DE1400740C - Benälter zur Abgabe von unter Druck steneniiem Füllgut, -wie Flüssigkeit, Schaum od.dgl - Google Patents

Benälter zur Abgabe von unter Druck steneniiem Füllgut, -wie Flüssigkeit, Schaum od.dgl

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DE1400740C
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DE
Germany
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container
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foam
liquid
membrane
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Active
Application number
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English (en)
Inventor
William George Albany N.Y. Gorman (V.St.A.)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
STWB Inc
Original Assignee
Sterling Drug Inc

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Description

Die Erfindung betrifft einen Behälter zur Abgabe von unter Druck stehendem Füllgut, wie Flüssigkeit, Schaum od. dgl., der aus einfachen Einzelteilen leicht zusammengebaut werden kann und bei Benutzung zuverlässig ist.
Behälter zur Abgabe von unter Druck stehendem Füllgut sind bekannt.
Bei einer Gruppe dieser bekannten Behälter erfolgt der Verschluß durch einen elastischen Körper, der zur Abgabe des Füllgutes von einer Hohlnadel durchstochen wird. Solche Behälterverschlüsse sind dann geeignet, wenn das Füllgut auf einmal abgegeben werden soll. Für wiederholte Abgabe kleiner Füllgutmengen sind sie weniger geeignet, weil sich der Kanal, durch den die Hohlnadel geführt wird, nach dem Herausziehen der Hohlnadel wegen des einseitig auf den elastischen Körper einwirkenden Druckes des Füllgutes nur mangelhaft schließt.
Eine weitere Gruppe dieser bekannten Behälter zeigt einen Verschluß mit kippbarem Schaft. Diese ao Verschlüsse müssen sorgfältig gegen Berührung gesichert werden, da in der Regel bereits eine geringe Kippbewegung des Schaftes dieser Verschlüsse eine Öffnung des Verschlusses zur Folge hat. Zur Sicherung des Anpreßdruckes des Ventilkörpers wird bei as solchen Verschlüssen meist eine Schraubenfeder verwendet, was eine zusätzliche Verteuerung und Schwierigkeiten beim Zusammenbau zur Folge hat. Verzichtet man jedoch auf diese Schraubenfeder, so wirkt bei geschlossenem Ventil nur ein geringer Druck auf den über der Abdichtungsstelle liegenden Teil des elastischen Körpers, der bei häufiger Betätigung und dadurch bedingter elastischer Dauerverformung dieses elastischen Körpers für eine einwandfreie Abdichtung nicht mehr ausreicht.
Bei einer dritten Gruppe von bekannten Behältern zur Abgabe von unter Druck stehendem Füllgut erfolgt die Abdichtung durch einen elastischen Körper, der durch einen vom Kopf des Behälters ausgeübten Druck von einer Sitzfläche abgehoben wird. Die elastischen Körper sind bei den Verschlüssen dieser Art verhältnismäßig kompliziert ausgebildet, und das Füllgut tritt zwischen dem elastischen Körper und der Sitzfläche aus. Für Füllgut, das eintrocknen kann oder zum Kleben neigt, sind solche Verschlüsse nicht geeignet, da der Austrittsquerschnitt am Ventil durch das Füllgut verklebt wird, wenn längere Zeit kein Füllgut entnommen wurde.
Diese Nachteile werden gemäß der Erfindung dadurch beseitigt, daß bei einem Behälter mit einer mittels eines Betätigers von einem Ventilsitz abdrückbaren elastischen Membrane die Membrane außerhalb des am Ventilsitz anliegenden Teils mit Öffnungen versehen ist und am Behälter mittels einer Kapsel gehalten ist, die einen zum Inneren des Behälters gerichteten, den Ventilsitz bildenden rohrförmigen Ansatz hat, der als dichte Führung für einen mit dem Betätiger verbundenen Hohlschaft dient, welcher an seinem beim Betätigen aus dem Ansatz hinaustretenden Teil Öffnungen aufweist.
Durch diese Ausbildung können auch Flüssigkeiten, Schäume od. dgl. als Füllgut verwendet werden, die zum Eintrocknen oder Verkleben neigen, da die Öffnungen in der Membrane auch dann offenbleiben, wenn das Ventil in Verschlußstellung ist. Die einzige, zur Abdichtung dienende Membrane kann als einfache Gummiplatte ausgebildet sein, weil keine Abdichtlippen erforderlich sind. Der Behälter kann mit geringen Kosten hergestellt werden, was bei einem Massenartikel von besonderer Bedeutung ist.
