DEF0000437MA - Lagerung für Farb- und Feucht-Auftragwalzen an Druckmaschinen - Google Patents

Lagerung für Farb- und Feucht-Auftragwalzen an Druckmaschinen

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DEF0000437MA
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Germany
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roller
storage
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bearing
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Werner Offenbach DE Koch
Original Assignee
Faber & Schleicher AG, Offenbach
Publication date

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Description

Die Erfindung betrifft die Lagerung von Farb- und Feucht-Auftragwalzen an Druckmaschinen.
Bei den bekannten Lagerungen sind die Lager als getrennte Teile einstellbar au Schwenkplatten angeordnet, wobei der Drehpunkt der Schwenkplatte mit der Mittelachse des Reibers zusammenfällt. Hierdurch wird jedoch das Herausnehmen der Walzen, insbesondere des Reibers, erschwert.
Es ist ferner auch bereits bekannt, den Drehpunkt der Schwenkplatte außerhalb der Mittelachse des Reibers anzuordnen, und zwar in der Verlängerung einer durch den Mittelpunkt des Reibers und der Walze gezogenen Linie. Bei dieser Anordnung ergibt sich jedoch beim Abstellen einer Veränderung des Anpressdruckes im Berührungspunkt von Walze und Reiber, wenn, wie das stets der Fall ist, die Walze schwindet oder aufquillt. Infolgedessen ist bei starkem Schwund oder starker Aufquellungen kein sauberes Einstellen der Walze möglich.
Der Erfinder bezweckt, die Nachteile der bekannten Lagerungen für Farb- und Feucht-Auftragwalzen zu vermeiden.
Der Erfindungszweck wird dadurch erreicht, dass der Schwenkpunkt von Lagers der Auftragswalze verstellbar ausgebildet ist, um den Abstand zwischen Walze und Reiber entsprechend dem jeweiligen Walzendurchmessers derart einstellen zu können, dass beim Ab- bzw. Anstellen der Walze sich ihr Achsenabstand vom Reiber nicht oder nur unwesentlich ändert.
Zweckmäßig ist der Schwenkpunkt des Lagers der Auftragwalze durch einen Exzenter verstellbar.
Zweckmäßig sind ferner die Auftragwalze, der Schwenkpunkt ihres Lagers und die Einstellrolle in einem gemeinsamen Lagerblock angeordnet.
In der zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes beispielsweise und rein schematisch dargestellt, und zwar zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht der Lagerung für 2 Einstellungen und
Fig. 2 eine Stirnansicht von links in Fig. 1 gesehen, teilweise im Schnitt nach Linie A-B und C-D.
Gemäß der Zeichnung liegt zwischen dem Druckzylinder 1 und dem Reiber 2 die Auftragwalze 3, welche beiderseits in je einem Lagerblock 4 läuft.
Jeder Lagerblock 4 ist auf einer exzentrischen Büchse 5 schwenkbar gelagert und wird durch eine Druckfeder 6 nach unten gedrückt. Hierbei legt sich eine an der Unterseite des Lagerblockes 4 angeordnete Exzenterrolle 7 gegen die Oberseite des Bügels 8.
Die Abstellung der Walze 3 erfolgt durch Anheben des Bügels 8 in die Lage 8'. Hierdurch schwenkt der Lagerblock 4 um seinen Schwenkpunkt V, wodurch sich die Mittelachse der Walze 3 vom Punkt I zum Punkt II verschiebt.
Bei richtiger Lage des Schwenkpunktes V des Lagerblockes 4 ist der Abstand der Achsen von Auftragwalze 3 und Reiber 2 in beiden Stellungen der gleiche. Durch Aufquellen der Walze 3 kann diese jedoch einen Durchmesser erhalten, wie er in Fig. 1 gestrichelt dargestellt ist. Im eingestellten Zustand und bei angestellter Walze liegt dann ihre Mittelachse im Punkt III, so dass beim Abstellen der Walze 3 der Achsabstand zwischen Auftragwalze und Reiber sich ändert.
Die Einstellung der Schwenkplatte 4 erfolgt einmal durch Verdrehung der Exzenterbüchse 5 um die Achse VII und ferner durch Verdrehung der Exzenterrolle 7. Durch Verdrehen der
Büchse 5 wird der Abstand der Walze 3 zum Reiber 2 und durch Verdrehen der Rolle 7 ihr Abstand zum Zylinder 1 eingestellt. Durch eine derartige Einstellung kommt der Schwenkpunkt des Walzenlagers 4 in den Punkt VI. In diesem Fall liegt der Mittelpunkt der abgestellten Walze in Punkt IV.
Durch die Einstellung des Schwenkpunktes VI des Lagerblockes 4 wird somit erreicht, dass euch bei aufgequollener Walze 3 die durch die Punkte III und IV laufende Mittelachse die gleiche Entfernung von der Mittelachse M des Reibers 2 hat.
Wenn die Walze 3 durch Schwund den in Fig. 1 in seiner vollen Linie dargestellten Durchmesser bekommt und hiermit der Drehpunkt auch für die geschrumpfte Walze im Punkt VI bleiben würde, so würde die Mittelachse der Walze 3 in abgestelltem Zustand durch den Punkt A laufen, wie dies bei den jetzt bekannten Ausführungen der Fall ist, wodurch ebenfalls der Achsabstand zwischen Walze 3 und Reiber 2 bei abgestellter Walze ein anderer sein würde als bei angestellter Walze.
Durch die erfindungsgemäße Ausbildung der Lagerung wird somit erreicht, dass für jeden praktisch möglichen Durchmesser der Walze 3 in abgestelltem und angestelltem Zustand ihre Achse in den beiden Grenzstellungen - Punkt I, II bzw. II, IV - symmetrisch zur Verbindungslinie MV bzw. M VI, d.h. also der Achse des Reibers und der Schwenkachse des Blockes 4 liegt.

Claims (3)

1.) Lagerung für Farb- und Feucht-Auftragwalzen, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwenkpunkt des Lagers der Auftragwalze (3) verstellbar ausgebildet ist, um den Abstand zwischen Walze (3) und Reiber (2) entsprechend dem jeweiligen Walzendurchmesser derart einstellen zu können, dass beim Ab- bzw. Anstellen der Walze (3) sich ihr Achsenabstand vom Reiber (2) nicht oder nur unwesentlich ändert.
2.) Lagerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwenkpunkt des Lagers der Auftragwalze (3) durch einen Exzenter einstellbar ist.
3.) Lagerung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Auftragwalze (3), der Schwenkpunkt ihres Lagers und die Einstellrolle (7) in einem gemeinsamen Lagerblock (4) angeordnet sind.

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