DEF0000336MA - Zahnradpumpe zum Fördern der Schmelze von Kunststoffen für Kunstfasern - Google Patents
Zahnradpumpe zum Fördern der Schmelze von Kunststoffen für KunstfasernInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Zahnradpumpe zum Fördern der Schmelze von Kunststoffen für Kunstfasern, die Spinnzwecken dienen.
Spinnpumpen dieser Art sind seit langem in der Kunststoffindustrie gebräuchlich. Sie dienen dort zur Förderung viscoser Massen. Dabei ist auch schon versucht worden, den Baustoff dieser Pumpen den besonderen Verhältnissen anzupassen, die bei Pumpen dieser Art vor allem hinsichtlich der Auswirkungen chemischer Angriffe auf den Baustoff vorherrschen. Die bisher bekannten Pumpen sind aus diesem Grunde aus chemisch widerstandsfähigen Stählen oder auch aus besonders legierten Gusseisen hergestellt.
Einem Umstand tragen aber die bekannten Spinnpumpen nicht ausreichend Rechnung. Das ist die gleichzeitige Widerstandsfähigkeit gegenüber chemischer Angriffen zusammen mit einer ausreichenden Verschleissfestigkeit und gegenüber den Einflüssen höherer Betriebstemperaturen von der Grössenordnung von etwa 300 - 400° C. Mangels eines Werkstoffes, der diesen erhöhten Anforderungen bei Spinnpumpen genügt, ist bisher leider nicht möglich gewesen, z.B. einwandfreie Fördererergebnisse bei der Herstellung besonders
haltbarer Kunststoffe, wie sie für Nylon, Perlon, Orlon verwendet werden, zu erzielen.
Die erwähnte Lücke wird nun nach der Erfindung dadurch geschlossen, dass als Baustoff für die Pumpe ein übereutektoider Stahl mit einem Wolframgehalt von 3 - 18% dient. Es hat sich herausgestellt, dass ein Stahl mit dem genannten Wolframgehalt eine auffallende Festigkeit gegenüber chemischen Angriffen sowie eine besonders ausgeprägte Unempfindlichkeit gegenüber den Einflüssen hoher Temperaturen aufweist, wobei die gerade für Spinnpumpen unter diesen Verhältnissen wichtige Verschleissfestigkeit des Werkstoffes nicht leidet. Aus diesem Grunde ist ein so ausgebildeter Stahl gerade für Spinnpumpen von einer besonderen Bedeutung. Es ist ferner gefunden worden, dass dann besonders günstige Werkstoffverhältnisse in Verbindung mit Spinnpumpen vorliegen, wenn der Baustoff für die Pumpen dienende Stahl ausser 3 - 18 % Wolfram nach 2 - 10% Kobalt, 2 - 5% Vanadium, 0,5 - 1% Molybdän und 3 - 12% Chrom enthält. Es hat sich herausgestellt, dass ein so zusammengesetzter Stahl den Anforderungen, die den Werkstoff von Spinnpumpen gestellt werden, in auffallend idealer Weise Rechnung trägt.
Stähle der erwähnten Zusammensetzung, die man z.T. als sogenannte Schnellstähle für die spannabhebende Bearbeitungsweise verwendet, dort aber ganz anderen Betriebsbedingungen unterworfen sind, erfordern für ihre Herstellung mehr Kosten als die gewöhnlichen Stähle.
Aus diesem Grunde ist es aus wirtschaftlichen Gründen zweckmässig, nicht die ganze Spinnpumpe aus den neuen Werkstoff herzustellen. Es genügt vielmehr, wenn die aufeinander gleitenden Teile der Spimmpumpe aus dem vorgeschlagenen Wolframstahl bestehen.
Claims (3)
1.) Zahnradpumpe zum Fördern der Schmelze von Kunststoffen für Kunstfasern, die Spinnzwecken dienen, dadurch gekennzeichnet, dass als Baustoff für die Pumpe ein übereutektoider Stahl mit einem Wolframgehalt von 3
- 18% dient.
2.) Zahnradpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der als Baustoff für die Pumpe dienende Stahl ausser 3 - 18% Wolfram noch 2 - 10% Kobalt, 2 - 5% Vanadium, 0,5 - 1% Molybdän und 3 -12% Chrom enthält.
3.) Zahnradpumpe, dadurch gekennzeichnet, dass lediglich die aufeinander gleitenden Teile der Pumpe aus dem Stahl gemäss den Ansprüchen 1 und 2 bestehen.
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