DE1944729U - Vorrichtung zur herstellung von zementrohren. - Google Patents

Vorrichtung zur herstellung von zementrohren.

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DE1944729U DE1962M0041088 DEM0041088U DE1944729U DE 1944729 U DE1944729 U DE 1944729U DE 1962M0041088 DE1962M0041088 DE 1962M0041088 DE M0041088 U DEM0041088 U DE M0041088U DE 1944729 U DE1944729 U DE 1944729U
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Description

330 633*24.6.6o j.
Maschinenfabrik ©raiser & Wening A.<*. Heftenbach (Schweiz)
Vorrichtung zur Herstellung von Zementrohren
Die !Teuerung betrifft eine Vorrichtung zur Herstellung von Zementrohren mit einem rotierenden, beweglichen Verdichterkolben und einer Mehrzahl von am Verdichterkolben drehbar angeordneten Verdichtungskörpern·
Es sind schon verschiedene Vorrichtungen zur Herstellung von Zementrohren bekanntgeworden, die mit einem axial beweglichen, rotierenden Verdichterkolben arbeiten. Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art ist oberhalb des Verdichterkolbens, an seinem Umfang verteilt, eine Mehrzahl von zylindrischen Verdichtungskörpern vorgesehen. Diese Verdiehtungskörper sind um zur Kolbenachse parallele Achsen drehbar gelagert und wälzen sieh bei der Rotation des Verdiehterkolbens an der Innenwand des herzustellenden frischen Zementrohres ab, wobei dieses hierbei verdichtet wird. Der Mantel der Verdichtungskörper steht um einen geringen Betrag über den Außendurehmesser des Verdichterkolbens vor. Die Achsen der Verdichtungskörper sind bezüglich der Kolbenaehse fest angeordnet.
Infolge der sich bei der Herstellung der Zementrohre ergebenden Abnutzung der Verdichtungskörper sollte der radiale
Abstand derselben bezüglich der Drehachse des Verdiehterkolbens von Zeit zu Zeit verstellt werden können, um die Herstellung von in einem bestimmten Maßbereich liegenden Zementrohren zu gewährleisten. ^ ;;
Bei der obengenannten bekannten Vorrichtung ist die Verstellung der Verdichtungskörper bezüglich der Kolbenachse nicht möglich, weshalb nur durch Auswechseln des Verdiehtungskörpermantels die Einstellung des notwendigen Roll- bzw. Abwälzdurehmessers erreicht werden kann. Dies ist eine zeitraubende und umständliche Arbeit.
Daneben ist schon eine Vorrichtung bekanntgeworden, bei welcher ein zylindrischer Kern, dessen Durchmesser dem Innendurchmesser des herzustellenden Rohres entspricht, ein Druckstück trägt, das quer zur Längsachse des Kernes verschiebbar ist, Dieses Druckstück, das z.B. durch Keilwirkung verschoben werden kann, dient zur Bildung von erweiterten Hohlräumen im Rohr« Diese Vorrichtung genügt aber den Anforderungen der Praxis bezüglich Leistungsfähigkeit nicht, da keine kontinuierliche Drehung des Kernes und damit auch des Druekstüekes gegeben ist. Die Drehung des Kernes ist überdies mit einer Gleitreibung an der Innenwand des Rohres verbunden, was zwangsweise zu starker Abnutzung führt.
Die Neuerung bezweckt nun, eine Vorrichtung zur Herstellung von Zementrohren zu schaffen, welche dieses Zurückziehen und anschließende Vorschieben der Verdichterorgane ermöglicht und
zudem die Nachteile der bekannten Konstruktion ausschaltet. Die neuerungsgemäße Vorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, daß die üagerwellen der Verdichtungskörper bezüglich der Verrdiehterkolbenaehse annähernd radial verstellbar sind und mit einer zentral zum Verdichterkolben angeordneten Verstellvor-^ richtung in Wirkungsverbindung stehen.
