DE99425C - - Google Patents
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- DE99425C DE99425C DENDAT99425D DE99425DA DE99425C DE 99425 C DE99425 C DE 99425C DE NDAT99425 D DENDAT99425 D DE NDAT99425D DE 99425D A DE99425D A DE 99425DA DE 99425 C DE99425 C DE 99425C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41J—TYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
- B41J29/00—Details of, or accessories for, typewriters or selective printing mechanisms not otherwise provided for
- B41J29/18—Mechanisms for rendering the print visible to the operator
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Vorrichtung für Schreibmaschinen,
durch welche vermittelst eines besonderen Tastenhebels in dem Tastenbrett der Maschine
die Papierwalze so gedreht wird, dafs die auf dem Papier auf der unteren Seite der Walze
aufgedruckte Schrift sich leicht dem Blicke des Schreibers darbieten läfst.
Auf den Zeichnungen Fig. 1 bis 4 ist diese Vorrichtung
nebst der Papierwalze ohne die übrigen Theile der Schreibmaschine veranschaulicht.
In dem Gestell A der Schreibmaschine sind um eine Stange B1 die Typentastenhebel B
drehbar angeordnet. Von denselben ist in Fig. 3 nur derjenige Tastenhebel dargestellt,
welcher die Drehung der Papierwalze , bewirkt.
Der Tastenhebel B ist mit dem einen Seitenarm des bei k1 in dem Gestell A drehbaren
Rahmens K12 durch ein Gelenk Kle verbunden,
so dafs ein Herunterdrücken der Taste B die Abwärtsbewegung der mit ihrem unteren
Ende in dem Rahmen -K"12 drehbar gelagerten,
oben mit dem Haken /C10 versehenen Stange K n
bewirkt. Eine Feder K13 hält den Haken K10
in Eingriff mit einer Stange K und ein Arm Kli
an dem unteren Ende der Stange Kn macht
es dem Schreiber möglich, den Haken K10 mit der Stange K aufser Eingriff zu bringen, wozu
derselbe nur das hintere Ende des Armes Ku anhebt.
Durch die Stange K sind die beiden auf einer in dem Papierschlitten F gelagerten
Welle J3 starr befestigten Seitenplatten K)
und K2 verbunden, welche sich beim Herunterdrücken
des Tastenhebels B um einen bestimmten Winkel drehen und mittelst der Anschläge K3 die um die Welle J3 drehbaren
Hebel J2 mitnehmen, wobei jedoch noch durch den Abstand der Anschläge so viel
Spielraum gelassen ist, dafs der aus den Seitenplatten K1 und K1 und der dieselben starr
verbindenden Stange K gebildete Rahmen sich erst eine kleine Strecke bewegen kann, ohne
die Hebel J2 mitzunehmen.
Diese Hebel J2 sind gelenkig mit dem hinteren und oberen Theile einer Papierschiene J
verbunden, welche mit ihrem vorderen Theile durch zwei Stifte J1 mit einem auf der Papierwalzenwelle
E2 aufgesetzten Rahmen in Verbindung stehen, welcher aus den beiden Seitenplatten
I und IL, einer vorderen Stange I2
von quadratischem Querschnitt und einer hinteren Platte Is besteht, welche Theile starr
mit einander verbunden sind. Befindet sich die Walze in der Schreibstellung, so legt sich
der auf der einen Seite des Walzenrahmens an der einen Seitenplatte gebildete Vorsprung P
auf einen vorn am Papierschlitten F einstellbaren Stift F10, und gleichzeitig wird der
Walzenrahmen dadurch in seiner Lage gehalten, dafs einer der Stifte J1, durch welche derselbe
mit der Papierschiene J in Verbindung steht, in eine Aussparung k an dem einen Arm K7
eines an dem Papierschlitten F schwingenden Winkelhebels K6 K1 eingreift. Eine Feder K9
hält diesen Hebel in der in Fig. 3 gezeigten Stellung oder bringt ihn in dieselbe zurück,
wenn er aus derselben gebracht worden ist.
