DEC0006841MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 17. Dezember 1952 Bekanntgemacht am 29. Dezember 1955
DEUTSCHES PATENTAMT
PATENTANMELDUNG
KLASSE 22a GRUPPE 5
C 6841 IVb/22 a
Dr. Henri Riat, Ariesheim (Schweiz)
ist als Erfinder genannt worden
CIBA Aktiengesellschaft, Basel (Schweiz)
Vertreter: Dipl.-Ing. E. Splanemann, Patentanwalt, Hamburg 36
Verfahren zur Herstellung kupfer- oder nickelhaltiger Disazofarbstoffe
Die Priorität der Anmeldungen in der Schweiz vom 21. Dezember 1951 und 20. November 19612
ist in Anspruch genommen
Es wurde gefunden, daß man zu wertvollen, neuen, metallhaltigen Disazofarbstoffen gelangt, wenn man
auf Farbstoffe der allgemeinen Formel
U HO
Yj N = N
N=N-R,
worin Ri einen heterocyclischen Rest mit einem
fünfgliedrigen Heteroring, welcher 2 Heteroatome,
ίο darunter mindestens ein ausschließlich ringförmig
gebundenes Stickstoffatom aufweist, j^ ^ den Rest
einer Mittelkomponente der Benzol- oder Naphthalinreihe, in dem die beiden Azogruppen in p-Stellung
zueinander stehen und die Gruppe U sich in o-Stellung 15 (,'.
zu der R2 mit R3 verbindenden Azogruppe befindet,
U eine Oxygruppe, eine Alkoxygruppe oder eine Carbonsäuregruppe und R3— OH den in 2-Stellung
an die Azogruppe gebundenen Rest einer in einer ^-Stellung durch eine Aminogruppe substituierten
i-Oxynaphthalin-3-sulf onsäure bedeutet, unter solchen
Bedingungen nickel- oder kupferabgebende Mittel einwirken läßt, daß, gegebenenfalls unter Aufspaltung
der Alkylgruppe aus dem Rest U, die o, o'-Dioxyazo- oder o-Oxy-o'-carboxyazometallkomplexverbindungen
entstehen. '
509 626/142:
C 6Ml IVbI22a
;'. Die Farbstoffe der Formel (i) können hergestellt
X Werden durch Kupplung einer Diazoverbindung eines
Amins der Formel
., K1-NH2
., K1-NH2
mit einer Mittelkomponente der Formel
U
11 K, NII.,
11 K, NII.,
Dia/.otieren des so erhaltenen Aininomonoazofarbstoffes
der Zusammensetzung
LI
R1--N
und Kupplung der Diazoazoverbindimg mit einer
Endkomponente der Formol
OH
H R,
Die Bedeutung von R1, R2, R3 und L! ergibt sich
aus der obigen Definition der Formel (i).
(,Λ1κ Aiifangskomponenten sind solche Amine zu
verwenden, welche 2 Heteroatome, darunter ein ausschließlich ringförmig gebundenes Stickstoffatom,
also ein solches, dessen drei Valenzen alle durch die Ringbildung abgesättigt sind, enthalten. Als zweites
Heteroatom kann z. B. ein weiteres Stickstoffatom, ein Sauerstoffatom oder insbesondere ein Schwefelatom
vorhanden sein. Die Anwesenheit einer löslich machenden Gruppe, ζ. B. einer Sulfonsäuregruppc,
' in den Anfangskomponenten erweist sich im all-/gemeinen
als vorteilhaft. Beispielsweise können ί ο-Λ mil loben /.imidazol, 2-Methyl-6-aminobenzimidazol,
12 -Methyl -5 -amino - ben ziinidazol-7-sul fön säure oder
ι·(, '.i-Dimelhyl^-amino-benzimidazol-j-sulfonsäure als
Anfangskompojiontcn mit 2 Stickstoffatomen im
Heteroring verwendet werden.
Besonders wertvolle Ergebnisse erhält man mit solchen Anfangskoinponenten, deren diazotierbare
Aminogruppe an einen Arylkern, vorzugsweise einen Benzolkern gebunden ist, der seinerseits mit dem
Heteroring durch eine einfache Bindung verbunden, also nicht mit diesem kondensiert ist. Als Beispiele
derartiger Anfangskomponenten, deren Heteroring ein zweites Stickstoffatom oder ein Sauerstoffatom
aufweist, sind 2 - (4' -Aminophenyl) -benzimidazol, I - Methyl - 2 - (4' - aminophenyl) -benzimidazol und
2-(4'-Aminophenyl)-benzoxazol, insbesondere aber
die aus diesen Verbindungen durch Sulfonierung mittels konzentrierter Schwefelsäure oder durch
thermische Umlagerung der sauren Sulfate erhältlichen Sulfonsäuren zu erwähnen.