Die neuerungsgemäße Vorrichtung hat infolge der betriebsmäßigen Verstellbarkeit der Verdichtungskörper über deren Lagerwellen den Vorteil, daß die Verdichterorgane zwischen den einzelnen z.B. zur Grlättung notwendigen Durchlaufen durch das Rohr verstellt werden, ohne daß die Vorrichtung außer Betrieb gesetzt werden muß. Insbesondere ist es auch möglieh, die Verdichtungskörper radial einwärts zurückzuziehen, wenn der Verdichterkolben vor dem nächsten Durchlauf in die Ausgangslage zurückgebracht werden muß. Dadurch können Beschädigungen der Innenwand des Rohres durch die Verdiehtungskörper vermieden werden.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der neuerungsgemäßen Vorrichtung dargestellt. Es zeigt Pig· 1 einen Schnitt durch die Vorrichtung nach der linie I-I in Fig.2;
fig. 2 einen Grundriß der Vorrichtung? Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III in der E1Ig. 1.
Der Einfachheit halber sind die den Antrieb und die axiale Verschiebung des Kolbens betreffenden Teile der Vorrichtung
sowie auch, das Gestell weggelassen.
Hit 1 ist eine drehbare und axial verschiebbare, hohle Antriebsspindel für den Verdichterkolben 27 dargestellt, die im nicht dargestellten Maschinengestell gelagert ist. Die hohle Antriebsspindel 1 trägt an ihrem unteren Ende einen Habenkörper 2, welcher mit der Antriebsspindel 1 über einen Keil 3 drehbar verbunden ist. Der nabenkörper 2 weist eine der Anzahl Verdichtungskörper 9» 10 entsprechende Zahl von Armen 4 auf. An Stelle der Arme 4 könnte auch eine Seheibe verwendet werden. Me Arme 4 sind mit Lageraugen 5 versehen, von denen jedes eine Lar gerwelle 6, 7» 13 trägt. Jede Lagerwelle besteht aus einem Lagerzapfen 6, einem aus den Lageraugen 5 nach oben herausragenden Wellenteil 7 und einem nach unten herausragenden Wellenteil Die Achsen 3Q und 31 der Wellenteile 7 und 13 liegen in einer Geraden,, welche gegenüber der Achse 32 des Lagerzapfens 6 exzentrisch angeordnet ist (Fig.3).
Auf dem oberen Wellenteil 7 ist über zwei Radiallager 8 ein zylindrischer Verdichtungskörper 9 drehbar gelagert. Der Verdiehtungskörper 9 trägt an seinem Umfang einen zylindrischen Mantel 10, auf dessen obere Stirnfläche ein Deekel 11 aufgesetzt ist. Auf dem Deckel 11 sind mehrere sich parallel zur Achse 30 erstreckende Arme 12 befestigt. Die Arme 12 dienen zur Umwälzung der über dem Verdiehterkolben und den Verdichtungskörpern «9 liegenden Zementmasse. Das Umwälzen ist deshalb notwendig, um den Verdichtungskörpern 9 die notwendige Zementmasse zuzuführen.
- 5 --■'
Auf dem unteren Wellenteil 13 der Iiagerwellen ist ein Kurbelarm 14 frei drehbar gelagert. Mittels einer Schraube 33 und einer Unterlagscheibe 34 ist der Kurbelarm 14 in Richtung der Achse 31 gehalten· Der Kurbelarm 14 nimmt in einer Säbel einen Kurbelkopf 28 auf und ist mit diesem durch einen Bolzen 16 derart verbunden, daß der Kurbelkopf 28 schwenkbar auf dem BoI--zen 16 lagert. Mit dem Kurbelkopf 28 ist ein Gewindebolzen 2$ verbunden. Der (Gewindebolzen 29 ist in eine zylindrische Bohrung 39 eines Zapfens 15 eingesteckt» Die Bindringtiefe a.ea? Gewindebolzens 29 in die zylindrische Bohrung 39 ist durch zwei Muttern 17 einstellbar.
