DEF0001158MA - Verfahren zur direkten Herstellung von Postiven - Google Patents
Verfahren zur direkten Herstellung von PostivenInfo
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Description
r^aSESl^hRIKZIT BA':" .IE
Ji/It Leverkusen9 den 13* Mara 1950
Verfahren zur direkten Herstellung von Positiven,
In dem französischen Patent 879 995 wird ein Verfahren zur direkten Herstellung von Positiven beschrieben, nachw elchem das
unbelichtete und daher unentwickelbare Halogensilber einer photographischen Schicht während des Entwickelns des belichteten
Halogensilbers gelöst wird und in einer anderen» mit der Halogensilbersphicht in engem Kontakt stehenden Übertragungsschicht
unter dem katalytisehen Einfluß von in dieser Schicht anwesenden Entwicklungskeimen zu einem positiven Bild entwickelt Wirds
Eine Ausfiihrungsforin des Verfahrens besteht darin, daß man die beiden Schichten, die auf getrennte'^Träger'^angebracht Sinds -während des Entwickelnss am besten maschinell, fest aneinanderpreßt
und nach erfolgter Übertragung und Entwicklung wieder voneinander. abzieht« Für dieses Verfahren hat es sich als zweckmäßig erwiesen9
die Entwicklersubstanzen der lichtempfindlichen Halogensilber-SChicht5
die zum Auflösen des unbelichteten Halogensilsers notwendige Substanz, ZpB 0 Fixiernatron, dem liehtunempf ind.l ic hen Positivpapier einzuverleiben. Zu diesem Zweck muß das Positivpapier
mit einer Schicht wie z.B« aus Gelatine oder einem andertn durchlässigen Kolloid versehen Werden9 die das Halogensilberiasungsmittel
und die zum Zustandekommen dea Positivs notwendigen Keime enthält« Dieses Verfahren eignet sich besonders gut für di®
Herstellung von technischen Photokopien wie z.B. -zur.Reproduktion von Zeichnajigens Schriftsätzen usw. Die für dieses Verfahren verwendeten
Tibertragungspapiere lassen sich nicht in jeder gewöhnlichen Stärke herstellen,, da die Beschichtung mit den die Halogensilberlösungsiiritte
1 enthaltenden Kolloiden eine Unterlage von. relo sehr hoher Stärke erfordert» Es war daher bisher nicht möglich,
Kopien auf sehr dünnen Unterlagen wie sie z.B. für den Luft» poetverkehr verwendet werden, zu' erhalten.»
2s wurde · nun gefundea, dass man nach obigem Verfahren direkte Positive auf extrem dünnen, wasserdurchlässigen Unterlagen; wie «„B«
auf auf Papierstoffen (15-30 g/ra ) usw. herstellen, kanu, wem diese zwischen eine .Halogensilber und Entwicklersubstanzen,
enthaltende Negativschi.cht und eine auf einen normal dicken. Träger gesogene Schichti die Halogensilberlösungsmittel und gegebene;.-falls
Bntwicklungskeime enthält, legt und' alle drei Schichten nach e rfolgter - Durchleuchtung mit einer alkalischen Lösung feat, aneinanderpreßt,
was wiederum am besten auf .maschinellem ',Vege erfolgte Hierbei löst sich das. Halogensilberlösungsmittel' In der
Sntwieklerlösung auf g wandert durch das sehr dünne, dazwischen!ie~
gende Papier, · usw. und löst das uhbelichtete Halogensilber der Negativschicht auf. Die gelösten Silbersalze wandern nun
ihrerseits wieder au der dünnen Papier--gchicht usw„, werden hier aber größtenteils zurückgehalten und reduziert» Selbst
wenn die Schicht mit den Halogensilberloaungsmittelxi noch zusätzlich Entwicklungskeime enthält, findet eine Abscheidung des Pooltivbildes
fast ausschliesslich auf der dünnen Zwischenschicht aas Papier-Gkiu£ wο stattT T r e nn^ man dis ä.rei Schichten nach eUm*
einer Minute voneinander, so sieht man im allgemeinen auf dem dünnen Papier ein nicht sehr kräftiges Positiv der kopierten Vorlage«
Man kann ein stärkeres Bild der Vorlage erhalten, wenn man das dünne, unbeschichtete Papier mit Keimen versieht, die man z.B.
durch Baden der Papiere mit einer 0,001 ^igen alkoholischen Silbe rni tr at lösung erzeugen kann. Auch ist es z.B. möglich, diese
Keime den dünnen Unterlagen bereits bei ihrer Herstellung zuzusetzen. Bei Verwendung verschiedener, dünner Papiersorten kann
man feststellen, daß das sich auf ihnen bildende Positiv - auch ohne vorherige besondere Behandlung - zur Erzeugung von Keimen
sehr verschieden stark ausfällt. Anscheinend enthalten manche Papiersorten Substanzen (von der Leimung herrührend), die als
Keime wirken können, so daß sich der Zusatz von besonderen Entwicklungskeimen oder Entwicklungskeirne erzeugenden Substanzen
erübrigt. Die Verwendung von
stellung glasklarer Positive9 die sich besonders gut als Vorlage
zum Kopieren auf den bekannten Lichtpauspapieren eignen.
Bs ist möglich, dieses Verfahren in mannigfacher Weise zu variieren. So kann z.B. die Entwicklersubstanz und/oder
das Halogensilberlösungsmittel ganz oder teilweise der Entwicklerlösung zugesetzt werden. Auch kann die zur Aufnahme der positiven Bilder
dienende dünne Unterlage bekannte, den Bildton beeinflussende Substanzen wie z„B0 Merkaptoverbindungen enthalten. Solche Substanzen sind z.B. in dem deutschen Patent 473 000 beschrieben.
Claims (1)
- PatentansprüchePatentanspruch IsVerfahren zur direkten Herstellung von Positiven mit Hilfe der Diffusion gelöster Silbersalze, dadurch gekennzeichnet, dass als Ubertragungsschicht für die Aufnahme des positiven Bildes eine sehr dünne, für eine Beschichtung ungeeignete wasserdurchlässige Unterlage wie z.B. Papier oder eine Folie aus usw. verwendet wird«Patentanspruch 2;Verfahren zur direkten Herstellung von Positiven mit Hilfe der Diffusion gelöster Silbersalze nach Anspruch I9 dadurch gekennzeichnet, dass in einer Entwicklerlösung zwischen eine 1ichtempfindliche Halogensilberschicht und eine ein Halogensilberlösungsmittel enthaltende Schicht eine sehr dünne, für eine Beschichtung ungeeignete oder wenig geeignete wasserdurchlässige Unterlage wie z.B. Papier oderdie Unterlage fest aneinandergepreßt und nach erfolgter Entwicklung des auf die dünne Unterlage übertragenen Halogensilbers wieder voneinander getrennt werden.Patentanspruch 3 sVerfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass solche dünnen, für eine Beschichtung ungeeigneten Unterlagen verwendet werden, die Entwickluncskeime enthalten.Patentanspruch 4;Verfahren nach Anspruch 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass ein lichtempfindliche Halogensilberschicht verwendet wird, die Entwicklersubstanzen enthält.einewird, die beiden Schichten und
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