AT205699B - Portionierer, insbesondere für feinkörniges Gut - Google Patents

Portionierer, insbesondere für feinkörniges Gut

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AT205699B
AT205699B AT144858A AT144858A AT205699B AT 205699 B AT205699 B AT 205699B AT 144858 A AT144858 A AT 144858A AT 144858 A AT144858 A AT 144858A AT 205699 B AT205699 B AT 205699B
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AT
Austria
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portioner
spreader tube
collecting
spreader
tube
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AT144858A
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English (en)
Inventor
Reinhard Dipl Kfm Ahner
Original Assignee
Ahner Reinhard
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  Portionierer, insbesondere für feinkörniges Gut 
Die Erfindung betrifft einen Portionierer, insbesondere für feinkörniges Gut, mit einem durchgehenden, über den Deckel hinausragenden Streurohr und einer nahe dessen Ausflussende angeordneten Regeleinrichtung. Derartige Portionierer erlauben es, je nach der Einstellung der Regeleinrichtung die durch den Portionierer jeweils zum Ausfliessen bereitgestellte Menge des Gutes-Kristallzucker, Salz   od.   dgl.langsam oder rascher aus dem Portionierer entleeren zu können. 



   Es ist bereits ein Portionierer ähnlicher Ausbildung bekannt geworden, bei welchem aber das Streurohr mit dem Deckel bündig abschloss und bei welchem die Regeleinrichtung aus einer mit mehreren, auf einem Kreise liegenden Löchern versehenen Scheibe bestand, die um eine ausserhalb des Streurohres liegende Achse verdrehbar war. Die Löcher waren in ihrer Grösse verschieden ; das grösste von ihnen entsprach in seinem Durchmesser dem Durchmesser des Streurohres. Je nachdem, ob nun die grösste Öffnung der Scheibe oder kleinere Löcher mit dem Ende des Streurohres zur Deckung gebracht wurden, konnte ein rasches oder verlangsamtes Ausfliessen der bereitgestellten Menge des abzugebenden Gutes erreicht werden.

   Gleichzeitig diente diese Scheibe auch als Verschluss, indem einfach ein zwischen je zwei Löchern liegender, voller Abschnitt der Scheibe über die Öffnung des Streurohres gedreht wurde. Es ist klar. dass mit dieser Einrichtung keine stufenlose Regelung der in der Zeiteinheit ausfliessenden Menge möglich war. Ausserdem wirkte es sich ungünstig aus, dass das Streurohr mit dem Deckel bündig abschloss und über diesen nicht hinausragt ; diese Massnahme war aber im Hinblick auf die Ausbildung der Regeleinrichtung erforderlich. 



   Demgegenüber ermöglicht die erfindungsgemässe Ausführung eines Portionierers eine stufenlose Regelung der pro Zeiteinheit ausfliessenden Menge trotz der Einfachheit der Regeleinrichtung und verhindert infolge des Vorhandenseins eines über den Deckel hinausragenden Streurohres, dass das Streugut verschüttet wird. 



   Die Erfindung ist darin gelegen, dass bei einem Portionierer der eingangs angeführten Art die Regeleinrichtung als in das Streurohr eingesetzte Auffangklappe,-blende od. dgl. ausgebildet ist und mit von aussen bedienbaren Betätigungsorganen in Verbindung steht, wobei die Regeleinrichtung auch in voll wirksamer Stellung den Streurohrquerschnitt nur teilweise verengt. 



   In der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele von Portionierern mit Einrichtungen zur Veränderung des Durchflussquerschnittes gemäss der Erfindung dargestellt. Es zeigen Fig. 1 einen Portionierer mit exzentrisch verdrehbarer Regelscheibe und Betätigung durch den Deckel bzw. durch den Boden des Gefä-   sses,   Fig. la die Regelscheibe in der Draufsicht, Fig. 2 einen Portionierer mit schräggestellter, linear verschiebbarer Auffangklappe, Fig. 3 einen solchen mit um einen ihrer Durchmesser verdrehbarer Auffangklappe bei Betätigung durch die Seitenwand des Gefässes, Fig. 4 einen Portionierer mit drehbarer Drosselscheibe, Fig. 5 die Anordnung von auswechselbaren Fangvorrichtungen beim Auslaufende und Fig. 6 die Verwendung von drehbaren Auffangklappen, Fig. 7 den Einbau des Regelorganes bei einem Zweistufenportionierer. 



   Beim Portionierer nach Fig. 1 und Ja ist nahe dem Auslaufende l'des Streurohres 1 eine um einen exzentrisch vorgesehenen Drehpunkt 2 in und aus dem Streurohr, senkrecht (oder schräg) zur Achse desselben, verdrehbare, in einem Schlitz 4 desselben geführte Klappe 3 vorgesehen. Der Verstellknopf 5 liegt über dem Deckel 6. Eine gleiche Anordnung kann auch, wie strichliert angedeutet, nahe dem Eintrittsende des Streurohres mit Betätigung durch den Boden 7 getroffen werden. 