. Durch einen Zug an der Stange Kn infolge des Herunterdrückens der Taste B wird dann mit der Drehung der Welle J3 auch eine
. Durch einen Zug an der Stange Kn infolge des Herunterdrückens der Taste B wird dann mit der Drehung der Welle J3 auch eine
Drehung der Platten K1 und K2 bewirkt. Der
an der Platte K1 befindliche Vorsprung Ki
drückt auf die Frictionsrolle Kb an dem
Arm K6 des Winkelhebels, bevor die hinteren
Anschläge K3 auf die Hebel J2 zu wirken beginnen, und die Aussparung k des Hebelarmes
K1 wird entgegen der Wirkung der Feder K& aufser Eingriff mit dem anliegenden
Stift J1 gebracht. Sobald der Arm K1 von
dem Stift J1 frei ist, schlagen die beiden hinteren Anschläge K3 gegen die Hebel J2; dieselben
werden durch die weitere Bewegung der Platten K1 und K2 mit der mit ihnen
verbundenen Papierschiene J vorwärts und abwärts getrieben, so dafs vermöge der Stifte J1
der Walzenrahmen um die Achse der Walzenwelle E2 gedreht und dadurch die Walze E
so weit herumgedreht wird, dafs das zuletzt an der Unterseite der Walze Niedergeschriebene
dem Schreiber vollständig sichtbar wird. Nach dem Loslassen des Tastenhebels B
wird durch die Wirkung der Feder J* die Welle J3 zurückgedreht, die Platten K1 und K2
und darauf auch die Hebel J2 und durch diese die Papierschiene J wieder gehoben.
Letztere dreht den Walzenrahmen in seine normale Lage zurück, wonach sofort, nachdem
der Vorsprung K* der Platte K1 die Frictionsrolle
K^ zurückgeführt hat, die Feder Ks den
Winkelhebel in die Sperrstellung zurückführt, in welcher der Haken k den Stift J1 festhält,
wodurch der Walzenrähmen und die Papierwalze in der Schreibstellung verbleiben, bis
entweder der Tastenhebel B von neuem herabgedrückt wird oder der Rahmen KK1K'2
dadurch nach vorn bewegt wird, dafs der aufwärtsgehende Arm K9 an der Platte K2 mit
der Hand angezogen wird (Fig. 2).
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Vorrichtung an Typenschreibmaschinen zur Sichtbarmachung der geschriebenen Zeilen, dadurch gekennzeichnet, dafs durch das Niederdrücken eines besonderen Tastenhebels zwei mit diesem durch eine Zugstange in Verbindung stehende, auf einer schwingbaren Welle (J3J angeordnete Platten (K1 K2J bewegt werden, deren eine beim Anfang der Bewegung auf den einen Arm (K6J eines Winkelhebels wirkt, dessen anderer Arm (K7J den in der Ruhelage gehaltenen Walzenrahmen (I bis I3J freigiebt und bei weiterer Drehung der Platten durch an denselben angebrachte Mitnehmerstifte (K3J zwei auf der Welle (J3J angeordnete Arme (J2J, welche mit dem Walzenrahmen durch Gelenke verbunden sind, bethätigen, wodurch die Papierwalze (E) so weit gedreht wird, dafs die Aufdruckstelle sichtbar wird, aus welcher Stellung sie nach dem Loslassen des Tastenhebels selbstthätig in ihre Anfangsstellung zurückgeht.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE99425C true DE99425C (de) |
Family
ID=370306
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT99425D Active DE99425C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE99425C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5009737A (en) * | 1987-04-16 | 1991-04-23 | Atochem | Method of joining pipes at their ends to form a pipeline |
-
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- DE DENDAT99425D patent/DE99425C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5009737A (en) * | 1987-04-16 | 1991-04-23 | Atochem | Method of joining pipes at their ends to form a pipeline |
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