Unter den Anfangskomponenten mit einem Schwefelatom im Heteroring verdienen die den Thiazolring
enthaltenden Amine besondere Beachtung, so z. B. das 2-Aminobenzthiazol der Formel
.N
C-NH.,
S'
das 6-Aminobenzthiazol der Formel
Η, N
CH
oder das 6-Amino-2-methylbenzthiazol, ferner das 2-Aminothiazol der Formel
CH-N.
C-NH.,
c — s
*C —R, —NH.,
(6)
worin R4 einen in der angegebenen Weise mit dem
Thiazolring kondensierten Benzolrest und R5 einen in m- oder p-Stellung zur Bindung an den Thiazolring
an die Aminogruppe gebundenen Benzolrest bedeutet, wobei die beiden Benzolreste R., und R1, noch weitere
Substituenten, z. B. Halogenatome, wie Chlor, Methoxy- oder Aethoxygruppen, insbesondere aber Methylgruppen
und /oder Sulfonsäuregruppen enthalten können. Infolge ihrer guten Zuganglichke.it und der
guten Ergebnisse kommen als Anfangskomponenten vor allem das 2-(4'-Aminophenyl)-6-methylbcnzthiazol
(Dehydrothiotoluidin) und dessen Mono- und Disulfonsäuren in Betracht.
Als Beispiele -für Anfangskomponenten sind im einzelnen zu erwähnen:
2-(4'-Aminophenyl)-6-methylbenzthiazol,
2-(4'-Aminophenyl)-6-methylbcnzthiazol-monosulfonsäuren,
z. B. die durch Sulfonieren des 2-(4'-Aminophenyl)-6-methylbcnztliiazols
mittels konzentrierter Schwefelsäure erhältliche 2-(4'-Aminophenyl)-6-mcthylbenzthiazol-x-sulfonsäure
oder die 2-(4'-Aminophenyl)-6-methylbenzthiazol-3'-sulfonsäure, welche durch thermische Umlagerung des sauren Sulfates
des 2-(4'-Aminophenyl)-6-methylbcnzthiazols erhalten wird,
2 - (4' - Aminophenyl) - 6 - methylbcnzt hiazoldisulfonsäuren,
z. B. diejenige, die durch thermische Umlagerung des sauren Sulfates der durch Sulfonierung mit
Zu besonders wertvollen Farbstoffen führen auch hier die Anfangskomponenten, deren Aminogruppe
an einen Arylkern gebunden ist, der mit dem Heteroring durch eine einfache Bindung verknüpft ist,
also z. B. diejenigen der allgemeinen Formel
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C 6841 IVb/22 a
konzentrierter Schwefelsäure aus 2-(4'-Aminophenyl)-6-methylbenzthiazol
erhältlichen 2-(4'-Aminopheny])-6-methylbenzthiazol-monosulfonsäure
hergestellt wird, 2-(4'-Aminophenyl)-benzthiazol,
2-(3'-Aminophenyl)-benzthiazol,
2-(3'-Aminophenyl)-benzthiazol,
2-(4'-Aminophenyl)-5-chlor-benzthiazol,
2-(4'-Aminophenyl)-6-chlor-benzthiazol,
2-(4'-Aminophenyl)-6-methoxy-benzthiazol,
2- (4'-Aminophenyl) -6-äthoxy-benzthiazol,
ίο sowie die Sulfonsäuren dieser Verbindungen.
2-(4'-Aminophenyl)-6-chlor-benzthiazol,
2-(4'-Aminophenyl)-6-methoxy-benzthiazol,
2- (4'-Aminophenyl) -6-äthoxy-benzthiazol,
ίο sowie die Sulfonsäuren dieser Verbindungen.
Die Mittelkomponenten der Formel (3) gehören der Naphthalinreihe oder vorzugsweise der Benzolreihe
an. Sie enthalten eine Oxygruppe, eine Carbonsäuregruppe oder eine Alkoxygruppe, zweckmäßig eine
Methoxygruppe, die sich in o-Stellung zur —NH2-Gruppe
befindet. Als Beispiele geeigneter Mittel-komponenten können folgende Verbindungen erwähnt
• werden:
' .. ■ 2-Amino-4-methyl-I-oxybenzol,
" 20 2-Aminobenzol-i-carbonsäure,
Λ . i-Amino-2-methoxybenzol
Λ . i-Amino-2-methoxybenzol
■ i-Amino^-methoxy-s-methylbenzol,
i-Amino-2, 5-dimethoxybenzol,
i-Amino-2, 5-diäthoxybenzol,
i-Amino-2-methoxynaphthalin,
i-Amino-2, 5-diäthoxybenzol,
i-Amino-2-methoxynaphthalin,
i-Amino-2-methoxynaphthalin-6- oder -7-sulfonsäure,
i-Amino-2-äthoxynaphthalin,
i-Amino-2-äthoxynaphthalin-6- oder -7-sulfonsäure.
