DEC0000104MA - Verfahren zur Herstellung von organischen Rhodanverbindungen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von organischen Rhodanverbindungen

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DEC0000104MA
DEC0000104MA DEC0000104MA DE C0000104M A DEC0000104M A DE C0000104MA DE C0000104M A DEC0000104M A DE C0000104MA
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DE
Germany
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water
chloroform
water bath
boiling point
ram
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Rolf Frankfurt/M. Rebling
Hermann Dietrich Dr. Brackwede Vogelsang
Theodor Dr. Baltimore Wagner-Jauregg
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Chemotherapeutisches Forschungsinstitut Georg Speyer Haus
Original Assignee
Chemotherapeutisches Forschungsinstitut Georg Speyer Haus
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Description

Chemotherapeutisches Forschungsinstitut Georg Speyer-HauSj. Frankfurt am Mains
Verfahren zur Herstellung von jüatrg44 wirke et/ organischen Rhodanverbindungen.:
Den bisher auf der Basis von aliphatischen oder
araliphatischen Rhodanide^ und ihren oynoa/gnrwicke1ten Insektiziden fehlte eine typiache Endgruppe im aliphatischen Rest,; wwe Z0B1, eine S^UpOK^gruppe;: Die Erfinder haben sich die Aufgabe gestellt,;, organische Rhodanverbindungen herz-ustel· len, welche infolge Anwesenheit solcher Endgruppen besonders gute insektiaj.de Wirkungen ausweisen und nach Möglichkeit aus technisch gut EuRänglichen^^Tin herzustelle
Es ist "bekannt j Rh.odanreste in organ! a ."-durch Austauaca von Halogen/gegen (Ehcd8jifSTtt;els Umsatzes Ton Alkali™ oder A-ffmoniuna-hodimid mit den. entsprechenden HalcgenalkylderivateD eia^uführenc Ee- wurde gefundea{. dass dies Reaktion, nicht nur mit der /ilkyi halogenid en und halogenierten Aethern durchführbar ist,,, sondern dass auch der Umsatz von aTfO)-Oxyalkylhalogeniden5, sowie von
gruppe substituierten halcgenierten A,ethern und Thioäthem mit alkali- ode? Aniracaiufflrhodanid die gewünschten Erzeugnisse in technisch uad wirtsehai'tlich befriedigender Weise liefert. Die erfindungsgemäes durciiführ'baren Umsetzungen verlaufen im Sinne der folgender; Fä
k., H0-(GK2)y-Cl f- FaSCN «^ HO^)H2^SGN + WaGI
I0eV~0X ,(GEL)-SCN
B, (/' ^ x + NaSGN -«# 0, ^ + NaOI
N " XC)0
/ + NaSGN # ,
N( CH2) -QI " XCCH2)y-0H
01
C.. SA *'* + NaSON <—»- s; c Ä + NaCl
Das NaSCH kaa-i durch. Kalium- oder ersetat werden; anstelle der OrgaaochlorverbIndungen können entsprechende Bromverbindungen Verwendung finden,
Insektizide,, vselche anstelle der ü3«4*6Tc^gruppe in άβη vorsceaend unter kv B, C aufgeführten Reaktionsprodukten ein Halo gen at offl tragen ej können erf indungagemäss aus a^ Co -Di-lialogenparaffinen, ω ^ ω'-DihalogGnalkyläthern bzw., den entsprechenden Thioäthern du.rcii halbseitigen Umsatz eines Halogenatoms mit Alkali- oder· AmLnoniumrhodanids z0B.3 im Sinne der folgenden tt (D) erhalten werden %
0 d + NaBOH ***^ Of ^ ■ + NaCl
X V()
Die erfindungegemäss herstellbaren Verbindungen besitzen bei geeigneten Molekülgrössen ausgezeichnete insektizide Wirkungen, Dies gilt sowohl für die Sofortwirkung wie auch für Dauerwirkungen,. Im allgemeinen, soll das Molekül nicht weniger als 4 und nicht mehr als 2ö,, vorzugsweise etwa 6 bis 1o G-A t ome aufweisen o
Vergleichende Versuche haben gezeigt, dass die erfindungsgemäss hergestellten <xf oj-Halogenalky!rhodanide sowie die endständig mit Halogen und Rnodan substituierten aliphatischen Aether und Thioäther in ihren insektiaiden Wirkungen die haloget freien Analoga übertreffen0
Beispiele
17 S ueasagMi hy o· o ahcix i werden in. 90 Aethylalkohol gelöst und mit einer konzentrierten wässrigen Lösung νοα Ί^^ί :g Kaliumrhodanid 6 Stunden lang unter Rückflusskühlung auf dem Wasserbad zum Sieden erhitzt Nach dem Erkalten wird mit Wasser verdünnt und mehrmals mit Chloroform · ausgeschüttelt 1; die chloroformhalt ige Lösung über geglühtem Natriumsulfat ge trocknets das Lösungs mittel auf dem Wasserbad abdestilliert und das verbleibende OeI im Hochvakuum fraktioniert destilliert. Man erhält ein farbloses OeI von sehr schwachem Lauchgeruch.,-. Siedepunkt 132-1.35 /072 mm; n^ ί1,4?88. ausbeute 89%.
12 g ite*^^S^S^J6-chloriie3{i^f2^tor werden in 3o ecm 95%igöEi Methyl aiko toi gelöst und mit einer konzentrierten wässrigen Lösung von S't7 B Kaliumrhodanid 6 Stunden lang unter Rückflusskühlung auf den Wasserbad κ um. Sieden erhitzt. Man lässt abkühlen und vei'dünnt den Kolbe η inhalt mit Wasser, Das ausgeschiedene OeI wird mit Chloroform auf genommen v übergeglühtem Natriumsulfat getrocknet^ das Lösungsmittel auf dem1 Wasserbad abgezogen und das verbleibende OeI im Hochvakuum fraktioniert destilliert.. Man erhält eine farblose Flüssigkeit von äüLsserst schwachem Lai.chgeruch? Siedepunkt 163 bis 16 ο j 15 mm.? unlöslich /fe^fegre^4^^- in Wasser und Pe t ro lather
löslich in Alkohol? n.D s" ,4955- A-usbeute
8s5 g 6~Qx:y~6'«ehlor~dihe:qfIsuliid werden mit 5 F> -^atriumrhödanids das in. 25 com /iceton gelöst v,?irds in eine κ Ηιιπσ = kolben unter- Rückf 1 usskühj/taig auf den Wasserbad 8 bis Tis Stunden lang sum Sieaejo, erhitzt·,·. Nach dea Filtrieren 'wird das Aceton auf dem Ä'aesertad ver:iagt~ das ''T.-rbleifcanc e OeI sweika Trennimg von. clea w:organische'! BaJ "iei:. :i.n. aesoj iitea /levii-ji- gelöst, aar Aether \ - raaaipft: ιχηά de:1 Bllcks^aiad im Hochv'akdu.m