   In Fig. 2 ist ein Portionierer dargestellt, welcher als Regelorgan am Auslauf l'des Streurohres l eine mittels eines Knopfes 5 geradlinig verstellbare Auffangscheibe 3 aufweist, die durch einen Schlitz 4 

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 in der Wand des Streurohres in und aus demselben geschoben werden kann, wodurch der Durchflussquerschnitt geändert wird. 



   Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 ist im mittleren Teil des   Streurohres l ei Auffangklappe   3 angeordnet, die um ihren senkrecht zur Ausflussrichtung liegenden Durchmesser verdreht werden kann. Die Betätigung erfolgt von aussen mittels des Knopfes   od. dgl. über einen Stab .   



   Fig. 4 zeigt eine am Auslaufende des Streurohres 1   angeordnete, schrc. gge"i.llte, um   die Streurohrachse drehbare   Drossebcheibe   3, deren Betätigung mittels eines mit   ihr -erburld.nen Drehringes   10 erfolgt. Mit Änderung der Stellung der Drosselscheibe 3 wird   die Me#ge des durch sie zuruckgehaltenen   Streugutes geändert. 
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   Die Drosselscheibe 3 kann Locher aufweisen, durch welche das Streugut   zer i umfliesst.   



   Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 6 ist eine um eine zur Achse des Stre   u'ohr i senkrechte   Achse 13 verdrehbare Auffangklappe 3 dargestellt, die in den bzw. aus dem Bereich des   L. fliessenden   Streugutes verschwenkt werden kann. 



   Die Fig. 7 zeigt die Anordnung der erfindungsgemässen Regelvorrichtung bei einem Zweistufenpor- tionierer. Hier wird die drehbare Klappe, Auffangschale   3 od. dgl. entweder ia dem Strcurohrstummel   oder in der Auslauföffnung angeordnet. Es kann aber auch, wie strichliert angedeutet, zusätzlich ein bis zum Boden des Portionierers reichendes Streurohr 1 vorgesehen sein, in   weichem die Auffangklappe   3' sitzt und von einem durch die Seitenwand hindurchgehenden Hebel betätigt wird. Diese Betätigung kann auch durch den Boden erfolgen. 



   Bei einer nicht dargestellten Ausführungsform ist in das Streurohr an beliebiger Stelle eine Drossel- einrichtung nach Art einer   Irisb1eüde   eingebaut, die vom Deckel, von der Seitenwand oder vom Boden aus verstellbar ist und die Regelung der   Durchflussmenge   des Streugutes ermöglicht. 



   An den in den einzelnen Beispielen beschriebenen und dargestellten   Merkmalen, insbesondere   was ihre Ausführung, Anordnung und Betätigung anlangt, können Änderungen in beliebiger Weise vorgenom- men werden bzw. können sie gegeneinander vertauscht oder miteinander kombiniert werden, ohne da- durch den Rahmen der Erfindung zu verlassen. Die Verstellung der Regelorgane kann auf jede geeignete
Weise, so mittels Gestänge, Hebeln, Zahnstangen, Gabeln, Schnecken,   SchI3ubung   usw. erfolgen. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Portionierer, insbesondere für   feinkörniges   Gut, mit einem   durchgehenden, über   den Deckel hin- ausragenden Streurohr und einer nahe dessen Ausflussende angeordneten Regeleinrichtung, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Regeleinrichtung als in das Streurohr eingesetzte   Auffang-Klappe,-blende od. dgl.   ausgebildet ist und mit von aussen bedienbaren Betätigungsorganen in Verbindung steht, wobei die Regeleinrichtung auch in voll wirksamer Stellung den Streurohrquerschnitt nur   teilwehe verengt.  

Claims (1)

  1. 2. Portionierer nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Auffangklappe (3) um eine senk- recht zur Streurohrachse liegende Achse (8) verschwenkbar ist.
    3. Portionierer nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass als Auffaagblende eine Scheibe (3) vorgesehen ist, die senkrecht oder schräg zur Streurohrachse verschiebbar ist.
    4. Portionierer nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Ebene der Auffangblende (3) mit der Streurohrachse einen spitzen Winkel einschliesst, um die Streurohrachse verdrehbar und von aussen zweckmässig mittels eines mit ihr verbundenen Verstellringes (10) betätigbar ist.
    5. Portionierer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Auffangklappe (11) mit einem abnehmbar auf das Auslaufende des Streurohres (1) aufgesetzten Halteteil (1 : 2) verbunden ist.
    6. Portionierer nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass bei Zweistufenportionierern die Auf- fangklappe (3) im Streurohrstummel (14) oder im Auslauf oder in einem vom Streurohrstummel zum Ge- fässboden führenden vollen Streurohr angeordnet ist.
    7. Portionierer nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Auffangblende als Irisblende aus- gebildet ist.
    8. Portionierer nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Organe (5, 10, 12) zur Betätigung der Auffangeinrichtungen ausserhalb des Gefässes liegen bzw. von aussen be- dienbar sind.
AT144858A 1958-02-28 1958-02-28 Portionierer, insbesondere für feinkörniges Gut AT205699B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3115993A (en) * 1962-06-06 1963-12-31 Carl J Ludwig Coffee dispenser

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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