Als Endkomponenten der Formel (5) verwendet man i-Oxynaphthalin-3-sulfonsäuren, welche in einer
der beiden /^-Stellungen desjenigen. Sechsringes, der
die Sulfonsäure- und Oxygruppe nicht enthält, eine gegebenenfalls substituierte Aminogruppe aufweisen.
Üblicherweise werden diese Verbindungen nicht als 6- oder 7-Amino-i-oxynaphthalin-3-sulfonsäuren,
sondern als 2-Amino-5-oxynaphthalin-7-sulfonsäuren bzw. 2-Amino-8-oxynaphthalin-6-sulfonsäuren bezeichnet.
Die Aminogruppe kann z. B. eine Phenylaminogruppe, die ihrerseits wieder Substituenten aufweisen
kann, eine Mono- oder Dialkylaminogruppe, eine Alkylphenylaminogruppe oder eine Acylaminogruppe
sein.
Von besonderem Interesse sind die Farbstoffe, die mit einer 2-Amino-8-oxynaphthalin-6-sulfonsäure,
z. B. dieser Säure selber oder vorzugsweise mit deren N-Substitutionsprodukten erhalten werden. Unter
den letzteren ergeben diejenigen besonders wertvolle Farbstoffe, welche eine Phenylaminogruppe enthalten,
vorteilhaft eine solche, die im Phenylrest durch eine löslich machende Gruppe, beispielsweise eine Sulfonsäure-
oder Carbonsäuregruppe, substituiert ist.
Folgende Verbindungen sind als Beispiele für Endkomponenten zu erwähnen:
2-Amino-5-oxynaphthalin-7-sulfonsäure,
2-Acetylamino-5-oxynaphthalin-7-sulfonsäure,
2-Benzoylamino-5~oxynaphthalin-7-sulfonsäure,
2-Phenylamino-5-oxynaphthalin-7-sulfonsäure,
2- (4'-Carboxymethoxyphenylamino) -5-oxynaphthalin-7-sulfonsäure,
2-Acetylamino-5-oxynaphthalin-7-sulfonsäure,
2-Benzoylamino-5~oxynaphthalin-7-sulfonsäure,
2-Phenylamino-5-oxynaphthalin-7-sulfonsäure,
2- (4'-Carboxymethoxyphenylamino) -5-oxynaphthalin-7-sulfonsäure,
2-Amino-8-oxynaphthalin-6-sulfonsäure,
2-Acetylamino-8-oxynaphthalin-6-sulfonsäure,
2-Acetylamino-8-oxynaphthalin-6-sulfonsäure,
2-Benzoylamino-8-oxynaphthalin-6-sulfonsäure,
2-/?-Oxyäthylamino-8-oxynaphthalin-6-sulfonsäure, 2-Methylamino-8-oxynaphthalin-6-sulfonsäure,
2-Phenylamino-8-oxynaphthalin-6-sulfonsäure,
2-(N-Methyl-phenylamino)-8-oxynaphthalin-6-sulfonsäure,
2-/?-Oxyäthylamino-8-oxynaphthalin-6-sulfonsäure, 2-Methylamino-8-oxynaphthalin-6-sulfonsäure,
2-Phenylamino-8-oxynaphthalin-6-sulfonsäure,
2-(N-Methyl-phenylamino)-8-oxynaphthalin-6-sulfonsäure,
2 - Phenylamino - 8 - oxynaphthalin - 6 - sulf onsäure-3'-
oder -^'-carbonsäure,
2-Phenylamino-8-oxynaphthalin-6, 3'- oder -6, 4'-disulfonsäure,
2 - Phenylamino - 8 - oxynaphthalin - 6 - sulfonsäure-3'-sulfonsäureamid,
2- (4'-Carboxymethoxyphenylamino) -8-oxynaphthalin-6-sulfonsäure.
Im allgemeinen empfiehlt es sich, die Ausgangsstoffe so zu wählen, daß der entstehende Disazofarbstoff
mindestens zwei löslich machende Gruppen, z. B. zwei Sulfonsäuregruppen oder eine Sulfonsäure- und eine
Carbonsäuregruppe, enthält.
Bei der Herstellung der Disazofarbstoffe der Formel (1) erfolgt die Kupplung der diazotierten
Anfangskomponenten mit den Mittelkomponenten im allgemeinen zweckmäßig in schwach saurem bis
schwach alkalischem, z. B. in essigsaurem bis alkalibicarbonatalkalischem Mittel. Besitzen die Mittelkomponenten
ein nur geringes Kupplungsvermögen, so werden sie im allgemeinen vorteilhaft in Form
ihrer ω-Methansulfonsäuren gekuppelt, und die ω-Methansulfonsäuregruppe wird nachher wieder
abgespalten. Dies trifft beispielsweise zu . bei der 2-Aminobenzol-i-carbonsäure und beim i-Amino-2-methoxybenzol.
