b zu gewinnen. Dieser Quadrant befindet sich über der Tür c, welche mit ihrer Drehachse d in den Quadranten ragt. Ein dicht abschließender rechteckiger Schieber f im Behälter a ist an der Türachse d befestigt. Parallel zum Schieber f trägt fest die Türachse d noch einen an der oberen Kante der Tür c angebrachten Metallstab g. Die eine Seitenwand des Quadranten a weist ein Einlaßrohr h und ein Auslaßrohr i auf. Jedes Rohr besitzt ein Regelungsventil, die aus je einer Scheibe k, t mit zwei Löchern m, x bestehen. Die Scheiben müssen .derart eingestellt sein, daß, wenn das eine Rohr i geschlossen ist, das andere Rohr h geöffnet sein muß, wie Fig.3 zeigt, oder in umgekehrtem Sinn, wie Fig. 4 zeigt. Die Öffnungen m, n müssen um, 9o° zueinander versetzt sein. Durch angelenkte Zugorgane, Seile o, p o. dgl. sind die Ventile k, Z mit einer beweglichen Bodenplatte q verbunden. Widerstände t dienen zur Bewegungsbegrenzung der Platte q, um die Scheiben nur um 9o° drehen zu lassen. Zweckmäßig hat die Bodenplatte q eine größere Länge als der Umfang der Kreisbewegung der Tür, dagegen kann die Bodenplatte hinter der Tür kürzer sein. Federn r haben immer das Bestreben, die Platte q in gleicher Ebene mit dem Fußboden s zu halten. An den Scheiben und Behältern befestigte Spiralfedern zt spannen die Seile.
- Das Einlaßrohr wird an eine Wasserleitung oder an- eine Preßluftleitung angeschlossen, auch ein anderes Betriebsmittel kann Verwendung finden.
- In der Ruhelage der Fußplatte q ist das Zuflußrohr lt geöffnet und Glas Ausflußrohr i geschlossen, wie Fig. 3 darstellt. Beim Wasserleitungsanschluß hält also z. B. der Wasserdruck die Feder b gespannt. Tritt man nun auf die Platte q, so bewirkt der geringste Druck eine Senkung derselben, die Seile o, p nehmen an der Bewegung teil und, drehen die Scheiben k, l um go°. Das Zuflußrohr h wird geschlossen, während Idas Ausflußrohr i sich . öffnet (Fig. 4). Die Feder b drückt den Schieber gegen die Rohrwandung, und gleichzeitig wird das Wasser vom Quadranten d durch das Auslaßrohr i gedrückt. Die Drehung des Schiebers d verursacht auch die gleiche Bewegung der Tür, wodurch dieselbe geöffnet wird. Ist die Platte unbelastet, so wiederholt sich derselbe Vorgang in umgekehrtem Sinne, nämlich -das Wasser drückt den Schieber in seine Anfangsstellung und bedingt das Schlie-Ben der Tür: Um :den Türöffner außer Tätigkeit setzen zu können, dient ein Hebel oder eine unter der Platte einschiebbare Leiste V (Fig. r).
Claims (1)
- PATEXT-ANspRÜcHE r. Selbsttätiger Türöffner mit versenkbarer Bodienplatte, durch deren Bewegung das in einem Behälter untergebrachte, die Bewegung der Tür bewirkende Druckmittel ab- oder zugelassen wird, dadurch gekennzeichnet, daB die Türdrehachse (d) an einem Schieber (f), welcher dicht anschließend sich in einem über der Tür angebrachten Behälter (a) in Gestalt eines Quadranten befindet, befestigt ist und Zugorgane (o, p) mit einer -unter der Tür senkbaren Bodenplatte (q) und Ventilscheiben (k, L) so in Verbindung stehen, daß bei Belastung der Bodenplatte ein Einlaßrohr (h) geschlossen und ein Auslaßrohr (i) geöffnet wird, wobei das Betriebsmittel aus den Ouadrantendurch das Auslaßrohr (i) von dem unter Federdruck gedrehten Schieber gedrückt und gleichzeitig die Tür geöffnet. wird, während bei der Rückkehr der Bodenplatte in ihre ursprüngliche Lage das Auslaßrohr geschlossen wird und das durch das Einlaßrohr strömende Betriebsmittel die Tür geschlossen hält. z. Selbsttätiger Türschließer nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß Jede Scheibe (k, l) von ihrem Mittelpunkt einander gegenüberliegende, gleich entfernte Durchlaßöffnungen (an, zt) besitzt, die zueinander so versetzt sind, daß stets eine Scheibe mittels eines Loches ein Rohr für das Betriebsmittel öffnet und die andere Scheibe das ändere Rohr schließt, wobei an den Scheiben und dem Behälter befestigte Spiralfedern (u) die Seile (o, p) spannen und die Scheiben nach der Entlastung der Bodenplatte (q) in ihre Normalstellung drehen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE319691T | 1918-10-29 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE319691C true DE319691C (de) | 1920-03-15 |
Family
ID=6152214
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1918319691D Expired DE319691C (de) | 1918-10-29 | 1918-10-29 | Selbsttaetiger Tueroeffner mit versenkbarer Bodenplatte |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE319691C (de) |
-
1918
- 1918-10-29 DE DE1918319691D patent/DE319691C/de not_active Expired
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