DE99156C - - Google Patents

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DE99156C
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43CFASTENINGS OR ATTACHMENTS OF FOOTWEAR; LACES IN GENERAL
    • A43C7/00Holding-devices for laces

Landscapes

  • Holders For Apparel And Elements Relating To Apparel (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
.Vorliegende Erfindung betrifft eineEinrichtung zum Befestigen, und Festhalten von Schnüren an Schuhen, Handschuhen, Korsetts, Schirmen, Hängematten und dergl. Die Einrichtung kann aufserdem überall da benutzt werden, wo es erforderlich ist, das Ende eines Fadens, Bandes oder" einer Schnur mit einer einzigen Schlinge in der Weise zu befestigen, dafs sie um so fester, gefafst und eingeklemmt wird, je gröfser die an dieselbe wirkende Zugkraft ist.
;: Fig. ι . zeigt in schaubildlicher Darstellung den Sc.hnurhalter für. die,;linke Seite eines Schuhes-oder dergl.; Fig. .2 zeigt in gleicher Weise einen. Schnurhalter für die rechte Seite; Fig. 3 und 4 sind Grundrisse;. Fig. 5 und 6 Seitenansichten der in Fig. 1 und 2 dargestellten Schnurhalter; Fig. 7, 8, 9 und 10 sind schaubildliche Ansichten, an welchen die verschiedene Ausbildung der zur Befestigung der Schnurhalter dienenden Enden desselben ersichtlich ist. Fig. 11 zeigt,ein an einem Schuh angebrachtes Paar derartiger Schnurhalter mit in dieselben eingezogenen Schnurenden.
Der Schnurhalter besteht aus einem einzigen Stück Draht, welcher zu einer vollen Windung A und einem zusätzlichen Theil B einer Windung, welcher sich gegen erstere legt, zusammengebogen ist. Die volle Windung beginnt etwa bei α und endet bei b. Die Theilwindung B bildet eine Fortsetzung der Windung A und reicht von b bis zum Punkt' c. Das Drahtende, welches die obere Theilwindung bildet, ist in den von der vollen Drahtwindung umschlossenen Raum hinein und aus der Ebene der Theilwindung leicht abwärts gebogen bis zu dem Punkt f, welcher ungefähr den Mittelpunkt der Windung A bildet. Von dort ist der Draht wieder unter die Windung A bis zum Punkt g nach aufsen gebogen. Die Enden C D des Drahtes sind von den Punkten a g so umgebogen, dafs der Schnurhalter an dem Gegenstand, an welchem er verwendet werden soll, befestigt werden kann. Beispielsweise sind diese Enden CD, wie in den Fig. 1 bis 6 dargestellt, ungefähr rechtwinklig zur Ebene der Windungen A und B umgebogen und bei k zugeschärft, um das Durchstecken der Enden durch den Stoff, an welchem der Schnurhalter angebracht werden soll, zu erleichtern.
Statt dessen können die Enden C D auch, wie in Fig. 7, 8, 9 und 10 dargestellt, parallel zu der Ebene der Windung A umgebogen und offen (Fig. 7, 9 und 10) oder gekreuzt (Fig. 8) entweder zu auf einander passenden Schlingen E (Fig. 7 und 8) oder nur einander mit den zugeschärften Enden bei F überlappend (Fig. 9) zusammengebogen sein. Es kann auch das eine Ende zu einem Auge G zusammengebogen sein, durch welches das andere, rechtwinklig umgebogene Ende H hindurchgeht.
Die Art der Ausbildung der zur Befestigung dienenden Enden des Schnurhalters ist von nebensächlicher Bedeutung. Die wesentliche Eigenthümlichkeit der Neuerung besteht in der Einrichtung des Haupttheiles des Schnurhal'ters, welche die Schnur, das Band, den Faden oder dergl. aufnimmt und festhält.
Aus Obigem geht hervor, dafs die vollständige Windung A an einer Stelle unter der Theilwindung B und an einer anderen Stelle über dem Drahtende liegt, welches die Fortsetzung von der Theilwindung bildet.