Die Diazotierung der Aminomonoazofarbstoffe der Formel (4) kann nach üblichen, an
sich bekannten Methoden vorgenommen werden, z. B. mit Hilfe von Salzsäure und Natriumnitrit. Die
so erhältlichen Diazomonoazoverbindungen werden dann in alkalischem, beispielsweise alkalicarbonatalkalischem
Mittel mit den Endkomponenten gekuppelt, gegebenenfalls unter Zusatz von kupplungsfördernden
Mitteln, wie Pyridin oder Picolin.
Als metallabgebende Mittel, mit welchen die Farbstoffe der Formel (1) gemäß vorliegendem Verfahren
zu behandeln sind, kommen z. B. nickelabgebende und vor allem kupferabgebende Mittel in Betracht. Auch
die Behandlung mit den metallabgebenden, z. B. den kupferabgebenden Mitteln kann nach an sich gebräuchlichen
Methoden erfolgen. Sofern 0, o'-Dioxyazometallkomplexverbindungen hergestellt werden sollen, ist
zu berücksichtigen, daß die Metallisierung mit o, o'-Dioxyazogruppen leichter vor sich geht als mit
o-Oxy-o'-alkoxyazogruppen unter Abspaltung der Alkylgruppen und deshalb im letzteren Falle eine
länger dauernde Behandlung und/oder eine solche bei höherer Temperatur angezeigt ist. Die Metallisierung
läßt sich in manchen Fällen z. B. mit Salzen des , zweiwertigen Nickels oder Kupfers in schwach saurem,
wäßrigem Mittel durchführen. Man kann die Färbstoffe aber auch nach dem an sich bekannten Verfahren
metallisieren, gemäß welchem unter Verwendung von Nickel- oder Kupfertetramminkomplexen
in Gegenwart oder in Abwesenheit von überschüssigem Amin bzw. Ammoniak die Metallisierung während
mehrerer Stunden in der Nähe von ioo° in wäßrigem
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Mittel erfolgt. Von besonderem Vorteil ist in manchen
derartigen Fallen das Verfahren der Patentschrift iS.|.|77i, wonach in Gegenwart von Oxyalkylaminen,
insbesondere Athanolaniin bzw. den sich davon ableitenden Kupferkomplexen gearbeitet wird.
Die nach dem vorliegenden Verfahren erhältlichen neuen, metallhaltigen Farbstoffe entsprechen der
allgemeinen Formel
U- Me 0
I K1 X N K.. N N- R,
(7)
worin K1 einen heterocyclischen Rest mit einem
fi'mfgliedrigen Heteroring, welcher 2 Heteroatome, darunter mindestens ein ausschließlich ringförmig
gebundenes Stickstoffatom aufweist, R2—U-- den
Rest einer Mittelkomponente der Benzol- oder Naphthalimeihe, in dem die beiden Azogruppen in
p-Stellung zueinander stehen und der Substituent U sich in ο Stellung zu der K., mit Iv, verbindenden
I1 befindet, U ein Sauerstoffatom oder eine
durch das Kohlenstoffatom an K., gebundene C
(iruppc, R., 0 den in 2-Stellung an die Azogruppe
gebundenen Kest einer in einer /i-Stellung durch eine
Λ mi HOgIU]I pe sul ist it liierten 1-Oxy naphthalin-3-sulfonsäui'e
und Me eines der Metalle Nickel und Kupfer bedeutet.
Bezüglich der Formulierung der metallhaltigen Farbstoffe ist zu bemerken, daß die Formeln [siehe
z. B. Formel (7)] zweifellos die richtigen stöchiometrischen Mengen Metall und die richtige Stellung des
Nickel- oder Kupferatoms im Komplex wiedergeben, daß dagegen die Verteilung von Haupt- und Nebenvalenzen
in der komplexen Bindung des Metalls heute noch nicht eindeutig feststeht.
Die neuen, nach dem eingangs erwähnten Verfahren erhältlichen und der allgemeinen Formel (7) entsprechenden
metallhaltigen Farbstoffe können zum Färben und Bedrucken der verschiedensten Materialien,
wie Wolle, Seide, Leder, insbesondere aber cellulosehaltiger Fasern, wie Baumwolle, Leinen sowie Kunstseide
und Zellwolle aus regenerierter Cellulose, verwendet werden. Man erhält damit Färbungen, die
sich durch besonders technisch wertvolle Farbtöne und im allgemeinen durch überraschend gute Echtheitseigenschaf
ten auszeichnen.
