DE99409C - - Google Patents

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DE99409C
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rollers
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21HMAKING PARTICULAR METAL OBJECTS BY ROLLING, e.g. SCREWS, WHEELS, RINGS, BARRELS, BALLS
    • B21H1/00Making articles shaped as bodies of revolution
    • B21H1/02Making articles shaped as bodies of revolution discs; disc wheels
    • B21H1/04Making articles shaped as bodies of revolution discs; disc wheels with rim, e.g. railways wheels or pulleys

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Grinding Of Cylindrical And Plane Surfaces (AREA)

Description

"TÄTSERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 49bL, Metallbearbeitung, mechanische. /
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 28. Januar 1898 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Riemscheiben u. dgl. aus runden Metallscheiben. Dieses Verfahren besteht darin, dafs die Metallscheiben, deren Durchmesser etwas gröfser sein mufs als der des herzustellenden Rades, an ihrem Umfange durch radialen Druck und gleichzeitige Drehbewegung zu einem Radkranz von der erförderlichen Breite ausgewalzt werden.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist eine zur Ausführung des neuen Verfahrens geeignete Maschine dargestellt.
Die Fig. 1 und 2 sind zwei Ansichten derselben, und Fig. 3. ist die Ansicht von oben gemäfs dem Horizontalschnitt nach der Linie A-B in Fig. 2.
Die vorher in der erforderlichen Gröfse zurechtgeschnittene runde Platte χ (in Fig. 1 strichpunktirt gezeichnet) wird concentrisch auf eine feststehende horizontale Kreisscheibe f1 aufgelegt und nach dem Senken einer gleichen Kreisscheibe f auf dieselbe durch den Druck eines hydraulischen Kolbens fx festgehalten (Fig. 2). _
Um die so oder auch in anderer geeigneter Weise eingespannte Platte χ wird durch ein Kegelradgetriebe f2 bs von der Hauptwelle b* aus ein concentrisch zu den Scheiben ff1 angeordneter Rahmen b gedreht, wobei zwei in nach unten gerichteten Armen desselben gelagerte Reibungsrollen b1, welche auf dem Flantsch eines horizontal über der Grundplatte α angeordneten Ringes al schleifen, in Rotation versetzt werden. Diese Rollen b1 drehen durch ihre Achse b5, Schnecke i>6, Schneckenrad b1 und Winkelradgetriebe b8 zwei radial in dem Rahmen b angeordnete Schraubspindeln c3, welche durch Muttern cxx zwei Schlitten c* in radialen Führungen c2 langsam nach der Mitte hin vorschieben, so dafs die von den Schlitten auf senkrechten Drehzapfen c1 getragenen Rollen c den über die Scheiben ff1 vorstehenden Theil der zu verarbeitenden Metallplatte χ allmälig in einer durch die Scheiben ff1 an ihrem Umfange gebildeten Gesenkrinne zu einem Radkranz von der erforderlichen Breite auswalzen (Fig. 2).
Während dieses Auswalzens wird der allmälig immer stärker werdende Umfang der Metallplatte x, um ein Verbiegen zu verhüten, durch Rollen d geführt. Diese zweckmäfsig konischen Rollen, welche über und unter die Platte χ greifen, sind in Klötzen e gelagert und in Führungsständern el der Höhe nach beliebig verstellbar, während die letzteren durch Hebel oder Schraubspindeln e2 radial verschoben werden können. Infolge der konischen Gestaltung der Rollen erübrigt es sich, diese, um dem stärker werdenden Umfange der Platte χ Raum zu geben, während des Auswalzens allmälig von einander zu entfernen.
Soll eine neue Metallplatte zur Verarbeitung in die Maschine eingelegt werden, so werden die Ständer e1 mit den Rollen d zurückgedreht, der Ring a1 durch Anheben eines mit Ausgleichgewichten a3 ausgerüsteten Hebels ai gesenkt, so dafs die Rollen b1 an dem oberen Flantsch des Ringes schleifen und die Schlitten cx mit den Rollen c von den Scheiben ff1 zurückgezogen werden, worauf nach Anheben der Scheibe/ und Herausnehmen der fertig gewalzten Riemscheibe die neue Metallplatte
eingelegt und in der oben beschriebenen Weise verarbeitet werden kann.
Anstatt die Scheiben ff1 fest anzuordnen und die Rollen c um dieselben rotiren zu lassen, kann man natürlich auch den Zapfen der Rollen nur eine radiale Bewegung ertheilen und die Scheiben ff1 zwischen denselben rotiren lassen.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Ein Verfahren zur Herstellung von Riemscheiben, Rädern u. dgl., welches darin besteht, dafs eine runde Metallplatte zwischen zwei Scheiben von kleinerem Durchmesser concentrisch eingespannt und der über diese Scheiben vorstehende Theil der Platte zweckmäfsig in einer am Umfange der Einspanhscheiben vorgesehenen Gesenkrinne zum Radkranz ausgewalzt wird.
    Eine Maschine zur Ausübung des durch den Anspruch ι gekennzeichneten Verfahrens, bei welcher die Einspannscheiben (ff1) mit der zu verarbeitenden Platte feststehen und eine oder mehrere allma'lig radial nach der Mitte hin verschobene Rollen (c) mit ihrem senkrechten Drehzapfen um die zu verarbeitende Platte kreisen oder aber umgekehrt die letzte rotirt und die Drehzapfen der Rollen (c) nur eine radiale Bewegung ausführen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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