Die Erfindung ist an Hand der Zeichnung, in der ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt ist, näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 einen Längsschnitt des Behälters bei geschlossenem Ventil,
F i g. 2 einen Längsschnitt des Betätigers,
F i g. 3 einen Längsschnitt des Betätigers in seiner Arbeitslage und Offenstellung des Ventils, wobei der Behälter selbst nur angedeutet ist,
F i g. 4 eine Draufsicht auf die Membrane,
F i g. 5 einen Querschnitt der Membrane längs der Linie 5-5 der F i g. 4,
F i g. 6 die Draufsicht des Behälters in Richtung des Pfeiles 6 der F i g. 1 und
Fi g. 7 die Unteransicht des Betätigers in Richtung des Pfeiles 7 der F i g. 2.
Der Behälter 10, der aus Metall, Glas oder Kunststoff bestehen kann, hat einen verjüngten Halsteil 12 und einen verdickten Rand 14.
Die Membrane 16 hat einen verdickten Umfangsteil 18, einen relativ dünneren, ringförmigen Stegteil 20, der mit Öffnungen 22 versehen ist, sowie einen dickeren Mittelteil 24.
Die Membrane wird durch eine Kapsel 26 vermittels des eingebördelten Randes 28 am Behälter gehalten. Am oberen Teil zeigt die Kapsel 26 einen Randteil 30, der den verdickten Randteil 18 der Membrane 16 aufnimmt, sowie einen flachen Mittelteil 32, der einen ins Innere des Behälters gerichteten rohrförmigen Ansatz 34 hält, dessen untere Stirnfläche den Ventilsitz 36 bildet. Die ganze Kapsel besteht aus einem Stück.
Der Ventilsitz 36 liegt in Verschlußstellung des Ventils an dem Mittelteil 24 der Membrane 16 an und drückt diesen Mittelteil dabei nach unten, so daß die Membrane 16 immer im gespannten Zustand gehalten wird, wie dies in F i g. 1 gezeigt ist.
Die Betätigungsvorrichtung 38, die beispielsweise aus Kunststoff bestehen kann, hat einen oberen Teil 42 und einen Ringflansch 40, an den sich ein Hohlschaft 44 anschließt, der in offener Verbindung mit der Öffnung 46 steht. Der Hohlschaft 44 ist an seinem unteren Ende mit Öffnungen 48 versehen, die in Offenstellung des Ventils aus dem rohrförmigen Ansatz 34 ragen, so daß das Füllgut aus dem Inneren des Behälters durch die Öffnungen 22, die Öffnungen 48 und die Öffnung 46 austreten kann. Die Offenstellung des Ventils ist in F i g. 3 dargestellt, wobei die in F i g. 2 gezeigte Betätigungsvorrichtung 38 so weit in Richtung auf das Behälterinnere gedrückt ist, daß der Ringflansch 40 am Randteil 30 der Kapsel 26 anliegt. Die Membrane 16 wird dabei durch den Hohlschaft 44 so weit nach unten gedrückt, daß die Öffnungen 48 frei sind. Der Hohlschaft 44 ist eng in den rohrförmigen Ansatz 34 eingepaßt, so daß der Behälterinhalt nicht zwischen diesem rohrförmigen Ansatz und dem Hohlschaft austreten kann.
Der Behälter ist sehr einfach in seiner Handhabung, und das Füllgut kann auf einmal oder in mehreren Teilmengen abgegeben werden, wobei die Größe der jeweiligen Menge durch die Dauer der Betätigung bestimmt wird. Ein besonderer Vorteil des gemäß der Erfindung ausgebildeten Behälters besteht darin, daß er als sterile Einheit verwendbar ist. Infolge des geringen Herstellungspreises ist der Behälter auch dann
noch vorteilhaft, wenn er für die Abgabe von nur einer einzigen Füllung verwendet werden soll.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Behälter zur Abgabe von unter Druck stehendem Füllgut, wie Flüssigkeit, Schaum od. dgl., mit einer mittels eines Betätigers von einem Ventilsitz abdrückbaren elastischen Membrane, dadurch gekennzeichnet, daß die Membrane außerhalb des am Ventilsitz anliegenden Teils mit öffnungen (22) versehen ist und am Behälter (10) mittels einer Kapsel (26) gehalten ist, die einen zum Inneren des Behälters gerichteten, den Ventilsitz (36) bildenden rohrförmigen Ansatz (34) hat, der als dichte Führung für einen mit dem Betätiger verbundenen Hohlschaft (44) dient, welcher an seinem beim Betätigen aus dem Ansatz hinaustretenden Teil öffnungen (48) aufweist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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