In der Patentschrift 698 97g sind kupferhaltige
Disazofarbstoffe beschrieben, welche ebenfalls fünfgliedrige Hoteroringe aufweisen. Der den Heteroring
enthaltende Rest ist bei diesen Farbstoffen nicht endständig, sondern steht zwischen den beiden
Azogruppen. Als Beispiel eines Farbstoffes, der wie die Endstoffe des vorliegenden Verfahrens einen Ring
mit 2 Heteroatomen, darunter einem ausschließlich ringförmig gebundenen Stickstoffatom, enthält, wird
die komplexe Kupferverbindung des Farbstoffes der Formel
OH
H(X1S
N- N-
SO1H
V-NH- <
HO
CH3
beschrieben. Zur Herstellung dieses Farbstoffes wird
2, (1 - J )iinet hyl -.] - amino - 7 - acet ylamino - benzthiazol
benötigt. Ciemäü Λν\\ Angaben der Patentschrift soll
dieses Zwischenprodukt durch Mononitrierung von 2, ()-l)imelhylbenztliia/.ol, Reduktion der Nitrogruppe,
Acet ylioning der Aininogruppe, nochmalige Nitrierung
und Reduktion der Nitrogruppe erhalten werden. Bei der zweiten Nitrierung vorsagen aber die üblichen
Nitriennethoden vollständig, (iegenüber den in der
Patentschrift (125 778 beschriebenen kupferhaltigen Monoazofarbstoffe!] zeigen die gemäß vorliegendem
Verfahren erhaltenen kupferhaltigen Disazofarbstoffe den Vorzug, auf Baumwolle Färbungen mit besserer
Wase beeilt licit zu geben.
In den nachfolgenden Beispielen bedeuten die
Teile, wo nichts anderes erwähnt wird, (lowichtsteile
und die Prozente Gewichtsprozente.
32 Teile 2-(.]'-Aniinophenyl)-6-inothy]benzthiazolx-siilfoiisäure
(erhältlich durch Sulfonieren von 2-(.j'-Aniinophonyl)-(>-inothylbenztliiazol mit schwefeltrioxydhaltiger
Schwefelsäure] werden unter Zusatz von 5,3 Teilen wasserfreiem Natriumcarbonat in
200 Teilen Wasser gelöst und mit 6,9 Teilen Natriumnitrit versetzt. Diese Lösung läßt man langsam in ein
Gemisch von 30 Teilen 3o°/0iger Salzsäure, 100 Teilen
Wasser und 100 Teilen Eis zufließen. Man rührt hierauf 1 Stunde und trägt dann die mit Natriumbicarbonat
weitgehend neutralisierte Suspension der Diazoverbindung in eine einen Überschuß an Natriumacetat
enthaltende Lösung von 21,7 Teilen i-Amino-2-methoxybenzol-üj-methansulfonsäure
ein und rührt bei io° bis zur Beendigung der Kupplung. Dann wird
der Monoazofarbstoff abgetrennt und durch 2stündiges Erwärmen auf 900 mit 4%iger Natriumhydroxydlösung
verseift. Nach dem Abkühlen auf 400 wird der abgeschiedene Aminomonoazofarbstoff abllltricrt, in
Wasser gelöst bzw. suspendiert, mit 8 Teilen Natriumnitrit versetzt und durch Eingießen von 30 Teilen
3O°/0iger Salzsäure weiterdiazotiert. Man rührt 2 Stunden
bei etwa 35° und kuppelt die Diazoverbindung bei 5 bis 10° in natriumcarbonat- oder natriumbicarbonatalkalischer
Lösung mit 35 Teilen 2-Phcnyl-
626/1 ·12
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amino-S-oxynaphthalin-ö-sulfonsäure-s'-carbonsäure.
Die Kupplung wird durch Zusatz von Pyridin oder Picolin stark beschleunigt. Nach beendeter Kupplung
wird der Disazofarbstoff ausgesalzen und abfiltriert. Die Farbstoffpaste wird in 1500 Teilen Wasser
unter Zusatz von 30 Teilen Monoäthanolamin gelöst und die Lösung mit einer ammoniakalischen Lösung
von Kupfersulfat (entsprechend 27,5 Teilen CuSO4 -5H2O) versetzt. Man behandelt unter Rückflußkühlung
6 bis 8 Stunden bei 950. Die entstandene Kupferkomplexverbindung wird ausgesalzen, abfiltriert
und getrocknet. Man erhält ein graues Pulver, welches sich in warmem Wasser mit blaugrauer Farbe
löst und Baumwolle in lichtechten, neutralgrauen Tönen färbt.