Claims (1)

  1. fraktioniert destilliert,, 'tan erhält ein farbloses OeI; Siedepunkt ISi-ISS^/u/ii ram, Lauchgeruoho Unlöslich in Wasser, löslich in Alkohol, nD <i1^:1t5o75» ausbeute 52#*
    4« 9 S K.aliuGirhodanid werden in möglichst wenig Wasser
    öi
    gelöst und mit einer· Lösung von 1o g 4,34·'-»DÄchloBbutylather iß. 95%igem Methylalkohol zusaiamen 5 bits S Stunden auf dem Wasserbad unter Hückfiusskühlung erwärmt.. Nach dem Abkühlen verdünnt; man den Kolbeninhalt mit Wasser,, Das ausgeschiedene OeI wird mit Chloroform aufgenommen, über geglühtem Natriumsulfat ge=· trocknet, das Chloroform auf dem Wasserbad abdestilliert u.nd das υerbleibende OeI einer fraktionierten destillation im HochTakuusa unterwarf er.= n im;;, eriialt eil: färb lc-se a OeI vom Siedepunkt 146 bis ''Mt-S0Zu^ ram ^ ητ%18. -, ,.r.™ ,., , , .,„,■/
    Pa t; e nt ails priJc he /
    ~4'?-j>--^-f ahr '^utn.
    Rhodanverbindangens. dadurct gekennzeichnet v dass α aXkyihalogenide, ihre G-lykclätlier oder ents^cetriiende G?.hio_ ätaer durch. ümsetKen mit A. 1 kali-;· od^r^ttSinoniumrhodanid in a-to^Cteyalkylrh.odan.ide^. ihre GIyKo],a.ther oder'in die entspre= chenden Thioätiier überßg£xiArct werdene ^ v»^fsi-«*iSir gür HersteliixQg τη·η insektizid wirksamen
    igen,; dadurch gekennzeichnet, dass a-üj-Dihalc^. genpara#fine 4 ω--to'-Dihalogänalkyläfcher öder entsprechende Tlil#ather durch, haltete it ige a Llrr.satz mit Alkali-oder ammonimlodaaid in uj - W'^Ialcge/iaifcylrhudaaalkyla/Sher oder entsp:?e" übefie; TiOher
    fc/
    K f. Jd

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