Der Zapfen 15 ist in einer Bohrung des Nabenkörpers 2 gelagert und trägt im Innern des Nabenkörpers 2 einen Schuh 118· über einen Bolzen 21 ist der Zapfen 15 mit dem Schuh 18 gelenkig verbunden. Der Schuh 18 ist an seinen beiden Enden je mit einer Rolle 19 und 20 versehen. Die Rolle 20 wirkt mit einem zylindrischen Verstellkopf 22 bzw. dessen konischem Ansatz 24 und die Rolle 19 mit einem axial verstellbaren Konus-zapfen 26 zusammen« Der zylindrische Verstellkopf 22 ist in einer lagerbuchse 23 in der hohlen Abtriebsspindel 1 gelagert und mit einer Verstellstange 25 verbunden, die sich durch die Antriebsspindel 1 hindurch und koaxial zu dieser naeh aufwärts erstreckt;
Am Kurbelarm 14 ist eine Lasche 35 befestigt, welche mit einer Hakenschraube 36 (üg.3) versehen ist. Im Nabenkörper 2 ist ebenfalls eine Hakenschraube 38 eingeschraubt. Bine Zugfeder
ist in den "beiden Hakenschrauben 36 und 38 eingehängt. Die Zugfeder 37 versucht über die lasche 35 und den Kurbelarm 14 die Wellenteile 13 bzw. 7 gegenüber der Achse 32 des Iiagerzapfens 6 im Gegenuhrzeigersinn (Pig.3) zu verschwenken· Dabei verschiebt sich der Kurbelkopf 28 bzw. der Gewindebolzen 29 nach rechts, bis die Muttern 17 am Zapfen 15 anstehen. Der Zapfen 15 wird dabei ebenfalls verschoben, bis die Rollen 20 bzw* 19 am zylindrischen Verstellkopf 22 bzw. am Konuszapfen 26 anliegen. Die axial verstellbare Konuszapfen 26 ist in einen Dekkel 52 eingeschraubt, der mit dem Nabenkörper 2 verbunden ist. Zwischen den Habenkörper 2 und den Deekel 52 ist eine Scheibe
53 eingeklemmt, welche Schlitze 54 aufweist. In den Sehlitzen
54 sind die Schuhe 18 geführt, um dieselben an einer Versehwen·^ kung um die Achse des Zapfens 15 zu hindern. -
Die Verstellstange 25 ist an ihrem oberen, nicht dargestellten Ende aus der verschiebbaren Antriebsspindel 1 herausgeführt und beispielsweise mit einem Gewinde versehen, auf das eine Verstellmutter aufgeschraubt ist. Diese Verstellmutter stützt sich auf der Antriebsspindel 1 ab* Durch Verdrehen der; Verstellmutter kann dabei die Stange 25 in axialer Richtung verschoben werden und damit auch der Verstellkopf 22.
In den fig, 1 bis 3 ist der Verdichtungskörper 9 bzw. dessen *. zylindrischer Mantel 10 in seiner äußersten radialen lage bezüglich der verschiebbaren Antriebsspindel 1 dargestellt. Diese Lage ist einerseits durch das Auflaufen der Rolle 20 auf den zylindrischen Teil des Verstellkopfes 22 und andererseits
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durch das Auflaufen der Rolle 19 auf den Konuszapfen 26 bzw. dessen Höhenlage "bestimmt. Wird der Verstellkopf 22 durch axiale Verschiebung der Verstellstange 25 nach oben verschoben, so verschiebt sich auch der Zapfen 15 durch Einwirkung der Zugfeder 37· Die Rolle 19 stützt sich dabei auf dem axial verstellbaren Konuszapfen 26 ab. Die Verdichtungskörper 9 bzw. deren Achsen 30 führen eine Schwenkbewegung um die Achse 32 aus. Dadurch werden die Yerdiehtungskörper 9 gegenüber dem Verdiehterkolben 27 nach dem Zentrum desselben hin verschoben, d.h. sie führen eine annähernd radiale Bewegung aus. Die Verschiebung der Verstellstange 25 gegenüber der Antriebsspindel 1 kann auch während des Betriebes der Vorrichtung durchgeführt werden, so daß die radiale Lage der Verdichtungskörper 9 bezüglich der Kolbenaehse auch bei der Rotation des Verdichterkolbens 27 eingestellt werden kann. Im dargestellten Beispiel sind am Umfang des Verdiehterkolbens 27 vier Verdichtungskörper 9 gleichmäßig verteilt angeordnet. Es ist jedoch auch möglich, zwei, drei oder mehr als vier Verdichtungskörper vorzusehen. Alle Verdichtungskörper 9 bzw. deren Wellen 7, 6,13 sind mit je einem Kurbelarm 14, einer Kurbel 28, 29 und einem Zapfen 15 versehen. Die Verstellungiider Zapfen 15 erfolgt jedoch von der zentral angeordneten Verstellstange 25 bzw. deren zylindrischem Verstellkopf 22 aus.