Man vereinigt die nach den Angaben des Beispiels 1 hergestellte Diazo verbindung aus 32 Teilen 2-(4'-Aminophenyl)-6-methylbenzthiazol-x-sulfonsäure
(Dehydrothiotoluidinsulfonsäure) mit einer salzsauren Lösung von 13,7 Teilen i-Amino-2-methoxy-5-methylbenzol
und stumpft die Mineralsäure durch allmähliche Zugabe von Natriumacetat ab. Nach mehrstündigem
Rühren bei 10 bis 15° säuert man das Kupplungsgemisch mit Salzsäure an und saugt den gebildeten
Monoazofarbstoff ab. Die Farbstoffpaste wird in etwa 2000 Teilen Wasser verrührt, das Gemisch durch
. Zugabe von Natriumhydroxydlösung alkalisch gestellt und mit 8 Teilen Natriumnitrit versetzt. In die
Suspension werden bei 40° 50 Teile 3O°/0ige Salzsäure
auf einmal zugegeben. Man rührt 1 bis 2 Stunden bei 40 bis 45°, zersetzt, mit 100 Teilen Natriumchlorid
und saugt die Diazo verbindung ab. Diese wird in Wasser angeschlämmt und die Suspension in eine auf
io° gekühlte Lösung aus 39 Teilen 2-Phenylamino-8-oxynaphthalin-6,
3'-disulfonsäure, 40 Teilen wasserfreiem Natriumcarbonat, 40 Teilen Pyridin oder
Picolin und 200 Teilen Wasser eingetragen. Nach beendeter Kupplung wird der Disazofarbstoff ausgesalzen,
abfiltriert und nach den Angaben des Beispiels 1 in die Kupferkomplexverbindung übergeführt.
Diese bildet nach dem Aufarbeiten und Trocknen ein grauschwarzes Pulver, welches sich in warmem
Wasser mit blaugrüner Farbe löst und Baumwolle in grüngrauen Tönen färbt.
Weitere wertvolle, kupferhaltige Farbstoffe werden erhalten, wenn man die gemäß nachstehender Tabelle
aus den Anfangskomponenten der Kolonne I
(R1-NH2),
den Mittelkomponenten der Kolonne II
den Mittelkomponenten der Kolonne II
• U \
H —R,
2\
NH,
und den Endkomponenten der Kolonne III
(H-R3-OH)
(H-R3-OH)
erhältlichen Disazofarbstoffe gemäß den Angaben des Beispiels 1 oder 2 in die komplexe Kupferverbindung
überführt.
| 45 | 3 | 55 | 6 | 60 | 7 | I | desgl. | II | III | IV | |
| Anfangskomponente | Mittelkomponente | Endkomponente | Farbton der | ||||||||
| 35 | Kupfer | ||||||||||
| 50 4 | desgl. | komplex | |||||||||
| 2- (4'-Aminophenyl) -6-methylbenzthiazol- | i-Amino-2-methoxy- | 2-Phenylamino-8-oxy- | verbindungen | ||||||||
| x-sulfonsäure (Dehydrothiotoluidin- | benzol | naphthalin-6, 3'-di- | auf Baumwolle | ||||||||
| 40 I | sulfonsäure) | desgl. | sulfonsäure | Grau | |||||||
| ' 5 | desgl. | 2-Phenylamino-8-oxy- | |||||||||
| naphthalin-6-sulfon- | |||||||||||
| 2 | säure-4'-carbonsäure | Grau | |||||||||
| desgl. | desgl. | 2-Phenylamino-8-oxy- | |||||||||
| naphthalin-6-sulfon- | |||||||||||
| säure | Grau | ||||||||||
| desgl. | desgl. | 2-Phenylamino-8-oxy- | |||||||||
| naphthalin-6-sulfon- | |||||||||||
| säure-3 '-sulf onsäure- | Grau | ||||||||||
| desgl. | amid | ||||||||||
| desgl. | 2-Amino-8-oxy- | ||||||||||
| naphthalin-6-sulfon- | |||||||||||
| säure | Grünstichig- | ||||||||||
| desgl. | 2- (/J-Oxyäthylamino) - | grau | |||||||||
| 8-oxynaphthalin- | |||||||||||
| 6-sulfonsäure | Grau | ||||||||||
| desgl. | 2-Methylamino-8-oxy- | ||||||||||
| naphthalin-6-sulfon- | |||||||||||
| säure | Grau | ||||||||||
509 626/142
C 6841 IVbI22a
| I | desgl. | desgl. | II | III | desgl. | IV | |
| Anfangskomponente | Mittelkomponente | Endkoinponcnte | Farbton der | ||||
| 2-(4'-Carboxymethoxy- | Kupfer- | ||||||
| •2-(.|'-Ammophenyl)-(>-methylbenztliiazol- | desgl. | r-Amino-2-methoxy- | 2-Acetylamino-5-oxy- | phcnylamino)-5-oxy- | komplox- vcrbindungcn auf Baumwolle |