Wenn also die zu befestigende Schnur zwischen die Windung A und die Theilwindung B hineingezogen wird, wie in Fig. 11 dargestellt, so legt sie sich über den von dem Theil des Drahtes zwischen c nach f gebildeten Steg und dann unter die Windung A. Infolge dessen bewirkt jede Zugkraft, welche die Schnur oder dergl. ihrer Länge nach durch den Schnurhalter zu ziehen sucht, dafs durch die Schnur das nähere Ende der Windung A angehoben und die Theilwindung B herabgedrückt wird. Hierdurch werden die Windungen A und B fester zusammengeprefst, so dafs die Schnur zwischen ihnen festgehalten wird. Aufserdem ist die Zugkraft nicht bestrebt, eine der beiden Windungen gegen die andere seitlich zu verschieben. Der Vorsprung^/" dient als Anschlag, um das Durchgleiten oder Durchziehen der Schnur durch den Schnurhalter zu verhindern.
Der Vorsprung f ist indessen, wenn auch zweckmäfsig, doch nicht unumgänglich nöthig. Die wesentliche Eigentümlichkeit des neuen Schnurhalters ist, dafs der Draht, welcher eine Fortsetzung der Theilwindung B bildet, in und durch den von der vollen Windung umschlossenen Raum hindurchgeht und sich dann unter die volle Windung legt, wobei die festzuhaltende Schnur unter die zunächst liegende Seite der Windung A hindurch und über einen ähnlichen Steg oder eine Fortsetzung des Drahtes wie der dargestellte Theil cf gezogen wird, welcher zwischen den gegenüberliegenden Stellen der Windungen A und B angebracht ist.
In einen derartigen Schnurhalter kann die Schnur bezw. ein Band, Faden oder dergl. mit Leichtigkeit eingezogen oder aus demselben entfernt werden. Es kann zu diesem Zweck zwischen den Windungen A und B genügender Zwischenraum gelassen werden, damit die Schnur oder dergl. leicht dazwischen gezogen werden kann, da die Greif- und Klemmwirkung durch den über den vom Draht zwischen c und f gebildeten Steg hinweg und unter den anliegenden Theil der Windung hindurchgezogen wird. Dies ist ein wesentlicher Vortheil gegenüber den dem gleichen Zweck dienenden, bisher bekannten Vorrichtungen, bei welchen die Klemmwirkung allein durch die benachbarte Lage der festklemmenden Drahtwindungen bewirkt wurde, wodurch eine schnelle Zerstörung der Schnur und dergl. veranlafst wurde. Auch war es schwierig, bei diesen Einrichtungen die Schnur richtig einzuführen, und bald ging die Fähigkeit des Schnurhalters, die Schnur festzuklemmen, vollkommen verloren, was bei dem vorliegenden Schnurhalter ausgeschlossen ist.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Aus einem einzigen Drahtstrang gebogener Schnurhalter, dadurch gekennzeichnet, dafs die Fortsetzung einer Theilwindung, welche das Ende der unteren vollen Drahtwindung überdeckt, einen durch den Innenraum der Windung hindurchgehenden Steg bildet, dessen Ende unter der vollen Windung liegt und über welchen die Schnur hinweggezogen wird, um durch die Spannung der letzteren die Theilwindung auf das Ende der vollen Windung und das zwischen beide gebrachte Ende der Schnur niederzupressen und so die letzteren festzuhalten.
2. Ein Schnurhalter nach Anspruch ι, bei welchem die den Steg bildende Fortsetzung der Theilwindung nach der Mitte der Windung zu und von dort wieder winklig nach aufsen und unter die volle Windung gebogen ist.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT99156D Active DE99156C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2702959A (en) * 1952-02-12 1955-03-01 Frank E Schofield Line guide for fishing rods

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2702959A (en) * 1952-02-12 1955-03-01 Frank E Schofield Line guide for fishing rods

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