Die Mantel 10 der Verdichtungskörper 9 sind dem Verschleiß unterworfen, d.h. deren Durchmesser nimmt allmählich ab. Dadurch würde der Innendurchmesser des herzustellenden Zementrohres verändert. In diesem Falle wird durch Hochschrauben des axial verstellbaren Konuszapfens 26 der Durchmesseruntersehied der Verdichtungskörper 9 ausgeglichen. ^8
Dabei verschiebt-sich die Eolle 19 "bzw. verschwenkt sich der Schuh 18, da sich seine Rolle 20 auf dem zylindrischen Verstellkopf 22 abstützt· Der Zapfen 15 verschiebt sich radial nach außen und bewirkt eine Verschwenkung der Verdichtungskörper 9«
Am Nabenkörper 2 ist ein !Plansch 40 vorgesehen, welcher mit einer Scheibe 41 verschraubt ist. Die Scheibe 41 ist mit Öffnungen versehen? durch welche die Lageraugen 5 durchtreten können. An der Scheibe 41 ist ein Ring angeschweißt, welcher aus Segmentplatten 42 und dieselben verbindenden Stegen 45 besteht· Der Verdichterkolben 27 ist mit Vorsprüngen 44 versehen, welche in Hüten 45 (Fig. 3) zwischen den Segmentplatten 42 greifen. Mittels Anschlägen 46 und 47 (lig.l) wird der Kolben 27 an der Scheibe 41 gehalten·
Oberhalb der Verdichtungskörper 9 ist eine Abdeckplatte 48 vorgesehen, welche mittels Bolzen 49 auf der Seheibe 41 abgestützt ist. Die Abdeckplatte 48 ist mit Öffnungen 50 versehen, durch welche die Arme 12 hindurchtreten können· Die Abdeckplatte 48 trägt Arme 51.
Die neuerungsgemäße Vorrichtung hat den Vorteil, daß sie eine Verstellung der Verdichtungskörper während des Betriebes er·*· möglicht. Die lachstellung der Verdichtungskörper zum Ausgleich ihres Verschleißes kann ebenfalls auf einfache Weise erfolgen.

Claims (5)

S'chutzansprüche'
1. Vorrichtung zur Herstellung von Zementrohren mit einem rotierenden, axial "beweglichen Verdicht erkorben und einer Mehrzahl von am Verdichterkolben drehbar angeordneten Verdiehtungskörpern, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerwellen (6,7,13) der Verdichtungskörper (9,10) "bezüglich der Verdichterkolbenachse annähernjä radial verstellbar sind und mit einer zentral zum Verdichterkolben (27,42) angeordneten Verstellvorrichtung (18,24,26) in Wirkungsverbindung stehen.
2· Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die lagerwelle (6,7,13) als Exzenterwelle ausgebildet ist, welche eine Kurbel mit einem Kurbelarm (14) trägt, der seinerseits mit einem Schuh (18) der Verstellvorrichtung (18,24,26) zusammenwirkt.
3. Vorrichtung nach.Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schuh (18) zwei Rollen (19,20) aufweist, wobei jede Bolle (19,20) mit je einem unabhängig voneinander axial verschiebbaren Verstellorgan (24,26) der Verstellvorrichtung in Berührung steht.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadureh gekennzeichnet, daß das eine Verstellorgan aus einer während der Rotation des Verdichterkolbens (27,42) axial verschiebbaren Verstellstange (25), einem zylindrischen Verstellkopf (22) und einem mit demselben verbundenen konischen Ansatz (24) besteht.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadureh gekennzeichnet, daß das andere Verstellorgan aus einem axial verstellbaren Konuszapfen (26) besteht.
Hin.». Bl» IMM. OMMM * ·*~"Ϊ5£ SC«5Ä* ΒβββΙΙ» Bl *B üWleh«
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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3276091A (en) * 1964-04-20 1966-10-04 Charles B Pausch Roller head for cement pipe forming
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