||
| xsulfuiis;iure (DrIivdrothintoluidin- | desgl. | benzol | naphthalin-7-sulfon- | naphthalin-7-sulfon- | Blaustichig- | ||
| 8 | sulfonsiiure) | säure | säure | grau | |||
| ü-(.('-Amino] >Iicnyl)-bcnzt hiazol-x-sulfon- | 2-(.|'-.-\ii)inoplienvl)-f)-iiiethylbenzthiazol- | desgl. | 2-Phenylamino-8-oxy- | 2-Amino-5-oxynaphtha- | |||
| süure | x, 3'-disulfoiisiiure | naphthalin-6-sulfon- | lin-7-sulionsäure | Grau | |||
| <) | desgl. | säure-3'-carbonsäure | |||||
| 2-(3'-Aiiiino])!iciivl)-benztl>iazol-x-sulfon- | i-Amino-2-mctlioxv- | desgl. | |||||
| siiure | Ijenzol | Violcttgrau | |||||
| 10 | ^-(.i'-AiiiiiioiiheiiylJ-^-chlorbenzthiazol- | desgl. | 2-Phenylamino-8-oxy- | ||||
| x-siilfoiisäure | desgl. | naphthalin-6, 3'-di- | Grau | ||||
| I I | sulfonsäure | ||||||
| 2-(.|'-.'\niiiH)])lienyl)-6-nietlivll)enzthiazol | desgl. | 2-Phcn3'lamino-8-oxy- | |||||
| 2-(.-|'-Aniino])I)cnvl)-i)-inptliyll)cnztliiaz()l- | naphthalin-6-sulfon- | Stumpfgrau | |||||
| I.'. | x, x'-disulfonsäure | säurc-3'-carbons;uire | |||||
| ^-(.•('-AiiunopliciivlJ-ii-inctliyllx'nztliiazol- | desgl. | desgl. | |||||
| ,{'-siilfoiisäure | desgl. | Grau | |||||
| i.i | desgl. | 2-Phenylamino-8-oxy- | |||||
| naphthalin-6, 3'-di- | Grau | ||||||
| M | .d"(.|'-Aiiiino]>lienyl)-f>-iiH-lliylbenzthi;izol- | sulfonsäure | |||||
| x-sulfonsäure | desgl. | 2-Acctylamino-8-oxy- | |||||
| naphtbalin-6-sulfon- | Grünstichig- | ||||||
| 15 | säure | grau | |||||
| desgl. | 2-Phenylamino-8-oxy- | ||||||
| naphthalin-6-sulfon- säure |
Grau | ||||||
| Id | desgl. | 2-Methyl-2-phenyl- | |||||
| amino-8-oxy- | Grau | ||||||
| 17 | naphthalin-6-sulfon- | ||||||
| säure | |||||||
| desgl. | 2-Plienylamino-8-oxy- | ||||||
| naphthalin-6, 3'-di- | Grau | ||||||
| ι S | sulf on säure | ||||||
| i-Amino-2-methoxy- | 2-Plienylamino-8-oxy- | ||||||
| benzol | naphthalin-fi-sulfon- | Grau | |||||
| I') | säure-3'-carbonsäurc | ||||||
| desgl. | 2-Acetylamino-5-oxy- | ||||||
| naph t h alin-7-sulf on- | Graublau | ||||||
| 20 | säure | ||||||
| i-Amino-2-methoxy- | |||||||
| 5-methylbenzol | Grünlichblau- | ||||||
| JI | i-Amino-2-methoxy- | grau | |||||
| benzol | Grünstichig- | ||||||
| \ 2 | blau | ||||||
| 2-Ainino-i-oxy- | |||||||
| 4-methylbenzol | Blaugrüngrau | ||||||
| -5 | |||||||
C 68411 Vb/22 a
Anfangskomponente
II
Mittelkomponente
Mittelkomponente
III
Endkomponente
IV
Farbton der Kupferkomplex verbindungen auf Baumwolle
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2-(4'-Aminophenyl)-6-methylbenzthiazolx-sulfonsäure
desgl.
desgl.
2-Methyl-6-aminobenzthiazol
desgl.
ι, 2-Dimethyl-5-amino-benzimidazol-7-sulfonsäure
H3C-C
CH3
SO3H
2-Methyl-6-aminobenzimidazol
2- (4'-Aminophenyl) -benzimidazolx-sulfonsäure
HOvS-I-
desgl.
2- (4'-Aminophenyl) -6-methylbenzthiazolx-sulfonsäure
i-Amino-2, 5-dimethoxybenzol
i-Amino-2-methoxy ■ benzol
i-Amino-2-methoxy naphthalin-6-sulfonsäure
i-Amino-2-methoxy ■ 5-methylbenzol
i-Amino-2-methoxy benzol
desgl.
2-Phenylamino-8-oxynaphthalin-6-sulfonsäure-3'-carbonsäure
2-Phenylamino-8-oxynaphthalin-6, 4'-disulfonsäure
2-Acetylamino-5"Oxynaphthalin-7-sulfonsäure
2~Phenylamino-8-oxynaphthalin-6, 3'-disulfonsäure
desgl.
2-Phenylamino-8-oxynaphthalin-6-sulfonsäure-3'-carbonsäure
desgl.
i-Amino-2-methoxybenzol
i-Amino-2-methoxy 5-methylbenzol
i-Aminobenzol-2-carbonsäure
desgl.
