DED0014508MA - - Google Patents

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DED0014508MA
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BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 6. März 1953 Bekanntgeniacht am 23. August 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Es ist bekannt, daß beim Betrieb alkalischer Bäder zum galvanischen Aufbringen und Entfernen von Metallschichten, durch die Wasserstoffentwicklung bedingt, in ziemlichem Umfang alkalische
*5 Nebel gebildet werden, die störend sind. Es wird dadurch die Kontrolle der Bäder erschwert und das Bedienungspersonal gesundheitlich gefährdet, außerdem bewirken die Nebel im Raum und an den Apparaturen Korrosionen, die zu erhöhtem Verschleiß führen.
Es wurde nun gefunden, daß man die alkalischen Nebel praktisch beseitigen kann, wenn man den Bädern geringe Mengen von Alkylenoxydanlagerungsprodukten an organische Oxy-, Mercapto- oder Aminoverbindungen bzw. an organische SuI-fon- oder Carbonamide oder Carbonsäuren zusetzt, die oberflächenaktiven Charakter besitzen und in den Bädern löslich bzw. dispergierbar sind. An Stelle der Alkylenoxydanlagerungsprodukte kann man auch deren wasserlösliche Veresterungsprodukte mit mehrbasischen anorganischen Säuren, insbesondere Schwefelsäure oder Phosphorsäure bzw. deren wasserlösliche Salze verwenden.
Die beanspruchten Alkylenoxydanlagerungsprodukte sind bekannt. Man erhält sie entweder durch Anlagerung von Äthylenoxyd oder Propylenoxyd u. dgl. an höhermolekulare Oxy-, Mercapto- oder Aminoverbindungen bzw. an Carbonamid- oder Sulfonamidverbindungen oder an Carbonsäuren oder auch durch nachträgliche Veresterung oder
!609 580/409
D 14508 VI/48 a
Verätherung von Polyalkylenoxydwachsen ζ. Β. mit Fettsäuren oder Fettalkoholen. Die Kohlenwasserstoffreste dieser Verbindungen können der aliphatischen, cycloaliphatischen, aromatischen, aliphatisch-aromatischen oder cycloaliphatisch-aromatischen Reihe angehören.
Die Mengen, in denen man die genannten Verbindungen den Bädern zusetzt, liegen zwischen ο,οΐ und 5 g/l, vorzugsweise zwischen ο,οΐ und
ίο o,2 g/l, bei Stromdichten von 0,5 bis 20 Amp./cm2. Der pH-Wert der Galvanisierungsbäder liegt oberhalb 8, vorzugsweise zwischen 11 und 13, wobei im allgemeinen bei normalen oder schwach erhöhten Temperaturen von etwa 30 bis 700 gearbeitet wird.
Als alkalisch betriebene galvanische Bäder kommen in erster Linie cyanidische Zinkbäder, ferner cyanidische Bäder, aus denen Kadmium und Zinn abgeschieden werden, alkalische Bleibäder, alkalische Entchromungsbäder u. dgl. mit Ausnahme cyanidischer Kupferbäder in Betracht.
Die erfindungsgemäß verwendeten Alkylenoxydanlagerungsprodukte und ihre Veresterungsprodukte mit mehrbasischen anorganischen Säuren, insbesondere mit Schwefel- oder Phosphorsäure, bzw. deren wasserlöslichen Salze zeichnen sich gegenüber den bereits als Zusatzstoffe zu galvanischen Bädern bekannten anion- bzw. kationaktiven Netzmitteln durch erhöhte Elektrolytbeständigkeit aus. Weiterhin führen die Alkylenoxydanlagerungsprodukte im Vergleich mit den bekannten Zusätzen zu keiner oder nur ganz geringer Schaumbildung, die beim Betrieb galvanischer Bäder unerwünscht ist.
Beispiele
i. Beim Betrieb eines alkalischen Zinkbades, das im Liter 60 g Zinkcyanid, 53 g Natriumcyanid, 7,5 bis 15 g Ätznatron und 30 g Natriumcarbonat sowie übliche Glanzzusätze enthält, verwendet man zur Beseitigung der alkalischen Nebel einen Zusatz von 0,01 bis 0,2 g des Anlagerungsproduktes aus ι Mol eines Fettalkoholgemisches C10 bis C16 und Mol Äthylenoxyd. Das Bad bildet auch bei 500 C Arbeitstemperatur und einer Stromdichte von Amp./cm2 keine störenden Nebel.
2. Zu einem galvanischen Entchromungsbad, enthaltend 150 g Ätznatron im Liter, gibt man zur Verhinderung der Nebelbildung 0,1 g eines mit 0,2 Mol Schwefelsäure ansulfonierten Kondensates aus i.Mol Oleylalkohol (JZ 70) und 10 Mol Äthylenoxyd. .

Claims (3)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Verfahren zur Verhütung der Nebelbildung
in alkalischen Bädern zum galvanischen Auf- .# bringen oder Entfernen von Metallschichten mit Ausnahme von cyanidischen Kupferbädern, dadurch gekennzeichnet, daß man den Bädern ge- t ringe Mengen von oberflächenaktiven Alkylenoxydanlagerungsprodukten zusetzt, die in den Bädern löslich oder dispergierbar sind.
2. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man den Bädern. lösliche oder dispergierbare Äthylenoxydanlagerungsprodukte zusetzt. .
3. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man den Bädern lösliche oder dispergierbare Äthylenoxydanlagerungsprodukte zusetzt, die mit mehrbasischen Mineralsäuren, insbesondere Schwefelsäure, in saure Ester übergeführt und anschließend neutralisiert sind.
In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 2488246, 2402185; S ilman, »Chemische und galvanische Überzüge«, 1952, S. 67, 148 und 289, 290.
© 609580/409 8.56

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