DE99888C - - Google Patents
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- DE99888C DE99888C DENDAT99888D DE99888DA DE99888C DE 99888 C DE99888 C DE 99888C DE NDAT99888 D DENDAT99888 D DE NDAT99888D DE 99888D A DE99888D A DE 99888DA DE 99888 C DE99888 C DE 99888C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F25—REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
- F25C—PRODUCING, WORKING OR HANDLING ICE
- F25C1/00—Producing ice
- F25C1/02—Producing natural ice, i.e. without refrigeration
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Thermal Sciences (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Herstellung von Blockeis im Eishause selbst erfolgt nach vorliegendem Verfahren
unter Anwendung von Gefrierröhren, die mit kalten Luftströmen oder dergleichen gespeist
werden, senkrecht oder auch waagrecht durch den Eisbildungsraum sich erstrecken und
zweckmäfsig herausziehbar angeordnet sind.
Fig. ι zeigt einen senkrechten Schnitt durch die eine Ausführungsform mit senkrechten Gefrierröhren,
Fig. 2 einen waagrechten Schnitt durch dieselbe und
Fig. 3 einen senkrechten Schnitt durch die zweite Ausführungsform mit waagrechten Gefrierröhren.
Im Beispiel Fig. 1 und 2 ist in dem Gebäude α eine Anzahl von Röhren b b' ungleicher
Länge angeordnet, die entweder durch den doppelten Boden e des Gebäudes oder
durch ein Knierohr Verbindung haben. Diese Röhren können aus Gewebstoff, Metall oder
sonstigem passenden Material bestehen. Die Röhren b münden oberhalb einer Decke k
aus, die den oberen Theil der Gefrierkammer abschliefst, während die Röhren b' oberhalb
der Decke / des Gebäudes ausmünden.
Auf die Decke k läfst man Wasser fliefsen, das durch Ablenkwände m (Fig. 2) mehrfach
abgelenkt wird, bevor es in die Gefrierkammer sich ergiefst, sei es durch einen besonderen
Kanal, sei es durch um die Röhren b b' in der Decke k angebrachte Räume.
Läfst man durch die Röhren b, während das Wasser in die Kammer einfliefst, kalte
Luft zutreten, so wird dies Wasser zunächst aufsen an den Wandungen der Röhren zufolge
der Einwirkung der die Röhren b b' durchstreichenden Kaltluft gefrieren. Diese Eisbildung
dauert an, bis das in das Gebäude eingeführte Wasser einen einzigen Eisblock darstellt.
Nachdem der Eisblock gewonnen ist, läfst man durch die Kaltluftleitung, also die Röhren
b b', einen Heifsluftstrom streichen, um die Röhren von dem sie umschliefsenden Eise
zu lösen. Man zieht alsdann die Röhren heraus und hat nun einen dichten Eisblock, der
nur Kanäle enthält, die durch die Röhren gebildet worden sind und ein Zertheilen des
Eisblockes in regelmäfsige Theile ermöglichen. Nach Befinden kann man aber auch nach
dem Herausziehen der Röhren Wasser in die Eisblockkanäle einfliefsen und die kalte Luft
noch weiter circuliren lassen, bis die Kanäle vollständig vereist sind.
Bei der in Fig. 3 dargestellten waagrechten Anordnung der Röhren erfolgt das Gefrieren
der in das Gebäude eingeführten Wassermengen zunächst um die Röhren selbst, wie oben beschrieben. Sobald die Eisbildung genügend
vorgeschritten ist, zieht man diese Röhren heraus.
Um eine lebhaftere Circulation der Kaltluft zu erreichen, kann man an einer passenden
Stelle des Gebäudes Saugventilatoren η aufstellen, die durch geeignete Mittel angetrieben
werden.
Nach dem beschriebenen Verfahren lassen sich mit den einfachsten Mitteln und in sehr
ökonomischer Weise, sowie ohne Beihülfe von
Specialmaschinen Eisblöcke in jeder gewünschten Gröfse künstlich herstellen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Verfahren zur Herstellung von Blockeis im Eishause selbst unter Anwendung kalter Luftströme, dadurch gekennzeichnet, dafs durch den Eisbildungsraum sich erstreckende Röhren, die senkrecht stehen können, wie die Röhren (bb1) in Fig. ι und 2, oder auch waagrecht liegen können, wie die Röhren (b2) in Fig. 3, vom Gefriermittel durchstrichen werden, so dais nach dem Herausziehen der Röhren ein Eisblock entsteht, der durch die Röhren gebildete Kanäle enthält, welche ein Zertheilen des Eisblocks in regelmäfsige Theile ermöglichen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE99888C true DE99888C (de) |
Family
ID=370729
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT99888D Active DE99888C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE99888C (de) |
-
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