2-Phenylamino-8-oxynaphthalin-6, 3'-disulfonsäure
desgl.
2-Phenylamino-8-oxynaphthalin-6, 3'-disulfonsäure
Grünstichiggrau
Braun
Die nach den Angaben des Beispiels 1 erhaltene Paste des Diazofarbstoffes (kupferfrei) wird in 1500
Teilen warmem Wasser unter Zusatz von 15 Teilen , Monoäthanolamin gelöst und mit einer ammoniakalischen
Lösung von 28 Teilen kristallisiertem Nickelsulfat 10 Stunden unter Rückflußkühlung auf 90 bis
95° erwärmt, wonach die Nickelkomplexverbindung durch Zugabe von Natriumchlorid abgeschieden und
abfiltriert wird. Nach dem Trocknen erhält man ein dunkles Pulver, welches Baumwolle in braunstichiggrauen
Tönen färbt.
Claims (8)
- Patentansprüche:i. Verfahren zur Herstellung kupfer-oder nickelhaltiger Disazofarbstoffe, dadurch gekennzeichnet,OlivGrauGrünRotstichiggrauViolettstichiggrauGrauGrau Rotstichiggraudaß man auf Farbstoffe der allgemeinen Formel U HOR1 _ N = N — R2 — N = N — R3worin R1 einen heterocyclischen Rest mit einem fünfgliedrigen Heteroring, welcher 2 Heteroatome, darunter mindestens ein ausschließlich ringförmiggebundenes Stickstoffatom aufweist, R2/ denRest einer Mittelkomponente der Benzol- oder Naphthalinreihe, in dem die beiden Azogruppen in p-Stellung zueinander stehen und die Gruppe U sich in o-Stellung zu der R2 mit R3 verbindenden Azogruppe befindet, U eine Oxygruppe, eine509 626/142C 6841 IVb/22 aAlkoxygnippe oder eine (arbonsäuregruppe und Ii3 OH den in 2-Stelhmg an die Azogruppe gebundenen Rest einer in einer /^-Stellung durch eine Anunognippe substituierten i-Oxynaphthalin-3-sulfonsäurc l>edeutet, unter solclicn Bedingungen nickel- oder kupferabgebende Mittel einwirken läßt, dal.!, gegebenenfalls unter Abspaltung der Alkylgruppe aus dem Rest U1 die o, o'-Dioxyazo- oder o-Oxy-o'-carboxyazometallkomplexverbindungeii entstehen.
- 2. Verfahren gemäß Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, (IaU man solche Ausgangsstoffe der angegebenen Formel verwendet, worin R3 — OH den Kesl einer 2-Ainino-8-oxynaphthalin-6-sulfonsiiure bedeutet, vorzugsweise einer in der Aminogruppe weitersubstituierten 2-Ainino-8-oxynaphthalin-()~sulfonsäure und insbesondere einer 2-Phenylainino-8-oxyna])hthalin-6-sulfonsäure, vorteilhaft einer solchen, die im Phenylrest eine löslichinachende druppe enthält.
- 3. Verfahren gemäß Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß man solche Ausgangsstoffe der angegebenen Formel verwendet, worin R1 einen heterocyclischen Rest der angegebenen Art bedeutet, der durch einen Arylkern, vorzugsweise einen Benzolkern an die Azogruppe gebunden ist, welcher seinerseits mit dem Heteroring durch eine einfache Bindung verbunden ist.
- .|. Verfahren gemäß Anspruch I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß man solche Ausgangsstoffe der angegebenen Formel verwendet, worin der Rest K1 einen Thiazolring enthält.
- 5. Verfahren gemäß Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß man solche Ausgangsstoffe der angegebenen Formel verwendet, worin der Rest R1 der FormelR,entspricht, in welcher R,, einen in der angegebenenWeise mit dem Thiazolring kondensierten Benzolrest und R5 einen in meta- oder para-Stellung zur Bindung an den Thiazolring an die Azogruppe gebundenen Benzolrest bedeuten und wobei dieser Rest R1 \'orzugsweise eine bis zwei Sulfonsäuregruppen aufweist.
- 6. Verfahren gemäß Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß man solche Ausgangsstoffe der angegebenen Formel verwendet, worin der Rest R1 der Formelc—<in welcher η eine ganze Zahl im Werte von höchstens 3 bedeutet, oder der FormelC — <HO3SH1C-Λentspricht.
- 7. Verfahren gemäß Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß man solche Farbstoffe der angegebenen Zusammensetzung als Ausgangsstoffe verwendet, welche mindestens zwei löslich machende Gruppen enthalten.
- 8. Verfahren gemäß Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß man als metallabgebende Mittel kupferabgebende Mittel verwendet.Angezogene Druckschriften:Deutsche Patentschriften Nr. 698 979, 625 778, 626839;französische Patentschrift Nr. 1 0T2 6i8.© 509 626 142 12.55
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